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Veranstaltungs­übersicht 10/2020–12/2021

Do 29.10.2020

Arain!

Waagegasse 8, 99084 Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Alte Synagoge Erfurt
Uhrzeit:
10:00 Uhr
Arain! - Der Erfurter Syngogenabend

Von Muskeljuden und Rotschöpfen. Die »Roten Juden« in der jiddischen Kultur. Referentin: Prof. Dr. Rebekka Voß, Goethe-Universität Frankfurt Main Arain! Der Erfurter Synagogenabend bietet Vorträge rund um jüdische Geschichte und die laufende Erfurter Bewerbung um den Titel »UNESCO-Welterbe« im Jahr des zehnjährigen Jubiläums des Museums »Alte Synagoge« mit einem besonderen Fokus auf das mittelalterliche jüdische Erbe. Ganzjährig, in der Regel jeden ersten Dienstag im Monat

So 01.11.2020

„Der Rasseschänder. Vom Lebensweg zur Todesstiege“ = Reihe Apoldaer Judengeschichten Nr. 14

Bernhard-Prager-Gasse 8, 99510 Apolda
Bildung allgemein
Ort:
Prager-Haus Apolda
Uhrzeit:
14:00 Uhr
„Der Rasseschänder. Vom Lebensweg zur Todesstiege“ = Reihe Apoldaer Judengeschichten Nr. 14 - Der Autor Peter Franz liest aus seinem Buch.

Der erfolgreiche jüdische Kaufmann Gustav Born aus Jena kommt nach Einführung der Nürnberger Gesetze beruflich in Schwierigkeiten. Auch seine nicht-jüdische Ehefrau trennt sich von ihm. Nachdem er von mehreren Firmen abgewiesen wird, findet er in Apolda eine Anstellung als Bauhilfsarbeiter. Nachdem er ein Zimmer zur Untermiete gefunden hat, entwickelt sich ein Liebesverhältnis zur Vermieterin, einer nichtjüdischen Witwe. Durch Denunziation wird er beim Verhör durch den Gestapo-Beamten Waldemar Eißfeld schwer misshandelt, der ihm die Zähne einschlägt. Ein Gericht verurteilt ihn wegen „Rassenschande“ zu eineinhalb Jahren Zuchthaus in Untermaßfeld. Nach Ablauf seiner Strafe wird er in das KZ Mauthausen überstellt, wo das Prinzip „Vernichtung durch Arbeit“ gilt. Wenige Wochen später ist er tot. – Im Jahr 2014 wurde vor dem Hauseingang seiner letzten Wohnadresse in Apolda ein Stolperstein zu seinem Gedenken gelegt.

Die Schöpfung

Mühlfelder Str. 129/111, 98631 Grabfeld/Berkach
Bildung allgemein
Ort:
Synagoge Berkach
Uhrzeit:
19:30 Uhr
Veranstalter:
Landeszentrale für politische Bildung
Die Schöpfung - Lobgesang und Elegie

Ein multimediales Projekt in Zeiten des Klimawandels mit Bibeltexten in Hebräisch und Deutsch sowie Versen von Gabriela Mistral und Pablo Neruda mit Silke Gonska und Frieder W. Bergner.

Mo 02.11.2020

Die Koscher-Maschine

Bildung allgemein
Ort:
Ernestinum- Gymnasium / Schloss Friedenstein
Uhrzeit:
11:00 Uhr
Die Koscher-Maschine - Was bedeutet eigentlich „koscher“? - Geschlossene Veranstaltung

Was bedeutet eigentlich „koscher“? Sind Schweine nicht „koscher“ oder nicht „halal“ oder beides? Das Schweinchen Babett möchte koscher werden. Bald schon sorgt Shlomos selbstgebastelte Koscher-Maschine auf dem Kinderbauernhof für Schlamassel. Zum Glück kommen Shlomos türkische Klassenfreundin Ayshe und der Rabbi zur Hilfe. Mit lustigen Songs und bunten Tieren erklären die ,buba- les‘, welche Tiere koscher sind und was bei den jüdischen Speiseregeln beachtet werden muss.

,bubales‘ ist das erste jüdische Puppentheater Deutschlands. 2011 wurde es von Shlomit Tripp gegründet. Mit frechen Stoffpuppen, einer mo- bilen Theaterbühne und coolen Songs führen die ,bubales‘ ihr Publikum durch die bunte Welt der jüdischen Feiertage, Traditionen und Witze.

Di 03.11.2020

Die Koscher-Maschine

Bildung allgemein
Ort:
Ernestinum- Gymnasium / Schloss Friedenstein
Uhrzeit:
11:00 Uhr
Die Koscher-Maschine - Was bedeutet eigentlich „koscher“? - Geschlossene Veranstaltung

Was bedeutet eigentlich „koscher“? Sind Schweine nicht „koscher“ oder nicht „halal“ oder beides? Das Schweinchen Babett möchte koscher werden. Bald schon sorgt Shlomos selbstgebastelte Koscher-Maschine auf dem Kinderbauernhof für Schlamassel. Zum Glück kommen Shlomos türkische Klassenfreundin Ayshe und der Rabbi zur Hilfe. Mit lustigen Songs und bunten Tieren erklären die ,buba- les‘, welche Tiere koscher sind und was bei den jüdischen Speiseregeln beachtet werden muss.

,bubales‘ ist das erste jüdische Puppentheater Deutschlands. 2011 wurde es von Shlomit Tripp gegründet. Mit frechen Stoffpuppen, einer mo- bilen Theaterbühne und coolen Songs führen die ,bubales‘ ihr Publikum durch die bunte Welt der jüdischen Feiertage, Traditionen und Witze.

Die Stadt ohne Juden

Max-Reger-Musikschule, Schlossplatz 1, 98617 Meiningen
Bildung allgemein
Ort:
Max-Reger-Musikschule Meiningen
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Die Stadt ohne Juden - Stummfilm (H. K. Breslauer, 1924)

Der Film von Regisseur H.K. Breslauer basiert auf dem gleichnamigen Roman des Schriftstellers Hugo Bettauer aus dem Jahr 1922. Film und Roman spielen in einer – unschwer als Wien zu identifizierenden – Stadt im fiktiven Staat Utopia, in der Arbeitslosigkeit und galoppierende Inflation zu Massenprotesten führen. Antisemiten nutzen die allgemeine Misere zur Stimmungsmache gegen die Juden. Mit Hilfe eines neuen Gesetzes wird die jüdische Bevöl- kerung aus der Stadt vertrieben. Die Wirtschaft nimmt aber nicht den erhofften Aufschwung, das Ausweisungsgesetz wird trickreich zurück- genommen. Breslauers Film ist eine verstörend prophetische Satire, die die Machtergreifung der Nazis wenige Jahre später vorausnimmt. Der Autor des Romans, Hugo Bettauer wurde 1925, kurz nach der Premiere des Film von einem Mitglied der NSDAP ermordet. Heute gilt der Film als einer der wesentlichsten ös- terreichischen Produktionen der Zeit zwischen beiden Kriegen.

Arain!

Waagegasse 8, 99084 Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Alte Synagoge Erfurt
Uhrzeit:
19:30 Uhr
Arain! - Der Erfurter Synagogenabend

Eine mittelalterliche Bäckerei in Erfurt? Dr. Karin Sczech, Beauftragte für das UNESCO-Welterbe in Erfurt Arain! Der Erfurter Synagogenabend bietet Vorträge rund um jüdische Geschichte und die laufende Erfurter Bewerbung um den Titel »UNESCO-Welterbe« im Jahr des zehnjährigen Jubiläums des Museums »Alte Synagoge«, mit einem besonderen Fokus auf das mittelalterliche jüdische Erbe.

Mi 04.11.2020

Die Koscher-Maschine

Theobald-Renner-Str. 1a, 07747 Jena
Bildung allgemein
Ort:
Kubus Jena
Uhrzeit:
11:00 Uhr
Die Koscher-Maschine - Was bedeutet eigentlich „koscher“? - Geschlossene Veranstaltung

Was bedeutet eigentlich „koscher“? Sind Schweine nicht „koscher“ oder nicht „halal“ oder beides? Das Schweinchen Babett möchte koscher werden. Bald schon sorgt Shlomos selbstgebastelte Koscher-Maschine auf dem Kinderbauernhof für Schlamassel. Zum Glück kommen Shlomos türkische Klassenfreundin Ayshe und der Rabbi zur Hilfe. Mit lustigen Songs und bunten Tieren erklären die ,buba- les‘, welche Tiere koscher sind und was bei den jüdischen Speiseregeln beachtet werden muss.

,bubales‘ ist das erste jüdische Puppentheater Deutschlands. 2011 wurde es von Shlomit Tripp gegründet. Mit frechen Stoffpuppen, einer mo- bilen Theaterbühne und coolen Songs führen die ,bubales‘ ihr Publikum durch die bunte Welt der jüdischen Feiertage, Traditionen und Witze.

You look so German!

Sorbenweg 7, 99099 Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Erinnerungsort Topf & Söhne
Uhrzeit:
19:00  –  21:00 Uhr
Veranstalter:
Erinnerungsort Topf & Söhne und Konrad-Adenauer-Stiftung e. V. Politisches Bildungsforum Thüringen
You look so German! - Film im Dialog

Eine israelische Touristenführerin in Berlin hilft ihren Gästen dabei, die Spuren des Holocausts in Berlin zu entdecken. Emotional geschützt in dem Glauben, dass ihre Familie vom Holocaust unberührt blieb, Nirit Ben-Joseph studierte Filmwissenschaften in Tel-Aviv und Berlin. Seit 1987 ist sie in Berlin als Touristenführerin tätig. Dokumentarfilm, deutsch, englisch mit Untertiteln, Deutschland 2018, 55 Min. verändert das Treffen mit einer entfernten Cousine alles. Als sie erfährt, dass ihre Verwandten Thekla und Kurt Feuerring vor dem Krieg in der Nähe ihrer Wohnung lebten, beginnt eine Reise in die Geschichte ihrer Familie. Aufgewühlt durch die Zerrissenheit, im Land der Täter zu leben, die auch einen Teil ihrer Familie ermordet haben, sucht sie nach Spuren der Feuerrings, um mit sich selbst und der Vergangenheit Frieden zu schließen.

Do 05.11.2020

Die Koscher-Maschine

Theobald-Renner-Str. 1a, 07747 Jena
Bildung allgemein
Ort:
Kubus Jena
Uhrzeit:
11:00 Uhr
Die Koscher-Maschine - Was bedeutet eigentlich „koscher“? - Geschlossene Veranstaltung

Was bedeutet eigentlich „koscher“? Sind Schweine nicht „koscher“ oder nicht „halal“ oder beides? Das Schweinchen Babett möchte koscher werden. Bald schon sorgt Shlomos selbstgebastelte Koscher-Maschine auf dem Kinderbauernhof für Schlamassel. Zum Glück kommen Shlomos türkische Klassenfreundin Ayshe und der Rabbi zur Hilfe. Mit lustigen Songs und bunten Tieren erklären die ,buba- les‘, welche Tiere koscher sind und was bei den jüdischen Speiseregeln beachtet werden muss.

,bubales‘ ist das erste jüdische Puppentheater Deutschlands. 2011 wurde es von Shlomit Tripp gegründet. Mit frechen Stoffpuppen, einer mo- bilen Theaterbühne und coolen Songs führen die ,bubales‘ ihr Publikum durch die bunte Welt der jüdischen Feiertage, Traditionen und Witze.

So 08.11.2020

„Amol is gewen ...“

An der Stadtmünze 4, 99084 Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Kleine Synagoge
Uhrzeit:
15:00 Uhr
„Amol is gewen ...“

Jüdische Märchen und Geschichten sind in den Kindersendungen „Fleder- mausgeschichten“ und „Rumpumpel am Samstag“ bei Radio F.R.E.I. zum festen Bestandteil geworden. Nun sind sie im Programm „Amol is gewen ...“ zu hören und zu erleben – mit märchenhafter musikalischer Umrahmung.

Mo 09.11.2020

Pogrom-Gedenken in Apolda

Markt Nr. 1, Apolda
Bildung allgemein
Ort:
Stadtzentrum von Apolda
Uhrzeit:
16:00 Uhr
Pogrom-Gedenken in Apolda - Erinnerung an die jüdischen Opfer der Shoa von Apolda

Beginn eines Sternganges an 6 verschiedenen der entferntesten Stolpersteine weiter zu den nächsten Steinen Stolpersteinen mit Ziel Marktplatz. Um 17:00 Uhr findet hier das Schlussgedenken an die Opfer statt mit Verlesung ihrer Namen, dem Anschlagen einer Glocke und mit Wort- und Musikbeiträgen.s

Kristallnacht – wie umgehen mit dem Scherbenhaufen der europäischen Werte?

Juri-Gagarin-Ring 21, 99084 Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Kultur- und Bildungszentrum der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Arbeitsgemeinschaft Kirche und Judentum in Thüringen in Kooperation mit dem Katholischen Forum im Land Thüringen und dem Deutschen Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (DKR).
Kristallnacht – wie umgehen mit dem Scherbenhaufen der europäischen Werte? - Vortragsreihe »Europäische Werte – Jüdisch-Christliche Wurzeln«

Vor dem Hintergrund wachsenden Antisemitismus in Deutschland soll die Vortragsreihe einen Beitrag zur politischen Allgemeinbildung leisten und die Reflexion des eigenen gesellschaftlichen Selbstverständnisses fördern, das historisch nicht zuletzt auf religiösen und somit untrennbar auch jüdischchristlichen Wurzeln fußt. Mit Beiträgen aus theologischer, religionswissenschaftlicher, historischer und politik-/staatswissenschaftlicher Sicht. Referent: Pfarrer i. R. Ricklef Münnich

Filmreihe

Goetheplatz 11, 99423 Weimar
Bildung allgemein
Ort:
Kino mon ami
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Landeszentrale für politische Bildung, Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur, Kino mon ami Weimar
Filmreihe
  • 9. November 2020: »Germans and Jews – Eine neue Perspektive« | Der Film fragt, wie sich die jüdische Gemeinschaft in Deutschland bis heute entwickelt hat und sammelt Geschichten zur Beziehung der Deutschen und der jüdischen Bevölkerung.
  • 10. November 2020: »Swimmingpool am Golan« | Der Film folgt dem Weg der jüdisch-deutschen Familie Zimmering, deren Mitglieder an der Gründung zweier Staaten, der DDR und Israels, entscheidend mitgewirkt haben.
  • 11. November 2020: »Vom Gießen des Zitronenbaums« | Als er einen Nachbarn dabei erwischt, wie er seine Zitronen klaut, verlässt Elia Nazareth. Er besucht Orte wie Paris und stellt fest, dass das Leben auch anderswo immer absurder wird.
  • 12. November 2020: »Rabbi Wolff« | Willy Wolff pendelt jede Woche aus London zu seinen Gemeinden in Deutschland, es sei denn, er ist in Jerusalem oder beim Pferderennen in Ascot. Denn das Leben muss vor allem Spaß machen, findet er.

Leben mit Auschwitz

An der Stadtmünze 4, 99084 Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Begegnungsstätte Kleine Synagoge
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Katholisches Forum im Land Thüringen und Friedrich-Ebert-Stiftung Thüringen
Leben mit Auschwitz - Lesung mit der Autorin Andrea von Treuenfeld

Auschwitz-Überlebende und ihre Kinder beschwiegen das Unfassbare zum eigenen Schutz. Die Enkel hingegen erleben Auschwitz als historisches Faktum. Was aber bedeutet Auschwitz für diese Dritte Generation?

Victor Klemperer: Licht und Schatten

Anger 37, 99084 Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Haus Dacheröden
Uhrzeit:
19:30 Uhr
Veranstalter:
Katholisches Forum im Land Thüringen, Erfurter Herbstlese
Victor Klemperer: Licht und Schatten - Kinotagebuch 1929–1945

Für Victor Klemperer stand das Lichtspielhaus für das »befreite, unirdisch gewordene Leben« selbst. Weder Beleidigungen noch Übergriffe, nicht einmal das Kinoverbot für »Nichtarier«, konnten ihn von den Kinos fernhalten.

Di 10.11.2020

Die Koscher-Maschine

Theobald-Renner-Str. 1a, 07747 Jena
Bildung allgemein
Ort:
Kubus Jena
Uhrzeit:
11:00 / 13:15 Uhr
Die Koscher-Maschine - Was bedeutet eigentlich „koscher“? - Geschlossene Veranstaltung

Was bedeutet eigentlich „koscher“? Sind Schweine nicht „koscher“ oder nicht „halal“ oder beides? Das Schweinchen Babett möchte koscher werden. Bald schon sorgt Shlomos selbstgebastelte Koscher-Maschine auf dem Kinderbauernhof für Schlamassel. Zum Glück kommen Shlomos türkische Klassenfreundin Ayshe und der Rabbi zur Hilfe. Mit lustigen Songs und bunten Tieren erklären die ,buba- les‘, welche Tiere koscher sind und was bei den jüdischen Speiseregeln beachtet werden muss.

,bubales‘ ist das erste jüdische Puppentheater Deutschlands. 2011 wurde es von Shlomit Tripp gegründet. Mit frechen Stoffpuppen, einer mo- bilen Theaterbühne und coolen Songs führen die ,bubales‘ ihr Publikum durch die bunte Welt der jüdischen Feiertage, Traditionen und Witze.

Dunkles Gold

Puschkinplatz 7, 07545 Gera
Bildung allgemein
Ort:
Stadt- und Regionalbibliothek Gera
Uhrzeit:
17:00 Uhr
Dunkles Gold - Lesung aus dem Roman »Dunkles Gold« von der Jugendbuchautorin Mirjam Pressler, mit Familienangehörigen der Autorin.

Die Geschichte um den Erfurter Schatz schlägt eine Brücke von den mittelalterlichen Pestpogromen zu aktuellen antisemitischen Entwicklungen in Deutschland. Lesungen an Schulen in Erfurt am 12. und 13. November 2020.

Kristallnacht – wie umgehen mit dem Scherbenhaufen der europäischen Werte?

Juri-Gagarin-Ring 21, 99084 Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Kultur- und Bildungszentrum der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Arbeitsgemeinschaft Kirche und Judentum in Thüringen in Kooperation mit dem Katholischen Forum im Land Thüringen und dem Deutschen Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (DKR).
Kristallnacht – wie umgehen mit dem Scherbenhaufen der europäischen Werte? - Vortragsreihe »Europäische Werte – Jüdisch-Christliche Wurzeln«

Vor dem Hintergrund wachsenden Antisemitismus in Deutschland soll die Vortragsreihe einen Beitrag zur politischen Allgemeinbildung leisten und die Reflexion des eigenen gesellschaftlichen Selbstverständnisses fördern, das historisch nicht zuletzt auf religiösen und somit untrennbar auch jüdischchristlichen Wurzeln fußt. Mit Beiträgen aus theologischer, religionswissenschaftlicher, historischer und politik-/staatswissenschaftlicher Sicht. Referent: Pfarrer i. R. Ricklef Münnich

Filmreihe

Goetheplatz 11, 99423 Weimar
Bildung allgemein
Ort:
Kino mon ami
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Landeszentrale für politische Bildung, Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur, Kino mon ami Weimar
Filmreihe
  • 9. November 2020: »Germans and Jews – Eine neue Perspektive« | Der Film fragt, wie sich die jüdische Gemeinschaft in Deutschland bis heute entwickelt hat und sammelt Geschichten zur Beziehung der Deutschen und der jüdischen Bevölkerung.
  • 10. November 2020: »Swimmingpool am Golan« | Der Film folgt dem Weg der jüdisch-deutschen Familie Zimmering, deren Mitglieder an der Gründung zweier Staaten, der DDR und Israels, entscheidend mitgewirkt haben.
  • 11. November 2020: »Vom Gießen des Zitronenbaums« | Als er einen Nachbarn dabei erwischt, wie er seine Zitronen klaut, verlässt Elia Nazareth. Er besucht Orte wie Paris und stellt fest, dass das Leben auch anderswo immer absurder wird.
  • 12. November 2020: »Rabbi Wolff« | Willy Wolff pendelt jede Woche aus London zu seinen Gemeinden in Deutschland, es sei denn, er ist in Jerusalem oder beim Pferderennen in Ascot. Denn das Leben muss vor allem Spaß machen, findet er.

Halle – das Jahr danach. Die juristische Aufarbeitung des Anschlags auf die Synagoge in Halle

Sorbenweg 7, 99099 Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Erinnerungsort Topf & Söhne
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Erinnerungsort Topf & Söhne in Kooperation mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e. V., Arbeitsgemeinschaft Erfurt und der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen
Halle – das Jahr danach. Die juristische Aufarbeitung des Anschlags auf die Synagoge in Halle - Ein Vortrag von Kristin Pietrzyk, Rechtsanwältin in Jena

Der Anschlag in Halle (Saale) am 09. Oktober 2019 war der Versuch eines Massenmordes an Juden an Jom Kippur, dem höchsten jüdischen Feiertag. Kristin Pietrzyk vertritt als Anwältin Nebenkläger aus den USA, die sich an diesem Tag in der Synagoge aufhielten. Der Vortrag soll die Situation jüdischer Betroffener und deren Umgang mit dem Anschlag beleuchten. Außerdem wird auf die Frage eingegangen, wie eine aktive Nebenklage – zu der sich viele Betroffene entschlossen haben – helfen kann, einen solchen Anschlag zu verarbeiten und den gesellschaftlichen Diskurs über Ursachen und Wirkungen eines solchen Verbrechens auf die jüdische und nicht-jüdische Gesellschaft beeinflusst.

Thomas Meyer: »Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse«

Anger 28, 99084 Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Buchhandlung Peterknecht
Uhrzeit:
20:00 Uhr
Veranstalter:
Landeszentrale für politische Bildung, Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur
Thomas Meyer: »Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse«

Motti Wolkenbruch ist ein junger orthodoxer Jude aus Zürich, der sich zum Entsetzen seiner Familie in eine Schickse, eine Nichtjüdin, verliebt. Ein Einblick in eine unbekannte Welt, eine berührende und schelmische Geschichte – mit jiddischem Wortwitz und unwiderstehlichem Humor. Autor: Thomas Meyer, geboren 1974 in Zürich, arbeitete nach einem abgebrochenen Jura- Studium als Texter in Werbeagenturen und als Reporter. 2007 machte er sich selbstständig. Sein Roman »Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse« wurde zu einem Best- und Longseller, die Verfilmung »Wolkenbruch« (2018) war ein großer Kinoerfolg. Thomas Meyer lebt in Zürich.

Mi 11.11.2020

Kristallnacht – wie umgehen mit dem Scherbenhaufen der europäischen Werte?

Juri-Gagarin-Ring 21, 99084 Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Kultur- und Bildungszentrum der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Arbeitsgemeinschaft Kirche und Judentum in Thüringen in Kooperation mit dem Katholischen Forum im Land Thüringen und dem Deutschen Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (DKR).
Kristallnacht – wie umgehen mit dem Scherbenhaufen der europäischen Werte? - Vortragsreihe »Europäische Werte – Jüdisch-Christliche Wurzeln«

Vor dem Hintergrund wachsenden Antisemitismus in Deutschland soll die Vortragsreihe einen Beitrag zur politischen Allgemeinbildung leisten und die Reflexion des eigenen gesellschaftlichen Selbstverständnisses fördern, das historisch nicht zuletzt auf religiösen und somit untrennbar auch jüdischchristlichen Wurzeln fußt. Mit Beiträgen aus theologischer, religionswissenschaftlicher, historischer und politik-/staatswissenschaftlicher Sicht. Referent: Pfarrer i. R. Ricklef Münnich

Filmreihe

Goetheplatz 11, 99423 Weimar
Bildung allgemein
Ort:
Kino mon ami
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Landeszentrale für politische Bildung, Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur, Kino mon ami Weimar
Filmreihe
  • 9. November 2020: »Germans and Jews – Eine neue Perspektive« | Der Film fragt, wie sich die jüdische Gemeinschaft in Deutschland bis heute entwickelt hat und sammelt Geschichten zur Beziehung der Deutschen und der jüdischen Bevölkerung.
  • 10. November 2020: »Swimmingpool am Golan« | Der Film folgt dem Weg der jüdisch-deutschen Familie Zimmering, deren Mitglieder an der Gründung zweier Staaten, der DDR und Israels, entscheidend mitgewirkt haben.
  • 11. November 2020: »Vom Gießen des Zitronenbaums« | Als er einen Nachbarn dabei erwischt, wie er seine Zitronen klaut, verlässt Elia Nazareth. Er besucht Orte wie Paris und stellt fest, dass das Leben auch anderswo immer absurder wird.
  • 12. November 2020: »Rabbi Wolff« | Willy Wolff pendelt jede Woche aus London zu seinen Gemeinden in Deutschland, es sei denn, er ist in Jerusalem oder beim Pferderennen in Ascot. Denn das Leben muss vor allem Spaß machen, findet er.

„Ich suche allerlanden eine Stadt“

St. Jakobi 1, 99974 Mühlhausen
Bildung allgemein
Ort:
Bibliothek Mühlhausen
Uhrzeit:
19:00 Uhr
„Ich suche allerlanden eine Stadt“ - Zum Leben und Werk Else Lasker-Schülers (1869–1945)

Am 11. Februar 2019 wäre Else Lasker-Schüler 150 Jahre alt ge- worden, am 22. Januar 2020 jährte sich ihr Todestag zum 75. Mal. Peter Hille nannte sie den „schwarzen Schwan Israels, eine Sappho, der die Welt entzweigegangen ist“, Gottfried Benn „die größte Lyrikerin, die Deutschland je hatte“. Heute zählt Lasker-Schüler zu den bedeutendsten Vertreterinnen der avantgardis- tischen Moderne und des Expressionismus in der Literatur. In ihrer tiefen Religiosität lehnte sie jeden Dogmatismus ab und übernahm ne- ben dem mystischen Judentum auch Elemente christlicher und muslimischer Traditionen.

Die Weimarer Sprecherin Christine Hansmann führt durch Else Lasker-Schülers Biografie und rezitiert Lyrik und Kurzprosa aus ihrem Werk. Der Musiker Klaus Wegener aus Jena setzt mit Klarinette und Saxophon musikalische Akzente.

„Ich suche allerlanden eine Stadt“

St. Jakobi 1, 99974 Mühlhausen
Bildung allgemein
Ort:
Bibliothek Mühlhausen
Uhrzeit:
19:00 Uhr
„Ich suche allerlanden eine Stadt“ - Zum Leben und Werk Else Lasker-Schülers (1869–1945)

Am 11. Februar 2019 wäre Else Lasker-Schüler 150 Jahre alt ge- worden, am 22. Januar 2020 jährte sich ihr Todestag zum 75. Mal. Peter Hille nannte sie den „schwarzen Schwan Israels, eine Sappho, der die Welt entzweigegangen ist“, Gottfried Benn „die größte Lyrikerin, die Deutschland je hatte“. Heute zählt Lasker-Schüler zu den bedeutendsten Vertreterinnen der avantgardis- tischen Moderne und des Expressionismus in der Literatur. In ihrer tiefen Religiosität lehnte sie jeden Dogmatismus ab und übernahm ne- ben dem mystischen Judentum auch Elemente christlicher und muslimischer Traditionen.

Die Weimarer Sprecherin Christine Hansmann führt durch Else Lasker-Schülers Biografie und rezitiert Lyrik und Kurzprosa aus ihrem Werk. Der Musiker Klaus Wegener aus Jena setzt mit Klarinette und Saxophon musikalische Akzente.

Ledor wador – von Generation zu Generation, jüdisches Leben in Thüringen

Max-Cars-Platz 1, 99084 Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Jüdische Landesgemeinde Erfurt
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Ledor wador – von Generation zu Generation, jüdisches Leben in Thüringen - Podiumsdiskussion

Von Generation zu Generation werden die Traditionen, die Glaubensgrundsätze und Lebensweisen des Judentums weitergetragen und auf diese Weise aufrechterhalten oder auch adaptiert. Zugleich sind es schmerzhafte Brüche und Neuanfänge, die das jüdische Le- ben in Deutschland und Thüringen prägen. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion sollen verschiedene Generationen und Perspektiven auf das jüdische Leben in Thüringen ins Gespräch kommen.

Thomas Meyer: »Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse«

Kristanplatz 1, 99974 Mühlhausen/Thüringen
Bildung allgemein
Ort:
Haus der Kirche – Annenkapelle, Kreuzsaal
Uhrzeit:
19:30 Uhr
Veranstalter:
Landeszentrale für politische Bildung, Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur
Thomas Meyer: »Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse«

Motti Wolkenbruch ist ein junger orthodoxer Jude aus Zürich, der sich zum Entsetzen seiner Familie in eine Schickse, eine Nichtjüdin, verliebt. Ein Einblick in eine unbekannte Welt, eine berührende und schelmische Geschichte – mit jiddischem Wortwitz und unwiderstehlichem Humor. Autor: Thomas Meyer, geboren 1974 in Zürich, arbeitete nach einem abgebrochenen Jura- Studium als Texter in Werbeagenturen und als Reporter. 2007 machte er sich selbstständig. Sein Roman »Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse« wurde zu einem Best- und Longseller, die Verfilmung »Wolkenbruch« (2018) war ein großer Kinoerfolg. Thomas Meyer lebt in Zürich.

Do 12.11.2020

Verfolgte Musiker im nationalsozialistischen Thüringen. Eine Spurensuche II

Bildung allgemein
Ort:
Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena
Verfolgte Musiker im nationalsozialistischen Thüringen. Eine Spurensuche II - Wissenschaftliche Tagung

Das Forschungsprojekt »Verfolgte Musiker im nationalsozialistischen Thüringen. Eine Spurensuche II« beschäftigt sich mit unterschiedlichen Aspekten der Verfolgung von »nicht-arischen« und als politische Feinde eingestuften Musiker*innen im NS-Thüringen. Dieses Vorhaben wird mittels einer wissenschaftlichen Tagung und einer Wanderausstellung realisiert. Während der Tagung stehen folgende Themen zur Debatte: Antisemitismus, jüdische Akkulturation durch Musik, nationalsozialistische Kulturpolitik und ihre Auswirkungen auf die Lebensumstände ausgewählter Thüringer Musiker.

„Amol is gewen ...“

Marktstraße 21, 99084 Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Kinder- und Jugendbibliothek Erfurt
Uhrzeit:
15:00 Uhr
„Amol is gewen ...“

Jüdische Märchen und Geschichten sind in den Kindersendungen „Fleder- mausgeschichten“ und „Rumpumpel am Samstag“ bei Radio F.R.E.I. zum festen Bestandteil geworden. Nun sind sie im Programm „Amol is gewen ...“ zu hören und zu erleben – mit märchenhafter musikalischer Umrahmung.

Workshop zum Schabbat. Voranmeldung erbeten an projektleitung@juedische- kulturtage- thueringen.de

Juri-Gagarin-Ring 21, 99084 Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Kultur- und Bildungszentrum der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen
Uhrzeit:
17:30 Uhr
Workshop zum Schabbat. Voranmeldung erbeten an projektleitung@juedische- kulturtage- thueringen.de - Rabbinerin Jonas-Märtin

Der Schabbat symbolisiert Heiligkeit und steht für den festlichen Ausnahmezustand: "Gedenke des Schabbat-Tages, ihn zu heiligen." Seien Sie dabei, wenn wir uns Traditionen, Ritualen und Symbolen nähern, mit denen wir einen Palast in der Zeit kreieren können.

Kristallnacht – wie umgehen mit dem Scherbenhaufen der europäischen Werte?

Juri-Gagarin-Ring 21, 99084 Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Kultur- und Bildungszentrum der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Arbeitsgemeinschaft Kirche und Judentum in Thüringen in Kooperation mit dem Katholischen Forum im Land Thüringen und dem Deutschen Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (DKR).
Kristallnacht – wie umgehen mit dem Scherbenhaufen der europäischen Werte? - Vortragsreihe »Europäische Werte – Jüdisch-Christliche Wurzeln«

Vor dem Hintergrund wachsenden Antisemitismus in Deutschland soll die Vortragsreihe einen Beitrag zur politischen Allgemeinbildung leisten und die Reflexion des eigenen gesellschaftlichen Selbstverständnisses fördern, das historisch nicht zuletzt auf religiösen und somit untrennbar auch jüdischchristlichen Wurzeln fußt. Mit Beiträgen aus theologischer, religionswissenschaftlicher, historischer und politik-/staatswissenschaftlicher Sicht. Referent: Pfarrer i. R. Ricklef Münnich

Filmreihe

Goetheplatz 11, 99423 Weimar
Bildung allgemein
Ort:
Kino mon ami
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Landeszentrale für politische Bildung, Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur, Kino mon ami Weimar
Filmreihe
  • 9. November 2020: »Germans and Jews – Eine neue Perspektive« | Der Film fragt, wie sich die jüdische Gemeinschaft in Deutschland bis heute entwickelt hat und sammelt Geschichten zur Beziehung der Deutschen und der jüdischen Bevölkerung.
  • 10. November 2020: »Swimmingpool am Golan« | Der Film folgt dem Weg der jüdisch-deutschen Familie Zimmering, deren Mitglieder an der Gründung zweier Staaten, der DDR und Israels, entscheidend mitgewirkt haben.
  • 11. November 2020: »Vom Gießen des Zitronenbaums« | Als er einen Nachbarn dabei erwischt, wie er seine Zitronen klaut, verlässt Elia Nazareth. Er besucht Orte wie Paris und stellt fest, dass das Leben auch anderswo immer absurder wird.
  • 12. November 2020: »Rabbi Wolff« | Willy Wolff pendelt jede Woche aus London zu seinen Gemeinden in Deutschland, es sei denn, er ist in Jerusalem oder beim Pferderennen in Ascot. Denn das Leben muss vor allem Spaß machen, findet er.

„Ich suche allerlanden eine Stadt“

Theobald-Renner-Str. 1a, 07747 Jena
Bildung allgemein
Ort:
Kubus Jena
Uhrzeit:
19:00 Uhr
„Ich suche allerlanden eine Stadt“ - Zum Leben und Werk Else Lasker-Schülers (1869–1945)

Am 11. Februar 2019 wäre Else Lasker-Schüler 150 Jahre alt ge- worden, am 22. Januar 2020 jährte sich ihr Todestag zum 75. Mal. Peter Hille nannte sie den „schwarzen Schwan Israels, eine Sappho, der die Welt entzweigegangen ist“, Gottfried Benn „die größte Lyrikerin, die Deutschland je hatte“. Heute zählt Lasker-Schüler zu den bedeutendsten Vertreterinnen der avantgardis- tischen Moderne und des Expressionismus in der Literatur. In ihrer tiefen Religiosität lehnte sie jeden Dogmatismus ab und übernahm ne- ben dem mystischen Judentum auch Elemente christlicher und muslimischer Traditionen.

Die Weimarer Sprecherin Christine Hansmann führt durch Else Lasker-Schülers Biografie und rezitiert Lyrik und Kurzprosa aus ihrem Werk. Der Musiker Klaus Wegener aus Jena setzt mit Klarinette und Saxophon musikalische Akzente.

Eine unmögliche Freundschaft: David Ben-Gurion & Konrad Adenauer

Rudolstädter Straße 82, 07745 Jena
Bildung allgemein
Ort:
Best Western Hotel Jena
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur
Eine unmögliche Freundschaft: David Ben-Gurion & Konrad Adenauer - mit dem Autor Dr. Michael Borchard

David Ben Gurion und Konrad Adenauer sind zwei politische Urgesteine des 20. Jahrhunderts. Ihre Leben sind durch die deutsche und israelische Geschichte vielfältig miteinander verflochten und weisen erstaunliche Parallelen auf. Beide kommen erst sehr spät in ihrem Leben an die Spitze der politischen Macht, beide werden Begründer einer neuen Staatlichkeit ihrer Völker, beide müssen im Innern ihrer Länder wie in der Diplomatie Pionierarbeit leisten – und kommen sich dabei sehr nah und werden Freunde, obwohl sie sich nur zweimal persönlich begegnen. Ihre Familien pflegen die Freundschaft der beiden Männer bis heute.

Fr 13.11.2020

FRAGT DEN RABBI - HÖRT DIE ZEUGEN

Bildung allgemein
Ort:
Elisabeth- Gymnasium/Turnhalle Eisenach
Uhrzeit:
10:00 Uhr
FRAGT DEN RABBI - HÖRT DIE ZEUGEN - Sonderveranstaltung, Gedenken zum 9. November Gespräch und Livestream

Jüdische Lebenswelten sind immer noch unbe- kanntes Terrain. Die Jüdische Landesgemeinde Thüringen ist eben nur eine kleine Gemein- schaft. Mehr noch empfinden jedoch viele eine gewisse Scheu, offen mit Jüdinnen und Juden und über die jüdische Religion zu reden.

„Was du immer schon über das Judentum wissen wolltest und nicht zu fragen wagtest“. Genau diese Antworten bietet das Projekt „Frag den Rabbi!“.

Dr. Walter Rotschild – Rabbiner
Ricklef Münnich–Pfarrer i.R. / Gesprächsführung

Rabbiner sowie Frauen und Männer, die ge- mäß der jüdischen Traditionen der Tora leben, zeigen darin ihre Sichtweise auf Basisfragen wie: „Warum essen Juden eigentlich koscher und was ist das?“, „Ich habe gehört, dass Juden am Schabbat nicht arbeiten dürfen. Müssen sie dann zuhause herumsitzen?“ „Juden beschnei- den ihre Söhne. Ist das nicht ein grausamer Brauch?“ „Warum sind Juden eigentlich so etwas Besonderes?“

HÖRT DIE ZEUGEN – „DIE EUPHORIE DES SEINS“

Bildung allgemein
Ort:
Elisabeth- Gymnasium/Turnhalle Eisenach
Uhrzeit:
11:30 Uhr
HÖRT DIE ZEUGEN – „DIE EUPHORIE DES SEINS“ - Film und Gespräch im Livestream

Éva Fahidi-Pusztai war 18 Jahre alt, als sie gemeinsam mit ihrer Familie nach Auschwitz deportiert wurde. Sie überlebte als Einzi-
ge. Bewegt von Fahidis Autobiografie „The Soul of Things“ studiert die Regisseurin und Choreographin Réka Szabó mit Éva Fahidi- Pusztai und der Tänzerin Emese Cuhorka eine Tanzperformance ein.

Der Film – Kurzversion dokumentiert die monatelange Probenarbeit: Schnell entwickelt sich eine intensive Beziehung zwischen den drei Frauen. Éva Fahidi-Pusztai stößt dabei aber nicht nur an ihre physischen Grenzen. Der dialogische Prozess schwemmt schmerz- hafte Erinnerungen wieder an die Oberfläche. Mehr und mehr wird die performative Arbeit zur Auseinandersetzung mit dem Trauma.

Vor und nach dem Film findet ein Lives- tream-Gespräch mit der Protagonistin Éva Fahidi-Pusztai statt. Éva überlebte die Konzen- trationslager Auschwitz und Buchenwald. Sie lebt heute mit ihrer Familie heute in Budapest (Ungarn). Éva Fahidi-Pusztai wurde im April dieses Jahres die Ehrenbürgerwürde der Stadt Weimar verliehen.

Verfolgte Musiker im nationalsozialistischen Thüringen. Eine Spurensuche II

Bildung allgemein
Ort:
Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena
Verfolgte Musiker im nationalsozialistischen Thüringen. Eine Spurensuche II - Wissenschaftliche Tagung

Das Forschungsprojekt »Verfolgte Musiker im nationalsozialistischen Thüringen. Eine Spurensuche II« beschäftigt sich mit unterschiedlichen Aspekten der Verfolgung von »nicht-arischen« und als politische Feinde eingestuften Musiker*innen im NS-Thüringen. Dieses Vorhaben wird mittels einer wissenschaftlichen Tagung und einer Wanderausstellung realisiert. Während der Tagung stehen folgende Themen zur Debatte: Antisemitismus, jüdische Akkulturation durch Musik, nationalsozialistische Kulturpolitik und ihre Auswirkungen auf die Lebensumstände ausgewählter Thüringer Musiker.

Sa 14.11.2020

Ein Genie im Exil, das alle Weltmeister schlug

Sorbenweg 7, 99099 Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Erinnerungsort Topf & Söhne
Uhrzeit:
09:30 Uhr
Veranstalter:
Erinnerungsort Topf & Söhne in Zusammenarbeit mit Kammermusikverein Erfurt e. V. und SV Medizin Erfurt e. V.
Ein Genie im Exil, das alle Weltmeister schlug - 7. Königsgambit-Gedenkturnier: Miguel Najdorf

Miguel Najdorf wurde 1910 in Polen geboren. Er gehörte Mitte des 20. Jahrhunderts zu den fünf besten Schachspielern der Welt. Schon zum siebten Mal treffen sich Schachspieler*innen, um an den jüdischen Beitrag zur Schachkultur zu erinnern. Anmeldungen vorab an eugenmantu@yahoo.de

Mi 18.11.2020

„Schabbat – Sonntag – Ruhetag“ – Das Judentum kennenlernen

Bildung allgemein
„Schabbat – Sonntag – Ruhetag“ – Das Judentum kennenlernen - Arie Rosen (Jerusalem) - Veranstaltung entfällt. Der Referent kann wegen der Pandemie nicht nach Deutschland reisen.

Durch das von der in Israel lebenden Autorin und Pädagogin Lea Fleischmann entwickelte Projekt werden kulturell-religiöse Grundkennt- nisse über das Judentum vermittelt.

Im Zentrum steht dabei die Bedeutung, Ge- schichte und Gestaltung des Schabbat. Anhand von entsprechenden (Kult)gegenständen und der Präsentation einer Torarolle werden die Schülerinnen und Schüler auf sehr anschau- liche Weise mit zentralen identitätsstiftenden Praktiken des Judentums vertraut gemacht. Zugleich werden die jüdischen Wurzeln des (christlichen) Sonntages bzw. des sonntägli- chen Ruhetages erläutert.

Auch durch Gesang und gemeinsames Schab- batbrot-Essen werden den Schülerinnen und Schülern auf lebensweltliche und spannende Weise wichtige Traditionen nahe gebracht.

Mi 18.11.2020

»Den Juden bin ich ein Christ, den Christen ein Jude«. Felix Mendelssohn und Anton Rubinstein: zwei jüdische Universalmusiker und Europäer

Juri-Gagarin-Ring 21, 99084 Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Kultur- und Bildungszentrum der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Arbeitsgemeinschaft Kirche und Judentum in Thüringen
»Den Juden bin ich ein Christ, den Christen ein Jude«. Felix Mendelssohn und Anton Rubinstein: zwei jüdische Universalmusiker und Europäer - Vortragsreihe »Europäische Werte – Jüdisch-Christliche- Wurzeln«

Siehe Vortragsreihe vom 09. Nov 2020 Referent: Prof. Dr. Jascha Nemtsov

Do 19.11.2020

Die fotografische Inszenierung des Verbrechens – Ein Album aus Auschwitz

Sorbenweg 7, 99099 Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Erinnerungsort Topf & Söhne
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Erinnerungsort Topf & Söhne in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung
Die fotografische Inszenierung des Verbrechens – Ein Album aus Auschwitz - Eine Buchvorstellung mit Dr. Stefan Hördler und Dr. Christoph Kreutzmüller

1944 nahmen die SS-Fotografen Bernhard Walter und Ernst Hoffmann im KZ Auschwitz-Birkenau eine Vielzahl von Fotografien auf. Erhalten blieben die Bilder in Form eines Albums, das die Holocaust- Überlebende Lili Jacob im befreiten KZ Mittelbau-Dora fand. Die Aufnahmen zeigen die Ankunft der Deportierten, die Selektionen sowie Koffer und Kleidung der Ermordeten. Die Autoren haben in akribischer Forschungsarbeit die Entstehung und den Kontext des Albums analysiert. Bewusst setzen sie sich mit den Deutungsebenen auseinander, die der Fotografie als (miss)interpretierbarer, (schein)objektiver Visualisierung zu eigen sind und durchbrechen die Intention des Albums – die Inszenierung der Menschheitsverbrechen im Nationalsozialismus.

So 22.11.2020

»Die stillen Gewässer des Südlichen Bug«

Theaterplatz 1, 99084 Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Theater Erfurt
Uhrzeit:
16:00 Uhr
Veranstalter:
Erinnerungsort Topf & Söhne in Zusammenarbeit mit Theater Erfurt und Kammermusikverein Erfurt e. V.
»Die stillen Gewässer des Südlichen Bug« - Originaltitel »Les eaux du Boug«. Dokumentarfilm von Marc Sagnol zum 100. Geburtstag von Paul Celan, Frankreich- Deutschland, 2020

Dieser Film, der dem Dichter Paul Celan gewidmet ist, beginnt mit einer Reise durch ein Land namens Podolien, das von einem majestätischen Fluss, dem Südlichen Bug, durchquert wird. Während des Zweiten Weltkriegs wurden Juden aus Rumänien dorthin deportiert. Der Film begibt sich auf die Suche nach den Orten und rekonstruiert die Reiseroute der Deportierten von Czernowitz (Bukowina) nach Michailowka am Ufer des Bug. Die Schönheit des Ortes steht in krassem Gegensatz zur Hölle, in die dieser Ort verwandelt wurde. Ein zentraler Zeuge ist der 92-jährige Philippe Kellmer, der diese Hölle überlebte und im Lager Michailowka die Mutter von Paul Celan kennenlernte.

Mo 23.11.2020

Jüdische Lebenswelten im Mittelalter

Juri-Gagarin-Ring 21, 99084 Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Kultur- und Bildungszentrum der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Arbeitsgemeinschaft Kirche und Judentum in Thüringen
Jüdische Lebenswelten im Mittelalter - Vortragsreihe »Europäische Werte – Jüdisch-Christliche- Wurzeln«

Siehe Vortragsreihe vom 09. Nov 2020 Referentin: Dr. Maria Stürzebecher

Di 24.11.2020

Eine unmögliche Freundschaft: David Ben-Gurion & Konrad Adenauer

Anger 39, 99084 Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Europäisches Informationszentrum
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur
Eine unmögliche Freundschaft: David Ben-Gurion & Konrad Adenauer - mit dem Autor Dr. Michael Borchard

David Ben Gurion und Konrad Adenauer sind zwei politische Urgesteine des 20. Jahrhunderts. Ihre Leben sind durch die deutsche und israelische Geschichte vielfältig miteinander verflochten und weisen erstaunliche Parallelen auf. Beide kommen erst sehr spät in ihrem Leben an die Spitze der politischen Macht, beide werden Begründer einer neuen Staatlichkeit ihrer Völker, beide müssen im Innern ihrer Länder wie in der Diplomatie Pionierarbeit leisten – und kommen sich dabei sehr nah und werden Freunde, obwohl sie sich nur zweimal persönlich begegnen. Ihre Familien pflegen die Freundschaft der beiden Männer bis heute.

Mo 30.11.2020

Europäische Werte – Prophetische Strenge. Der Ruf nach Gerechtigkeit bei Israels Propheten und in der modernen Welt

Juri-Gagarin-Ring 21, 99084 Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Kultur- und Bildungszentrum der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Arbeitsgemeinschaft Kirche und Judentum in Thüringen
Europäische Werte – Prophetische Strenge. Der Ruf nach Gerechtigkeit bei Israels Propheten und in der modernen Welt - Vortragsreihe »Europäische Werte – Jüdisch-Christliche- Wurzeln«

Siehe Vortragsreihe vom 09. Nov 2020 Referent: Prof. Dr. Christoph Bultmann

Mi 16.12.2020

Jüdische Museen – Geschichte, Konzepte und Relevanz

Geschwister-Scholl-Straße 8, 99423 Weimar
Bildung allgemein
Ort:
Bauhaus-Universität Weimar
Uhrzeit:
18:00 Uhr
Veranstalter:
Bauhaus-Universität Weimar
Jüdische Museen – Geschichte, Konzepte und Relevanz - Prof. Dr. Mirjam Wenzel

Der Vortrag stellt die Geschichte von Jüdischen Museen in Europa dar und setzt sich mit ihrer Relevanz in zunehmend diversen Gesellschaften auseinander.

Mi 13.01.2021

Christen – Juden – Gesellschaft. Perspektiven für Gegenwart und Zukunft

Carl-Zeiss-Straße 3, 07743 Jena
Bildung allgemein
Ort:
Friedrich-Schiller-Universität Jena, Hörsaal 3
Uhrzeit:
09:00 Uhr
Veranstalter:
evangelischtheologische Fakultät Jena und katholisch-theologische Fakultät Erfurt
Christen – Juden – Gesellschaft. Perspektiven für Gegenwart und Zukunft - Gemeinsamer Studientag der Evangelisch-Theologischen Fakultät Jena und der Katholisch-Theologischen Fakultät Erfurt an der Friedrich-Schiller-Universität Jena

Der öffentliche Studientag der Theologischen Fakultäten Erfurt und Jena widmet sich dem christlich-jüdischen Dialog sowie Fragen des jüdischen Lebens in Deutschland heute. Vormittags wird in Vorträgen christlicher und jüdischer Theolog* innen der Stand des christlich- jüdischen Dialogs diskutiert. Nachmittags wird in Workshops die gelebte jüdisch-christliche Praxis thematisiert. Den Abschluss des Tages bildet eine Podiumsdiskussion zur Frage: »Jüdisches Leben in Deutschland: Angestrebte, erreichte oder verlorene ›Normalität‹?«

Jüdisches Leben in Deutschland: Angestrebte, erreichte oder verlorene »Normalität«?

Carl-Zeiss-Straße 3, 07743 Jena
Bildung allgemein
Ort:
Friedrich-Schiller-Universität Jena, Hörsaal 3
Uhrzeit:
18:00 Uhr
Veranstalter:
evangelisch-theologische Fakultät Jena und katholisch- theologische Fakultät Erfurt
Jüdisches Leben in Deutschland: Angestrebte, erreichte oder verlorene »Normalität«?

Die Zunahme von antisemitischer Gewalt in den vergangenen Jahren ist offensichtlich. Im Rahmen des Studientags der theologischen Fakultäten Erfurt und Jena diskutiert ein hochrangig besetztes Podium, was diese Situation für jüdische Lebenswirklichkeiten in Deutschland bedeutet.

Mi 20.01.2021

Jüdische Gegenwart – Kritik an der deutschen Gedenkkultur

Geschwister-Scholl-Straße 8, 99423 Weimar
Bildung allgemein
Ort:
Bauhaus-Universität Weimar
Uhrzeit:
18:00 Uhr
Veranstalter:
Bauhaus-Universität Weimar
Jüdische Gegenwart – Kritik an der deutschen Gedenkkultur - Prof. Dr. Mirjam Wenzel

Der Vortrag geht auf die plurale jüdische Gegenwart in Deutschland und die Kritik von Jüdinnen und Juden an der deutschen Gedenkkultur ein.

Di 02.03.2021

Von Gotha nach Israel: Fritz Noack (1890–1968)

Am Tivoli 3, 99867 Gotha
Bildung allgemein
Ort:
Tivoli
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Landeszentrale für politische Bildung Thüringen
Von Gotha nach Israel: Fritz Noack (1890–1968) - Mediziner, Sozialist und Zionist

Der Vortrag gibt einen Einblick in das Wirken des sozialistischzionistischen Arztes Fritz Noack, der später das Gesundheitswesen in Israel aufbauen sollte, in Gotha während der Weimarer Republik. Referentin: Judy Slivi, Soziologin

Mo 08.03.2021

Nathans Kinder

Gustav-Hennig-Platz 5, 07545 Gera
Bildung allgemein
Ort:
Puppentheater Gera
Uhrzeit:
18:00 Uhr
Veranstalter:
Theater Altenburg-Gera
Nathans Kinder - Premiere und Fest

Ulrich Hub hat mit seinem Stück Lessings Plädoyer für Toleranz, »Nathan der Weise«, neu bearbeitet. Zeitgemäß, klug und mit jeder Menge Humor macht er Hoffnung auf ein friedliches Miteinander der Religionen.

So 21.03.2021

Der Mensch liebt es nicht, gehasst zu werden

Bernhardstraße 4, 98617 Meiningen
Bildung allgemein
Ort:
B. M. Strupp Lern- und Gedenkort Jüdische Geschichte und Antisemitismus
Uhrzeit:
17:00 Uhr
Veranstalter:
B. M. Strupp-Stiftung
Der Mensch liebt es nicht, gehasst zu werden - Fritz Bernstein zum 50. Todestag

Der in Meiningen geborene Fritz Bernstein gehörte zu den Mitbegründern des Staates Israel. 1926 schrieb er: »Ruhigem Nachdenken muss es wohl seltsam scheinen, dass man seinen Nebenmenschen hassen sollte, weil er eine andere Hautfarbe hat, eine andere Sprache spricht, oder einer religiösen Überzeugung zugetan ist, welche von der unsrigen abweicht.«

Mi 21.04.2021

Denkanstöße. Jüdische Stimmen in der pluralen Gesellschaft

Bildung allgemein
Ort:
Kreuzgang des Domes Erfurt
Uhrzeit:
19:30 Uhr
Veranstalter:
Katholisches Forum im Land Thüringen und Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Erfurt
Denkanstöße. Jüdische Stimmen in der pluralen Gesellschaft - Kreuzgang-Gespräche 2021

Das Judentum ist eine Größe, auf die die heutige plurale Gesellschaft sich positiv würdigend beziehen sollte. Die Kreuzgang- Gespräche 2021 wollen daher jüdische Stimmen etwa zu Themen der Medizinethik und des gesellschaftlichen Miteinanders zu Gehör bringen und zeigen, welche Anstöße das Judentum für gegenwärtige gesellschaftliche Debatten bieten kann. Kreuzgang des Domes Erfurt: Zugang über die »Tote Treppe«, Domplatz / Ecke Domstraße

Sa 24.04.2021

Auf den Spuren von Nathans Kindern

Clara-Zetkin-Straße 1, 07545 Gera
Bildung allgemein
Ort:
Theaterfabrik Gera
Uhrzeit:
13:00 Uhr
Veranstalter:
Theater Altenburg - Gera
Auf den Spuren von Nathans Kindern - Vorbereitungsworkshop

Im Vorfeld der Premiere von »Nathans Kinder« des Puppentheaters Altenburg Gera setzen sich Kinder und Jugendliche mit den Festen und Traditionen aus Judentum, Christentum und Islam auseinander. Ziel ist es, die verschiedenen Religionen kennenzulernen, ein gemeinsames Fest zur Premiere sowie eine mobile Ausstellung zum jüdischen Leben in Gera und Altenburg vorzubereiten. Unterstützt werden sie dabei vom theaterpädagogischen Team des Theaters sowie drei Expert*innen für die verschiedenen Religionen.

So 25.04.2021

Auf den Spuren von Nathans Kindern

Clara-Zetkin-Straße 1, 07545 Gera
Bildung allgemein
Ort:
Theaterfabrik Gera
Uhrzeit:
13:00 Uhr
Veranstalter:
Theater Altenburg - Gera
Auf den Spuren von Nathans Kindern - Vorbereitungsworkshop

Im Vorfeld der Premiere von »Nathans Kinder« des Puppentheaters Altenburg Gera setzen sich Kinder und Jugendliche mit den Festen und Traditionen aus Judentum, Christentum und Islam auseinander. Ziel ist es, die verschiedenen Religionen kennenzulernen, ein gemeinsames Fest zur Premiere sowie eine mobile Ausstellung zum jüdischen Leben in Gera und Altenburg vorzubereiten. Unterstützt werden sie dabei vom theaterpädagogischen Team des Theaters sowie drei Expert*innen für die verschiedenen Religionen.

Mi 28.04.2021

Denkanstöße. Jüdische Stimmen in der pluralen Gesellschaft

Bildung allgemein
Ort:
Kreuzgang des Domes Erfurt
Uhrzeit:
19:30 Uhr
Veranstalter:
Katholisches Forum im Land Thüringen und Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Erfurt
Denkanstöße. Jüdische Stimmen in der pluralen Gesellschaft - Kreuzgang-Gespräche 2021

Das Judentum ist eine Größe, auf die die heutige plurale Gesellschaft sich positiv würdigend beziehen sollte. Die Kreuzgang- Gespräche 2021 wollen daher jüdische Stimmen etwa zu Themen der Medizinethik und des gesellschaftlichen Miteinanders zu Gehör bringen und zeigen, welche Anstöße das Judentum für gegenwärtige gesellschaftliche Debatten bieten kann. Kreuzgang des Domes Erfurt: Zugang über die »Tote Treppe«, Domplatz / Ecke Domstraße

Sa 01.05.2021

Auf den Spuren von Nathans Kindern

Clara-Zetkin-Straße 1, 07545 Gera
Bildung allgemein
Ort:
Theaterfabrik Gera
Uhrzeit:
13:00 Uhr
Veranstalter:
Theater Altenburg- Gera
Auf den Spuren von Nathans Kindern - Vorbereitungsworkshop

Im Vorfeld der Premiere von »Nathans Kinder« des Puppentheaters Altenburg Gera setzen sich Kinder und Jugendliche mit den Festen und Traditionen aus Judentum, Christentum und Islam auseinander. Ziel ist es, die verschiedenen Religionen kennenzulernen, ein gemeinsames Fest zur Premiere sowie eine mobile Ausstellung zum jüdischen Leben in Gera und Altenburg vorzubereiten. Unterstützt werden sie dabei vom theaterpädagogischen Team des Theaters sowie drei Expert*innen für die verschiedenen Religionen.

Mi 05.05.2021

Denkanstöße. Jüdische Stimmen in der pluralen Gesellschaft

Bildung allgemein
Ort:
Kreuzgang des Domes Erfurt
Uhrzeit:
19:30 Uhr
Veranstalter:
Katholisches Forum im Land Thüringen und Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Erfurt
Denkanstöße. Jüdische Stimmen in der pluralen Gesellschaft - Kreuzgang-Gespräche 2021

Das Judentum ist eine Größe, auf die die heutige plurale Gesellschaft sich positiv würdigend beziehen sollte. Die Kreuzgang- Gespräche 2021 wollen daher jüdische Stimmen etwa zu Themen der Medizinethik und des gesellschaftlichen Miteinanders zu Gehör bringen und zeigen, welche Anstöße das Judentum für gegenwärtige gesellschaftliche Debatten bieten kann. Kreuzgang des Domes Erfurt: Zugang über die »Tote Treppe«, Domplatz / Ecke Domstraße

Sa 08.05.2021

Auf den Spuren von Nathans Kindern

Clara-Zetkin-Straße 1, 07545 Gera
Bildung allgemein
Ort:
Theaterfabrik Gera
Uhrzeit:
15:30 Uhr
Veranstalter:
Theater Altenburg- Gera
Auf den Spuren von Nathans Kindern - Vorbereitungsworkshop

Im Vorfeld der Premiere von »Nathans Kinder« des Puppentheaters Altenburg Gera setzen sich Kinder und Jugendliche mit den Festen und Traditionen aus Judentum, Christentum und Islam auseinander. Ziel ist es, die verschiedenen Religionen kennenzulernen, ein gemeinsames Fest zur Premiere sowie eine mobile Ausstellung zum jüdischen Leben in Gera und Altenburg vorzubereiten. Unterstützt werden sie dabei vom theaterpädagogischen Team des Theaters sowie drei Expert*innen für die verschiedenen Religionen.

So 09.05.2021

Gedenkgang am 79. Jahrestag der Deportation Meininger Juden

Mauergasse / Ecke Synagogenweg, 98617 Meiningen
Bildung allgemein
Ort:
Denkmal für die ehemalige Synagoge
Veranstalter:
B. M. Strupp- Stiftung, Meiningen
Gedenkgang am 79. Jahrestag der Deportation Meininger Juden

Am 09. Mai 1942 wurden 41 jüdische Kinder, Frauen und Männer von Meiningen nach Weimar gebracht und von dort in der folgenden Nacht mit Juden aus ganz Thüringen nach Lublin deportiert. Mit dem Gedenkgang wird an sie erinnert und es werden Einzelschicksale aufgezeigt. Treffpunkt: Denkmal für die ehemalige Synagoge, Mauergasse / Ecke Synagogenweg, Meiningen

Do 15.07.2021

Auf den Spuren von Waldemar Schapiro

Sorbenweg 7, 99099 Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Erinnerungsort Topf & Söhne
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Landeszentrale für politische Bildung Thüringen in Zusammenarbeit mit dem Erinnerungsort Topf & Söhne
Auf den Spuren von Waldemar Schapiro - Vortrag mit anschließender Diskussion

Waldemar (eigentlich Chaim Wulf) Schapiro wuchs in einer jüdischen Kaufmannsfamilie in Russland auf. Nach einem Studienaufenthalt kam er nach dem Ersten Weltkrieg nach Erfurt, heiratete und eröffnete einen Bürowarenhandel. Nach der Machtübernahme der Nazis unterstützte er die KPD in Erfurt bei der illegalen Herausgabe des verbotenen »Thüringer Volksblatt«, ohne selbst Mitglied gewesen zu sein. Bereits im April 1933 wurde er verhaftet, zuerst im Schutzhaftlager Feldstraße interniert und am 15. Juli 1933 nach grausamen Folterungen durch die SA im Steigerwald erschlagen. Schapiro war das erste jüdische Opfer des Nationalsozialismus in Erfurt. 88 Jahre nach seiner Ermordung erinnern wir an den Erfurter Widerstandskämpfer. Referent: Sascha Münzel, Historiker.