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Veranstaltungs­übersicht 10/2020–12/2021

Mi 28.10.2020

Mit diesem Ring … Jüdische Hochzeit im Mittelalter

Waagegasse 8, 99084 Erfurt
Ausstellungen
Ort:
Alte Synagoge Erfurt
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Museum Alte Synagoge Erfurt
Mit diesem Ring … Jüdische Hochzeit im Mittelalter

Im Erfurter Schatz gibt es – neben dem außergewöhnlichen Hochzeitsring – eine Reihe von Objekten, die in den Kontext von Liebe, Hochzeit und Ehe gestellt werden können und verschiedene Aspekte des jüdischen Hochzeitsritus beleuchten. Bibel oder Talmud kennen keine genauen Vorschriften, sodass die Zeremonie vor allem auf Traditionen beruhte (und beruht), lokal unterschiedlich ausgeprägt war und oft auch stark von der Mehrheitsgesellschaft beeinflusst wurde. Die Sonderausstellung zeigt wertvolle Leihgaben, die im Dialog mit den Erfurter Objekten neue Einblicke in die religiöse und kulturelle Tradition und Praxis der Hochzeit im Judentum ermöglichen.

Do 29.10.2020

Wie schön sind deine Zelte, Jakob, deine Wohnungen, Israel (4. Mose 24,5) – Synagogen in Osteuropa

Juri-Gagarin-Ring 21, 99084 Erfurt
Ausstellungen
Ort:
Kultur- und Bildungszentrum der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen
Uhrzeit:
18:00 Uhr
Veranstalter:
Kooperation mit der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen.
Wie schön sind deine Zelte, Jakob, deine Wohnungen, Israel (4. Mose 24,5) – Synagogen in Osteuropa - Ausstellungseröffnung - Synagogen in Osteuropa. Fotoausstellung von Lutz Balzer

Besichtigung im Zusammenhang mit den Veranstaltungen vor Ort möglich, an anderen Tagen nach Vereinbarung, Anmeldung unter: 
Tel.: 0361 / 5624964
Fax: 0361 / 5668690
E-Mail: info@jlgt.org
Kooperation mit der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen.


In den Jahren 1985 bis 1989 war der Erfurter Lutz Balzer mehrfach auf ausgedehnten Reisen per Anhalter durch Polen, die Tschechoslowakei, Ungarn, Rumänien und die DDR unterwegs. Immer dabei: seine uralte Reflekta-Spiegelreflexkamera, die sehr unauffällig zu handhaben war. Mehr oder weniger nebenbei entstanden auf diesen Reisen die Fotos dieser Ausstellung, entwickelt im heimischen „Fotolabor“. Die meisten Bauwerke waren dem Verfall preisgegeben. Vereinzelt gab es aber auch jüdisches Leben dort. Nach 1989 veränderte sich die Entwicklung. Viele Synagogen wurden renoviert. Touristenmagnete wie Prag, Krakau und Budapest putzten sich und ihre jüdischen Bauwerke heraus. Die Ausstellung ist eine beeindruckende fotografische Zeitreise durch die jüngere Geschichte jüdischen Lebens in Osteuropa. 

Lutz Balzer wurde 1952 in Erfurt geboren, hat mehr als 30 Jahre an verschiedenen Theatern als Licht- und Tontechniker gearbeitet und ist freischaffend als Veranstaltungstechniker und Musiker tätig. Im Rahmen der Jüdischen Kulturinitiative in Thüringen VIA SCHALOM leitet er die Kinder- und Jugendtheatergruppe der Jüdischen Landesgemeinde und ist einmal im Monat mit der Sendung „Radio Schalom“ auf Radio Funkwerk und Wartburg-Radio zu hören.

Fr 30.10.2020

Wohin bringt ihr uns?

Sorbenweg 7, 99099 Erfurt
Ausstellungen
Ort:
Erinnerungsort Topf & Söhne
Veranstalter:
Erinnerungsort Topf & Söhne in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen und Barrierefrei erinnern – Das Zentrum für Thüringen
Wohin bringt ihr uns? - »Euthanasie« – Verbrechen im Nationalsozialismus

Ab 1940 selektierten Ärzte geistig behinderte und psychisch erkrankte Menschen in Heil- und Pflegeeinrichtungen für den Tod in der Gaskammer. Jüdische Patienten wurden auf zweifache Weise Opfer der »Aktion T4«: Als Juden und als Menschen, deren Leben aufgrund ihrer Beeinträchtigung oder Erkrankung als »unwert« galt. Die Ausstellung berichtet über die als »Euthanasie« (griechisch »schöner Tod«) verschleierte erste planmäßige Vernichtung von Menschenleben im Nationalsozialismus. Sie richtet damit den Blick auf jene Opfer, deren Verfolgungserfahrung aufgrund tradierter Vorurteile gegen Menschen mit Behinderung oder Beeinträchtigung erst spät anerkannt wurde, und setzt sich mit den Kontinuitäten in der Diskussion über »unwertes Leben« auseinander.

Mi 18.11.2020

Tora, Talmud, Tefillot

Bibliotheksplatz 2, 07743 Jena
Ausstellungen
Ort:
Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena
Uhrzeit:
09:00 Uhr
Veranstalter:
Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena
Tora, Talmud, Tefillot - Jüdisches Schrifttum aus fünf Jahrhunderten in der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena

Mittelalterliche Handschriften, darunter eine großformatige Bibelhandschrift sowie karaitische Traktate aus der sogenannten Türkenbeute von Buda, Erstdrucke von Talmud- und Bibelausgaben aus der venezianischen Offizin von Daniel Bomberg, aber auch aus weniger bekannten Verlagsorten, liturgische Werke, seltene Jiddica wie das Schemuel-Bukh und alte hebräische Pergamentfragmente in Bucheinbänden, geben Einblick in das jüdische Geistesleben Europas in Mittelalter und Früher Neuzeit.

Do 19.11.2020

Tora, Talmud, Tefillot

Bibliotheksplatz 2, 07743 Jena
Ausstellungen
Ort:
Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena
Uhrzeit:
09:00 Uhr
Veranstalter:
Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena
Tora, Talmud, Tefillot - Jüdisches Schrifttum aus fünf Jahrhunderten in der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena

Mittelalterliche Handschriften, darunter eine großformatige Bibelhandschrift sowie karaitische Traktate aus der sogenannten Türkenbeute von Buda, Erstdrucke von Talmud- und Bibelausgaben aus der venezianischen Offizin von Daniel Bomberg, aber auch aus weniger bekannten Verlagsorten, liturgische Werke, seltene Jiddica wie das Schemuel-Bukh und alte hebräische Pergamentfragmente in Bucheinbänden, geben Einblick in das jüdische Geistesleben Europas in Mittelalter und Früher Neuzeit.

Fr 04.12.2020

Lasst die Frauen sprechen – Wie die Frauen die Idee des Bauhauses in die Welt trugen

Sorbenweg 7, 99099 Erfurt
Ausstellungen
Ort:
Erinnerungsort Topf & Söhne
Uhrzeit:
18:00 Uhr
Veranstalter:
Erinnerungsort Topf & Söhne in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung
Lasst die Frauen sprechen – Wie die Frauen die Idee des Bauhauses in die Welt trugen - Multimediale Revue im Begleitprogramm zur Ausstellung »Die Mädchen von Zimmer 28. L 410, Theresienstadt«

Angeregt durch das Bauhaus- Jubiläum erforscht das Künstlerpaar Silke Gonska und Frieder W. Bergner in einer multimedialen Revue die Rolle von Frauen im Bauhaus. Im Zentrum stehen Texte von und über »Bauhausfrauen «. Zu den »Bauhausfrauen« gehörte auch Friedl Dicker-Brandeis. Sie fertigte Skulpturen, Grafiken und Möbel an und war Architektin. 1942 nach Theresienstadt deportiert, gab sie den dort internierten Kindern heimlich Malunterricht. 3000 Bilder, die in ihrer Obhut angefertigt wurden, sind erhalten. Einige dieser Zeichnungen sind in der Ausstellung »Die Mädchen von Zimmer 28. L 410, Theresienstadt « zu sehen.

So 31.01.2021

Évas Apfelsuppe oder Der Duft von Heimat

Sorbenweg 7, 99099 Erfurt
Ausstellungen
Ort:
Erinnerungsort Topf & Söhne
Uhrzeit:
10:00 Uhr
Veranstalter:
Erinnerungsort Topf & Söhne
Évas Apfelsuppe oder Der Duft von Heimat

Die Ausstellung ermöglicht eine Begegnung mit der ungarischen Jüdin Éva Fahidi-Pusztai, die im Oktober 2020 ihren 95. Geburtstag begeht. 49 Verwandte von ihr wurden in Auschwitz- Birkenau ermordet, sie selbst wurde dort zur Zwangsarbeit selektiert und in ein Außenlager von Buchenwald geschickt. Nach langem Schweigen ist sie heute eine unersetzbare und berührende Botschafterin der Menschlichkeit. Mit Erfurt, wo damals die Öfen für Auschwitz produziert wurden und heute die Überlebenden im Erinnerungsort Topf & Söhne eine Stimme erhalten, ist sie besonders verbunden. Die Jubiläumsausstellung zum zehnjährigen Bestehen des Erinnerungsortes Topf & Söhne erkundet ihr Leben mit Fotos von Norman Hera und Texten sowie Podcasts von Blanka Weber. Dabei werden viele Sinne angesprochen, auch ein Kochrezept spielt eine Rolle.

Sa 27.03.2021

Jüdisches Leben in den Grafschaften Reuß-Greiz und dem späteren Fürstentum Reuß älterer Linie im 18. und frühen 19. Jahrhundert

Greizer Park, 07973 Greiz
Ausstellungen
Ort:
Staatliche Bücher- und Kupferstichsammlung Greiz, Sommerpalais im Fürstlich
Uhrzeit:
10:00 Uhr
Veranstalter:
Staatliche Bücherund Kupferstichsammlung Greiz
Jüdisches Leben in den Grafschaften Reuß-Greiz und dem späteren Fürstentum Reuß älterer Linie im 18. und frühen 19. Jahrhundert

Erste Spuren jüdischen Lebens in den vogtländischen Grafschaften Reuß-Obergreiz und Reuß- Untergreiz lassen sich zu Beginn des 18. Jahrhunderts nachweisen. In biografischen Skizzen werden diese von der Forschung bisher weitgehend unerschlossenen Spuren anhand von Aktenmaterial aus dem Bestand des Landesarchivs Thüringen – Staatsarchiv Greiz bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts nachgezeichnet. Die Verwendung zeitgenössischer Karten aus eigenem Bestand ermöglicht zudem eine lokale Kontextualisierung. Ergänzend präsentiert werden illustrierte Judaika aus dem Bestand der Staatlichen Bücher- und Kupferstichsammlung Greiz.

So 02.05.2021

Jüdische Familien aus Arnstadt und Plaue

Schlossplatz 1, 99310 Arnstadt
Ausstellungen
Ort:
Schlossmuseum Arnstadt
Uhrzeit:
09:30 Uhr
Veranstalter:
Schlossmuseum Arnstadt in Kooperation mit dem Arbeitsverbund Schwarzburger Museen
Jüdische Familien aus Arnstadt und Plaue

Sonderausstellung im Schlossmuseum Arnstadt

So 16.05.2021

Schutzjuden, Staatsbürger, Weltbürger

Schloss 1, 99706 Sondershausen
Ausstellungen
Ort:
Schlossmuseum Sondershausen
Uhrzeit:
10:00 Uhr
Veranstalter:
Schlossmuseum Sondershausen in Kooperation mit dem Arbeitsverbund Schwarzburger Museen
Schutzjuden, Staatsbürger, Weltbürger - Juden in Sondershausen

Sonderausstellung im Schlossmuseum Sondershausen

Di 03.08.2021

Jüdisches Leben in Nordhausen im 19. Jahrhundert

Barfüßerstraße 6, 99734 Nordhausen
Ausstellungen
Ort:
Flohburg | Das Nordhausen Museum
Uhrzeit:
10:00 Uhr
Veranstalter:
Flohburg | Das Nordhausen Museum
Jüdisches Leben in Nordhausen im 19. Jahrhundert - Sonderausstellung in der Flohburg Nordhausen

Sonderausstellung in der Flohburg Nordhausen.