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Veranstaltungs­übersicht 10/2020–12/2021

Mi 28.10.2020

Uhrzeit:
Uhr

Mit diesem Ring … Jüdische Hochzeit im Mittelalter

Waagegasse 8, 99084 Erfurt
Ausstellungen
Ort:
Alte Synagoge Erfurt
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Museum Alte Synagoge Erfurt
Mit diesem Ring … Jüdische Hochzeit im Mittelalter

Im Erfurter Schatz gibt es – neben dem außergewöhnlichen Hochzeitsring – eine Reihe von Objekten, die in den Kontext von Liebe, Hochzeit und Ehe gestellt werden können und verschiedene Aspekte des jüdischen Hochzeitsritus beleuchten. Bibel oder Talmud kennen keine genauen Vorschriften, sodass die Zeremonie vor allem auf Traditionen beruhte (und beruht), lokal unterschiedlich ausgeprägt war und oft auch stark von der Mehrheitsgesellschaft beeinflusst wurde. Die Sonderausstellung zeigt wertvolle Leihgaben, die im Dialog mit den Erfurter Objekten neue Einblicke in die religiöse und kulturelle Tradition und Praxis der Hochzeit im Judentum ermöglichen.

Do 29.10.2020

Wie schön sind deine Zelte, Jakob, deine Wohnungen, Israel (4. Mose 24,5) – Synagogen in Osteuropa

Juri-Gagarin-Ring 21, 99084 Erfurt
Ausstellungen
Ort:
Kultur- und Bildungszentrum der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen
Uhrzeit:
18:00 Uhr
Veranstalter:
Kooperation mit der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen.
Wie schön sind deine Zelte, Jakob, deine Wohnungen, Israel (4. Mose 24,5) – Synagogen in Osteuropa - Ausstellungseröffnung - Synagogen in Osteuropa. Fotoausstellung von Lutz Balzer

Besichtigung im Zusammenhang mit den Veranstaltungen vor Ort möglich, an anderen Tagen nach Vereinbarung, Anmeldung unter: 
Tel.: 0361 / 5624964
Fax: 0361 / 5668690
E-Mail: info@jlgt.org
Kooperation mit der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen.


In den Jahren 1985 bis 1989 war der Erfurter Lutz Balzer mehrfach auf ausgedehnten Reisen per Anhalter durch Polen, die Tschechoslowakei, Ungarn, Rumänien und die DDR unterwegs. Immer dabei: seine uralte Reflekta-Spiegelreflexkamera, die sehr unauffällig zu handhaben war. Mehr oder weniger nebenbei entstanden auf diesen Reisen die Fotos dieser Ausstellung, entwickelt im heimischen „Fotolabor“. Die meisten Bauwerke waren dem Verfall preisgegeben. Vereinzelt gab es aber auch jüdisches Leben dort. Nach 1989 veränderte sich die Entwicklung. Viele Synagogen wurden renoviert. Touristenmagnete wie Prag, Krakau und Budapest putzten sich und ihre jüdischen Bauwerke heraus. Die Ausstellung ist eine beeindruckende fotografische Zeitreise durch die jüngere Geschichte jüdischen Lebens in Osteuropa. 

Lutz Balzer wurde 1952 in Erfurt geboren, hat mehr als 30 Jahre an verschiedenen Theatern als Licht- und Tontechniker gearbeitet und ist freischaffend als Veranstaltungstechniker und Musiker tätig. Im Rahmen der Jüdischen Kulturinitiative in Thüringen VIA SCHALOM leitet er die Kinder- und Jugendtheatergruppe der Jüdischen Landesgemeinde und ist einmal im Monat mit der Sendung „Radio Schalom“ auf Radio Funkwerk und Wartburg-Radio zu hören.

Arain!

Waagegasse 8, 99084 Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Alte Synagoge Erfurt
Uhrzeit:
10:00 Uhr
Arain! - Der Erfurter Syngogenabend

Von Muskeljuden und Rotschöpfen. Die »Roten Juden« in der jiddischen Kultur. Referentin: Prof. Dr. Rebekka Voß, Goethe-Universität Frankfurt Main Arain! Der Erfurter Synagogenabend bietet Vorträge rund um jüdische Geschichte und die laufende Erfurter Bewerbung um den Titel »UNESCO-Welterbe« im Jahr des zehnjährigen Jubiläums des Museums »Alte Synagoge« mit einem besonderen Fokus auf das mittelalterliche jüdische Erbe. Ganzjährig, in der Regel jeden ersten Dienstag im Monat

Fr 30.10.2020

Wohin bringt ihr uns?

Sorbenweg 7, 99099 Erfurt
nicht zugeordnet
Ort:
Erinnerungsort Topf & Söhne
Veranstalter:
"Erinnerungsort Topf & Söhne in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen und Barrierefrei erinnern – Das Zentrum für Thüringen"
Wohin bringt ihr uns? - "»Euthanasie« – Verbrechen im Nationalsozialismus"

Ab 1940 selektierten Ärzte geistig behinderte und psychisch erkrankte Menschen in Heil- und Pflegeeinrichtungen für den Tod in der Gaskammer. Jüdische Patienten wurden auf zweifache Weise Opfer der »Aktion T4«: Als Juden und als Menschen, deren Leben aufgrund ihrer Beeinträchtigung oder Erkrankung als »unwert« galt. Die Ausstellung berichtet über die als »Euthanasie« (griechisch »schöner Tod«) verschleierte erste planmäßige Vernichtung von Menschenleben im Nationalsozialismus. Sie richtet damit den Blick auf jene Opfer, deren Verfolgungserfahrung aufgrund tradierter Vorurteile gegen Menschen mit Behinderung oder Beeinträchtigung erst spät anerkannt wurde, und setzt sich mit den Kontinuitäten in der Diskussion über »unwertes Leben« auseinander.

Klezmer music – From the old to the new world

Planpl. 9, 99706 Sondershausen
Musik
Ort:
Bürgerzentrum Cruciskirche, Bürgersaal
Uhrzeit:
19:30 Uhr
Klezmer music – From the old to the new world - Klezmer-Abend mit Patrick Farrell und Giuseppe Sciarratta

Patrick Farrell – Akkordeon
Giuseppe Sciarratta – Klarinette

In Kooperation mit der Stadtverwaltung Sondershausen. 


Patrick Farrell (Akkordeon) und Giuseppe Sciarratta (Klarinette) begleiten die Zuhörer auf einer furiosen musikalischen Reise durch verschiedene Länder und Epochen.  
Patrick Farrell ist Akkordeonist, Komponist und Bandleader aus den USA und lebt derzeit in Berlin. Er beschäftigt sich mit einer Vielzahl von Projekten, darunter Neukompositionen jiddischer Lieder im Duo mit der Berliner Sopranistin und amtierenden Kantorin der Jüdischen Gemeinde Braunschweig, Sveta Kundish.
Giuseppe Sciarratta ist Klarinettist aus Italien und lebt in Leipzig. Sciarratta leitet seit 2014 das musikalische Projekt ,Klezmer Muskel Kater‘ und ist seit 2017 Leiter von ,Klezmer with Friends‘ Leipzig.
 

Klezmer-Abend mit Giuseppe Sciarrotta

Planpl. 9, 99706 Sondershausen
Musik
Ort:
Bürgerzentrum Cruciskirche, Bürgersaal
Uhrzeit:
19:30 Uhr
Veranstalter:
Stadt Sondershausen & Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur
Klezmer-Abend mit Giuseppe Sciarrotta

Jedes Lied ist ein Weg, so klein, dass er auf ein Blatt passt, aber doch so weitreichend, dass es dich auf einer langen Reise begleiten kann. Man kann sich auf den Straßen der Balkanhalbinsel amüsieren oder auf den Steinen einer Treppe vor einem Club in New Orleans herumspringen. Man kann auch mit dem Wind einer Fuga losfliegen, bis auf die Spitze einer Barockkirche. Jedes Lied ist eine kleine Gasse, trägt mal den Namen Bulgar, Rachenitsa, Be-bop oder Toccata: Wähle deins oder lass dich überraschen. Ich werde gern mit dir zusammen spazieren gehen. Meine Schwerpunkte sind Klezmer und Balkanmusik, die eine eigene, sehr besondere Technik und spannende Varietät von Melodien, Ornamentierungen und Rhythmen ermöglichen. Damit experimentiere ich, auch mit Jazz und klassischer Musik, in verschiedenen Ensembles und kombiniere durch Kompositionen Musik und Theater als Musiker oder Performer

Klezmer-Abend mit Giuseppe Sciarrotta

Planpl. 9, 99706 Sondershausen
Musik
Ort:
Bürgerzentrum Cruciskirche, Bürgersaal
Uhrzeit:
19:30 Uhr
Veranstalter:
Stadt Sondershausen & Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur
Klezmer-Abend mit Giuseppe Sciarrotta

Jedes Lied ist ein Weg, so klein, dass er auf ein Blatt passt, aber doch so weitreichend, dass es dich auf einer langen Reise begleiten kann. Man kann sich auf den Straßen der Balkanhalbinsel amüsieren oder auf den Steinen einer Treppe vor einem Club in New Orleans herumspringen. Man kann auch mit dem Wind einer Fuga losfliegen, bis auf die Spitze einer Barockkirche. Jedes Lied ist eine kleine Gasse, trägt mal den Namen Bulgar, Rachenitsa, Be-bop oder Toccata: Wähle deins oder lass dich überraschen. Ich werde gern mit dir zusammen spazieren gehen. Meine Schwerpunkte sind Klezmer und Balkanmusik, die eine eigene, sehr besondere Technik und spannende Varietät von Melodien, Ornamentierungen und Rhythmen ermöglichen. Damit experimentiere ich, auch mit Jazz und klassischer Musik, in verschiedenen Ensembles und kombiniere durch Kompositionen Musik und Theater als Musiker oder Performer.

Wohin bringt ihr uns?

Sorbenweg 7, 99099 Erfurt
Ausstellungen
Ort:
Erinnerungsort Topf & Söhne
Veranstalter:
Erinnerungsort Topf & Söhne in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen und Barrierefrei erinnern – Das Zentrum für Thüringen
Wohin bringt ihr uns? - »Euthanasie« – Verbrechen im Nationalsozialismus

Ab 1940 selektierten Ärzte geistig behinderte und psychisch erkrankte Menschen in Heil- und Pflegeeinrichtungen für den Tod in der Gaskammer. Jüdische Patienten wurden auf zweifache Weise Opfer der »Aktion T4«: Als Juden und als Menschen, deren Leben aufgrund ihrer Beeinträchtigung oder Erkrankung als »unwert« galt. Die Ausstellung berichtet über die als »Euthanasie« (griechisch »schöner Tod«) verschleierte erste planmäßige Vernichtung von Menschenleben im Nationalsozialismus. Sie richtet damit den Blick auf jene Opfer, deren Verfolgungserfahrung aufgrund tradierter Vorurteile gegen Menschen mit Behinderung oder Beeinträchtigung erst spät anerkannt wurde, und setzt sich mit den Kontinuitäten in der Diskussion über »unwertes Leben« auseinander.

Sa 31.10.2020

Jüdische Denknadeln: Verachtet, vernichtet, vergessen?

Bahnhofstraße 7, 99084 Erfurt
Führungen
Ort:
Reglerkirche Erfurt
Uhrzeit:
11:00 Uhr
Jüdische Denknadeln: Verachtet, vernichtet, vergessen? - Stadtführung - Einblicke in die jüdische Geschichte vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert

Rundgang mit Richard Schaefer und Musikern aus Erfurt. 
Eine Kooperation mit der Volkshochschule Erfurt.
Anmeldung über volkshochschule@erfurt.de


Beim Rundgang, der an der Erfurter Reglerkirche beginnt, gibt einen Einblick in die reiche jüdischen Geschichte der Stadt. Der Beitrag jüdischer Bürger zur wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung der Stadt im 19. und 20. Jahrhundert wird am Beispiel der Familien des Unternehmers und Kunstsammlers Alfred Hess (Kunst- und Kultur), des Gartenbauunternehmers Ernst Benary (Gartenbau), des Textilunternehmers Isaac Lamm (Damenmäntelindustrie) und des Maschinenbauunternehmers Henry Pels (Umformtechnik) dargestellt.
 

Die Schöpfung

Zum Herrentor 19, 99334 Sülzenbrücken
Hauptprojekt
Ort:
St. Wigberti Kirche (bei Kälte Bürgerhaus Sülzenbrücken)
Uhrzeit:
19:30 Uhr
Veranstalter:
Landeszentrale für politische Bildung
Die Schöpfung - Lobgesang und Elegie

Ein multimediales Projekt in Zeiten des Klimawandels mit Bibeltexten in Hebräisch und Deutsch sowie Versen von Gabriela Mistral und Pablo Neruda mit Silke Gonska und Frieder W. Bergner.

Im Zentrum dieser musikalischen Meditation stehen die uralten Bibeltexte aus dem 1. Buch Mose in hebräischer Sakralrezitation und in der deutschen Übertragung nach Martin Luther. Dazu erklingen lyrische Texte der chilenischen Literaturnobelpreisträger Gabriela Mistral und Pablo Neruda zusammen mit Instrumental- und Vokalmusik aus jazzigen und elektroni- schen Kompositionen von Frieder W. Bergner.

Mit der uralte Menschheitserzählung
von der Erschaffung des Himmels und der Erde feiert die Performance in Worten und Klängen die Entstehung eines wunderbaren, aber gefährdeten Ortes. Die Texte von Mistral und Neruda, geschrieben in der Mitte des 20. Jahrhunderts, beschwören uns, die Welt als Daseinsort und Heimat für kommende Gene- rationen zu erhalten und beweisen damit eine erstaunliche Aktualität über Zeitläufte und Generationen hinweg.

So 01.11.2020

Musikabend mit Gurgulitza

Max-Cars-Platz 1, 99084 Erfurt
Musik
Ort:
Jüdische Landesgemeinde Erfurt
Uhrzeit:
17:00 Uhr
Veranstalter:
Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur
Musikabend mit Gurgulitza

Gurgulitza ist ein 2018 gegründetes deutsch-israelisches Trio. Inspiriert von südosteuropäischen Gesangstechniken, sammeln Netta Shachar, Nitsan Bernstein und Madlen Stange alte Lieder und arrangieren sie neu.

„Der Rasseschänder. Vom Lebensweg zur Todesstiege“ = Reihe Apoldaer Judengeschichten Nr. 14

Bernhard-Prager-Gasse 8, 99510 Apolda
Bildung allgemein
Ort:
Prager-Haus Apolda
Uhrzeit:
14:00 Uhr
„Der Rasseschänder. Vom Lebensweg zur Todesstiege“ = Reihe Apoldaer Judengeschichten Nr. 14 - Der Autor Peter Franz liest aus seinem Buch.

Der erfolgreiche jüdische Kaufmann Gustav Born aus Jena kommt nach Einführung der Nürnberger Gesetze beruflich in Schwierigkeiten. Auch seine nicht-jüdische Ehefrau trennt sich von ihm. Nachdem er von mehreren Firmen abgewiesen wird, findet er in Apolda eine Anstellung als Bauhilfsarbeiter. Nachdem er ein Zimmer zur Untermiete gefunden hat, entwickelt sich ein Liebesverhältnis zur Vermieterin, einer nichtjüdischen Witwe. Durch Denunziation wird er beim Verhör durch den Gestapo-Beamten Waldemar Eißfeld schwer misshandelt, der ihm die Zähne einschlägt. Ein Gericht verurteilt ihn wegen „Rassenschande“ zu eineinhalb Jahren Zuchthaus in Untermaßfeld. Nach Ablauf seiner Strafe wird er in das KZ Mauthausen überstellt, wo das Prinzip „Vernichtung durch Arbeit“ gilt. Wenige Wochen später ist er tot. – Im Jahr 2014 wurde vor dem Hauseingang seiner letzten Wohnadresse in Apolda ein Stolperstein zu seinem Gedenken gelegt.

Die Schöpfung

Mühlfelder Str. 129/111, 98631 Grabfeld/Berkach
Bildung allgemein
Ort:
Synagoge Berkach
Uhrzeit:
19:30 Uhr
Veranstalter:
Landeszentrale für politische Bildung
Die Schöpfung - Lobgesang und Elegie

Ein multimediales Projekt in Zeiten des Klimawandels mit Bibeltexten in Hebräisch und Deutsch sowie Versen von Gabriela Mistral und Pablo Neruda mit Silke Gonska und Frieder W. Bergner.

Mo 02.11.2020

Das Kind von Noah

Saalgärten 1b, 07407 Rudolstadt
Theater
Ort:
Saalgärten
Uhrzeit:
11:00 Uhr
Das Kind von Noah - Ein Theaterstück nach Éric-Emmanuel Schmitt.

Theaterstück (ab 12 Jahren) mit anschließendem Podiumsgespräch. 

Joseph ist jüdisch und erst sechs Jahre alt, als er untertauchen muss. Im besetz- ten Belgien überlebt er mit gefälschten Papieren in der »Gelben Villa« von Pater Bims. Seine Eltern sind ohne ihn geflo- hen und niemand weiß, ob Joseph sie
je wiedersehen wird. Von Pater Bims erfährt er, dass er ein Kind von Noah ist, ein jüdischer Junge, der dazu beitragen soll, dass sein Glaube trotz aller Bedro- hung in der Welt lebendig bleibt. Die Auf- führung von rimon productions hatte zu den Jüdischen Kulturtagen im Rheinland 2015 mit großem Erfolg Premiere und wird seitdem deutschlandweit gezeigt. Rimon productions wurde 2014 in Köln von Britta Shulamit Jakobi als Produkti- on für Theater, Lesungen, Hörspiel und Video gegründet. Der inhaltliche Fokus ihrer Arbeit liegt auf jüdischen Themen in Politik und Gesellschaft.

Die Koscher-Maschine

Bildung allgemein
Ort:
Ernestinum- Gymnasium / Schloss Friedenstein
Uhrzeit:
11:00 Uhr
Die Koscher-Maschine - Was bedeutet eigentlich „koscher“? - Geschlossene Veranstaltung

Was bedeutet eigentlich „koscher“? Sind Schweine nicht „koscher“ oder nicht „halal“ oder beides? Das Schweinchen Babett möchte koscher werden. Bald schon sorgt Shlomos selbstgebastelte Koscher-Maschine auf dem Kinderbauernhof für Schlamassel. Zum Glück kommen Shlomos türkische Klassenfreundin Ayshe und der Rabbi zur Hilfe. Mit lustigen Songs und bunten Tieren erklären die ,buba- les‘, welche Tiere koscher sind und was bei den jüdischen Speiseregeln beachtet werden muss.

,bubales‘ ist das erste jüdische Puppentheater Deutschlands. 2011 wurde es von Shlomit Tripp gegründet. Mit frechen Stoffpuppen, einer mo- bilen Theaterbühne und coolen Songs führen die ,bubales‘ ihr Publikum durch die bunte Welt der jüdischen Feiertage, Traditionen und Witze.

„Schwerer werden leichter sein“

Michaelisstraße 10, 99084 Erfurt,
Hauptprojekt
Ort:
Michaeliskirche Erfurt
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Grußworte · Ministerpräsident Bodo Ramelow, Schirmherr der 28. Thüringer Tage der jüdisch- israelischen Kultur · Prof. Dr. Reinhard Schramm, Vorsitzender der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen · Dr. Michael Grisko, Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thür
„Schwerer werden leichter sein“ - Eröffnungsveranstaltung der 28. Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur

Ein literarisch-musikalisches Lebensbild zum 100. Geburtstag des Dichters Paul Celan mit Jascha Nemtsov und Blanche Kommerell

Im Mittelpunkt des Programms steht das Schaf- fen von Paul Celan (1920–1970), dessen 100. Ge- burtstag und 50. Todestag sich in diesem Jahr jäh- ren. Paul Celan wuchs in der interkulturellen und interreligiösen Atmosphäre der Stadt Czernowitz auf und gilt als einer der bedeutendsten Dichter der deutschen Sprache des 20. Jahrhunderts. Sein Werk ist durch vielfältige Bezüge zu jüdischen Traditionen geprägt, er war ein Überlebender des Holocaust.

Celans Gedichte, Briefe und Prosa-Texte werden durch die herausragende Schauspielerin, Dichterin und DEFA-Star Blanche Kommerell vorgetragen. Verknüpft werden sie mit Klavierwerken von jüdischen Komponisten, die Celans Zeitgenossen waren und vielfältige Einflüsse von mittel- und osteuro- päischen sowie speziell jüdischen Musiktraditionen verarbeiteten. Darunter sind auch Komponisten aus Thüringen, die während der NS-Zeit verfolgt wurden, wie Hans Heller und Joachim Stutschewsky. Am Piano: der Musikwissenschaft- ler und Pianist Jascha Nemtsov.

DIE SCHÖPFUNG - Lobgesang und Elegie

Nikolaiplatz 1, 99734 Nordhausen
Hauptprojekt
Ort:
Ratssaal Nordhausen
Uhrzeit:
19:30 Uhr
DIE SCHÖPFUNG - Lobgesang und Elegie - Ein multimediales Projekt in Zeiten des Klimawandels

Ein multimediales Projekt in Zeiten des Klimawandels mit Bibeltexten in Hebräisch und Deutsch sowie Versen von Gabriela Mistral und Pablo Neruda mit Silke Gonska und Frieder W. Bergner.

Im Zentrum dieser musikalischen Meditation stehen die uralten Bibeltexte aus dem 1. Buch Mose in hebräischer Sakralrezitation und in der deutschen Übertragung nach Martin Luther. Dazu erklingen lyrische Texte der chilenischen Literaturnobelpreisträger Gabriela Mistral und Pablo Neruda zusammen mit Instrumental- und Vokalmusik aus jazzigen und elektroni- schen Kompositionen von Frieder W. Bergner.

Mit der uralte Menschheitserzählung
von der Erschaffung des Himmels und der Erde feiert die Performance in Worten und Klängen die Entstehung eines wunderbaren, aber gefährdeten Ortes. Die Texte von Mistral und Neruda, geschrieben in der Mitte des 20. Jahrhunderts, beschwören uns, die Welt als Daseinsort und Heimat für kommende Gene- rationen zu erhalten und beweisen damit eine erstaunliche Aktualität über Zeitläufte und Generationen hinweg.

Di 03.11.2020

Juden in der DDR

Planpl. 9, 99706 Sondershausen
Vortrag
Ort:
Bürgerzentrum Cruciskirche, Bürgersaal
Uhrzeit:
18:30 Uhr
Juden in der DDR - Vortrag mit Rabbinerin Jonas-Märtin

In der DDR war Religionsfreiheit in der Verfas- sung festgeschrieben, jedoch sah die Realität gerade im Hinblick auf die kleine jüdische Be- völkerung ganz anders aus. In der Geschichte der DDR durchlief die Politik und der Umgang mit den jüdischen Gemeinden verschiedene Phasen. Den Lebensumständen jüdischer Men- schen zwischen Judentum und DDR-Staat geht die Referentin nach, sowohl als wissenschaftli- che Beobachterin als auch anhand der eigenen Familiengeschichte.

Das Kind von Noah

3k-Theater, Unter der Linde 7, 99974 Mühlhausen
Theater
Ort:
3k-Theater
Uhrzeit:
11:00 / 18:00 Uhr
Das Kind von Noah - Ein Theaterstück nach Éric-Emmanuel Schmitt.

Theaterstück (ab 12 Jahren) mit anschließendem Podiumsgespräch. 

Joseph ist jüdisch und erst sechs Jahre alt, als er untertauchen muss. Im besetz- ten Belgien überlebt er mit gefälschten Papieren in der »Gelben Villa« von Pater Bims. Seine Eltern sind ohne ihn geflo- hen und niemand weiß, ob Joseph sie
je wiedersehen wird. Von Pater Bims erfährt er, dass er ein Kind von Noah ist, ein jüdischer Junge, der dazu beitragen soll, dass sein Glaube trotz aller Bedro- hung in der Welt lebendig bleibt. Die Auf- führung von rimon productions hatte zu den Jüdischen Kulturtagen im Rheinland 2015 mit großem Erfolg Premiere und wird seitdem deutschlandweit gezeigt. Rimon productions wurde 2014 in Köln von Britta Shulamit Jakobi als Produkti- on für Theater, Lesungen, Hörspiel und Video gegründet. Der inhaltliche Fokus ihrer Arbeit liegt auf jüdischen Themen in Politik und Gesellschaft.

The Sephardics

Wagnergasse 26, 07743 Jena
Musik
Ort:
Café Wagner
Uhrzeit:
19:00 Uhr
The Sephardics - Konzert

Die Sephardim, die spanischen Juden, haben eine ganz eigene Musiktradition. Ihr hat sich das Ensemble ,The Sephardics‘ verschrieben. Die vier Musiker musizieren mit unbändiger Spielfreude sephardische Lieder. Diese wurden in einem musikalisch jazzig-rockigen Zusam- menhang arrangiert und eingebunden. Die Mi- schung aus Jazz, Rock, türkischen Einflüssen, den Klangfarben Nordafrikas oder des Balkans machen diesen Konzertabend zu einem unver- gesslichen Hörerlebnis. 

Ludger Schmidt – akustisches und elektrisches Cello

Manuela Weichenrieder – Gesang und Piano

Patrick Hengst – Schlagzeug

Martin Verborg – Violine und Saxofon

Die Koscher-Maschine

Bildung allgemein
Ort:
Ernestinum- Gymnasium / Schloss Friedenstein
Uhrzeit:
11:00 Uhr
Die Koscher-Maschine - Was bedeutet eigentlich „koscher“? - Geschlossene Veranstaltung

Was bedeutet eigentlich „koscher“? Sind Schweine nicht „koscher“ oder nicht „halal“ oder beides? Das Schweinchen Babett möchte koscher werden. Bald schon sorgt Shlomos selbstgebastelte Koscher-Maschine auf dem Kinderbauernhof für Schlamassel. Zum Glück kommen Shlomos türkische Klassenfreundin Ayshe und der Rabbi zur Hilfe. Mit lustigen Songs und bunten Tieren erklären die ,buba- les‘, welche Tiere koscher sind und was bei den jüdischen Speiseregeln beachtet werden muss.

,bubales‘ ist das erste jüdische Puppentheater Deutschlands. 2011 wurde es von Shlomit Tripp gegründet. Mit frechen Stoffpuppen, einer mo- bilen Theaterbühne und coolen Songs führen die ,bubales‘ ihr Publikum durch die bunte Welt der jüdischen Feiertage, Traditionen und Witze.

Die Stadt ohne Juden

Max-Reger-Musikschule, Schlossplatz 1, 98617 Meiningen
Bildung allgemein
Ort:
Max-Reger-Musikschule Meiningen
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Die Stadt ohne Juden - Stummfilm (H. K. Breslauer, 1924)

Der Film von Regisseur H.K. Breslauer basiert auf dem gleichnamigen Roman des Schriftstellers Hugo Bettauer aus dem Jahr 1922. Film und Roman spielen in einer – unschwer als Wien zu identifizierenden – Stadt im fiktiven Staat Utopia, in der Arbeitslosigkeit und galoppierende Inflation zu Massenprotesten führen. Antisemiten nutzen die allgemeine Misere zur Stimmungsmache gegen die Juden. Mit Hilfe eines neuen Gesetzes wird die jüdische Bevöl- kerung aus der Stadt vertrieben. Die Wirtschaft nimmt aber nicht den erhofften Aufschwung, das Ausweisungsgesetz wird trickreich zurück- genommen. Breslauers Film ist eine verstörend prophetische Satire, die die Machtergreifung der Nazis wenige Jahre später vorausnimmt. Der Autor des Romans, Hugo Bettauer wurde 1925, kurz nach der Premiere des Film von einem Mitglied der NSDAP ermordet. Heute gilt der Film als einer der wesentlichsten ös- terreichischen Produktionen der Zeit zwischen beiden Kriegen.

Arain!

Waagegasse 8, 99084 Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Alte Synagoge Erfurt
Uhrzeit:
19:30 Uhr
Arain! - Der Erfurter Synagogenabend

Eine mittelalterliche Bäckerei in Erfurt? Dr. Karin Sczech, Beauftragte für das UNESCO-Welterbe in Erfurt Arain! Der Erfurter Synagogenabend bietet Vorträge rund um jüdische Geschichte und die laufende Erfurter Bewerbung um den Titel »UNESCO-Welterbe« im Jahr des zehnjährigen Jubiläums des Museums »Alte Synagoge«, mit einem besonderen Fokus auf das mittelalterliche jüdische Erbe.

DIE SCHÖPFUNG - Lobgesang und Elegie

Moskauer Straße 1a, Weimar
Hauptprojekt
Ort:
Evangelisches Gemeindezentrum „Paul Schneider“
Uhrzeit:
18:00 Uhr
Veranstalter:
Mit Bibeltexten und Versen von Gabriela Mistral und Pablo Neruda, Silke Gonska, Frieder W. Bergner, Franziska Becher.
DIE SCHÖPFUNG - Lobgesang und Elegie - Ein multimediales Projekt in Zeiten des Klimawandels

Im Zentrum dieser musikalischen Meditation stehen die uralten Bibeltexte aus dem 1. Buch Mose in hebräischer Sakralrezitation und in der deutschen Übertragung nach Martin Luther. Dazu erklingen lyrische Texte der chilenischen Literaturnobelpreisträger Gabriela Mistral und Pablo Neruda zusammen mit Instrumental- und Vokalmusik aus jazzigen und elektroni- schen Kompositionen von Frieder W. Bergner.

Mit der uralte Menschheitserzählung
von der Erschaffung des Himmels und der Erde feiert die Performance in Worten und Klängen die Entstehung eines wunderbaren, aber gefährdeten Ortes. Die Texte von Mistral und Neruda, geschrieben in der Mitte des 20. Jahrhunderts, beschwören uns, die Welt als Daseinsort und Heimat für kommende Gene- rationen zu erhalten und beweisen damit eine erstaunliche Aktualität über Zeitläufte und Generationen hinweg.

Mi 04.11.2020

Israelische Innovationen und Kuriositäten

An der Stadtmünze 4, 99084 Erfurt
Vortrag
Ort:
Kleine Synagoge
Uhrzeit:
17:30 Uhr
Israelische Innovationen und Kuriositäten - Vortrag mit Simon Pohl

Für seinen Ideen-Reichtum ist Israel in der ganzen Welt bekannt, geschätzt und teils beneidet. Viele Entwicklungen entstammen der Notwendigkeit, mit vielfältigen Heraus- forderungen umzugehen. Andere wiederum ergeben sich aus den günstigen und fördern- den Rahmenbedingungen, die es den Israelis ermöglichen, ihre Ideen zu verwirklichen. Seit Jahrzehnten ergeben sich hieraus atemberaubende Erfindungen. Der Vortrag wird einen Einblick in die Mannigfaltigkeit israelischer Innovationen und auch Kuriositäten geben. Der Refe- rent Simon Pohl ist Vorstands- mitglied der Deutsch-Israelischen-Gesellschaft, AG Erfurt.

Brücken schlagen in Mühlhausen

Jüdenstraße, 99974 Mühlhausen/Thüringen
Führungen
Ort:
Synagoge Mühlhausen
Uhrzeit:
14:00 Uhr
Brücken schlagen in Mühlhausen - Synagogenführungen und Vorträge mit Schülerinnen und Schülern

Mühlhausen ist neben Erfurt und Berkach/ Grabfeld einer von nur drei Thüringer Orten mit einer geweihten Synagoge. Die Synagoge in Mühlhausen liegt mitten in der Altstadt, in einem Hinterhof der Mühlhäuser Jüdenstraße. In der Reichspogromnacht wurde sie völlig verwüstet, aber nicht niedergebrannt, da man befürchtete, dass andere Gebäude der Altstadt Feuer fangen könnten.

Schülerinnen und Schüler des Evangeli- sche Schulzentrums Mühlhausen führen durch die Synagoge, ein Projekt, wofür sie bereits
im Jahr 2019 mit dem Werner-Sylten-Preis der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland ausgezeichnet wurden.

Politisch koscher

Theobald-Renner-Str. 1a, 07747 Jena
Theater
Ort:
Kubus Jena
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Politisch koscher - Anti-Diskriminierungs-Crash-Kurs mit Puppen für Erwachsene

Auf Shlomit Tripps Touren und in ihrem Heimathafen Berlin-Kreuzberg passieren ihr ständig skurrile Sachen, durch die sie gelernt hat, in einer interkulturellen Gesellschaft zu existieren und trotzdem noch Spaß am Leben zu haben. In ihrem Stand-Up machen die bubales-Puppen und Shlomit Tripp Vorschläge, wie man zum Beispiel Antisemiten von Philo- semiten unterscheiden kann oder wie man Is- lam-Hassern vielleicht doch noch eine Chance gibt. Man erfährt, wie man einen Polizei-Not- ruf in Berlin-Kreuzberg betätigen sollte, ohne unnötige Verwirrungen zu verursachen, und warum Schokoküsse politisch koscher sind. Kommen Sie! Weinen Sie! Lachen Sie!

Als Hitler das rosa Kaninchen stahl

Schloßgarten, 99310 Arnstadt
Bildung exklusiv für Lehrer*innen und Schüler*innen
Ort:
Theater im Schlossgarten
Uhrzeit:
10:00 Uhr
Veranstalter:
Landeszentrale für politische Bildung
Als Hitler das rosa Kaninchen stahl - Film und Gespräch

Berlin, 1933: Anna ist erst neun Jahre alt, als sich ihr Leben von Grund auf ändert: Um den Nazis zu entkommen, muss ihr Vater nach Zürich fliehen; seine Familie folgt ihm kurze Zeit später. Anna lässt alles zurück, auch ihr geliebtes rosa Stoffkaninchen, und muss sich in der Fremde einem neuen Leben voller Herausforderungen und Entbehrungen stellen. Eine berührende Geschichte über Zusammenhalt, Zuversicht und darüber, was es heißt, eine Familie zu sein.

Die Koscher-Maschine

Theobald-Renner-Str. 1a, 07747 Jena
Bildung allgemein
Ort:
Kubus Jena
Uhrzeit:
11:00 Uhr
Die Koscher-Maschine - Was bedeutet eigentlich „koscher“? - Geschlossene Veranstaltung

Was bedeutet eigentlich „koscher“? Sind Schweine nicht „koscher“ oder nicht „halal“ oder beides? Das Schweinchen Babett möchte koscher werden. Bald schon sorgt Shlomos selbstgebastelte Koscher-Maschine auf dem Kinderbauernhof für Schlamassel. Zum Glück kommen Shlomos türkische Klassenfreundin Ayshe und der Rabbi zur Hilfe. Mit lustigen Songs und bunten Tieren erklären die ,buba- les‘, welche Tiere koscher sind und was bei den jüdischen Speiseregeln beachtet werden muss.

,bubales‘ ist das erste jüdische Puppentheater Deutschlands. 2011 wurde es von Shlomit Tripp gegründet. Mit frechen Stoffpuppen, einer mo- bilen Theaterbühne und coolen Songs führen die ,bubales‘ ihr Publikum durch die bunte Welt der jüdischen Feiertage, Traditionen und Witze.

You look so German!

Sorbenweg 7, 99099 Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Erinnerungsort Topf & Söhne
Uhrzeit:
19:00  –  21:00 Uhr
Veranstalter:
Erinnerungsort Topf & Söhne und Konrad-Adenauer-Stiftung e. V. Politisches Bildungsforum Thüringen
You look so German! - Film im Dialog

Eine israelische Touristenführerin in Berlin hilft ihren Gästen dabei, die Spuren des Holocausts in Berlin zu entdecken. Emotional geschützt in dem Glauben, dass ihre Familie vom Holocaust unberührt blieb, Nirit Ben-Joseph studierte Filmwissenschaften in Tel-Aviv und Berlin. Seit 1987 ist sie in Berlin als Touristenführerin tätig. Dokumentarfilm, deutsch, englisch mit Untertiteln, Deutschland 2018, 55 Min. verändert das Treffen mit einer entfernten Cousine alles. Als sie erfährt, dass ihre Verwandten Thekla und Kurt Feuerring vor dem Krieg in der Nähe ihrer Wohnung lebten, beginnt eine Reise in die Geschichte ihrer Familie. Aufgewühlt durch die Zerrissenheit, im Land der Täter zu leben, die auch einen Teil ihrer Familie ermordet haben, sucht sie nach Spuren der Feuerrings, um mit sich selbst und der Vergangenheit Frieden zu schließen.

Tora ist Leben

Mühlfelder Str. 129/111, 98631 Grabfeld/Berkach
Hauptprojekt
Ort:
Synagoge Berkach
Uhrzeit:
16:00 Uhr
Tora ist Leben
  • 16:00 – 18:00 Uhr Öffentliches Schreiben einer neuen Torarolle
  • 19:00 – 20:30 Uhr Festvortrag Dr. Josef Schuster »Ist Chanukka das jüdische Weihnachten? – Vom Wissen und Unwissen über das Judentum im 21. Jahrhundert.« Musik: Dr. Diana Matut und Erik Warkenthin
Do 05.11.2020

Marisha, das Mädchen aus dem Fass

Meister-Eckehart-Straße 1, 99084 Erfurt
Vortrag
Ort:
Evangelisches Ratsgymnasium Erfurt
Uhrzeit:
09:00 Uhr
Marisha, das Mädchen aus dem Fass - Lesung mit Gabriele Hannemann. Geschlossene Veranstaltung.

Das Buch „Marisha – Das Mädchen aus dem Fass“ erzählt einfühlsam von den Kindheitser- lebnissen Malka Rosenthals. Malka ist sieben Jahre alt, sie wächst in den 1930er-Jahren wohlbehütet in einer bürgerlichen Familie auf. Sie liebt ihren Hund und den großen Garten des Hauses – bis sie eines Tages ins Ghetto ziehen muss, weil die Deutschen in ihre Heimat, das heutige Polen, einmarschieren. Schlagartig verändert sich Malkas Leben. Sie erlebt die Enge und die Entbehrungen im Ghetto, den Hunger und die Gewalt, der auch ihr kleiner Bruder zum Opfer fällt. Die Mutter trichtert Malka immer wieder ein, dass sie sich die Adresse ihrer Tante Leah in Israel merken soll. Wie ein Mantra wiederholt das Mäd- chen diese immer wieder – was später zu ihrer Rettung beitragen wird.

The String Company und Jezmer

Ratsstraße 19, 99974 Mühlhausen
Musik
Ort:
Rathaus Mühlhausen
Uhrzeit:
18:30 Uhr
The String Company und Jezmer - KonzertDie fünf Strings kommen aus ganz un- terschiedlichen musikalischen Welten und verstehen es durch ihre langjähri- ge Freundschaft, diese „Vielsaitigkeit“ in interessanten Arrangements sowie eigenen Kompositionen zum Ausdruck zu bringen. Besonders die Gipsy- und Klezmer-Interpretationen des Quintetts lassen jede Melodie zu einer persönlichen Botschaft werden – mal wild, mal cool, mal harmonietrunken. Unter dem Namen „Jezmer“– entstanden als Wortspiel aus den Begriffen „Jazz“ und „Klezmer“ – fanden sich drei Jenaer Musiker zusammen. So wie der Name verbindet auch ihre Musik Elemente des Jazz, des Klezmer und der lateinamerikanischen Musik. Im gemeinsamen Konzert der beiden Ensembles schafft die Musik eine wunderbare Brücke zwischen den unterschiedlichen Kulturen, von denen die Musiker zu erzählen wissen. Das Publikum wird von temperamentvollen Gipsy Songs aus Serbien, poetisch- schwelgenden Balladen aus Russland, Klezmer sowie melancholisch-romantischen Melodien aus der katalanischen und jüdischen Tradition verzaubert.

32 Jahre JONTEF! – Jetzt geht's erst richtig los!

Michaelisstraße 10, 99084 Erfurt,
Musik
Ort:
Michaeliskirche Erfurt
Uhrzeit:
19:30 Uhr
32 Jahre JONTEF! – Jetzt geht's erst richtig los! - Konzert

JONTEF bedeutet Festtag. Ein Festtag mit Musik und Thea- ter, ein Festtag der „klejnen Mentschelach“, der Men- schen nicht nur im jiddischen Schtetl der Vergangenheit, sondern auch heute, hier und anderswo, der Menschen, die sich begegnen, sich verlieben und verlieren, bekriegen und versöhnen. JONTEF ist die einzige Klezmer-Gruppe in Deutschland, die in dieser Weise Wort und Musik verbin- det. Dafür haben sie Preise gewonnen und darauf beruht ihr Erfolg beim Publikum. „Jontefs Musik trifft die Zuhö- rer mitten ins Herz“, schrieb ein Kritiker.

Als Hitler das rosa Kaninchen stahl

Saalgärten 1B, 07407 Rudolstadt
Bildung exklusiv für Lehrer*innen und Schüler*innen
Ort:
Soziokulturelles Zentrum „Saalgärten Rudolstadt“
Uhrzeit:
10:00 Uhr
Veranstalter:
Landeszentrale für politische Bildung
Als Hitler das rosa Kaninchen stahl - Film und Gespräch

Berlin, 1933: Anna ist erst neun Jahre alt, als sich ihr Leben von Grund auf ändert: Um den Nazis zu entkommen, muss ihr Vater nach Zürich fliehen; seine Familie folgt ihm kurze Zeit später. Anna lässt alles zurück, auch ihr geliebtes rosa Stoffkaninchen, und muss sich in der Fremde einem neuen Leben voller Herausforderungen und Entbehrungen stellen. Eine berührende Geschichte über Zusammenhalt, Zuversicht und darüber, was es heißt, eine Familie zu sein.

Die Koscher-Maschine

Theobald-Renner-Str. 1a, 07747 Jena
Bildung allgemein
Ort:
Kubus Jena
Uhrzeit:
11:00 Uhr
Die Koscher-Maschine - Was bedeutet eigentlich „koscher“? - Geschlossene Veranstaltung

Was bedeutet eigentlich „koscher“? Sind Schweine nicht „koscher“ oder nicht „halal“ oder beides? Das Schweinchen Babett möchte koscher werden. Bald schon sorgt Shlomos selbstgebastelte Koscher-Maschine auf dem Kinderbauernhof für Schlamassel. Zum Glück kommen Shlomos türkische Klassenfreundin Ayshe und der Rabbi zur Hilfe. Mit lustigen Songs und bunten Tieren erklären die ,buba- les‘, welche Tiere koscher sind und was bei den jüdischen Speiseregeln beachtet werden muss.

,bubales‘ ist das erste jüdische Puppentheater Deutschlands. 2011 wurde es von Shlomit Tripp gegründet. Mit frechen Stoffpuppen, einer mo- bilen Theaterbühne und coolen Songs führen die ,bubales‘ ihr Publikum durch die bunte Welt der jüdischen Feiertage, Traditionen und Witze.

Tora ist Leben

An der Stadtmünze 4, 99084 Erfurt
Hauptprojekt
Ort:
Kleine Synagoge
Uhrzeit:
16:00 Uhr
Tora ist Leben
  • 16:00 – 18:00 Uhr Öffentliches Schreiben einer neuen Torarolle
  • 19:00 – 20:30 Uhr Festvortrag Jalda Rebling »Singing Tora – Singende Tora«
Sa 07.11.2020

Die aktuelle Bedeutung und Verbreitung der „Protokolle der Weisen von Zion“

An der Stadtmünze 4, 99084 Erfurt
Vortrag
Ort:
Kleine Synagoge
Uhrzeit:
18:00 Uhr
Die aktuelle Bedeutung und Verbreitung der „Protokolle der Weisen von Zion“ - Vortrag mit Benjamin Damm

Der moderne Antisemitismus hat eine lange Tradition in Europa. Der Kern der Gerüchte über Juden lässt sich häufig auf alte Verschwö- rungstexte zurückführen, welche zum Teil im- mer wieder aktualisiert wurden und werden. Einer davon sind die „Protokolle der Weisen von Zion“. Diese wurden um 1900 aus verschie- denen Texten konstruiert und entwickelten sich seitdem zu einer der weltweit bekann- testen Verschwörungsschriften. Der Vortrag beinhaltet eine Einführung in Entstehung, Bekanntwerden und Inhalt der „Protokolle“.

Jüdische Denknadeln: Verachtet, vernichtet, vergessen?

Bahnhofstraße 7, 99084 Erfurt
Führungen
Ort:
Reglerkirche Erfurt
Uhrzeit:
11:00 Uhr
Jüdische Denknadeln: Verachtet, vernichtet, vergessen? - Stadtführung - Einblicke in die jüdische Geschichte vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert

Rundgang mit Richard Schaefer und Musikern aus Erfurt. 
Eine Kooperation mit der Volkshochschule Erfurt.
Anmeldung über volkshochschule@erfurt.de


Beim Rundgang, der an der Erfurter Reglerkirche beginnt, gibt einen Einblick in die reiche jüdischen Geschichte der Stadt. Der Beitrag jüdischer Bürger zur wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung der Stadt im 19. und 20. Jahrhundert wird am Beispiel der Familien des Unternehmers und Kunstsammlers Alfred Hess (Kunst- und Kultur), des Gartenbauunternehmers Ernst Benary (Gartenbau), des Textilunternehmers Isaac Lamm (Damenmäntelindustrie) und des Maschinenbauunternehmers Henry Pels (Umformtechnik) dargestellt.
 

The String Company und Jezmer

Ratsstraße 19, 99974 Mühlhausen
Musik
Ort:
Rathaus Mühlhausen
Uhrzeit:
19:00 Uhr
The String Company und Jezmer - KonzertDie fünf Strings kommen aus ganz un- terschiedlichen musikalischen Welten und verstehen es durch ihre langjähri- ge Freundschaft, diese „Vielsaitigkeit“ in interessanten Arrangements sowie eigenen Kompositionen zum Ausdruck zu bringen. Besonders die Gipsy- und Klezmer-Interpretationen des Quintetts lassen jede Melodie zu einer persönlichen Botschaft werden – mal wild, mal cool, mal harmonietrunken. Unter dem Namen „Jezmer“– entstanden als Wortspiel aus den Begriffen „Jazz“ und „Klezmer“ – fanden sich drei Jenaer Musiker zusammen. So wie der Name verbindet auch ihre Musik Elemente des Jazz, des Klezmer und der lateinamerikanischen Musik. Im gemeinsamen Konzert der beiden Ensembles schafft die Musik eine wunderbare Brücke zwischen den unterschiedlichen Kulturen, von denen die Musiker zu erzählen wissen. Das Publikum wird von temperamentvollen Gipsy Songs aus Serbien, poetisch-schwelgenden Balladen aus Russland, Klezmer sowie melancholisch-romantischen Melodien aus der katalanischen und jüdischen Tradition verzaubert.
So 08.11.2020

Kontinuität des Umbruchs

Lohberg 11, 99706 Sondershausen
Musik
Ort:
Musikakademie Sondershausen
Uhrzeit:
17:00 Uhr
Kontinuität des Umbruchs - Konzert mit Detlef Bensman und Itay Dvori

Im Berlin der 1920er- und 1930er-Jahre galt das Saxofon als das Instrument der Moderne. Unter den in Berlin wirkenden Komponisten waren es in der Mehrzahl jüdische Komponis- ten und Komponistinnen, die Saxofone in ihre Werke einbezogen. Die bis heute anhaltenden gesellschaftlichen, kulturellen wie auch persönlichen Umbrüche haben dazu geführt, dass Saxofone in Berlin wieder eine ähnliche Rolle spielen. Der Saxofonist Detlef Bensmann und der Pianist Itay Dvori präsentieren in ihrem neuen Programm eine Auswahl repräsentativer Stücke von u.a. Erwin Schulhoff, Paul Dessau, Bernhard Heiden und Ursula Mamlok sowie eigene Kompositionen und Improvisationen.

„Amol is gewen ...“

An der Stadtmünze 4, 99084 Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Kleine Synagoge
Uhrzeit:
15:00 Uhr
„Amol is gewen ...“

Jüdische Märchen und Geschichten sind in den Kindersendungen „Fleder- mausgeschichten“ und „Rumpumpel am Samstag“ bei Radio F.R.E.I. zum festen Bestandteil geworden. Nun sind sie im Programm „Amol is gewen ...“ zu hören und zu erleben – mit märchenhafter musikalischer Umrahmung.

Mo 09.11.2020

Uhrzeit:
Uhr

Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht

Westbahnhofstraße 13, 07745 Jena
nicht zugeordnet
Ort:
Westbahnhof Jena
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
"Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur"
Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht

Alljährliche Gedenkveranstaltung mit dem Landesrabbiner Nachama: Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht.

Jüdische Denknadeln: Verachtet, vernichtet, vergessen?

Bahnhofstraße 7, 99084 Erfurt
Führungen
Ort:
Reglerkirche Erfurt
Uhrzeit:
14:00 Uhr
Jüdische Denknadeln: Verachtet, vernichtet, vergessen? - Stadtführung - Einblicke in die jüdische Geschichte vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert

Rundgang mit Richard Schaefer und Musikern aus Erfurt. 
Eine Kooperation mit der Volkshochschule Erfurt.
Anmeldung über volkshochschule@erfurt.de


Beim Rundgang, der an der Erfurter Reglerkirche beginnt, gibt einen Einblick in die reiche jüdischen Geschichte der Stadt. Der Beitrag jüdischer Bürger zur wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung der Stadt im 19. und 20. Jahrhundert wird am Beispiel der Familien des Unternehmers und Kunstsammlers Alfred Hess (Kunst- und Kultur), des Gartenbauunternehmers Ernst Benary (Gartenbau), des Textilunternehmers Isaac Lamm (Damenmäntelindustrie) und des Maschinenbauunternehmers Henry Pels (Umformtechnik) dargestellt.
 

Öffentliche Führung auf dem Neuen Jüdischen Friedhof

Werner-Seelenbinder-Straße 3, 99096 Erfurt
Führungen
Ort:
Neuer Jüdischer Friedhof Erfurt
Uhrzeit:
15:00 / 15:00 Uhr
Veranstalter:
Netzwerk Jüdisches Leben Erfurt
Öffentliche Führung auf dem Neuen Jüdischen Friedhof

Mit Annelie Hubrich. Treffpunkt: am Haupteingang, Werner-Seelenbinder-Str.; Teilnahme kostenlos und ohne Voranmeldung, Dauer: ca. 90 min., männliche Besucher werden um Tragen einer Kopfbedeckung gebeten.

Der Klang der Stolpersteine

Musik
Ort:
Jena
Uhrzeit:
17:45 Uhr
Veranstalter:
Jenaer Arbeitskreis Judentum und die Stadt Jena
Der Klang der Stolpersteine - 41 Kurzkonzerte an Jenas Stolpersteinen

Ein Zeichen für Frieden, Toleranz, Respekt und die Kraft der Gemeinsamkeit. Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht.

Pogrom-Gedenken in Apolda

Markt Nr. 1, Apolda
Bildung allgemein
Ort:
Stadtzentrum von Apolda
Uhrzeit:
16:00 Uhr
Pogrom-Gedenken in Apolda - Erinnerung an die jüdischen Opfer der Shoa von Apolda

Beginn eines Sternganges an 6 verschiedenen der entferntesten Stolpersteine weiter zu den nächsten Steinen Stolpersteinen mit Ziel Marktplatz. Um 17:00 Uhr findet hier das Schlussgedenken an die Opfer statt mit Verlesung ihrer Namen, dem Anschlagen einer Glocke und mit Wort- und Musikbeiträgen.s

Kristallnacht – wie umgehen mit dem Scherbenhaufen der europäischen Werte?

Juri-Gagarin-Ring 21, 99084 Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Kultur- und Bildungszentrum der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Arbeitsgemeinschaft Kirche und Judentum in Thüringen in Kooperation mit dem Katholischen Forum im Land Thüringen und dem Deutschen Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (DKR).
Kristallnacht – wie umgehen mit dem Scherbenhaufen der europäischen Werte? - Vortragsreihe »Europäische Werte – Jüdisch-Christliche Wurzeln«

Vor dem Hintergrund wachsenden Antisemitismus in Deutschland soll die Vortragsreihe einen Beitrag zur politischen Allgemeinbildung leisten und die Reflexion des eigenen gesellschaftlichen Selbstverständnisses fördern, das historisch nicht zuletzt auf religiösen und somit untrennbar auch jüdischchristlichen Wurzeln fußt. Mit Beiträgen aus theologischer, religionswissenschaftlicher, historischer und politik-/staatswissenschaftlicher Sicht. Referent: Pfarrer i. R. Ricklef Münnich

Filmreihe

Goetheplatz 11, 99423 Weimar
Bildung allgemein
Ort:
Kino mon ami
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Landeszentrale für politische Bildung, Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur, Kino mon ami Weimar
Filmreihe
  • 9. November 2020: »Germans and Jews – Eine neue Perspektive« | Der Film fragt, wie sich die jüdische Gemeinschaft in Deutschland bis heute entwickelt hat und sammelt Geschichten zur Beziehung der Deutschen und der jüdischen Bevölkerung.
  • 10. November 2020: »Swimmingpool am Golan« | Der Film folgt dem Weg der jüdisch-deutschen Familie Zimmering, deren Mitglieder an der Gründung zweier Staaten, der DDR und Israels, entscheidend mitgewirkt haben.
  • 11. November 2020: »Vom Gießen des Zitronenbaums« | Als er einen Nachbarn dabei erwischt, wie er seine Zitronen klaut, verlässt Elia Nazareth. Er besucht Orte wie Paris und stellt fest, dass das Leben auch anderswo immer absurder wird.
  • 12. November 2020: »Rabbi Wolff« | Willy Wolff pendelt jede Woche aus London zu seinen Gemeinden in Deutschland, es sei denn, er ist in Jerusalem oder beim Pferderennen in Ascot. Denn das Leben muss vor allem Spaß machen, findet er.

Leben mit Auschwitz

An der Stadtmünze 4, 99084 Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Begegnungsstätte Kleine Synagoge
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Katholisches Forum im Land Thüringen und Friedrich-Ebert-Stiftung Thüringen
Leben mit Auschwitz - Lesung mit der Autorin Andrea von Treuenfeld

Auschwitz-Überlebende und ihre Kinder beschwiegen das Unfassbare zum eigenen Schutz. Die Enkel hingegen erleben Auschwitz als historisches Faktum. Was aber bedeutet Auschwitz für diese Dritte Generation?

Victor Klemperer: Licht und Schatten

Anger 37, 99084 Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Haus Dacheröden
Uhrzeit:
19:30 Uhr
Veranstalter:
Katholisches Forum im Land Thüringen, Erfurter Herbstlese
Victor Klemperer: Licht und Schatten - Kinotagebuch 1929–1945

Für Victor Klemperer stand das Lichtspielhaus für das »befreite, unirdisch gewordene Leben« selbst. Weder Beleidigungen noch Übergriffe, nicht einmal das Kinoverbot für »Nichtarier«, konnten ihn von den Kinos fernhalten.

Di 10.11.2020

Uhrzeit:
Uhr

Uhrzeit:
Uhr

Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht

Westbahnhofstraße 13, 07745 Jena
nicht zugeordnet
Ort:
Westbahnhof Jena
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
"Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur"
Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht

Alljährliche Gedenkveranstaltung mit dem Landesrabbiner Nachama: Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht.

Jüdische Kostbarkeiten

Schloß 2-4, 04600 Altenburg
Musik
Ort:
Bachsaal Altenburg
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Jüdische Kostbarkeiten - Konzert mit dem Leipziger Synagogalchor

Das Konzert bringt die mitreißende und berührende Vielseitigkeit jüdi- scher Vokalmusik zum Klingen - geistlich und weltlich. Im ersten Teil steht die Musik der Synagogen im Zentrum, zu hören sind Psalmen und Gebete aus Renaissance, Romantik und Moderne von Salomone Rossi, Louis Lewandow- ski und Samuel Lampel. Der zweite Konzertteil ist deutlich irdischer: mit kunstvollen Arrangements jiddischer Lieder, die in den vergangenen Jahren passgenau für den Leipziger Synagogalchor und seine Solisten geschrieben wurden.

Der Leipziger Synagogalchor wurde 1962 von Oberkantor Werner Sander mit dem Ziel gegründet, die durch den Holocaust verstummte jüdische Musik wieder erklingen zu lassen. 1972 übernahm Helmut Klotz die künstlerische Leitung des nichtjüdischen Laienchores, seit 2012 hat Ludwig Böhme dieses Amt inne. In seinem langjährigen Bestehen hat sich der Leipziger Synagogalchor zu einem im In- und Ausland hoch angesehenen Konzertchor entwickelt. Er widmet sich der Aufführung synagogaler Musik insbesondere des aschkenasischen Raumes des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Auch Werke der Renaissance gehören zum umfangreichen Repertoire.

Die Koscher-Maschine

Theobald-Renner-Str. 1a, 07747 Jena
Bildung allgemein
Ort:
Kubus Jena
Uhrzeit:
11:00 / 13:15 Uhr
Die Koscher-Maschine - Was bedeutet eigentlich „koscher“? - Geschlossene Veranstaltung

Was bedeutet eigentlich „koscher“? Sind Schweine nicht „koscher“ oder nicht „halal“ oder beides? Das Schweinchen Babett möchte koscher werden. Bald schon sorgt Shlomos selbstgebastelte Koscher-Maschine auf dem Kinderbauernhof für Schlamassel. Zum Glück kommen Shlomos türkische Klassenfreundin Ayshe und der Rabbi zur Hilfe. Mit lustigen Songs und bunten Tieren erklären die ,buba- les‘, welche Tiere koscher sind und was bei den jüdischen Speiseregeln beachtet werden muss.

,bubales‘ ist das erste jüdische Puppentheater Deutschlands. 2011 wurde es von Shlomit Tripp gegründet. Mit frechen Stoffpuppen, einer mo- bilen Theaterbühne und coolen Songs führen die ,bubales‘ ihr Publikum durch die bunte Welt der jüdischen Feiertage, Traditionen und Witze.

Dunkles Gold

Puschkinplatz 7, 07545 Gera
Bildung allgemein
Ort:
Stadt- und Regionalbibliothek Gera
Uhrzeit:
17:00 Uhr
Dunkles Gold - Lesung aus dem Roman »Dunkles Gold« von der Jugendbuchautorin Mirjam Pressler, mit Familienangehörigen der Autorin.

Die Geschichte um den Erfurter Schatz schlägt eine Brücke von den mittelalterlichen Pestpogromen zu aktuellen antisemitischen Entwicklungen in Deutschland. Lesungen an Schulen in Erfurt am 12. und 13. November 2020.

Kristallnacht – wie umgehen mit dem Scherbenhaufen der europäischen Werte?

Juri-Gagarin-Ring 21, 99084 Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Kultur- und Bildungszentrum der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Arbeitsgemeinschaft Kirche und Judentum in Thüringen in Kooperation mit dem Katholischen Forum im Land Thüringen und dem Deutschen Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (DKR).
Kristallnacht – wie umgehen mit dem Scherbenhaufen der europäischen Werte? - Vortragsreihe »Europäische Werte – Jüdisch-Christliche Wurzeln«

Vor dem Hintergrund wachsenden Antisemitismus in Deutschland soll die Vortragsreihe einen Beitrag zur politischen Allgemeinbildung leisten und die Reflexion des eigenen gesellschaftlichen Selbstverständnisses fördern, das historisch nicht zuletzt auf religiösen und somit untrennbar auch jüdischchristlichen Wurzeln fußt. Mit Beiträgen aus theologischer, religionswissenschaftlicher, historischer und politik-/staatswissenschaftlicher Sicht. Referent: Pfarrer i. R. Ricklef Münnich

Filmreihe

Goetheplatz 11, 99423 Weimar
Bildung allgemein
Ort:
Kino mon ami
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Landeszentrale für politische Bildung, Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur, Kino mon ami Weimar
Filmreihe
  • 9. November 2020: »Germans and Jews – Eine neue Perspektive« | Der Film fragt, wie sich die jüdische Gemeinschaft in Deutschland bis heute entwickelt hat und sammelt Geschichten zur Beziehung der Deutschen und der jüdischen Bevölkerung.
  • 10. November 2020: »Swimmingpool am Golan« | Der Film folgt dem Weg der jüdisch-deutschen Familie Zimmering, deren Mitglieder an der Gründung zweier Staaten, der DDR und Israels, entscheidend mitgewirkt haben.
  • 11. November 2020: »Vom Gießen des Zitronenbaums« | Als er einen Nachbarn dabei erwischt, wie er seine Zitronen klaut, verlässt Elia Nazareth. Er besucht Orte wie Paris und stellt fest, dass das Leben auch anderswo immer absurder wird.
  • 12. November 2020: »Rabbi Wolff« | Willy Wolff pendelt jede Woche aus London zu seinen Gemeinden in Deutschland, es sei denn, er ist in Jerusalem oder beim Pferderennen in Ascot. Denn das Leben muss vor allem Spaß machen, findet er.

Halle – das Jahr danach. Die juristische Aufarbeitung des Anschlags auf die Synagoge in Halle

Sorbenweg 7, 99099 Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Erinnerungsort Topf & Söhne
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Erinnerungsort Topf & Söhne in Kooperation mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e. V., Arbeitsgemeinschaft Erfurt und der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen
Halle – das Jahr danach. Die juristische Aufarbeitung des Anschlags auf die Synagoge in Halle - Ein Vortrag von Kristin Pietrzyk, Rechtsanwältin in Jena

Der Anschlag in Halle (Saale) am 09. Oktober 2019 war der Versuch eines Massenmordes an Juden an Jom Kippur, dem höchsten jüdischen Feiertag. Kristin Pietrzyk vertritt als Anwältin Nebenkläger aus den USA, die sich an diesem Tag in der Synagoge aufhielten. Der Vortrag soll die Situation jüdischer Betroffener und deren Umgang mit dem Anschlag beleuchten. Außerdem wird auf die Frage eingegangen, wie eine aktive Nebenklage – zu der sich viele Betroffene entschlossen haben – helfen kann, einen solchen Anschlag zu verarbeiten und den gesellschaftlichen Diskurs über Ursachen und Wirkungen eines solchen Verbrechens auf die jüdische und nicht-jüdische Gesellschaft beeinflusst.

Thomas Meyer: »Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse«

Anger 28, 99084 Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Buchhandlung Peterknecht
Uhrzeit:
20:00 Uhr
Veranstalter:
Landeszentrale für politische Bildung, Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur
Thomas Meyer: »Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse«

Motti Wolkenbruch ist ein junger orthodoxer Jude aus Zürich, der sich zum Entsetzen seiner Familie in eine Schickse, eine Nichtjüdin, verliebt. Ein Einblick in eine unbekannte Welt, eine berührende und schelmische Geschichte – mit jiddischem Wortwitz und unwiderstehlichem Humor. Autor: Thomas Meyer, geboren 1974 in Zürich, arbeitete nach einem abgebrochenen Jura- Studium als Texter in Werbeagenturen und als Reporter. 2007 machte er sich selbstständig. Sein Roman »Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse« wurde zu einem Best- und Longseller, die Verfilmung »Wolkenbruch« (2018) war ein großer Kinoerfolg. Thomas Meyer lebt in Zürich.

Mi 11.11.2020

Uhrzeit:
Uhr

Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht

Westbahnhofstraße 13, 07745 Jena
nicht zugeordnet
Ort:
Westbahnhof Jena
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
"Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur"
Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht

Alljährliche Gedenkveranstaltung mit dem Landesrabbiner Nachama: Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht.

Juden in der DDR

Steubenstraße 1, 99423 Weimar
Vortrag
Ort:
Stadtbibliothek Weimar
Uhrzeit:
18:00 Uhr
Juden in der DDR - Vortrag mit Rabbinerin Jonas-Märtin

In der DDR war Religionsfreiheit in der Verfas- sung festgeschrieben, jedoch sah die Realität gerade im Hinblick auf die kleine jüdische Be- völkerung ganz anders aus. In der Geschichte der DDR durchlief die Politik und der Umgang mit den jüdischen Gemeinden verschiedene Phasen. Den Lebensumständen jüdischer Men- schen zwischen Judentum und DDR-Staat geht die Referentin nach, sowohl als wissenschaftli- che Beobachterin als auch anhand der eigenen Familiengeschichte.

Jüdische Denknadeln: Verachtet, vernichtet, vergessen?

Bahnhofstraße 7, 99084 Erfurt
Führungen
Ort:
Reglerkirche Erfurt
Uhrzeit:
14:00 Uhr
Jüdische Denknadeln: Verachtet, vernichtet, vergessen? - Stadtführung - Einblicke in die jüdische Geschichte vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert

Rundgang mit Richard Schaefer und Musikern aus Erfurt. 
Eine Kooperation mit der Volkshochschule Erfurt.
Anmeldung über volkshochschule@erfurt.de


Beim Rundgang, der an der Erfurter Reglerkirche beginnt, gibt einen Einblick in die reiche jüdischen Geschichte der Stadt. Der Beitrag jüdischer Bürger zur wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung der Stadt im 19. und 20. Jahrhundert wird am Beispiel der Familien des Unternehmers und Kunstsammlers Alfred Hess (Kunst- und Kultur), des Gartenbauunternehmers Ernst Benary (Gartenbau), des Textilunternehmers Isaac Lamm (Damenmäntelindustrie) und des Maschinenbauunternehmers Henry Pels (Umformtechnik) dargestellt.
 

Brücken schlagen in Mühlhausen

Jüdenstraße, 99974 Mühlhausen/Thüringen
Führungen
Ort:
Synagoge Mühlhausen
Uhrzeit:
14:00 Uhr
Brücken schlagen in Mühlhausen - Synagogenführungen und Vorträge mit Schülerinnen und Schülern

Mühlhausen ist neben Erfurt und Berkach/ Grabfeld einer von nur drei Thüringer Orten mit einer geweihten Synagoge. Die Synagoge in Mühlhausen liegt mitten in der Altstadt, in einem Hinterhof der Mühlhäuser Jüdenstraße. In der Reichspogromnacht wurde sie völlig verwüstet, aber nicht niedergebrannt, da man befürchtete, dass andere Gebäude der Altstadt Feuer fangen könnten.

Schülerinnen und Schüler des Evangeli- sche Schulzentrums Mühlhausen führen durch die Synagoge, ein Projekt, wofür sie bereits
im Jahr 2019 mit dem Werner-Sylten-Preis der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland ausgezeichnet wurden.

Jiddische Fantasien

Michaelisstraße 10, 99084 Erfurt,
Musik
Ort:
Michaeliskirche Erfurt
Uhrzeit:
20:00 Uhr
Jiddische Fantasien - Konzert

Der Erfurter Geiger Johannes Paul Gräßer spielt seit über 20 Jahren Klezmer in verschie- denen Besetzungen und ist Leiter des Klezmer- orchesters Erfurt.
Das neue Programm „Jiddische Fantasien“ nimmt das Publikum mit auf eine Klangreise in die Welt jiddischer Instrumentalmusik.
Die einzigartigen und verzaubernden Melodien der Geige, mal seufzend, mal lachend, verschmelzen in lieblichen, mitunter dra- matischen Dialogen mit dem Klavier und
dem Hackbrett zu einer Klangsymbiose. Das Trio verbindet traditionelle Musik der Juden Osteuropas mit neuen Elementen hin zu einem frischen, lebendigen Klangerlebnis, das un- endliche Geschichten zu erzählen vermag.

Paul Gräßer – Geige Sandra Hollstein – Piano Michel Watzinger – Hackbrett

Karten sind über die Touristinformation Erfurt, Bendiktsplatz 1 erhältlich.

Kooperation mit dem Yiddish Summer und der Michaelis- kirche Erfurt.

Die Geschichte hinter den Geschichten

Allerheiligenstraße 9, 99084 Erfurt
Bildung exklusiv für Lehrer*innen und Schüler*innen
Ort:
Johannes-Lang-Haus Erfurt
Uhrzeit:
09:00 Uhr
Veranstalter:
Landeszentrale für politische Bildung & Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur ThILLM
Die Geschichte hinter den Geschichten - Die Themen »Judentum« und »Antisemitismus« in der Kinder- und Jugendliteratur

Die Fortbildung verfolgt das Ziel, Lehrpersonen Erzählungen, Romane und Filme vorzustellen, in denen jüdische Geschichte im Mittelpunkt steht. Zugleich werden erprobte Modelle für den Unterricht präsentiert.

  • 9:15–9:45 Uhr | Der jüdische Schatz von Erfurt und Mirjam Presslers Roman »Dunkles Gold«
  • 9:45–10:45 Uhr | Jüdische Geschichte, Kultur und die Darstellung des Holocausts im Werk Mirjam Presslers
  • 11:00–12:00 Uhr | Pause / Gelegenheit zu einer Führung in der »Alten Synagoge«
  • 12:00–13:00 Uhr | Vom Bilderbuch »Erikas Geschichte« zur Graphic Novel »Peter in Gefahr«
  • 13:00–14:00 Uhr | Kurzfilm »Spielzeugland«
  • 14:00–15:00 Uhr | Film »Lauf, Junge, lauf«
  • 15:00–16:30 Uhr | Der Anne-Frank-Komplex im Werk von Mirjam Pressler

Kristallnacht – wie umgehen mit dem Scherbenhaufen der europäischen Werte?

Juri-Gagarin-Ring 21, 99084 Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Kultur- und Bildungszentrum der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Arbeitsgemeinschaft Kirche und Judentum in Thüringen in Kooperation mit dem Katholischen Forum im Land Thüringen und dem Deutschen Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (DKR).
Kristallnacht – wie umgehen mit dem Scherbenhaufen der europäischen Werte? - Vortragsreihe »Europäische Werte – Jüdisch-Christliche Wurzeln«

Vor dem Hintergrund wachsenden Antisemitismus in Deutschland soll die Vortragsreihe einen Beitrag zur politischen Allgemeinbildung leisten und die Reflexion des eigenen gesellschaftlichen Selbstverständnisses fördern, das historisch nicht zuletzt auf religiösen und somit untrennbar auch jüdischchristlichen Wurzeln fußt. Mit Beiträgen aus theologischer, religionswissenschaftlicher, historischer und politik-/staatswissenschaftlicher Sicht. Referent: Pfarrer i. R. Ricklef Münnich

Filmreihe

Goetheplatz 11, 99423 Weimar
Bildung allgemein
Ort:
Kino mon ami
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Landeszentrale für politische Bildung, Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur, Kino mon ami Weimar
Filmreihe
  • 9. November 2020: »Germans and Jews – Eine neue Perspektive« | Der Film fragt, wie sich die jüdische Gemeinschaft in Deutschland bis heute entwickelt hat und sammelt Geschichten zur Beziehung der Deutschen und der jüdischen Bevölkerung.
  • 10. November 2020: »Swimmingpool am Golan« | Der Film folgt dem Weg der jüdisch-deutschen Familie Zimmering, deren Mitglieder an der Gründung zweier Staaten, der DDR und Israels, entscheidend mitgewirkt haben.
  • 11. November 2020: »Vom Gießen des Zitronenbaums« | Als er einen Nachbarn dabei erwischt, wie er seine Zitronen klaut, verlässt Elia Nazareth. Er besucht Orte wie Paris und stellt fest, dass das Leben auch anderswo immer absurder wird.
  • 12. November 2020: »Rabbi Wolff« | Willy Wolff pendelt jede Woche aus London zu seinen Gemeinden in Deutschland, es sei denn, er ist in Jerusalem oder beim Pferderennen in Ascot. Denn das Leben muss vor allem Spaß machen, findet er.

„Ich suche allerlanden eine Stadt“

St. Jakobi 1, 99974 Mühlhausen
Bildung allgemein
Ort:
Bibliothek Mühlhausen
Uhrzeit:
19:00 Uhr
„Ich suche allerlanden eine Stadt“ - Zum Leben und Werk Else Lasker-Schülers (1869–1945)

Am 11. Februar 2019 wäre Else Lasker-Schüler 150 Jahre alt ge- worden, am 22. Januar 2020 jährte sich ihr Todestag zum 75. Mal. Peter Hille nannte sie den „schwarzen Schwan Israels, eine Sappho, der die Welt entzweigegangen ist“, Gottfried Benn „die größte Lyrikerin, die Deutschland je hatte“. Heute zählt Lasker-Schüler zu den bedeutendsten Vertreterinnen der avantgardis- tischen Moderne und des Expressionismus in der Literatur. In ihrer tiefen Religiosität lehnte sie jeden Dogmatismus ab und übernahm ne- ben dem mystischen Judentum auch Elemente christlicher und muslimischer Traditionen.

Die Weimarer Sprecherin Christine Hansmann führt durch Else Lasker-Schülers Biografie und rezitiert Lyrik und Kurzprosa aus ihrem Werk. Der Musiker Klaus Wegener aus Jena setzt mit Klarinette und Saxophon musikalische Akzente.

„Ich suche allerlanden eine Stadt“

St. Jakobi 1, 99974 Mühlhausen
Bildung allgemein
Ort:
Bibliothek Mühlhausen
Uhrzeit:
19:00 Uhr
„Ich suche allerlanden eine Stadt“ - Zum Leben und Werk Else Lasker-Schülers (1869–1945)

Am 11. Februar 2019 wäre Else Lasker-Schüler 150 Jahre alt ge- worden, am 22. Januar 2020 jährte sich ihr Todestag zum 75. Mal. Peter Hille nannte sie den „schwarzen Schwan Israels, eine Sappho, der die Welt entzweigegangen ist“, Gottfried Benn „die größte Lyrikerin, die Deutschland je hatte“. Heute zählt Lasker-Schüler zu den bedeutendsten Vertreterinnen der avantgardis- tischen Moderne und des Expressionismus in der Literatur. In ihrer tiefen Religiosität lehnte sie jeden Dogmatismus ab und übernahm ne- ben dem mystischen Judentum auch Elemente christlicher und muslimischer Traditionen.

Die Weimarer Sprecherin Christine Hansmann führt durch Else Lasker-Schülers Biografie und rezitiert Lyrik und Kurzprosa aus ihrem Werk. Der Musiker Klaus Wegener aus Jena setzt mit Klarinette und Saxophon musikalische Akzente.

Ledor wador – von Generation zu Generation, jüdisches Leben in Thüringen

Max-Cars-Platz 1, 99084 Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Jüdische Landesgemeinde Erfurt
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Ledor wador – von Generation zu Generation, jüdisches Leben in Thüringen - Podiumsdiskussion

Von Generation zu Generation werden die Traditionen, die Glaubensgrundsätze und Lebensweisen des Judentums weitergetragen und auf diese Weise aufrechterhalten oder auch adaptiert. Zugleich sind es schmerzhafte Brüche und Neuanfänge, die das jüdische Le- ben in Deutschland und Thüringen prägen. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion sollen verschiedene Generationen und Perspektiven auf das jüdische Leben in Thüringen ins Gespräch kommen.

Thomas Meyer: »Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse«

Kristanplatz 1, 99974 Mühlhausen/Thüringen
Bildung allgemein
Ort:
Haus der Kirche – Annenkapelle, Kreuzsaal
Uhrzeit:
19:30 Uhr
Veranstalter:
Landeszentrale für politische Bildung, Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur
Thomas Meyer: »Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse«

Motti Wolkenbruch ist ein junger orthodoxer Jude aus Zürich, der sich zum Entsetzen seiner Familie in eine Schickse, eine Nichtjüdin, verliebt. Ein Einblick in eine unbekannte Welt, eine berührende und schelmische Geschichte – mit jiddischem Wortwitz und unwiderstehlichem Humor. Autor: Thomas Meyer, geboren 1974 in Zürich, arbeitete nach einem abgebrochenen Jura- Studium als Texter in Werbeagenturen und als Reporter. 2007 machte er sich selbstständig. Sein Roman »Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse« wurde zu einem Best- und Longseller, die Verfilmung »Wolkenbruch« (2018) war ein großer Kinoerfolg. Thomas Meyer lebt in Zürich.

Do 12.11.2020

Uhrzeit:
Uhr

Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht

Westbahnhofstraße 13, 07745 Jena
nicht zugeordnet
Ort:
Westbahnhof Jena
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
"Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur"
Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht

Alljährliche Gedenkveranstaltung mit dem Landesrabbiner Nachama: Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht.

Dunkles Gold

Meister-Eckehart-Straße 1, 99084 Erfurt
Vortrag
Ort:
Evangelisches Ratsgymnasium Erfurt
Uhrzeit:
09:30 Uhr
Dunkles Gold - Lesung aus dem Roman von Mirjam Pressler zum „Erfurter Schatz“ - geschlossene Veranstaltung

Die 2019 verstorbene Mirjam Pressler gehört zu den bedeutendsten Jugend- buchautorinnen Deutschlands. Ein großes Lebensthema der Autorin war die Auseinandersetzung mit der Schoa und die Geschichte jüdischen Lebens in Deutschland. In „Dunkles Gold”, ihrem letzten Roman, schlägt sie mit der Geschichte um den Erfurter Schatz eine Brücke von den mittelalterlichen Pestpogromen zu aktuellen antisemiti- schen Entwicklungen in Deutschland. Ronit und Tall Pressler lesen aus dem Roman ihrer Mutter Mirjam Pressler zum Erfurter Schatz.

Jiddische Fantasien

Michaelisstraße 10, 99084 Erfurt,
Musik
Ort:
Michaeliskirche Erfurt
Uhrzeit:
20:00 Uhr
Jiddische Fantasien - Konzert

Der Erfurter Geiger Johannes Paul Gräßer spielt seit über 20 Jahren Klezmer in verschie- denen Besetzungen und ist Leiter des Klezmer- orchesters Erfurt.
Das neue Programm „Jiddische Fantasien“ nimmt das Publikum mit auf eine Klangreise in die Welt jiddischer Instrumentalmusik.
Die einzigartigen und verzaubernden Melodien der Geige, mal seufzend, mal lachend, verschmelzen in lieblichen, mitunter dra- matischen Dialogen mit dem Klavier und
dem Hackbrett zu einer Klangsymbiose. Das Trio verbindet traditionelle Musik der Juden Osteuropas mit neuen Elementen hin zu einem frischen, lebendigen Klangerlebnis, das un- endliche Geschichten zu erzählen vermag.

Paul Gräßer – Geige Sandra Hollstein – Piano Michel Watzinger – Hackbrett

Karten sind über die Touristinformation Erfurt, Bendiktsplatz 1 erhältlich.

Kooperation mit dem Yiddish Summer und der Michaelis- kirche Erfurt.

Verfolgte Musiker im nationalsozialistischen Thüringen. Eine Spurensuche II

Bildung allgemein
Ort:
Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena
Verfolgte Musiker im nationalsozialistischen Thüringen. Eine Spurensuche II - Wissenschaftliche Tagung

Das Forschungsprojekt »Verfolgte Musiker im nationalsozialistischen Thüringen. Eine Spurensuche II« beschäftigt sich mit unterschiedlichen Aspekten der Verfolgung von »nicht-arischen« und als politische Feinde eingestuften Musiker*innen im NS-Thüringen. Dieses Vorhaben wird mittels einer wissenschaftlichen Tagung und einer Wanderausstellung realisiert. Während der Tagung stehen folgende Themen zur Debatte: Antisemitismus, jüdische Akkulturation durch Musik, nationalsozialistische Kulturpolitik und ihre Auswirkungen auf die Lebensumstände ausgewählter Thüringer Musiker.

„Amol is gewen ...“

Marktstraße 21, 99084 Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Kinder- und Jugendbibliothek Erfurt
Uhrzeit:
15:00 Uhr
„Amol is gewen ...“

Jüdische Märchen und Geschichten sind in den Kindersendungen „Fleder- mausgeschichten“ und „Rumpumpel am Samstag“ bei Radio F.R.E.I. zum festen Bestandteil geworden. Nun sind sie im Programm „Amol is gewen ...“ zu hören und zu erleben – mit märchenhafter musikalischer Umrahmung.

Workshop zum Schabbat. Voranmeldung erbeten an projektleitung@juedische- kulturtage- thueringen.de

Juri-Gagarin-Ring 21, 99084 Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Kultur- und Bildungszentrum der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen
Uhrzeit:
17:30 Uhr
Workshop zum Schabbat. Voranmeldung erbeten an projektleitung@juedische- kulturtage- thueringen.de - Rabbinerin Jonas-Märtin

Der Schabbat symbolisiert Heiligkeit und steht für den festlichen Ausnahmezustand: "Gedenke des Schabbat-Tages, ihn zu heiligen." Seien Sie dabei, wenn wir uns Traditionen, Ritualen und Symbolen nähern, mit denen wir einen Palast in der Zeit kreieren können.

Kristallnacht – wie umgehen mit dem Scherbenhaufen der europäischen Werte?

Juri-Gagarin-Ring 21, 99084 Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Kultur- und Bildungszentrum der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Arbeitsgemeinschaft Kirche und Judentum in Thüringen in Kooperation mit dem Katholischen Forum im Land Thüringen und dem Deutschen Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (DKR).
Kristallnacht – wie umgehen mit dem Scherbenhaufen der europäischen Werte? - Vortragsreihe »Europäische Werte – Jüdisch-Christliche Wurzeln«

Vor dem Hintergrund wachsenden Antisemitismus in Deutschland soll die Vortragsreihe einen Beitrag zur politischen Allgemeinbildung leisten und die Reflexion des eigenen gesellschaftlichen Selbstverständnisses fördern, das historisch nicht zuletzt auf religiösen und somit untrennbar auch jüdischchristlichen Wurzeln fußt. Mit Beiträgen aus theologischer, religionswissenschaftlicher, historischer und politik-/staatswissenschaftlicher Sicht. Referent: Pfarrer i. R. Ricklef Münnich

Filmreihe

Goetheplatz 11, 99423 Weimar
Bildung allgemein
Ort:
Kino mon ami
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Landeszentrale für politische Bildung, Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur, Kino mon ami Weimar
Filmreihe
  • 9. November 2020: »Germans and Jews – Eine neue Perspektive« | Der Film fragt, wie sich die jüdische Gemeinschaft in Deutschland bis heute entwickelt hat und sammelt Geschichten zur Beziehung der Deutschen und der jüdischen Bevölkerung.
  • 10. November 2020: »Swimmingpool am Golan« | Der Film folgt dem Weg der jüdisch-deutschen Familie Zimmering, deren Mitglieder an der Gründung zweier Staaten, der DDR und Israels, entscheidend mitgewirkt haben.
  • 11. November 2020: »Vom Gießen des Zitronenbaums« | Als er einen Nachbarn dabei erwischt, wie er seine Zitronen klaut, verlässt Elia Nazareth. Er besucht Orte wie Paris und stellt fest, dass das Leben auch anderswo immer absurder wird.
  • 12. November 2020: »Rabbi Wolff« | Willy Wolff pendelt jede Woche aus London zu seinen Gemeinden in Deutschland, es sei denn, er ist in Jerusalem oder beim Pferderennen in Ascot. Denn das Leben muss vor allem Spaß machen, findet er.

„Ich suche allerlanden eine Stadt“

Theobald-Renner-Str. 1a, 07747 Jena
Bildung allgemein
Ort:
Kubus Jena
Uhrzeit:
19:00 Uhr
„Ich suche allerlanden eine Stadt“ - Zum Leben und Werk Else Lasker-Schülers (1869–1945)

Am 11. Februar 2019 wäre Else Lasker-Schüler 150 Jahre alt ge- worden, am 22. Januar 2020 jährte sich ihr Todestag zum 75. Mal. Peter Hille nannte sie den „schwarzen Schwan Israels, eine Sappho, der die Welt entzweigegangen ist“, Gottfried Benn „die größte Lyrikerin, die Deutschland je hatte“. Heute zählt Lasker-Schüler zu den bedeutendsten Vertreterinnen der avantgardis- tischen Moderne und des Expressionismus in der Literatur. In ihrer tiefen Religiosität lehnte sie jeden Dogmatismus ab und übernahm ne- ben dem mystischen Judentum auch Elemente christlicher und muslimischer Traditionen.

Die Weimarer Sprecherin Christine Hansmann führt durch Else Lasker-Schülers Biografie und rezitiert Lyrik und Kurzprosa aus ihrem Werk. Der Musiker Klaus Wegener aus Jena setzt mit Klarinette und Saxophon musikalische Akzente.

Eine unmögliche Freundschaft: David Ben-Gurion & Konrad Adenauer

Rudolstädter Straße 82, 07745 Jena
Bildung allgemein
Ort:
Best Western Hotel Jena
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur
Eine unmögliche Freundschaft: David Ben-Gurion & Konrad Adenauer - mit dem Autor Dr. Michael Borchard

David Ben Gurion und Konrad Adenauer sind zwei politische Urgesteine des 20. Jahrhunderts. Ihre Leben sind durch die deutsche und israelische Geschichte vielfältig miteinander verflochten und weisen erstaunliche Parallelen auf. Beide kommen erst sehr spät in ihrem Leben an die Spitze der politischen Macht, beide werden Begründer einer neuen Staatlichkeit ihrer Völker, beide müssen im Innern ihrer Länder wie in der Diplomatie Pionierarbeit leisten – und kommen sich dabei sehr nah und werden Freunde, obwohl sie sich nur zweimal persönlich begegnen. Ihre Familien pflegen die Freundschaft der beiden Männer bis heute.

Fr 13.11.2020

Uhrzeit:
Uhr

Dunkles Gold

Karl-Reimann-Ring 14, 99087 Erfurt
Vortrag
Ort:
Gemeinschaftsschule Roter Berg
Uhrzeit:
10:30 Uhr
Dunkles Gold - Lesung aus dem Roman von Mirjam Pressler zum „Erfurter Schatz“ - geschlossene Veranstaltung

Die 2019 verstorbene Mirjam Pressler gehört zu den bedeutendsten Jugend- buchautorinnen Deutschlands. Ein großes Lebensthema der Autorin war die Auseinandersetzung mit der Schoa und die Geschichte jüdischen Lebens in Deutschland. In „Dunkles Gold”, ihrem letzten Roman, schlägt sie mit der Geschichte um den Erfurter Schatz eine Brücke von den mittelalterlichen Pestpogromen zu aktuellen antisemiti- schen Entwicklungen in Deutschland. Ronit und Tall Pressler lesen aus dem Roman ihrer Mutter Mirjam Pressler zum Erfurter Schatz.

Rozhinkes

An der Stadtmünze 4, 99084 Erfurt
Musik
Ort:
Kleine Synagoge
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Rozhinkes - Konzert

Der musikalische Fokus des Ensembles Rozhinkes lag zunächst auf der Inst- rumentalmusik (in der Besetzung Violine, Klarinette und Piano), mit der es im März 2013 bei der Langen Nacht des Klezmer in Erfurt ein begeisterndes Debüt feierte. Seit 2016 präsentieren die jungen Musiker mit den Sängerinnen Karolina Trybala und Luba Meyer auch spannende jiddische Lied-Programme. So genie- ßen die Zuhörer in Rozhinkes-Konzerten einerseits die lebhaften Tanzmelodien und melancholischen Träumereien des osteuropäischen Klezmer, andererseits das jiddische Lied, das in humorigen Geschichten, sehnsüchtigen Liebesliedern und traurigen Moritaten die jiddische Lebenswelt zu wundervollen berührenden Bildern verdichtet – raffiniert arrangierte Eigenkompositionen und musikalische Grenzgänge in andere Klangwelten inklusive.

FRAGT DEN RABBI - HÖRT DIE ZEUGEN

Bildung allgemein
Ort:
Elisabeth- Gymnasium/Turnhalle Eisenach
Uhrzeit:
10:00 Uhr
FRAGT DEN RABBI - HÖRT DIE ZEUGEN - Sonderveranstaltung, Gedenken zum 9. November Gespräch und Livestream

Jüdische Lebenswelten sind immer noch unbe- kanntes Terrain. Die Jüdische Landesgemeinde Thüringen ist eben nur eine kleine Gemein- schaft. Mehr noch empfinden jedoch viele eine gewisse Scheu, offen mit Jüdinnen und Juden und über die jüdische Religion zu reden.

„Was du immer schon über das Judentum wissen wolltest und nicht zu fragen wagtest“. Genau diese Antworten bietet das Projekt „Frag den Rabbi!“.

Dr. Walter Rotschild – Rabbiner
Ricklef Münnich–Pfarrer i.R. / Gesprächsführung

Rabbiner sowie Frauen und Männer, die ge- mäß der jüdischen Traditionen der Tora leben, zeigen darin ihre Sichtweise auf Basisfragen wie: „Warum essen Juden eigentlich koscher und was ist das?“, „Ich habe gehört, dass Juden am Schabbat nicht arbeiten dürfen. Müssen sie dann zuhause herumsitzen?“ „Juden beschnei- den ihre Söhne. Ist das nicht ein grausamer Brauch?“ „Warum sind Juden eigentlich so etwas Besonderes?“

HÖRT DIE ZEUGEN – „DIE EUPHORIE DES SEINS“

Bildung allgemein
Ort:
Elisabeth- Gymnasium/Turnhalle Eisenach
Uhrzeit:
11:30 Uhr
HÖRT DIE ZEUGEN – „DIE EUPHORIE DES SEINS“ - Film und Gespräch im Livestream

Éva Fahidi-Pusztai war 18 Jahre alt, als sie gemeinsam mit ihrer Familie nach Auschwitz deportiert wurde. Sie überlebte als Einzi-
ge. Bewegt von Fahidis Autobiografie „The Soul of Things“ studiert die Regisseurin und Choreographin Réka Szabó mit Éva Fahidi- Pusztai und der Tänzerin Emese Cuhorka eine Tanzperformance ein.

Der Film – Kurzversion dokumentiert die monatelange Probenarbeit: Schnell entwickelt sich eine intensive Beziehung zwischen den drei Frauen. Éva Fahidi-Pusztai stößt dabei aber nicht nur an ihre physischen Grenzen. Der dialogische Prozess schwemmt schmerz- hafte Erinnerungen wieder an die Oberfläche. Mehr und mehr wird die performative Arbeit zur Auseinandersetzung mit dem Trauma.

Vor und nach dem Film findet ein Lives- tream-Gespräch mit der Protagonistin Éva Fahidi-Pusztai statt. Éva überlebte die Konzen- trationslager Auschwitz und Buchenwald. Sie lebt heute mit ihrer Familie heute in Budapest (Ungarn). Éva Fahidi-Pusztai wurde im April dieses Jahres die Ehrenbürgerwürde der Stadt Weimar verliehen.

Verfolgte Musiker im nationalsozialistischen Thüringen. Eine Spurensuche II

Bildung allgemein
Ort:
Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena
Verfolgte Musiker im nationalsozialistischen Thüringen. Eine Spurensuche II - Wissenschaftliche Tagung

Das Forschungsprojekt »Verfolgte Musiker im nationalsozialistischen Thüringen. Eine Spurensuche II« beschäftigt sich mit unterschiedlichen Aspekten der Verfolgung von »nicht-arischen« und als politische Feinde eingestuften Musiker*innen im NS-Thüringen. Dieses Vorhaben wird mittels einer wissenschaftlichen Tagung und einer Wanderausstellung realisiert. Während der Tagung stehen folgende Themen zur Debatte: Antisemitismus, jüdische Akkulturation durch Musik, nationalsozialistische Kulturpolitik und ihre Auswirkungen auf die Lebensumstände ausgewählter Thüringer Musiker.

Sa 14.11.2020

Mascha. Ein Tête-à-Tête in Himmelgrau

Domplatz 18, 99084 Erfurt
Theater
Ort:
Theater Waidspeicher
Uhrzeit:
16:00 Uhr
Mascha. Ein Tête-à-Tête in Himmelgrau - Konzert mit Puppenspiel und Lesung von Mascha Kaléko-Texten

Mascha Kaléko, die Virtuosin der „aufgeräumten Melancholie“ (Thomas Mann), zählte in Deutschland Ende der 1920er- und Anfang der 1930er-Jahre zu den ganz Großen ihrer Zunft, bis sie mit ihrer Familie vor dem Naziregime in die USA emigrieren musste. Ihre herzenskluge, humorvolle Dichtung entführt uns tief in unser Innerstes, wo wir ebenso auf unheilbare Wehmut stoßen wie auf kindlich reine Lebenslust. Rainer Bielfeldt, Edmund Nick, Jochen Breuer und Herbert Baumann haben jede dieser Nuancen feinsin- nig erspürt und vertont und entführen Hörer und Hörerinnen auf eine sehr intime Reise in Maschas einzigartiges Himmelgrau.

9. Lange Nacht des Klezmer – Es lebe Klezmer!

Schillerstraße 48, 99084 Erfurt
Musik
Ort:
Thomaskirche Erfurt
Uhrzeit:
19:00 Uhr
9. Lange Nacht des Klezmer – Es lebe Klezmer! - Abschlussveranstaltung der 28. Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur

Der legendäre Erfurter Klezmer-Marathon soll in diesem Jahr in der Erfurter Thomaskirche seine neunte Auflage erleben und die Abschlussveranstaltung der „Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur“ sein. In einem abwechslungsreichen und intensiven Pro- gramm stellen sich einheimische und überre- gionale Musiker vor, die sich für jiddische und jüdische Musik begeistern. Klezmer wird von ihnen allen als Bestandteil einer universellen Welt-Musiksprache mit vielfältigen Dialekten verstanden: einer musikalischen Sprache, die von Herzen kommt und zu Herzen geht. Neben den Erfurter Urgesteinen, dem „Misrach-En- semble“ und der Band „The String Company“, wird erstmalig der Leipziger Musiker Samuel Seifert mit seinem Trio „Rozhinkes“ erwartet.

Ein Genie im Exil, das alle Weltmeister schlug

Sorbenweg 7, 99099 Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Erinnerungsort Topf & Söhne
Uhrzeit:
09:30 Uhr
Veranstalter:
Erinnerungsort Topf & Söhne in Zusammenarbeit mit Kammermusikverein Erfurt e. V. und SV Medizin Erfurt e. V.
Ein Genie im Exil, das alle Weltmeister schlug - 7. Königsgambit-Gedenkturnier: Miguel Najdorf

Miguel Najdorf wurde 1910 in Polen geboren. Er gehörte Mitte des 20. Jahrhunderts zu den fünf besten Schachspielern der Welt. Schon zum siebten Mal treffen sich Schachspieler*innen, um an den jüdischen Beitrag zur Schachkultur zu erinnern. Anmeldungen vorab an eugenmantu@yahoo.de

So 15.11.2020

Jezmer

Am Plan 8, 07743 Jena
Musik
Ort:
Kulturkirche Löbstedt
Uhrzeit:
16:00 Uhr
Veranstalter:
Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur
Mi 18.11.2020

„Schabbat – Sonntag – Ruhetag“ – Das Judentum kennenlernen

Bildung allgemein
„Schabbat – Sonntag – Ruhetag“ – Das Judentum kennenlernen - Arie Rosen (Jerusalem) - Veranstaltung entfällt. Der Referent kann wegen der Pandemie nicht nach Deutschland reisen.

Durch das von der in Israel lebenden Autorin und Pädagogin Lea Fleischmann entwickelte Projekt werden kulturell-religiöse Grundkennt- nisse über das Judentum vermittelt.

Im Zentrum steht dabei die Bedeutung, Ge- schichte und Gestaltung des Schabbat. Anhand von entsprechenden (Kult)gegenständen und der Präsentation einer Torarolle werden die Schülerinnen und Schüler auf sehr anschau- liche Weise mit zentralen identitätsstiftenden Praktiken des Judentums vertraut gemacht. Zugleich werden die jüdischen Wurzeln des (christlichen) Sonntages bzw. des sonntägli- chen Ruhetages erläutert.

Auch durch Gesang und gemeinsames Schab- batbrot-Essen werden den Schülerinnen und Schülern auf lebensweltliche und spannende Weise wichtige Traditionen nahe gebracht.

Mi 18.11.2020

Tora, Talmud, Tefillot

Bibliotheksplatz 2, 07743 Jena
Ausstellungen
Ort:
Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena
Uhrzeit:
09:00 Uhr
Veranstalter:
Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena
Tora, Talmud, Tefillot - Jüdisches Schrifttum aus fünf Jahrhunderten in der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena

Mittelalterliche Handschriften, darunter eine großformatige Bibelhandschrift sowie karaitische Traktate aus der sogenannten Türkenbeute von Buda, Erstdrucke von Talmud- und Bibelausgaben aus der venezianischen Offizin von Daniel Bomberg, aber auch aus weniger bekannten Verlagsorten, liturgische Werke, seltene Jiddica wie das Schemuel-Bukh und alte hebräische Pergamentfragmente in Bucheinbänden, geben Einblick in das jüdische Geistesleben Europas in Mittelalter und Früher Neuzeit.

»Den Juden bin ich ein Christ, den Christen ein Jude«. Felix Mendelssohn und Anton Rubinstein: zwei jüdische Universalmusiker und Europäer

Juri-Gagarin-Ring 21, 99084 Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Kultur- und Bildungszentrum der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Arbeitsgemeinschaft Kirche und Judentum in Thüringen
»Den Juden bin ich ein Christ, den Christen ein Jude«. Felix Mendelssohn und Anton Rubinstein: zwei jüdische Universalmusiker und Europäer - Vortragsreihe »Europäische Werte – Jüdisch-Christliche- Wurzeln«

Siehe Vortragsreihe vom 09. Nov 2020 Referent: Prof. Dr. Jascha Nemtsov

Do 19.11.2020

Tora, Talmud, Tefillot

Bibliotheksplatz 2, 07743 Jena
Ausstellungen
Ort:
Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena
Uhrzeit:
09:00 Uhr
Veranstalter:
Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena
Tora, Talmud, Tefillot - Jüdisches Schrifttum aus fünf Jahrhunderten in der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena

Mittelalterliche Handschriften, darunter eine großformatige Bibelhandschrift sowie karaitische Traktate aus der sogenannten Türkenbeute von Buda, Erstdrucke von Talmud- und Bibelausgaben aus der venezianischen Offizin von Daniel Bomberg, aber auch aus weniger bekannten Verlagsorten, liturgische Werke, seltene Jiddica wie das Schemuel-Bukh und alte hebräische Pergamentfragmente in Bucheinbänden, geben Einblick in das jüdische Geistesleben Europas in Mittelalter und Früher Neuzeit.

Die fotografische Inszenierung des Verbrechens – Ein Album aus Auschwitz

Sorbenweg 7, 99099 Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Erinnerungsort Topf & Söhne
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Erinnerungsort Topf & Söhne in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung
Die fotografische Inszenierung des Verbrechens – Ein Album aus Auschwitz - Eine Buchvorstellung mit Dr. Stefan Hördler und Dr. Christoph Kreutzmüller

1944 nahmen die SS-Fotografen Bernhard Walter und Ernst Hoffmann im KZ Auschwitz-Birkenau eine Vielzahl von Fotografien auf. Erhalten blieben die Bilder in Form eines Albums, das die Holocaust- Überlebende Lili Jacob im befreiten KZ Mittelbau-Dora fand. Die Aufnahmen zeigen die Ankunft der Deportierten, die Selektionen sowie Koffer und Kleidung der Ermordeten. Die Autoren haben in akribischer Forschungsarbeit die Entstehung und den Kontext des Albums analysiert. Bewusst setzen sie sich mit den Deutungsebenen auseinander, die der Fotografie als (miss)interpretierbarer, (schein)objektiver Visualisierung zu eigen sind und durchbrechen die Intention des Albums – die Inszenierung der Menschheitsverbrechen im Nationalsozialismus.

So 22.11.2020

»Die stillen Gewässer des Südlichen Bug«

Theaterplatz 1, 99084 Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Theater Erfurt
Uhrzeit:
16:00 Uhr
Veranstalter:
Erinnerungsort Topf & Söhne in Zusammenarbeit mit Theater Erfurt und Kammermusikverein Erfurt e. V.
»Die stillen Gewässer des Südlichen Bug« - Originaltitel »Les eaux du Boug«. Dokumentarfilm von Marc Sagnol zum 100. Geburtstag von Paul Celan, Frankreich- Deutschland, 2020

Dieser Film, der dem Dichter Paul Celan gewidmet ist, beginnt mit einer Reise durch ein Land namens Podolien, das von einem majestätischen Fluss, dem Südlichen Bug, durchquert wird. Während des Zweiten Weltkriegs wurden Juden aus Rumänien dorthin deportiert. Der Film begibt sich auf die Suche nach den Orten und rekonstruiert die Reiseroute der Deportierten von Czernowitz (Bukowina) nach Michailowka am Ufer des Bug. Die Schönheit des Ortes steht in krassem Gegensatz zur Hölle, in die dieser Ort verwandelt wurde. Ein zentraler Zeuge ist der 92-jährige Philippe Kellmer, der diese Hölle überlebte und im Lager Michailowka die Mutter von Paul Celan kennenlernte.

Mo 23.11.2020

Jüdische Lebenswelten im Mittelalter

Juri-Gagarin-Ring 21, 99084 Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Kultur- und Bildungszentrum der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Arbeitsgemeinschaft Kirche und Judentum in Thüringen
Jüdische Lebenswelten im Mittelalter - Vortragsreihe »Europäische Werte – Jüdisch-Christliche- Wurzeln«

Siehe Vortragsreihe vom 09. Nov 2020 Referentin: Dr. Maria Stürzebecher

Di 24.11.2020

Eine unmögliche Freundschaft: David Ben-Gurion & Konrad Adenauer

Anger 39, 99084 Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Europäisches Informationszentrum
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur
Eine unmögliche Freundschaft: David Ben-Gurion & Konrad Adenauer - mit dem Autor Dr. Michael Borchard

David Ben Gurion und Konrad Adenauer sind zwei politische Urgesteine des 20. Jahrhunderts. Ihre Leben sind durch die deutsche und israelische Geschichte vielfältig miteinander verflochten und weisen erstaunliche Parallelen auf. Beide kommen erst sehr spät in ihrem Leben an die Spitze der politischen Macht, beide werden Begründer einer neuen Staatlichkeit ihrer Völker, beide müssen im Innern ihrer Länder wie in der Diplomatie Pionierarbeit leisten – und kommen sich dabei sehr nah und werden Freunde, obwohl sie sich nur zweimal persönlich begegnen. Ihre Familien pflegen die Freundschaft der beiden Männer bis heute.

Mi 25.11.2020

Schulamtsinterner Fortbildungstag des Staatlichen Schulamtes Westthüringen zum Thema „Jüdisches Leben in Gotha“

Justus-Perthes-Straße 2a, 99867 Gotha
Bildung exklusiv für Lehrer*innen und Schüler*innen
Ort:
Staatliches Schulamt Westthüringen
Uhrzeit:
08:00 Uhr
Schulamtsinterner Fortbildungstag des Staatlichen Schulamtes Westthüringen zum Thema „Jüdisches Leben in Gotha“ - - „Tagebuch der Eva Schiffmann“ (Prof. Dr. John) - Das Museum der Zukunft muss vom Kopf auf die Beine: das Vermittlungsprojekt „Wunderkammer“ (Dr. Streckhardt) - Stadtführung „Jüdisches Leben in Gotha“ (Uwe Adam)

Angeregt durch das von der Thüringer Staatskanzlei ausgerufene, im Oktober gestartete Themenjahr 2020/21 „Neun Jahrhunderte jüdisches Leben in Thüringen“, haben wir für diesen Tag Referent*innen gewinnen können, die sich mit dem Thema „Jüdisches Leben“ in Gotha beschäftigen.

Mo 30.11.2020

Europäische Werte – Prophetische Strenge. Der Ruf nach Gerechtigkeit bei Israels Propheten und in der modernen Welt

Juri-Gagarin-Ring 21, 99084 Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Kultur- und Bildungszentrum der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Arbeitsgemeinschaft Kirche und Judentum in Thüringen
Europäische Werte – Prophetische Strenge. Der Ruf nach Gerechtigkeit bei Israels Propheten und in der modernen Welt - Vortragsreihe »Europäische Werte – Jüdisch-Christliche- Wurzeln«

Siehe Vortragsreihe vom 09. Nov 2020 Referent: Prof. Dr. Christoph Bultmann

Do 03.12.2020

Tora ist Leben

Spiegelstraße 1, 99734 Nordhausen
Hauptprojekt
Ort:
Jüdischer Gemeinderaum
Uhrzeit:
15:00 Uhr
Tora ist Leben
  • 16:00 – 18:00 Uhr Öffentliches Schreiben einer neuen Torarolle
  • 19:00 – 20:30 Uhr Festvortrag Dr. Josef Schuster »Ist Chanukka das jüdische Weihnachten? – Vom Wissen und Unwissen über das Judentum im 21. Jahrhundert.« Musik: Dr. Diana Matut und Erik Warkenthin
Fr 04.12.2020

Lasst die Frauen sprechen – Wie die Frauen die Idee des Bauhauses in die Welt trugen

Sorbenweg 7, 99099 Erfurt
Ausstellungen
Ort:
Erinnerungsort Topf & Söhne
Uhrzeit:
18:00 Uhr
Veranstalter:
Erinnerungsort Topf & Söhne in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung
Lasst die Frauen sprechen – Wie die Frauen die Idee des Bauhauses in die Welt trugen - Multimediale Revue im Begleitprogramm zur Ausstellung »Die Mädchen von Zimmer 28. L 410, Theresienstadt«

Angeregt durch das Bauhaus- Jubiläum erforscht das Künstlerpaar Silke Gonska und Frieder W. Bergner in einer multimedialen Revue die Rolle von Frauen im Bauhaus. Im Zentrum stehen Texte von und über »Bauhausfrauen «. Zu den »Bauhausfrauen« gehörte auch Friedl Dicker-Brandeis. Sie fertigte Skulpturen, Grafiken und Möbel an und war Architektin. 1942 nach Theresienstadt deportiert, gab sie den dort internierten Kindern heimlich Malunterricht. 3000 Bilder, die in ihrer Obhut angefertigt wurden, sind erhalten. Einige dieser Zeichnungen sind in der Ausstellung »Die Mädchen von Zimmer 28. L 410, Theresienstadt « zu sehen.

Mi 16.12.2020

Jüdische Museen – Geschichte, Konzepte und Relevanz

Geschwister-Scholl-Straße 8, 99423 Weimar
Bildung allgemein
Ort:
Bauhaus-Universität Weimar
Uhrzeit:
18:00 Uhr
Veranstalter:
Bauhaus-Universität Weimar
Jüdische Museen – Geschichte, Konzepte und Relevanz - Prof. Dr. Mirjam Wenzel

Der Vortrag stellt die Geschichte von Jüdischen Museen in Europa dar und setzt sich mit ihrer Relevanz in zunehmend diversen Gesellschaften auseinander.

Do 17.12.2020

Workshop mit Studierenden und Promovierendender Bauhaus-Universität Weimar

Geschwister-Scholl-Straße 8, 99423 Weimar
Bildung exklusiv für Lehrer*innen und Schüler*innen
Ort:
Bauhaus-Universität Weimar
Uhrzeit:
09:00 Uhr
Veranstalter:
Bauhaus-Universität Weimar
Workshop mit Studierenden und Promovierendender Bauhaus-Universität Weimar - Prof. Dr. Mirjam Wenzel in Kooperation mit Lehrenden der Bauhaus-Universität Weimar

Der Workshop knüpft an den Vortrag vom 16.01.2020 an und ermöglicht Studierenden und Promovierenden der Bauhaus- Universität Weimar eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Thema.

Mi 13.01.2021

Christen – Juden – Gesellschaft. Perspektiven für Gegenwart und Zukunft

Carl-Zeiss-Straße 3, 07743 Jena
Bildung allgemein
Ort:
Friedrich-Schiller-Universität Jena, Hörsaal 3
Uhrzeit:
09:00 Uhr
Veranstalter:
evangelischtheologische Fakultät Jena und katholisch-theologische Fakultät Erfurt
Christen – Juden – Gesellschaft. Perspektiven für Gegenwart und Zukunft - Gemeinsamer Studientag der Evangelisch-Theologischen Fakultät Jena und der Katholisch-Theologischen Fakultät Erfurt an der Friedrich-Schiller-Universität Jena

Der öffentliche Studientag der Theologischen Fakultäten Erfurt und Jena widmet sich dem christlich-jüdischen Dialog sowie Fragen des jüdischen Lebens in Deutschland heute. Vormittags wird in Vorträgen christlicher und jüdischer Theolog* innen der Stand des christlich- jüdischen Dialogs diskutiert. Nachmittags wird in Workshops die gelebte jüdisch-christliche Praxis thematisiert. Den Abschluss des Tages bildet eine Podiumsdiskussion zur Frage: »Jüdisches Leben in Deutschland: Angestrebte, erreichte oder verlorene ›Normalität‹?«

Jüdisches Leben in Deutschland: Angestrebte, erreichte oder verlorene »Normalität«?

Carl-Zeiss-Straße 3, 07743 Jena
Bildung allgemein
Ort:
Friedrich-Schiller-Universität Jena, Hörsaal 3
Uhrzeit:
18:00 Uhr
Veranstalter:
evangelisch-theologische Fakultät Jena und katholisch- theologische Fakultät Erfurt
Jüdisches Leben in Deutschland: Angestrebte, erreichte oder verlorene »Normalität«?

Die Zunahme von antisemitischer Gewalt in den vergangenen Jahren ist offensichtlich. Im Rahmen des Studientags der theologischen Fakultäten Erfurt und Jena diskutiert ein hochrangig besetztes Podium, was diese Situation für jüdische Lebenswirklichkeiten in Deutschland bedeutet.

Tora ist Leben

An der Stadtmünze 4, 99084 Erfurt
Hauptprojekt
Ort:
Begegnungsstätte Kleine Synagoge
Uhrzeit:
16:00 Uhr
Tora ist Leben
  • 16:00 – 18:00 Uhr Öffentliches Schreiben einer neuen Torarolle
  • 19:00 – 20:30 Uhr Festvortrag Jalda Rebling »Singing Tora – Singende Tora«
Mi 20.01.2021

Jüdische Gegenwart – Kritik an der deutschen Gedenkkultur

Geschwister-Scholl-Straße 8, 99423 Weimar
Bildung allgemein
Ort:
Bauhaus-Universität Weimar
Uhrzeit:
18:00 Uhr
Veranstalter:
Bauhaus-Universität Weimar
Jüdische Gegenwart – Kritik an der deutschen Gedenkkultur - Prof. Dr. Mirjam Wenzel

Der Vortrag geht auf die plurale jüdische Gegenwart in Deutschland und die Kritik von Jüdinnen und Juden an der deutschen Gedenkkultur ein.

Do 21.01.2021

Workshop mit Studierenden und Promovierenden der Bauhaus-Universität Weimar

Geschwister-Scholl-Straße 8, 99423 Weimar
Bildung exklusiv für Lehrer*innen und Schüler*innen
Ort:
Bauhaus-Universität Weimar
Uhrzeit:
09:00 Uhr
Veranstalter:
Bauhaus-Universität Weimar
Workshop mit Studierenden und Promovierenden der Bauhaus-Universität Weimar - mit Prof. Dr. Mirjam Wenzel und Max Czollek – nichtöffentliche Veranstaltung

Der Workshop knüpft an den Vortrag vom 20.01.2020 an und ermöglicht Studierenden und Promovierenden der Bauhaus- Universität Weimar eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Thema.

So 31.01.2021

Évas Apfelsuppe oder Der Duft von Heimat

Sorbenweg 7, 99099 Erfurt
Ausstellungen
Ort:
Erinnerungsort Topf & Söhne
Uhrzeit:
10:00 Uhr
Veranstalter:
Erinnerungsort Topf & Söhne
Évas Apfelsuppe oder Der Duft von Heimat

Die Ausstellung ermöglicht eine Begegnung mit der ungarischen Jüdin Éva Fahidi-Pusztai, die im Oktober 2020 ihren 95. Geburtstag begeht. 49 Verwandte von ihr wurden in Auschwitz- Birkenau ermordet, sie selbst wurde dort zur Zwangsarbeit selektiert und in ein Außenlager von Buchenwald geschickt. Nach langem Schweigen ist sie heute eine unersetzbare und berührende Botschafterin der Menschlichkeit. Mit Erfurt, wo damals die Öfen für Auschwitz produziert wurden und heute die Überlebenden im Erinnerungsort Topf & Söhne eine Stimme erhalten, ist sie besonders verbunden. Die Jubiläumsausstellung zum zehnjährigen Bestehen des Erinnerungsortes Topf & Söhne erkundet ihr Leben mit Fotos von Norman Hera und Texten sowie Podcasts von Blanka Weber. Dabei werden viele Sinne angesprochen, auch ein Kochrezept spielt eine Rolle.

Mo 22.02.2021

Antisemitismus und Kolonialismus

Nordhäuser Straße 63, 99089 Erfurt
Bildung exklusiv für Lehrer*innen und Schüler*innen
Ort:
Universität Erfurt
Veranstalter:
Universität Erfurt
Antisemitismus und Kolonialismus - Vermittlung unterschiedlicher Narrative im Geschichtsunterricht jenseits von Konkurrenz und Konflikt

Deutschland beheimatet als Einwanderungsland Menschen mit unterschiedlichen Geschichtserfahrungen und Erinnerungskulturen. Das Land trägt das Erbe des Antisemitismus und des Holocaust, sieht sich aber aufgrund von Flucht und Zuwanderung zunehmend mit dem Erbe des Kolonialismus konfrontiert. Die (Post-)Migrationsgesellschaft ist somit das Terrain zumindest zweier historischer Erinnerungsnarrative – eine neue Konstellation, die neue Herausforderungen mit sich bringt. Der Workshop wendet sich mit einem transkulturellen Ansatz und der Expertise aus Wissenschaft (Historiker*innen) und Praxis(Vereine) an Geschichtslehrer* innen in Thüringen. Ziel ist es, transkulturelle Lehrmethoden zu unterschiedlichen Narrativen im Geschichtsunterricht jenseits von Konkurrenz und Konflikt zu erarbeiten. Die Workshops sind für alle Schularten gedacht.

Di 02.03.2021

Von Gotha nach Israel: Fritz Noack (1890–1968)

Am Tivoli 3, 99867 Gotha
Bildung allgemein
Ort:
Tivoli
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Landeszentrale für politische Bildung Thüringen
Von Gotha nach Israel: Fritz Noack (1890–1968) - Mediziner, Sozialist und Zionist

Der Vortrag gibt einen Einblick in das Wirken des sozialistischzionistischen Arztes Fritz Noack, der später das Gesundheitswesen in Israel aufbauen sollte, in Gotha während der Weimarer Republik. Referentin: Judy Slivi, Soziologin

Mo 08.03.2021

Nathans Kinder

Gustav-Hennig-Platz 5, 07545 Gera
Bildung allgemein
Ort:
Puppentheater Gera
Uhrzeit:
18:00 Uhr
Veranstalter:
Theater Altenburg-Gera
Nathans Kinder - Premiere und Fest

Ulrich Hub hat mit seinem Stück Lessings Plädoyer für Toleranz, »Nathan der Weise«, neu bearbeitet. Zeitgemäß, klug und mit jeder Menge Humor macht er Hoffnung auf ein friedliches Miteinander der Religionen.

Mo 15.03.2021

Antisemitismus und Kolonialismus

Nordhäuser Straße 63, 99089 Erfurt
Bildung exklusiv für Lehrer*innen und Schüler*innen
Ort:
Universität Erfurt
Veranstalter:
Universität Erfurt
Antisemitismus und Kolonialismus - Vermittlung unterschiedlicher Narrative im Geschichtsunterricht jenseits von Konkurrenz und Konflikt

Deutschland beheimatet als Einwanderungsland Menschen mit unterschiedlichen Geschichtserfahrungen und Erinnerungskulturen. Das Land trägt das Erbe des Antisemitismus und des Holocaust, sieht sich aber aufgrund von Flucht und Zuwanderung zunehmend mit dem Erbe des Kolonialismus konfrontiert. Die (Post-)Migrationsgesellschaft ist somit das Terrain zumindest zweier historischer Erinnerungsnarrative – eine neue Konstellation, die neue Herausforderungen mit sich bringt. Der Workshop wendet sich mit einem transkulturellen Ansatz und der Expertise aus Wissenschaft (Historiker*innen) und Praxis(Vereine) an Geschichtslehrer* innen in Thüringen. Ziel ist es, transkulturelle Lehrmethoden zu unterschiedlichen Narrativen im Geschichtsunterricht jenseits von Konkurrenz und Konflikt zu erarbeiten. Die Workshops sind für alle Schularten gedacht.

Mi 17.03.2021

Tora ist Leben

An der Stadtmünze 4, 99084 Erfurt
Hauptprojekt
Ort:
Begegnungsstätte Kleine Synagoge
Uhrzeit:
16:00 Uhr
Tora ist Leben
  • 16:00 – 18:00 Uhr Öffentliches Schreiben einer neuen Torarolle
  • 19:00 – 20:30 Uhr Festvortrag Jalda Rebling »Singing Tora – Singende Tora«
So 21.03.2021

Der Mensch liebt es nicht, gehasst zu werden

Bernhardstraße 4, 98617 Meiningen
Bildung allgemein
Ort:
B. M. Strupp Lern- und Gedenkort Jüdische Geschichte und Antisemitismus
Uhrzeit:
17:00 Uhr
Veranstalter:
B. M. Strupp-Stiftung
Der Mensch liebt es nicht, gehasst zu werden - Fritz Bernstein zum 50. Todestag

Der in Meiningen geborene Fritz Bernstein gehörte zu den Mitbegründern des Staates Israel. 1926 schrieb er: »Ruhigem Nachdenken muss es wohl seltsam scheinen, dass man seinen Nebenmenschen hassen sollte, weil er eine andere Hautfarbe hat, eine andere Sprache spricht, oder einer religiösen Überzeugung zugetan ist, welche von der unsrigen abweicht.«

Sa 27.03.2021

Jüdisches Leben in den Grafschaften Reuß-Greiz und dem späteren Fürstentum Reuß älterer Linie im 18. und frühen 19. Jahrhundert

Greizer Park, 07973 Greiz
Ausstellungen
Ort:
Staatliche Bücher- und Kupferstichsammlung Greiz, Sommerpalais im Fürstlich
Uhrzeit:
10:00 Uhr
Veranstalter:
Staatliche Bücherund Kupferstichsammlung Greiz
Jüdisches Leben in den Grafschaften Reuß-Greiz und dem späteren Fürstentum Reuß älterer Linie im 18. und frühen 19. Jahrhundert

Erste Spuren jüdischen Lebens in den vogtländischen Grafschaften Reuß-Obergreiz und Reuß- Untergreiz lassen sich zu Beginn des 18. Jahrhunderts nachweisen. In biografischen Skizzen werden diese von der Forschung bisher weitgehend unerschlossenen Spuren anhand von Aktenmaterial aus dem Bestand des Landesarchivs Thüringen – Staatsarchiv Greiz bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts nachgezeichnet. Die Verwendung zeitgenössischer Karten aus eigenem Bestand ermöglicht zudem eine lokale Kontextualisierung. Ergänzend präsentiert werden illustrierte Judaika aus dem Bestand der Staatlichen Bücher- und Kupferstichsammlung Greiz.

Mi 21.04.2021

Denkanstöße. Jüdische Stimmen in der pluralen Gesellschaft

Bildung allgemein
Ort:
Kreuzgang des Domes Erfurt
Uhrzeit:
19:30 Uhr
Veranstalter:
Katholisches Forum im Land Thüringen und Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Erfurt
Denkanstöße. Jüdische Stimmen in der pluralen Gesellschaft - Kreuzgang-Gespräche 2021

Das Judentum ist eine Größe, auf die die heutige plurale Gesellschaft sich positiv würdigend beziehen sollte. Die Kreuzgang- Gespräche 2021 wollen daher jüdische Stimmen etwa zu Themen der Medizinethik und des gesellschaftlichen Miteinanders zu Gehör bringen und zeigen, welche Anstöße das Judentum für gegenwärtige gesellschaftliche Debatten bieten kann. Kreuzgang des Domes Erfurt: Zugang über die »Tote Treppe«, Domplatz / Ecke Domstraße

Tora ist Leben

An der Stadtmünze 4, 99084 Erfurt
Hauptprojekt
Ort:
Begegnungsstätte Kleine Synagoge
Uhrzeit:
16:00 Uhr
Tora ist Leben
  • 16:00 – 18:00 Uhr Öffentliches Schreiben einer neuen Torarolle
  • 19:00 – 20:30 Uhr Festvortrag Jalda Rebling »Singing Tora – Singende Tora«
Sa 24.04.2021

Auf den Spuren von Nathans Kindern

Clara-Zetkin-Straße 1, 07545 Gera
Bildung allgemein
Ort:
Theaterfabrik Gera
Uhrzeit:
13:00 Uhr
Veranstalter:
Theater Altenburg - Gera
Auf den Spuren von Nathans Kindern - Vorbereitungsworkshop

Im Vorfeld der Premiere von »Nathans Kinder« des Puppentheaters Altenburg Gera setzen sich Kinder und Jugendliche mit den Festen und Traditionen aus Judentum, Christentum und Islam auseinander. Ziel ist es, die verschiedenen Religionen kennenzulernen, ein gemeinsames Fest zur Premiere sowie eine mobile Ausstellung zum jüdischen Leben in Gera und Altenburg vorzubereiten. Unterstützt werden sie dabei vom theaterpädagogischen Team des Theaters sowie drei Expert*innen für die verschiedenen Religionen.

So 25.04.2021

Auf den Spuren von Nathans Kindern

Clara-Zetkin-Straße 1, 07545 Gera
Bildung allgemein
Ort:
Theaterfabrik Gera
Uhrzeit:
13:00 Uhr
Veranstalter:
Theater Altenburg - Gera
Auf den Spuren von Nathans Kindern - Vorbereitungsworkshop

Im Vorfeld der Premiere von »Nathans Kinder« des Puppentheaters Altenburg Gera setzen sich Kinder und Jugendliche mit den Festen und Traditionen aus Judentum, Christentum und Islam auseinander. Ziel ist es, die verschiedenen Religionen kennenzulernen, ein gemeinsames Fest zur Premiere sowie eine mobile Ausstellung zum jüdischen Leben in Gera und Altenburg vorzubereiten. Unterstützt werden sie dabei vom theaterpädagogischen Team des Theaters sowie drei Expert*innen für die verschiedenen Religionen.

Mi 28.04.2021

Denkanstöße. Jüdische Stimmen in der pluralen Gesellschaft

Bildung allgemein
Ort:
Kreuzgang des Domes Erfurt
Uhrzeit:
19:30 Uhr
Veranstalter:
Katholisches Forum im Land Thüringen und Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Erfurt
Denkanstöße. Jüdische Stimmen in der pluralen Gesellschaft - Kreuzgang-Gespräche 2021

Das Judentum ist eine Größe, auf die die heutige plurale Gesellschaft sich positiv würdigend beziehen sollte. Die Kreuzgang- Gespräche 2021 wollen daher jüdische Stimmen etwa zu Themen der Medizinethik und des gesellschaftlichen Miteinanders zu Gehör bringen und zeigen, welche Anstöße das Judentum für gegenwärtige gesellschaftliche Debatten bieten kann. Kreuzgang des Domes Erfurt: Zugang über die »Tote Treppe«, Domplatz / Ecke Domstraße

Sa 01.05.2021

Auf den Spuren von Nathans Kindern

Clara-Zetkin-Straße 1, 07545 Gera
Bildung allgemein
Ort:
Theaterfabrik Gera
Uhrzeit:
13:00 Uhr
Veranstalter:
Theater Altenburg- Gera
Auf den Spuren von Nathans Kindern - Vorbereitungsworkshop

Im Vorfeld der Premiere von »Nathans Kinder« des Puppentheaters Altenburg Gera setzen sich Kinder und Jugendliche mit den Festen und Traditionen aus Judentum, Christentum und Islam auseinander. Ziel ist es, die verschiedenen Religionen kennenzulernen, ein gemeinsames Fest zur Premiere sowie eine mobile Ausstellung zum jüdischen Leben in Gera und Altenburg vorzubereiten. Unterstützt werden sie dabei vom theaterpädagogischen Team des Theaters sowie drei Expert*innen für die verschiedenen Religionen.

So 02.05.2021

Jüdische Familien aus Arnstadt und Plaue

Schlossplatz 1, 99310 Arnstadt
Ausstellungen
Ort:
Schlossmuseum Arnstadt
Uhrzeit:
09:30 Uhr
Veranstalter:
Schlossmuseum Arnstadt in Kooperation mit dem Arbeitsverbund Schwarzburger Museen
Jüdische Familien aus Arnstadt und Plaue

Sonderausstellung im Schlossmuseum Arnstadt

Mo 03.05.2021

Antisemitismus und Kolonialismus

Nordhäuser Straße 63, 99089 Erfurt
Bildung exklusiv für Lehrer*innen und Schüler*innen
Ort:
Universität Erfurt
Veranstalter:
Universität Erfurt
Antisemitismus und Kolonialismus - Vermittlung unterschiedlicher Narrative im Geschichtsunterricht jenseits von Konkurrenz und Konflikt

Deutschland beheimatet als Einwanderungsland Menschen mit unterschiedlichen Geschichtserfahrungen und Erinnerungskulturen. Das Land trägt das Erbe des Antisemitismus und des Holocaust, sieht sich aber aufgrund von Flucht und Zuwanderung zunehmend mit dem Erbe des Kolonialismus konfrontiert. Die (Post-)Migrationsgesellschaft ist somit das Terrain zumindest zweier historischer Erinnerungsnarrative – eine neue Konstellation, die neue Herausforderungen mit sich bringt. Der Workshop wendet sich mit einem transkulturellen Ansatz und der Expertise aus Wissenschaft (Historiker*innen) und Praxis (Vereine) an Geschichtslehrer*innen in Thüringen. Ziel ist es, transkulturelle Lehrmethoden zu unterschiedlichen Narrativen Geschichtsunterricht jenseits von Konkurrenz und Konflikt zu erarbeiten. Die Workshops sind für alle Schularten gedacht.

Mi 05.05.2021

Denkanstöße. Jüdische Stimmen in der pluralen Gesellschaft

Bildung allgemein
Ort:
Kreuzgang des Domes Erfurt
Uhrzeit:
19:30 Uhr
Veranstalter:
Katholisches Forum im Land Thüringen und Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Erfurt
Denkanstöße. Jüdische Stimmen in der pluralen Gesellschaft - Kreuzgang-Gespräche 2021

Das Judentum ist eine Größe, auf die die heutige plurale Gesellschaft sich positiv würdigend beziehen sollte. Die Kreuzgang- Gespräche 2021 wollen daher jüdische Stimmen etwa zu Themen der Medizinethik und des gesellschaftlichen Miteinanders zu Gehör bringen und zeigen, welche Anstöße das Judentum für gegenwärtige gesellschaftliche Debatten bieten kann. Kreuzgang des Domes Erfurt: Zugang über die »Tote Treppe«, Domplatz / Ecke Domstraße

Sa 08.05.2021

Auf den Spuren von Nathans Kindern

Clara-Zetkin-Straße 1, 07545 Gera
Bildung allgemein
Ort:
Theaterfabrik Gera
Uhrzeit:
15:30 Uhr
Veranstalter:
Theater Altenburg- Gera
Auf den Spuren von Nathans Kindern - Vorbereitungsworkshop

Im Vorfeld der Premiere von »Nathans Kinder« des Puppentheaters Altenburg Gera setzen sich Kinder und Jugendliche mit den Festen und Traditionen aus Judentum, Christentum und Islam auseinander. Ziel ist es, die verschiedenen Religionen kennenzulernen, ein gemeinsames Fest zur Premiere sowie eine mobile Ausstellung zum jüdischen Leben in Gera und Altenburg vorzubereiten. Unterstützt werden sie dabei vom theaterpädagogischen Team des Theaters sowie drei Expert*innen für die verschiedenen Religionen.

So 09.05.2021

Gedenkgang am 79. Jahrestag der Deportation Meininger Juden

Mauergasse / Ecke Synagogenweg, 98617 Meiningen
Bildung allgemein
Ort:
Denkmal für die ehemalige Synagoge
Veranstalter:
B. M. Strupp- Stiftung, Meiningen
Gedenkgang am 79. Jahrestag der Deportation Meininger Juden

Am 09. Mai 1942 wurden 41 jüdische Kinder, Frauen und Männer von Meiningen nach Weimar gebracht und von dort in der folgenden Nacht mit Juden aus ganz Thüringen nach Lublin deportiert. Mit dem Gedenkgang wird an sie erinnert und es werden Einzelschicksale aufgezeigt. Treffpunkt: Denkmal für die ehemalige Synagoge, Mauergasse / Ecke Synagogenweg, Meiningen

So 16.05.2021

Schutzjuden, Staatsbürger, Weltbürger

Schloss 1, 99706 Sondershausen
Ausstellungen
Ort:
Schlossmuseum Sondershausen
Uhrzeit:
10:00 Uhr
Veranstalter:
Schlossmuseum Sondershausen in Kooperation mit dem Arbeitsverbund Schwarzburger Museen
Schutzjuden, Staatsbürger, Weltbürger - Juden in Sondershausen

Sonderausstellung im Schlossmuseum Sondershausen

Sa 22.05.2021

Auf den Spuren von Nathans Kindern

Gustav-Hennig-Platz 5, 07545 Gera
Führungen
Ort:
Puppentheater Gera
Uhrzeit:
15:00 Uhr
Veranstalter:
Kooperation des Jüdisch-Deutschen Kulturvereins Gera, der AG Erinnerungskultur Altenburg und dem Theater Altenburg Gera
Auf den Spuren von Nathans Kindern

Stadtspaziergang und Mobile Ausstellung

Mi 26.05.2021

Tora ist Leben

An der Stadtmünze 4, 99084 Erfurt
Hauptprojekt
Ort:
Begegnungsstätte Kleine Synagoge
Uhrzeit:
16:00 Uhr
Tora ist Leben
  • 16:00 – 18:00 Uhr Öffentliches Schreiben einer neuen Torarolle
  • 19:00 – 20:30 Uhr Festvortrag Jalda Rebling »Singing Tora – Singende Tora«
Do 27.05.2021

Darstellungen von Juden im Erfurter Dom

Domstufen 1, 99084 Erfurt
Führungen
Ort:
Hohe Domkirche St. Marien
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Katholisches Forum im Land Thüringen und Evangelische Stadtakademie »Meister Eckhart« Erfurt
Darstellungen von Juden im Erfurter Dom - Sonder-Domführungen

In zahlreichen Kirchen finden sich Darstellungen von Juden, so auch im Erfurter Dom. Im Rahmen von Sonderführungen außerhalb der regulären Öffnungszeiten werden diese Darstellungen vorgestellt und von Bischof Dr. Ulrich Neymeyr bzw. Weihbischof Dr. Reinhard Hauke theologisch eingeordnet.

So 06.06.2021

Caravan Chamber Orchestra

Petersberg, 99084 Erfurt
Musik
Ort:
Petersberg Erfurt
Uhrzeit:
18:00 Uhr
Veranstalter:
Ein Kooperationsprojekt des Yiddish Summer Weimar mit der Universität Haifa, Abteilung Musik, und der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar.
Caravan Chamber Orchestra - Israel/Deutschland

Das Caravan Chamber Orchestra ist ein 16-köpfiges Ensemble mit Mitgliedern aus Erfurts Partnerstadt Haifa und aus Deutschland, das sich jiddischer und nahöstlicher Musik widmet. Ausgezeichnet mit dem Shimon-Peres- Preis, ist es auch ein Symbol der Hoffnung einer neuen Generation junger Musiker*innen verschiedenster Herkunft. Sie spielen gemeinsam großartige, berauschende Musik – und begeistern damit das Publikum in Israel und Europa! Bundesgartenschau Erfurt 2021, Hauptbühne, Petersberg, 

Mi 09.06.2021

Darstellungen von Juden im Erfurter Dom

Domstufen 1, 99084 Erfurt
Führungen
Ort:
Hohe Domkirche St. Marien
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Katholisches Forum im Land Thüringen und Evangelische Stadtakademie »Meister Eckhart« Erfurt
Darstellungen von Juden im Erfurter Dom - Sonder-Domführungen

In zahlreichen Kirchen finden sich Darstellungen von Juden, so auch im Erfurter Dom. Im Rahmen von Sonderführungen außerhalb der regulären Öffnungszeiten werden diese Darstellungen vorgestellt und von Bischof Dr. Ulrich Neymeyr bzw. Weihbischof Dr. Reinhard Hauke theologisch eingeordnet.

Sa 12.06.2021

Jüdische Musik in christlichen Kirchen

Musik
Ort:
Kirchen im Weimarer Land, der Stadt Apolda und der Stadt Weimar
Veranstalter:
Kreis Weimarer Land
Jüdische Musik in christlichen Kirchen - Stadt- und Dorfkirchenmusiken im Weimarer Land

Die »Stadt- und Dorfkirchenmusiken« bringen in zehn Konzerten die Musik unserer jüdischen Mitmenschen zum Klingen. Wir begegnen Klezmer in unterschiedlichen Besetzungen; sephardischen Gesängen; Musik von Komponisten, die an verschiedensten Orten der Welt ins Exil gehen mussten und der Orgel als Instrument der jüdischen Reformbewegung. Auch der Einblick in das Leben jüdischer Künstler zur Zeit des Holocaust soll nicht vergessen werden. Vor allem aber werden die Konzerte Musik erklingen lassen, die lebendig ist und beim Zuhören Freude bereitet. Zehn Kirchen im Weimarer Land, der Stadt Apolda und der Stadt Weimar.

Mi 16.06.2021

Tora ist Leben

Jüdenstraße, 99974 Mühlhausen/Thüringen
Hauptprojekt
Ort:
Synagoge Mühlhausen
Uhrzeit:
16:00 Uhr
Tora ist Leben

Öffentliches Schreiben einer neuen Torarolle 19:00 – 20:30 Uhr Festvortrag Joshua Ahrens »Die Diskursivität jüdischer Theologie«.

Tora ist Leben

Jüdenstraße, 99974 Mühlhausen/Thüringen
Hauptprojekt
Ort:
Synagoge Mühlhausen
Uhrzeit:
16:00 Uhr
Tora ist Leben

Öffentliches Schreiben einer neuen Torarolle 19:00 – 20:30 Uhr Festvortrag Joshua Ahrens »Die Diskursivität jüdischer Theologie«.

Mi 14.07.2021

Tora ist Leben

Lutherplatz 8, 99817 Eisenach
Hauptprojekt
Ort:
Lutherhaus Eisenach
Uhrzeit:
16:00 Uhr
Tora ist Leben

Öffentliches Schreiben einer neuen Torarolle 19:00 – 20:30 Uhr Festvortrag Joshua Ahrens »Die Diskursivität jüdischer Theologie«.

Do 15.07.2021

Auf den Spuren von Waldemar Schapiro

Sorbenweg 7, 99099 Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Erinnerungsort Topf & Söhne
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Landeszentrale für politische Bildung Thüringen in Zusammenarbeit mit dem Erinnerungsort Topf & Söhne
Auf den Spuren von Waldemar Schapiro - Vortrag mit anschließender Diskussion

Waldemar (eigentlich Chaim Wulf) Schapiro wuchs in einer jüdischen Kaufmannsfamilie in Russland auf. Nach einem Studienaufenthalt kam er nach dem Ersten Weltkrieg nach Erfurt, heiratete und eröffnete einen Bürowarenhandel. Nach der Machtübernahme der Nazis unterstützte er die KPD in Erfurt bei der illegalen Herausgabe des verbotenen »Thüringer Volksblatt«, ohne selbst Mitglied gewesen zu sein. Bereits im April 1933 wurde er verhaftet, zuerst im Schutzhaftlager Feldstraße interniert und am 15. Juli 1933 nach grausamen Folterungen durch die SA im Steigerwald erschlagen. Schapiro war das erste jüdische Opfer des Nationalsozialismus in Erfurt. 88 Jahre nach seiner Ermordung erinnern wir an den Erfurter Widerstandskämpfer. Referent: Sascha Münzel, Historiker.

So 18.07.2021

Jüdisches Erbe in Mühlhausen

Jüdenstraße, 99974 Mühlhausen/Thüringen
Führungen
Ort:
Synagoge Mühlhausen
Uhrzeit:
14:00 Uhr
Veranstalter:
Wirtschaftsbetriebe Mühlhausen GmbH Bereich Tourist Information
Jüdisches Erbe in Mühlhausen

Vermutlich seit dem 13. Jahrhundert existierte eine jüdische Gemeinde in der damals Freien Reichsstadt Mühlhausen. In den folgenden Jahrhunderten war durch mehrere Pogrome das jüdische Leben in der Stadt fast vollständig zum Erliegen gekommen. Ab dem 18. Jahrhundert siedelten sich wieder jüdische Bürger in Mühlhausen an. Im Jahr 1841 wurde eine Hinterhaussynagoge geweiht. Anmeldungen über Tourist Information Mühlhausen, Tel.: 03601- 404770.

Mo 19.07.2021

Von fliegenden Künstlerinnen und verloren geglaubten Bildern – Spuren jüdischen Lebens in Altenburg

Gabelentzstraße 5, 04600 Altenburg
Bildung exklusiv für Lehrer*innen und Schüler*innen
Ort:
Lindenau-Museum Altenburg
Veranstalter:
Lindenau-Museum Altenburg
Von fliegenden Künstlerinnen und verloren geglaubten Bildern – Spuren jüdischen Lebens in Altenburg - Ein Workshop für Schulklassen ab Klasse 9

Der Workshop teilt sich in zwei Themenbereiche: 1. Zwischen Verdacht und Gewissheit. Werke aus jüdischem Besitz im Lindenau-Museum Altenburg. Wie in beinahe jeder deutschen Kunstsammlung befinden sich auch im Lindenau-Museum Altenburg Kunstwerke aus jüdischem Besitz. Anhand von Fallbeispielen soll gemeinsam herausgefunden werden, was sich durch die Gemälde über die damit verbundenen Personen und deren Schicksal herausfinden lässt. Nüchterne Zahlen und Fakten aus dem Geschichtsunterricht werden so lebendig. 2. Besondere Orte. Wo haben jüdische Mitbürger gelebt? Wir machen auf diese Orte mit unterschiedlichen künstlerischen Mitteln aufmerksam. Bei einem Rundgang mit dem Experten für Jüdische Geschichte in Altenburg werden die ausgewählten Orte künstlerisch bearbeitet und auf verschiedenen Ebenen erfahrbar gemacht. Ein Beispiel ist die jüdische Künstlerin Edith Altman, die ihre Kindheit in Altenburg verbracht hat und heute noch in den USA lebt.

Di 20.07.2021

Von fliegenden Künstlerinnen und verloren geglaubten Bildern – Spuren jüdischen Lebens in Altenburg

Gabelentzstraße 5, 04600 Altenburg
Bildung exklusiv für Lehrer*innen und Schüler*innen
Ort:
Lindenau-Museum Altenburg
Veranstalter:
Lindenau-Museum Altenburg
Von fliegenden Künstlerinnen und verloren geglaubten Bildern – Spuren jüdischen Lebens in Altenburg - Ein Workshop für Schulklassen ab Klasse 9

Der Workshop teilt sich in zwei Themenbereiche: 1. Zwischen Verdacht und Gewissheit. Werke aus jüdischem Besitz im Lindenau-Museum Altenburg. Wie in beinahe jeder deutschen Kunstsammlung befinden sich auch im Lindenau-Museum Altenburg Kunstwerke aus jüdischem Besitz. Anhand von Fallbeispielen soll gemeinsam herausgefunden werden, was sich durch die Gemälde über die damit verbundenen Personen und deren Schicksal herausfinden lässt. Nüchterne Zahlen und Fakten aus dem Geschichtsunterricht werden so lebendig. 2. Besondere Orte. Wo haben jüdische Mitbürger gelebt? Wir machen auf diese Orte mit unterschiedlichen künstlerischen Mitteln aufmerksam. Bei einem Rundgang mit dem Experten für Jüdische Geschichte in Altenburg werden die ausgewählten Orte künstlerisch bearbeitet und auf verschiedenen Ebenen erfahrbar gemacht. Ein Beispiel ist die jüdische Künstlerin Edith Altman, die ihre Kindheit in Altenburg verbracht hat und heute noch in den USA lebt.

Mi 21.07.2021

Von fliegenden Künstlerinnen und verloren geglaubten Bildern – Spuren jüdischen Lebens in Altenburg

Gabelentzstraße 5, 04600 Altenburg
Bildung exklusiv für Lehrer*innen und Schüler*innen
Ort:
Lindenau-Museum Altenburg
Veranstalter:
Lindenau-Museum Altenburg
Von fliegenden Künstlerinnen und verloren geglaubten Bildern – Spuren jüdischen Lebens in Altenburg - Ein Workshop für Schulklassen ab Klasse 9

Der Workshop teilt sich in zwei Themenbereiche: 1. Zwischen Verdacht und Gewissheit. Werke aus jüdischem Besitz im Lindenau-Museum Altenburg. Wie in beinahe jeder deutschen Kunstsammlung befinden sich auch im Lindenau-Museum Altenburg Kunstwerke aus jüdischem Besitz. Anhand von Fallbeispielen soll gemeinsam herausgefunden werden, was sich durch die Gemälde über die damit verbundenen Personen und deren Schicksal herausfinden lässt. Nüchterne Zahlen und Fakten aus dem Geschichtsunterricht werden so lebendig. 2. Besondere Orte. Wo haben jüdische Mitbürger gelebt? Wir machen auf diese Orte mit unterschiedlichen künstlerischen Mitteln aufmerksam. Bei einem Rundgang mit dem Experten für Jüdische Geschichte in Altenburg werden die ausgewählten Orte künstlerisch bearbeitet und auf verschiedenen Ebenen erfahrbar gemacht. Ein Beispiel ist die jüdische Künstlerin Edith Altman, die ihre Kindheit in Altenburg verbracht hat und heute noch in den USA lebt.

Do 22.07.2021

Von fliegenden Künstlerinnen und verloren geglaubten Bildern – Spuren jüdischen Lebens in Altenburg

Gabelentzstraße 5, 04600 Altenburg
Bildung exklusiv für Lehrer*innen und Schüler*innen
Ort:
Lindenau-Museum Altenburg
Veranstalter:
Lindenau-Museum Altenburg
Von fliegenden Künstlerinnen und verloren geglaubten Bildern – Spuren jüdischen Lebens in Altenburg - Ein Workshop für Schulklassen ab Klasse 9

Der Workshop teilt sich in zwei Themenbereiche: 1. Zwischen Verdacht und Gewissheit. Werke aus jüdischem Besitz im Lindenau-Museum Altenburg. Wie in beinahe jeder deutschen Kunstsammlung befinden sich auch im Lindenau-Museum Altenburg Kunstwerke aus jüdischem Besitz. Anhand von Fallbeispielen soll gemeinsam herausgefunden werden, was sich durch die Gemälde über die damit verbundenen Personen und deren Schicksal herausfinden lässt. Nüchterne Zahlen und Fakten aus dem Geschichtsunterricht werden so lebendig. 2. Besondere Orte. Wo haben jüdische Mitbürger gelebt? Wir machen auf diese Orte mit unterschiedlichen künstlerischen Mitteln aufmerksam. Bei einem Rundgang mit dem Experten für Jüdische Geschichte in Altenburg werden die ausgewählten Orte künstlerisch bearbeitet und auf verschiedenen Ebenen erfahrbar gemacht. Ein Beispiel ist die jüdische Künstlerin Edith Altman, die ihre Kindheit in Altenburg verbracht hat und heute noch in den USA lebt.

Fr 23.07.2021

Von fliegenden Künstlerinnen und verloren geglaubten Bildern – Spuren jüdischen Lebens in Altenburg

Gabelentzstraße 5, 04600 Altenburg
Bildung exklusiv für Lehrer*innen und Schüler*innen
Ort:
Lindenau-Museum Altenburg
Veranstalter:
Lindenau-Museum Altenburg
Von fliegenden Künstlerinnen und verloren geglaubten Bildern – Spuren jüdischen Lebens in Altenburg - Ein Workshop für Schulklassen ab Klasse 9

Der Workshop teilt sich in zwei Themenbereiche: 1. Zwischen Verdacht und Gewissheit. Werke aus jüdischem Besitz im Lindenau-Museum Altenburg. Wie in beinahe jeder deutschen Kunstsammlung befinden sich auch im Lindenau-Museum Altenburg Kunstwerke aus jüdischem Besitz. Anhand von Fallbeispielen soll gemeinsam herausgefunden werden, was sich durch die Gemälde über die damit verbundenen Personen und deren Schicksal herausfinden lässt. Nüchterne Zahlen und Fakten aus dem Geschichtsunterricht werden so lebendig. 2. Besondere Orte. Wo haben jüdische Mitbürger gelebt? Wir machen auf diese Orte mit unterschiedlichen künstlerischen Mitteln aufmerksam. Bei einem Rundgang mit dem Experten für Jüdische Geschichte in Altenburg werden die ausgewählten Orte künstlerisch bearbeitet und auf verschiedenen Ebenen erfahrbar gemacht. Ein Beispiel ist die jüdische Künstlerin Edith Altman, die ihre Kindheit in Altenburg verbracht hat und heute noch in den USA lebt.

So 25.07.2021

Yiddish Summer Weimar 2021

Musik
Ort:
Weimar, Erfurt, Eisenach
Yiddish Summer Weimar 2021

Alles begann mit einem Wochenend-
Workshop im Kulturhauptstadt-
Jahr 1999. Alan Bern und
seine Gruppe Brave Old World
wurden eingeladen, in Weimar
jiddische Musik zu unterrichten.
Die Resonanz war überwältigend
und der Rest ist Geschichte: Seit
über 20 Jahren ist der Yiddish
Summer Weimar eine weltweite
Institution für die Vermittlung,
Forschung, Präsentation und
Neuschaffung jiddischer und
verwandter Kulturen.
Zahlreiche Workshops und Konzerte
machen jiddische Kultur
nahbar, Sprache erlernbar und
schlussendlich einen ganzen
europäischen Kulturkreis in seiner
Komplexität zugänglich und
in seiner Schönheit erlebbar.
Beschreibung auch siehe
»Hauptprojekte«.

Eröffnung des Yiddish Summer Weimar 2021 bei der BUGA Erfurt

Gothaer Straße 38, 99094 Erfurt
Musik
Ort:
Parkbühne egapark
Uhrzeit:
15:00 Uhr
Eröffnung des Yiddish Summer Weimar 2021 bei der BUGA Erfurt

Der Yiddish Summer Weimar ist seit über 20 Jahren ein Garant für großartige jiddische Musik und Kultur im interkulturellen Kontext. Er ist gleichzeitig eine weltweite Lerngemeinschaft, die viel Wert auf die soziale Dimension ihrer Projekte legt. In diesem Jahr verlegt der YSW seine Eröffnung nach Erfurt und bietet einen Nachmittag mit internationalen Künstler*innen, jeder Menge Musik, Geschichte(n), Projekten, Überraschungsgästen und viel Interaktion mit dem Publikum!

Di 03.08.2021

Jüdisches Leben in Nordhausen im 19. Jahrhundert

Barfüßerstraße 6, 99734 Nordhausen
Ausstellungen
Ort:
Flohburg | Das Nordhausen Museum
Uhrzeit:
10:00 Uhr
Veranstalter:
Flohburg | Das Nordhausen Museum
Jüdisches Leben in Nordhausen im 19. Jahrhundert - Sonderausstellung in der Flohburg Nordhausen

Sonderausstellung in der Flohburg Nordhausen.