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Veranstaltungs­übersicht 10/2020–12/2021

Sa 08.05.2021

Auf den Spuren von Nathans Kindern

Clara-Zetkin-Straße 1, 07545 Gera
Bildung allgemein
Ort:
Theaterfabrik Gera
Uhrzeit:
15:30 Uhr
Veranstalter:
Theater Altenburg Gera
Auf den Spuren von Nathans Kindern - Vorbereitungsworkshop

Im Vorfeld der Premiere von „Nathans Kinder" des Puppentheaters Altenburg Gera setzen sich Kinder und Jugendliche mit den Festen und Traditionen aus Judentum, Christentum und Islam auseinander. Ziel ist es, die verschiedenen Religionen kennenzulernen, ein gemeinsames Fest zur Premiere sowie eine mobile Ausstellung zum jüdischen Leben in Gera und Altenburg vorzubereiten. Unterstützt werden sie dabei vom theaterpädagogischen Team des Theaters sowie drei Expert*innen für die verschiedenen Religionen.

So 09.05.2021

Gedenkgang am 79. Jahrestag der Deportation Meininger Juden

Mauergasse / Ecke Synagogenweg, 98617 Meiningen
Bildung allgemein
Ort:
Denkmal für die ehemalige Synagoge
Veranstalter:
B. M. Strupp-Stiftung, Meiningen
Gedenkgang am 79. Jahrestag der Deportation Meininger Juden

Am 09. Mai 1942 wurden 41 jüdische Kinder, Frauen und Männer von Meiningen nach Weimar gebracht und von dort in der folgenden Nacht mit Juden aus ganz Thüringen nach Lublin deportiert. Mit dem Gedenkgang wird an sie erinnert und es werden Einzelschicksale aufgezeigt. Treffpunkt: Denkmal für die ehemalige Synagoge, Mauergasse / Ecke Synagogenweg, Meiningen

Di 11.05.2021

Die Gothaer Synagoge lebt

An der Synagoge Gotha
Bildung allgemein
Ort:
Denkmal der Gothaer Synagoge, Altstadtforum
Uhrzeit:
21:00 Uhr
Die Gothaer Synagoge lebt - Fassadenprojektionen am Ort der Zerstörung

Anfang des 20. Jahrhunderts gehörte die Gothaer Synagoge zum stolzen Teil der altehrwürdigen Residenzstadt, als Sehenswürdigkeit beworben auf Augenhöhe mit Schloss Friedenstein. Der 11. Mai 1904 war ein Zeichen für die „Toleranzleistung Stadt“: Der feierlichen Einweihung wohnten neben dem Oberbürgermeister, Ministern und Räten auch Vertreter der evangelischen und katholischen Kirche bei. Nach Jahrhunderten der Vertreibung und Unterdrückung war die jüdische Bevölkerung endlich angekommen. Nur 34 Jahre später, in der Nacht der staatlich organisierten Novemberpogrome, wurde das prachtvolle Gebäude geschändet und in Flammen gesteckt. Die Feuerwehr bewachte das Niederbrennen. Wenige Monate später begann der Abriss der Trümmer auf Kosten der jüdischen Gemeinde, deren Mitglieder inhaftiert und deportiert wurden. Nach dem Krieg spielten Kinder auf der Brachfläche zwischen baulichen Überresten der „Syna“, ohne zu wissen, was damit gemeint war. Später wurden Parkplätze geschaffen, ein Supermarkt, in „Wohnscheiben“ hausten Menschen. Nach einem halben Jahrhundert des Vergessens wurde 1988 ein Denkmal errichtet. Nach dessen vorübergehenden Entfernung ist es seit Ende 2020 in neuer Gestaltung Teil des Fachmarktzentrums „Altstadtforum“. – Zeitschichten einer Stadt. Die Wirkmächtigkeit der systematischen Auslöschung jüdischen Lebens durch das NS-Regime ist spürbar bis in die Gegenwart. Die Fassadenprojektionen machen wieder sichtbar, was unsichtbar gemacht worden ist: die Synagoge als Teil des Gothaer Stadtbildes und „jüdische Kultur“ als lebendigen Teil der „deutschen Kultur“. Ähnlich einer Flaschenpost hat sie, unbemerkt, in unserer Alltagssprache überlebt.

Ein Projekt der Stiftung Schloss Friedenstein Gotha in Kooperation mit Genius Loci Weimar, gefördert von der Thüringer Staatskanzlei im Rahmen von „Neun Jahrhunderte jüdisches Leben in Thüringen“. In Zusammenarbeit mit der Stadt Gotha, der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen, der Saller Bau GmbH sowie Schulen aus dem Landkreis Gotha.

So 16.05.2021

Schutzjuden, Staatsbürger, Weltbürger

Schloss 1, 99706 Sondershausen
Ausstellungen
Ort:
Schlossmuseum Sondershausen
Uhrzeit:
10:00 Uhr
Veranstalter:
Schlossmuseum Sondershausen in Kooperation mit dem Arbeitsverbund Schwarzburger Museen
Schutzjuden, Staatsbürger, Weltbürger - Juden in Sondershausen

Sonderausstellung im Schlossmuseum Sondershausen

Sa 22.05.2021

Auf den Spuren von Nathans Kindern

Gustav-Hennig-Platz 5, 07545 Gera
Führungen
Ort:
Puppentheater Gera
Uhrzeit:
15:00 Uhr
Veranstalter:
Kooperation des Jüdisch-Deutschen Kulturvereins Gera, der AG Erinnerungskultur Altenburg und dem Theater Altenburg Gera
Auf den Spuren von Nathans Kindern

Stadtspaziergang und Mobile Ausstellung

Mi 26.05.2021

Tora ist Leben

An der Stadtmünze 4, 99084 Erfurt
Hauptprojekt
Ort:
Begegnungsstätte Kleine Synagoge
Uhrzeit:
16:00 Uhr
Tora ist Leben
  • 16:00 – 18:00 Uhr Öffentliches Schreiben einer neuen Torarolle
  • 19:00 – 20:30 Uhr Festvortrag Jalda Rebling „Singing Tora – Singende Tora"
Do 27.05.2021

Darstellungen von Juden im Erfurter Dom

Domstufen 1, 99084 Erfurt
Führungen
Ort:
Hohe Domkirche St. Marien
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Katholisches Forum im Land Thüringen und Evangelische Stadtakademie „Meister Eckhart" Erfurt
Darstellungen von Juden im Erfurter Dom - Sonder-Domführungen

In zahlreichen Kirchen finden sich Darstellungen von Juden, so auch im Erfurter Dom. Im Rahmen von Sonderführungen außerhalb der regulären Öffnungszeiten werden diese Darstellungen vorgestellt und von Bischof Dr. Ulrich Neymeyr bzw. Weihbischof Dr. Reinhard Hauke theologisch eingeordnet.

Fr 28.05.2021

Jüdische Kunst und Architektur

Trommsdroffstraße 29, Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Bildungshaus St. Ursula
Jüdische Kunst und Architektur - Kunstwochenende

Dieses Seminar gibt einen Einblick in ausgewählte Bereiche der jüdischen Kunst und Architektur. Dabei kommt die deutsche Synagogenarchitektur ebenso in den Blick wie jüdische Hochzeitsringe und die Gestaltung von Mikwen. Außerdem wird der israelische Künstler Jacob Pins (1917-2005) vorgestellt. Neben einführenden Vorträgen sind auch Exkursionen in Erfurt geplant. Weitere Informationen unter: www.bildungshaus-st-ursula.de

So 06.06.2021

Caravan Chamber Orchestra

Petersberg, 99084 Erfurt
Musik
Ort:
Petersberg Erfurt
Uhrzeit:
18:00 Uhr
Veranstalter:
Ein Kooperationsprojekt des Yiddish Summer Weimar mit der Universität Haifa, Abteilung Musik, und der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar.
Caravan Chamber Orchestra - Israel/Deutschland

Das Caravan Chamber Orchestra ist ein 16-köpfiges Ensemble mit Mitgliedern aus Erfurts Partnerstadt Haifa und aus Deutschland, das sich jiddischer und nahöstlicher Musik widmet. Ausgezeichnet mit dem Shimon-Peres-Preis, ist es auch ein Symbol der Hoffnung einer neuen Generation junger Musiker*innen verschiedenster Herkunft. Sie spielen gemeinsam großartige, berauschende Musik – und begeistern damit das Publikum in Israel und Europa! Bundesgartenschau Erfurt 2021, Hauptbühne, Petersberg.

Di 08.06.2021

Jüdisches Leben in Thüringen

Trommsdroffstraße 29, Erfurt
Bildung allgemein, Führungen
Ort:
Bildungshaus St. Ursula
Jüdisches Leben in Thüringen - Jüdisches Leben kennenlernen

Dieses Seminar bietet mit Vorträgen und Exkursionen in Erfurt die Möglichkeit, Geschichte und Gegenwart des Judentums in Thüringen kennenzulernen.

Mi 09.06.2021

Darstellungen von Juden im Erfurter Dom

Domstufen 1, 99084 Erfurt
Führungen
Ort:
Hohe Domkirche St. Marien
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Katholisches Forum im Land Thüringen und Evangelische Stadtakademie „Meister Eckhart" Erfurt
Darstellungen von Juden im Erfurter Dom - Sonder-Domführungen

In zahlreichen Kirchen finden sich Darstellungen von Juden, so auch im Erfurter Dom. Im Rahmen von Sonderführungen außerhalb der regulären Öffnungszeiten werden diese Darstellungen vorgestellt und von Bischof Dr. Ulrich Neymeyr bzw. Weihbischof Dr. Reinhard Hauke theologisch eingeordnet.

Sa 12.06.2021

Stadt- und Dorfkirchenmusiken im Weimarer Land

Gebstedt St. Johannis 99518 Bad Sulza OT Gebstedt Pfarrberg
Musik
Ort:
St. Johannis Gebstedt
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
ROZHINKES Traditional mit Luba Meyer (Sopran); Samuel Seifert (Tenor, Violine); Robert Herrmann (Flügel) Die Nutzung des Steinwayflügels wird von der Stiftung Mercator unterstützt.
Stadt- und Dorfkirchenmusiken im Weimarer Land - Jüdische Musik in christlichen Kirchen

In der Vergangenheit äußerte das Publikum immer wieder den Wunsch nach Liedern und Melodien aus der Welt des jiddischen Theaters und Films. Dieses Repertoire ist für die Besetzung aus zwei Sing-Stimmen und zwei Instrumenten wie geschaffen. Das Trio ROZHINKES Traditional kommt diesem Publikumswunsch nach und widmet dem Thema erstmals ein eigenständiges Konzert-Programm. In diesem Konzert wird die Hoffnung der osteuropäischen Auswanderer in der Neuen Welt besungen, in der ihre melancholischen Erinnerungen an die verlorene Alte Welt nachklingen. Wie könnte man anschaulicher die Zerrissenheit jüdischer Biografien und Lebenswelten im 19. und 20. Jahrhundert nachempfinden, als in den Liedern dieser Zeit?
Die Spannung zwischen Aufbruch und Rückbesinnung war das verbindende Element einer Fülle von Bühnenstücken und Filmen in jiddischer Sprache, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts in den Theatern des europäischen Ostens und später insbesondere in den USA die Menschen zu Tränen rührten. Dank der Genialität ihrer Komponisten und Textdichter verschmelzen in den Songs der unverwechselbare Klang von Klezmer und traditionellen jiddischen Liedern mit der modernen Klangsprache des Musicals und Cabarets.
 

So 13.06.2021

Stadt- und Dorfkirchenmusiken im Weimarer Land

Keßlar, Annenkirche 99444 Blankenhain OT Keßlar Kesselstr. 2a
Musik
Ort:
Annenkirche Keßlar
Uhrzeit:
17:00 Uhr
Veranstalter:
Antje Zoller (Gitarre); Elke Jahn (Gitarre)
Stadt- und Dorfkirchenmusiken im Weimarer Land - Jüdische Musik in christlichen Kirchen, Klänge fern der Heimat - Komponisten im Exil

„Klänge fern der Heimat - Komponisten im Exil“ heißt es in diesem Konzert mit dem Gitarrenduo Antje Zoller und Elke Jahn. 
Es erklingen Werke von Béla Bartók, Mario Castelnuovo-Tedesco, Andre Asiel, Paul Hindemith, Alexandre Tansman und Klezmerbearbeitungen des Duos Zoller & Jahn.

Mi 16.06.2021

Tora ist Leben

Jüdenstraße, 99974 Mühlhausen/Thüringen
Hauptprojekt
Ort:
Synagoge Mühlhausen
Uhrzeit:
16:00 Uhr
Tora ist Leben
  • 16:00 Uhr | Öffentliches Schreiben einer neuen Torarolle
  • 19:00 – 20:30 Uhr | Festvortrag Joshua Ahrens „Die Diskursivität jüdischer Theologie".
Sa 19.06.2021

Stadt- und Dorfkirchenmusiken im Weimarer Land

Eckolstädt Kirche 99518 Bad Sulza OT Eckolstädt Saalgasse 47
Musik
Ort:
Eckolstädt Kirche
Uhrzeit:
15:00 Uhr
Veranstalter:
ensemble diX mit Andreas Knoop (Flöte), Albrecht Pinquart (Oboe), Hendrik Schnöke (Klarinette), Roland Schulenburg (Fagott) + Nikolaus Voglhofer (Horn)
Stadt- und Dorfkirchenmusiken im Weimarer Land - Jüdische Musik in christlichen Kirchen, Im Exil - Bläserkammermusik jüdischer Komponisten

"Im Exil - Bläserkammermusik jüdischer Komponisten" heißt es in dem Konzert mit dem Bläserensemble diX mit Andreas Knoop (Flöte), Albrecht Pinquart (Oboe), Hendrik Schnöke (Klarinette), Roland Schulenburg (Fagott) und Nikolaus Voglhofer (Horn).
Auf dem Programm in der evengelischen Kirche von Eckolstädt stehen Kompositionen von Alexander von Zemlinsky, Shabtai Petrushka, Darius Milhaud, Egon Wellesz und Kurt Weill.

So 20.06.2021

Stadt- und Dorfkirchenmusiken im Weimarer Land

Apolda -Oberndorf St. Anna 99510 Apolda OT Oberndorf Am Kirchgarten 1
Musik
Ort:
St. Anna Apolda - Oberndorf
Uhrzeit:
17:00 Uhr
Veranstalter:
Esther Lorenz (Gesang); Peter Kuhz (Gitarre)
Stadt- und Dorfkirchenmusiken im Weimarer Land - Jüdische Musik in christlichen Kirchen, Donna Donna - eine musikalischen Reise durch das Judentum

Mit diesem Konzertprogramm, benannt nach dem berühmten jiddischen Lied von Sheldon Secunda, das sich metaphorisch mit dem Warschauer Getto beschäftigt, wird israelische und spanisch-jüdische Musikkultur präsentiert. Auch das Ostjudentum mit seiner reichen lyrischen wie geistlichen Welt findet Raum. Der Poet Abraham Reisen wird oft der „Heinrich Heine der Jiddischen Sprache“ genannt. Sein Gedicht „Vek nisht“ erklingt in der Vertonung von Esther Lorenz. „Bashana haba'a“ malt vor den Augen der Zuhörer Ferientage in Israel mit spielenden Kindern und Kranichen, die über deren Köpfe hinweg ziehen: „Du wirst sehen - alles wird gut - im nächsten Jahr“. Im Programm folgen „Erev shel shoshanim“ (der „Abend der Rosen“) - ein modernes israelisches Liebeslied, das oft auf Hochzeiten gespielt und gesungen wird - und „Schir haSchirim“, das Hohelied Salomos.  
Weniger bekannt ist die Musik der sephardischen Juden, die sich nach ihrer Vertreibung aus Spanien im Mittelalter in ganz Südeuropa, in Israel sowie in New York ansiedelten. „Adio Querida“ - der Abschied von der Geliebten - wurde zum Inbegriff der musikalischen Überlieferungen der Sepharden. Noch heute erinnert der spanische Flamenco an die maurischen Klänge dieser fast vergessenen Kultur. 
Erläuterungen über Bräuche, Lyrikrezitationen und Streifzüge durch die jüdische Geschichte vom Mittelalter bis heute sowie die berühmte jüdische Prise Humor bereichern und vervollständigen dieses kulturelle Kaleidoskop.
 

Sa 26.06.2021

Stadt- und Dorfkirchenmusiken im Weimarer Land

Großobringen St. Peter & Paul  99439 Großobringen Hausnummer 114
Musik
Ort:
St. Peter & Paul Großobringen
Uhrzeit:
19:30 Uhr
Veranstalter:
Matthias von Hintzenstern (Violoncello, Bandoneon); Michael von Hintzenstern (Orgel)
Stadt- und Dorfkirchenmusiken im Weimarer Land - Jüdische Musik in christlichen Kirchen, Jüdisches Leben

Die in den letzten Jahren von der  Firma Rösel - Orgelbau aus Saalfeld generalsanierte Gerhard-Orgel von "St. Peter & Paul" kann erstmals in einem Konzert erklingen. 
Freuen Sie sich auf Kompositionen von Ernest Bloch, Theodor Kirchner, Kazimierz Wilkomirski, John E. West, Erik Satie, Matthias von Hintzenstern, Astor Piazzolla und Franz Liszt.

So 27.06.2021

Stadt- und Dorfkirchenmusiken im Weimarer Land

Liebstedt St. Laurentius 99510 Ilmtal-Weinstraße OT  Liebstedt Bergstraße
Musik
Ort:
St. Laurentius Liebstedt
Uhrzeit:
17:00 Uhr
Veranstalter:
Misrach-Quartett mit Regina Herrlich (Gesang); Lev Guzman (Bratsche); Boris Langenbach (Klarinette, Sopransaxofon, Bassklarinette); Lutz Balzer (Gitarre, Gesang)
Stadt- und Dorfkirchenmusiken im Weimarer Land - Jüdische Musik in christlichen Kirchen, Jontefdike Teg - das jüdische Jahr in Liedern

Jontefdike Teg nennt man die jüdischen Feiertage. Jeder Festtag beginnt bereits am Vorabend, denn im jüdischen Kalender dauert der Tag vom Vorabend bis zum Abend des nächsten Tages. „Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.“ [Gen 1,5]  Ausgehend vom allwöchentlichen Schabbat , dem Ruhetag der Woche, beginnen die hohen Feiertage mit dem Neujahrsfest Rosch HaSchana. Dies ist die Zeit der Rückblicks und der Vorausschau. Zehn Tage später feiert man den Versöhnungstag, das höchste jüdische Fest, Jom Kippur. Unmittelbar nach Jom Kippur wird mit dem Bau der Laubhütte, der Sukka, begonnen und bereits fünf Tage später folgt das Laubhüttenfest Sukkot. Zum Abschluss der hohen Feiertage feiert man „Simchat Tora“, das Freudenfest der Tora.
In dunkler Jahreszeit bringen Chanukka und Purim viel Freude für die Kinder und zu Pessach wird des Auszuges aus Ägypten gedacht. Schawuot feiert man sieben Wochen nach Pessach - die erste Ernte wurde eingebracht. So wie jede Woche beendet wird, endet auch dieses Konzert mit der Hawdala (Schabbatausgang), die der Vater mit den Wünschen an alle für „eine gute Woch“ beschließt.
Geschichte und Gegenwart werden durch diese Feste verbunden und mit der Sprache der Musik verständlich erzählt. 
 

Sa 03.07.2021

Stadt- und Dorfkirchenmusiken im Weimarer Land

Flurstedt Kirche 99518 Bad Sulza OT  Flurstedt Dorfstraße 46
Musik
Ort:
Kirche Flurstedt
Uhrzeit:
18:00 Uhr
Veranstalter:
Maria Jonas (Gesang, Shutibox); Thomas Friedlaender (arabische Trompete, Schlagwerk, Glocken)
Stadt- und Dorfkirchenmusiken im Weimarer Land - Jüdische Musik in christlichen Kirchen, Al’Andaluz - Musik aus drei Kulturen

Tres Morillas, drei Maurinnen, begegnen einem stolzen spanischen Ritter und sie beginnen einen Flirt… Dieses Lied beschreibt anschaulich die „convivencia“ (Koexistenz) zwischen Muslimen und Christen auf der iberischen Halbinsel während der 800jährigen Herrschaft der Mauren. Das Lied aus dem Cancionero de Palacio (15./16. Jahrhundert) stammt aus einer Zeit, in der das Zusammenleben verschiedener Religionen und Kulturen bereits längst Geschichte war! Nach dem Edikt von König Ferdinand aus dem Jahr 1492 standen Juden und Muslime vor der Wahl zum Christentum zu konvertieren, durch die Inquisition verfolgt und hingerichtet zu werden oder zu flüchten. Viele der so Verfolgten emigrieren in die Anrainerstaaten rund um das Mittelmeer, die vorwiegend muslimisch waren, aber die Juden willkommen hießen. Sefarad ist der hebräische Name für die Iberische Halbinsel. Aus dem mittelalterlichen Spanisch, angereichert mit hebräischen Worten, entstand eine eigene Sprache, die Ladino genannt wird und Grundlage der sephardischen Lieder ist.
Die Künstler interessiert in diesem Programm vor allem die Zeit der „convivencia“ der drei Religionen, in der auf der iberischen Halbinsel eine Hochkultur entstand, die bis heute in Europa lebendig ist. Wer weiß schon, dass u.a. die bis heute wohlbekannte Liedform mit Kehrreim in der Mitte des 10. Jahrhunderts in der Nähe von Sevilla unter jüdischem und muslimischem Einfluss entstand? 

So 04.07.2021

Stadt- und Dorfkirchenmusiken im Weimarer Land

Meckfeld bei Bad Berka St. Martin 99438 Bad Berka OT Meckfeld Im Dorfe 2
Musik
Ort:
St. Martin Meckfeld bei Bad Berka
Uhrzeit:
17:00 Uhr
Veranstalter:
RADA synergica mit Sylke Jilani (Klavier, Akkordeon, Trommel, Gesang); Stefanie Koch (Klarinette, Bassklarinette, Gesang); Claudia Herold (Cello, Gitarre, Gesang)
Stadt- und Dorfkirchenmusiken im Weimarer Land - Jüdische Musik in christlichen Kirchen, Drei Frauen - Drei Stimmen - Sieben Instrumente Klezmer und osteuropäische Musik

Das charmante Trio besticht durch Temperament, Spielfreude und musikalische Vielfältigkeit. Die Musikerinnen bieten ein interessantes Repertoire von osteuropäischen Klängen und Klezmer. Sie erzählen vom Leben, den Menschen und der Liebe.
In den von RADA synergica selbst arrangierten Stücken findet man galizischen Straßenstaub, jüdische Innigkeit und balkanische Lebenslust. Sie verzaubern durch ihre ganz eigene Mischung aus musikalischem Können und purer Spielfreude. 
Mit ihren harmonischen Stimmen und den eigenwilligen Interpretationen schlägt RADA synergica eine musikalische Brücke über die verschiedenen Kulturen und Religionen direkt zu den Herzen der Zuhörer.
 

Sa 10.07.2021

Stadt- und Dorfkirchenmusiken im Weimarer Land

Weimar-Tiefurt St. Christophorus 99425 Weimar OT Tiefurt An der Kirche
Musik
Ort:
St. Christophorus Weimar-Tiefurt
Uhrzeit:
19:30 Uhr
Veranstalter:
Mehr als 4 mit Johannes Rhode & Jonas Müller (Tenor); Sebastian Kawa (Bariton); Maximilian Kasparick & Elias Büsching (Bass)
Stadt- und Dorfkirchenmusiken im Weimarer Land - Jüdische Musik in christlichen Kirchen, Fünf Sänger und jede Menge Hits - Erinnerungen an A cappella-Werke der Comedian Harmonists, Felix Mendelssohn Bartholdys und anderer jüdischer Komponisten

Ein Programm in Anlehnung an die Auftritte der Comedian Harmonists steht mit dem Ensemble "Mehr als 4" aus Halle/ Saale auf dem Programm.
Freuen Sie sich auf Titel wie "Auf Wiederseh'n my Dear", "Der Onkel Bumba aus Kalumba", "Liebling, mein Herz lässt dich grüßen", "In einem kühlen Grunde" und "Ach, wie ist’s möglich dann". Natürlich darf auch "Mein kleiner grüner Kaktus" nicht fehlen.
Das Konzert ist eine Kooperation mit Tiefurt.Kultur.

So 11.07.2021

Stadt- und Dorfkirchenmusiken im Weimarer Land

Tannroda St. Michael 99438 Bad Berka OT Tannroda Lindenberg 9
Musik
Ort:
St. Michael Tannroda
Uhrzeit:
17:00 Uhr
Veranstalter:
Silke Gonska (Gesang, Rezitation); Frieder W. Bergner (Posaune, Rezitation); Wolfram Dix (Perkussion); Frida Tauro (deutsche Bibeltexte); Alexander Nachama (Gesang der hebräischen Genesis [Einspielung])
Stadt- und Dorfkirchenmusiken im Weimarer Land - Jüdische Musik in christlichen Kirchen, Die Schöpfung - In Zeiten des Klimawandels

In dieser musikalischen Meditation verbinden sich die uralten Bibeltexte in Hebräisch und Deutsch mit lyrischen Texten der chilenischen Literaturnobelpreisträger Gabriela Mistral und Pablo Neruda. Hinzu kommt Instrumental- und Vokalmusik mit jazzigen und elektronischen Kompositionen von Frieder W. Bergner. 
Die uralte Menschheitserzählung der Erschaffung von Himmel und Erde wird in Worten und Klängen zur Feier der Entstehung eines wunderbaren, aber gefährdeten Ortes. Gleichzeitig wird die Schöpfungsgeschichte zur religiösen und zivilisatorischen Metapher.
 

Mi 14.07.2021

Tora ist Leben

Lutherplatz 8, 99817 Eisenach
Hauptprojekt
Ort:
Lutherhaus Eisenach
Uhrzeit:
16:00 Uhr
Tora ist Leben
  • 16:00 Uhr | Öffentliches Schreiben einer neuen Torarolle
  • 19:00 – 20:30 Uhr | Festvortrag Joshua Ahrens „Die Diskursivität jüdischer Theologie".
Do 15.07.2021

Auf den Spuren von Waldemar Schapiro

Sorbenweg 7, 99099 Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Erinnerungsort Topf & Söhne
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Landeszentrale für politische Bildung Thüringen in Zusammenarbeit mit dem Erinnerungsort Topf & Söhne
Auf den Spuren von Waldemar Schapiro - Vortrag mit anschließender Diskussion

Waldemar (eigentlich Chaim Wulf) Schapiro wuchs in einer jüdischen Kaufmannsfamilie in Russland auf. Nach einem Studienaufenthalt kam er nach dem Ersten Weltkrieg nach Erfurt, heiratete und eröffnete einen Bürowarenhandel. Nach der Machtübernahme der Nazis unterstützte er die KPD in Erfurt bei der illegalen Herausgabe des verbotenen „Thüringer Volksblatts", ohne selbst Mitglied gewesen zu sein. Bereits im April 1933 wurde er verhaftet, zuerst im Schutzhaftlager Feldstraße interniert und am 15. Juli 1933 nach grausamen Folterungen durch die SA im Steigerwald erschlagen. Schapiro war das erste jüdische Opfer des Nationalsozialismus in Erfurt. 88 Jahre nach seiner Ermordung erinnern wir an den Erfurter Widerstandskämpfer. Referent: Sascha Münzel, Historiker.

So 18.07.2021

Jüdisches Erbe in Mühlhausen

Jüdenstraße, 99974 Mühlhausen/Thüringen
Führungen
Ort:
Synagoge Mühlhausen
Uhrzeit:
14:00 Uhr
Veranstalter:
Wirtschaftsbetriebe Mühlhausen GmbH Bereich Tourist Information
Jüdisches Erbe in Mühlhausen

Vermutlich seit dem 13. Jahrhundert existierte eine jüdische Gemeinde in der damals freien Reichsstadt Mühlhausen. In den folgenden Jahrhunderten war durch mehrere Pogrome das jüdische Leben in der Stadt fast vollständig zum Erliegen gekommen. Ab dem 18. Jahrhundert siedelten sich wieder jüdische Bürger in Mühlhausen an. Im Jahr 1841 wurde eine Hinterhaussynagoge geweiht. Anmeldungen über Tourist Information Mühlhausen, Tel.: 03601- 404770.

Mo 19.07.2021

Von fliegenden Künstlerinnen und verloren geglaubten Bildern – Spuren jüdischen Lebens in Altenburg

Gabelentzstraße 5, 04600 Altenburg
Bildung exklusiv für Lehrer*innen und Schüler*innen
Ort:
Lindenau-Museum Altenburg
Veranstalter:
Lindenau-Museum Altenburg
Von fliegenden Künstlerinnen und verloren geglaubten Bildern – Spuren jüdischen Lebens in Altenburg - Ein Workshop für Schulklassen ab Klasse 9

Der Workshop teilt sich in zwei Themenbereiche:

1. Zwischen Verdacht und Gewissheit – Werke aus jüdischem Besitz im Lindenau-Museum Altenburg. Wie in beinahe jeder deutschen Kunstsammlung befinden sich auch im Lindenau-Museum Altenburg Kunstwerke aus jüdischem Besitz. Anhand von Fallbeispielen soll gemeinsam herausgefunden werden, was sich durch die Gemälde über die damit verbundenen Personen und deren Schicksal herausfinden lässt. Nüchterne Zahlen und Fakten aus dem Geschichtsunterricht werden so lebendig.

2. Besondere Orte – Wo haben jüdische Mitbürger gelebt? Wir machen auf diese Orte mit unterschiedlichen künstlerischen Mitteln aufmerksam. Bei einem Rundgang mit dem Experten für Jüdische Geschichte in Altenburg werden die ausgewählten Orte künstlerisch bearbeitet und auf verschiedenen Ebenen erfahrbar gemacht. Ein Beispiel ist die jüdische Künstlerin Edith Altman, die ihre Kindheit in Altenburg verbracht hat und heute noch in den USA lebt.

Di 20.07.2021

Von fliegenden Künstlerinnen und verloren geglaubten Bildern – Spuren jüdischen Lebens in Altenburg

Gabelentzstraße 5, 04600 Altenburg
Bildung exklusiv für Lehrer*innen und Schüler*innen
Ort:
Lindenau-Museum Altenburg
Veranstalter:
Lindenau-Museum Altenburg
Von fliegenden Künstlerinnen und verloren geglaubten Bildern – Spuren jüdischen Lebens in Altenburg - Ein Workshop für Schulklassen ab Klasse 9

Der Workshop teilt sich in zwei Themenbereiche:

1. Zwischen Verdacht und Gewissheit – Werke aus jüdischem Besitz im Lindenau-Museum Altenburg. Wie in beinahe jeder deutschen Kunstsammlung befinden sich auch im Lindenau-Museum Altenburg Kunstwerke aus jüdischem Besitz. Anhand von Fallbeispielen soll gemeinsam herausgefunden werden, was sich durch die Gemälde über die damit verbundenen Personen und deren Schicksal herausfinden lässt. Nüchterne Zahlen und Fakten aus dem Geschichtsunterricht werden so lebendig.

2. Besondere Orte – Wo haben jüdische Mitbürger gelebt? Wir machen auf diese Orte mit unterschiedlichen künstlerischen Mitteln aufmerksam. Bei einem Rundgang mit dem Experten für Jüdische Geschichte in Altenburg werden die ausgewählten Orte künstlerisch bearbeitet und auf verschiedenen Ebenen erfahrbar gemacht. Ein Beispiel ist die jüdische Künstlerin Edith Altman, die ihre Kindheit in Altenburg verbracht hat und heute noch in den USA lebt.

Mi 21.07.2021

Von fliegenden Künstlerinnen und verloren geglaubten Bildern – Spuren jüdischen Lebens in Altenburg

Gabelentzstraße 5, 04600 Altenburg
Bildung exklusiv für Lehrer*innen und Schüler*innen
Ort:
Lindenau-Museum Altenburg
Veranstalter:
Lindenau-Museum Altenburg
Von fliegenden Künstlerinnen und verloren geglaubten Bildern – Spuren jüdischen Lebens in Altenburg - Ein Workshop für Schulklassen ab Klasse 9

Der Workshop teilt sich in zwei Themenbereiche:

1. Zwischen Verdacht und Gewissheit – Werke aus jüdischem Besitz im Lindenau-Museum Altenburg. Wie in beinahe jeder deutschen Kunstsammlung befinden sich auch im Lindenau-Museum Altenburg Kunstwerke aus jüdischem Besitz. Anhand von Fallbeispielen soll gemeinsam herausgefunden werden, was sich durch die Gemälde über die damit verbundenen Personen und deren Schicksal herausfinden lässt. Nüchterne Zahlen und Fakten aus dem Geschichtsunterricht werden so lebendig.

2. Besondere Orte – Wo haben jüdische Mitbürger gelebt? Wir machen auf diese Orte mit unterschiedlichen künstlerischen Mitteln aufmerksam. Bei einem Rundgang mit dem Experten für Jüdische Geschichte in Altenburg werden die ausgewählten Orte künstlerisch bearbeitet und auf verschiedenen Ebenen erfahrbar gemacht. Ein Beispiel ist die jüdische Künstlerin Edith Altman, die ihre Kindheit in Altenburg verbracht hat und heute noch in den USA lebt.

Do 22.07.2021

Von fliegenden Künstlerinnen und verloren geglaubten Bildern – Spuren jüdischen Lebens in Altenburg

Gabelentzstraße 5, 04600 Altenburg
Bildung exklusiv für Lehrer*innen und Schüler*innen
Ort:
Lindenau-Museum Altenburg
Veranstalter:
Lindenau-Museum Altenburg
Von fliegenden Künstlerinnen und verloren geglaubten Bildern – Spuren jüdischen Lebens in Altenburg - Ein Workshop für Schulklassen ab Klasse 9

Der Workshop teilt sich in zwei Themenbereiche:

1. Zwischen Verdacht und Gewissheit – Werke aus jüdischem Besitz im Lindenau-Museum Altenburg. Wie in beinahe jeder deutschen Kunstsammlung befinden sich auch im Lindenau-Museum Altenburg Kunstwerke aus jüdischem Besitz. Anhand von Fallbeispielen soll gemeinsam herausgefunden werden, was sich durch die Gemälde über die damit verbundenen Personen und deren Schicksal herausfinden lässt. Nüchterne Zahlen und Fakten aus dem Geschichtsunterricht werden so lebendig.

2. Besondere Orte – Wo haben jüdische Mitbürger gelebt? Wir machen auf diese Orte mit unterschiedlichen künstlerischen Mitteln aufmerksam. Bei einem Rundgang mit dem Experten für Jüdische Geschichte in Altenburg werden die ausgewählten Orte künstlerisch bearbeitet und auf verschiedenen Ebenen erfahrbar gemacht. Ein Beispiel ist die jüdische Künstlerin Edith Altman, die ihre Kindheit in Altenburg verbracht hat und heute noch in den USA lebt.

Fr 23.07.2021

Von fliegenden Künstlerinnen und verloren geglaubten Bildern – Spuren jüdischen Lebens in Altenburg

Gabelentzstraße 5, 04600 Altenburg
Bildung exklusiv für Lehrer*innen und Schüler*innen
Ort:
Lindenau-Museum Altenburg
Veranstalter:
Lindenau-Museum Altenburg
Von fliegenden Künstlerinnen und verloren geglaubten Bildern – Spuren jüdischen Lebens in Altenburg - Ein Workshop für Schulklassen ab Klasse 9

Der Workshop teilt sich in zwei Themenbereiche:

1. Zwischen Verdacht und Gewissheit – Werke aus jüdischem Besitz im Lindenau-Museum Altenburg. Wie in beinahe jeder deutschen Kunstsammlung befinden sich auch im Lindenau-Museum Altenburg Kunstwerke aus jüdischem Besitz. Anhand von Fallbeispielen soll gemeinsam herausgefunden werden, was sich durch die Gemälde über die damit verbundenen Personen und deren Schicksal herausfinden lässt. Nüchterne Zahlen und Fakten aus dem Geschichtsunterricht werden so lebendig.

2. Besondere Orte – Wo haben jüdische Mitbürger gelebt? Wir machen auf diese Orte mit unterschiedlichen künstlerischen Mitteln aufmerksam. Bei einem Rundgang mit dem Experten für Jüdische Geschichte in Altenburg werden die ausgewählten Orte künstlerisch bearbeitet und auf verschiedenen Ebenen erfahrbar gemacht. Ein Beispiel ist die jüdische Künstlerin Edith Altman, die ihre Kindheit in Altenburg verbracht hat und heute noch in den USA lebt.

So 25.07.2021

Yiddish Summer Weimar 2021

Musik
Ort:
Weimar, Erfurt, Eisenach
Yiddish Summer Weimar 2021

Alles begann mit einem Wochenend-Workshop im Kulturhauptstadt-Jahr 1999. Alan Bern und seine Gruppe Brave Old World wurden eingeladen, in Weimar jiddische Musik zu unterrichten. Die Resonanz war überwältigend und der Rest ist Geschichte: Seit über 20 Jahren ist der Yiddish Summer Weimar eine weltweite Institution für die Vermittlung, Forschung, Präsentation und Neuschaffung jiddischer und verwandter Kulturen. Zahlreiche Workshops und Konzerte machen jiddische Kultur nahbar, Sprache erlernbar und schlussendlich einen ganzen europäischen Kulturkreis in seiner Komplexität zugänglich und in seiner Schönheit erlebbar. Für eine nähere Beschreibung siehe auch „Hauptprojekte".

Eröffnung des Yiddish Summer Weimar 2021 bei der BUGA Erfurt

Gothaer Straße 38, 99094 Erfurt
Musik
Ort:
Parkbühne egapark
Uhrzeit:
15:00 Uhr
Eröffnung des Yiddish Summer Weimar 2021 bei der BUGA Erfurt

Der Yiddish Summer Weimar ist seit über 20 Jahren ein Garant für großartige jiddische Musik und Kultur im interkulturellen Kontext. Er ist gleichzeitig eine weltweite Lerngemeinschaft, die viel Wert auf die soziale Dimension ihrer Projekte legt. In diesem Jahr verlegt der YSW seine Eröffnung nach Erfurt und bietet einen Nachmittag mit internationalen Künstler*innen, jeder Menge Musik, Geschichte(n), Projekten, Überraschungsgästen und viel Interaktion mit dem Publikum!

Di 03.08.2021

Jüdisches Leben in Nordhausen im 19. Jahrhundert

Barfüßerstraße 6, 99734 Nordhausen
Ausstellungen
Ort:
Flohburg | Das Nordhausen Museum
Uhrzeit:
10:00 Uhr
Veranstalter:
Flohburg | Das Nordhausen Museum
Jüdisches Leben in Nordhausen im 19. Jahrhundert - Sonderausstellung in der Flohburg Nordhausen

Sonderausstellung in der Flohburg Nordhausen.

Fr 27.08.2021

FOR FUTURE – SOMMERKONZERTE VOLKENRODA

Kloster Volkenroda, Amtshof 3, 9998 Körner
Musik
Ort:
Kloster Volkenroda
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
FOR FUTURE – SOMMERKONZERTE VOLKENRODA - Kammermusikfestival, Leitung: Prof. Stephanie Winker & Franziska Ritter

Zum ersten Mal finden 2021 die Sommerkonzerte im Kloster Volkenroda in enger Kooperation mit den ACHAVA Festspielen statt. Die Kombination aus höchstem Hörgenuss, experimenteller Spielfreude und räumlicher Inszenierung zeichnet die Sommerkonzerte Volkenroda seit nunmehr acht Jahren aus. Das Ensemble um Flötistin Stephanie Winker und Szenografi n Franziska Ritter gestaltet auch 2021 wieder berührende kammermusikalische Begegnungen. Der Mensch beeinflusst heute mit seinem Lebensstil die Veränderungsprozesse der Erde mehr als je zuvor. Mit der Gestaltung der Gegenwart stellen wir die Weichen für Wandel und Zukunft: Wie wollen wir leben? Wie können wir mit unseren Mitteln und Fähigkeiten unsere Welt bereichern? Wo wäre weniger vielleicht mehr? Solchen aktuellen Fragen stellen sich auch die Sommerkonzerte 2021, die in diesem Jahr von der menschlichen Stimme geprägt sind: Im Gesang offenbart sich Musik ganz ohne äußere Hilfsmittel. Gleichzeitig erkunden wir unsere Faszination für neueste Technologien und ergründen virtuelle Realitäten: Schafft ein digitales Medium neben dem Spaß-Faktor auch echten künstlerischen Mehrwert? Können wir unserem erklärten Streben nach Nähe und Unmittelbarkeit mit Technologie begegnen? Wir haben unsere innersten musikalischen Assoziationen in virtuellen Realitäten in Szene gesetzt und freuen uns, diese digitalen Welten in1:1-Konzerten mit Ihnen gemeinsam zu erforschen und zu diskutieren. Eine Produktion des Klosters Volkenroda in Kooperation mit den ACHAVA Festspielen Thüringen

So 29.08.2021

Jüdisches Leben in Pößneck

Breite Straße 2, 07381 Pößneck
Führungen
Ort:
Bindersches Kaufhaus
Uhrzeit:
13:30 Uhr
Jüdisches Leben in Pößneck - thematische Stadtführung

Auf den Spuren der Schicksale von Menschen mit jüdischem Glaubenshintergrund lassen sich interessante Lebensgeschichten entdecken. Im Rahmen der thematischen Stadtführung werden damalige Wohn- und Geschäftsstätten jüdischer Bürgerinnen und Bürger aufgesucht und historische Ereignisse und Lebenswege anhand von Bildmaterial rekonstruiert. Darüber hinaus werden Stationen eingebunden, die Auskunft über die NSDAP-Ortsgruppe sowie die beteiligten Behörden bei der sogenannten „Arisierung“ geben.

Karten (Erwachsene 2,50 €, Kinder ab 11 Jahren 1 €) erhalten Sie - natürlich auch sonntags – in der Touristinformation Pößneck.

Mi 01.09.2021

DIE PARTNER – Das Jüdische Trier

Stadtmuseum Weimar, Karl-Liebknecht-Str. 5
Ausstellungen
Ort:
Stadtmuseum Weimar
Uhrzeit:
18:00 Uhr
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
DIE PARTNER – Das Jüdische Trier - Vernissage

Die Städtepartnerschaft zwischen Weimar und Trier besteht bereits seit 1987. Im Themenjahr 1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland und 900 Jahre Jüdisches Leben in Thüringen wollen beide Städte zum gegenseitigen Dialog einladen. Das Ausstellungsprojekt der Jüdischen Gemeinde Trier schlägt den Bogen von den Anfängen der Juden in der Stadt Trier zu Zeiten Kaiser Konstantins bis in die Gegenwart: eine beinahe 2000jährige, mitunter sehr wechselhafte und leidvolle Geschichte. Die von Kurator und Ausstellungsmacher Ralf Kotschka konzipierte Ausstellung zeigt an ausgewählten Themen das Zusammenleben der jüdischen Minderheit und der Mehrheitsgesellschaft. Mit reich illustrierten Ausstellungstafeln sowie einer interaktiven Medienstation möchte "Jüdisches Trier" auch einen Einblick in das heutige Gemeindeleben der Jüdischen Gemeinde Trier vermitteln.

So 05.09.2021

Jüdisches Leben in der modernen Stadt

An der Stadtmünze 4, 99084 Erfurt
Ausstellungen
Ort:
Begegnungsstätte Kleine Synagoge
Uhrzeit:
17:00 Uhr
Veranstalter:
Begegnungsstätte Kleine Synagoge
Jüdisches Leben in der modernen Stadt - Emanzipation in Erfurt im 19. und 20. Jahrhundert

Als sich Erfurt zur modernen Großstadt entwickelte, leisteten jüdische Bürgerinnen und Bürger einen bedeutenden Beitrag. Mit der rechtlichen Gleichstellung nach 1871 eröffneten sich Chancen für ihre gesellschaftliche Emanzipation. Ihre Innovationskraft veränderte auch in Erfurt Kunst und Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft. Mit der 1884 geweihten Großen Synagoge schuf sich die wachsende jüdische Gemeinde ihr spirituelles Zentrum. Durch den Antisemitismus und Nationalsozialismus ist das historische Wissen um dieses reiche jüdische Leben verloren gegangen. Die neue ständige Ausstellung bringt die Geschichte der jüdischen Bürgerinnen und Bürger ins Gedächtnis der Stadt zurück und macht sie durch Fotos, Exponate, Dokumente und eine Virtual-Reality-Anwendung der 1938 zerstörten Großen Synagoge sichtbar.

Do 09.09.2021

DER WEISSE FADEN - WELTEN FREI VON ETIKETTEN

Anger Erfurt
Ausstellungen
Ort:
Anger Erfurt
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
DER WEISSE FADEN - WELTEN FREI VON ETIKETTEN - Fotoausstellung im öffentlichen Raum. Vernissage: 9. September 2021 | 19.00 Uhr; Ausstellung: 10. September bis 10. Oktober 2021

Das Projekt „Welten frei von Etiketten“ der Künstlerin Elena Kaufmann möchte 20 Großformatportraits im Öffentlichen Raum präsentieren. Die portraitierten Frauen gehören jeweils zu 20 unterschiedlichen Religionen / Glaubensrichtungen und stammen aus ganz Deutschland. Sie werden ohne religiöse Zeichen und Verbindungen zu ihrem Glauben, reduziert auf den individuellen Menschen fotografiert. Die sehr sensible Fotografie von Elena Kaufmann schafft hierdurch ein ausdruckstarkes Gesamtwerk und lässt, durch das Weglassen jeglicher Hinweise der Portraits auf die Religionen / Glaubensrichtungen den Betrachter mit den Gedanken allein, wie leben wir miteinander, warum gibt es so viele Vorurteile, Ängste und vielleicht auch Hass und was ist die tiefe menschliche Basis für unser Leben. Diese einfühlsamen Fotografien sollen im öffentlichen Raum präsentiert werden, sollen somit Barrieren abbauen und Menschen erreichen und berühren. Dafür brauchen sie aber auch Schutz. Und wie die Frau für die Geburt des Lebens steht, so soll auch der Raum der Geburt neuer Gedanken gleichkommen. Dafür wurde die Form eines Kokons konstruiert. Eine leichte Stoffhülle gibt Schutz auf einem belebten Platz in der Stadt und bietet einen Raum des kurzen Innehaltens. Der Kokon soll als Symbol einen starken Erkennungswert haben und auf einer späteren Wanderung die Ausstellung aus dem Zentrum Deutschlands in viele Ecken des Landes bringen und somit die Idee eines besseren und friedlicheren Miteinanders entstehen und vermehren lassen. Die Ausstellung ist für den Zeitraum vom 9.Sep 2021 bis zum 10.Okt 2021 geplant und soll auf dem Anger direkt am Neuen Angerbrunnen zu besichtigen sein. Das Projekt wird von der Stadt Erfurt und dem Kooperationspartner ACHAVA Festspiele Thüringen e.V. gefördert. Das Theater Erfurt unterstützt ebenfalls bei der Planung und Realisierung. Die Protagonistinnen kommen aus ganz Deutschland, unter anderem aus Köln, Berlin, Hannover, Stralsund, Leipzig, sowie Erfurt und andere Städten Thüringens und werden in der Zeit von Oktober 2020 bis November 2020 in Erfurt eingeladen und fotografiert. Erfurt stellt somit das Zentrum des Projektes als auch der Idee für ein friedliches Miteinander dar. Eine Produktion des friends republic e.V. in Koproduktion mit den ACHAVA Festspielen Thüringen, der Stadt Erfurt, Theater Erfurt und den Erfurter Kunstmuseen

Fr 10.09.2021

ACHAVA Schülerpanels

Bildung exklusiv für Lehrer*innen und Schüler*innen
Ort:
Schulen, Universitäten, öffentliche Plätze Thüringer Städte
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
ACHAVA Schülerpanels - Gesprächsrunden in Eisenach, Arnstadt, Friedrichroda, Schleiz, Altenburg, Weimar, Erfurt, Mühlhausen, Jena und vielen anderen Städten

Die Erfahrungen aus 2020 haben uns gezeigt, dass die Begegnung und das Gespräch zwischen den Generationen wichtiger denn je sind. Diese Gesprächsformate helfen Vorurteile abzubauen, Wissenslücken zu schließen und berühren emotional und empathisch. Das umfassende Bildungsprogramm der ACHAVA Festspiele 2021 umfasst das große ACHAVA Schülerforum am 27. September 2021 mit über 300 Schülern aus ganz Thüringen im Thüringer Landtag. Dafür werden Referenten aus der ganzen Welt zum Thema Demokratie, Antisemitismus und Musik eingeladen. Darüber hinaus werden die ACHAVA Festspiele im Vorfeld des Festivals und in den beiden Festivalwochen im ACHAVA LIFE FORUM (ALF) mit den Shoahüberlebenden aus der ganzen Welt im Livestream und im persönlichen Gespräch in vielen Thüringer Schulen zu Begegnungs- und Gesprächstagen unterwegs sein. Zwei verschiedene Gesprächsformate für Schulen, Universitäten und öffentliche Plätze werden angeboten: HÖRT DIE ZEUGEN – Erinnern im Gestern und heute - Dieses ca. zweistündige Gesprächsformat im ACHAVA LIFE FORUM verbindet die Genres Musik, Film und Livestream miteinander. Die Überlebenden der Shoah aus Israel, Ungarn, USA und der Tschechei sind vor Ort oder im Livestream zugeschaltet. Neben der Gesprächsführung durch die Festivalleitung von ACHAVA wird ein Co-Moderator/Moderatorin aus der Schülerschaft das Gespräch gestalten. Die Veranstaltung wird musikalisch eröffnet und im Verlaufe der Veranstaltung wird ein Film mit dem jeweiligen Überlebenden als Protagonisten gezeigt. Das aktive Gespräch zwischen den Schülerinnen und Schülern und dem Zeitzeugen steht im Mittelpunkt. HÖRT DIE ZEUGEN – Der Rabbiner im Gespräch - Dieses ca. zweistündige Gesprächsformat im ACHAVA LIFE FORUM stellt das jüdische Leben im Hier und heute in den Mittelpunkt. Rabbiner aus der ganzen Welt berichten über ihre Lebensgeschichte, den Alltag eines Rabbiners, die jüdischen Rituale und das ganz normale Leben als Jude in Deutschland und Europa. Das aktive Gespräch zwischen den Schülerinnen und Schülern und dem Rabbiner steht auch bei diesem Gesprächsformat im Mittelpunkt.

So 19.09.2021

UNTER DEM PARADIESBAUM

Petersberg, 99084 Erfurt
Ausstellungen, Musik
Ort:
Petersberg Erfurt
Uhrzeit:
22:00 Uhr
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
UNTER DEM PARADIESBAUM - Musik und Gespräche zur Nacht

Im Themenjahr Neun Jahrhunderte Jüdisches Leben in Thüringen möchten die ACHAVA Festspiele auf den Petersberg einladen. Der Paradiesbaum von Erfurt kann zum Sehnsuchtsort auf über der Stadt werden.  Wir wollen gemeinsam mit den Erfurtern und den Gästen der Stadt an diesem wunderschönen Ort verweilen, nachdenken und träumen. Am Samstag- und Sonntagabend wird musikalisch die neue Woche begrüßt und die wechselvolle Geschichte des Petersberges erzählt. 

LIEBEN UND GELIEBT WERDEN – Éva Fahidi-Pusztai

Sorbenweg 7, 99099 Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Erinnerungsort Topf & Söhne
Uhrzeit:
18:00 Uhr
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
LIEBEN UND GELIEBT WERDEN – Éva Fahidi-Pusztai - Buchvorstellung und Gespräch, Premiere

mit Éva Fahidi-Puztai – Autorin, Auschwitz-und Buchenwaldüberlebende (Ungarn); Dr. Annegret Schüle – Gesprächsführung, Leiterin Erinnerungsort Topf & Söhne; Martin Kranz – Gesprächsführung, Lesung, Intendant ACHAVA Festspiele

Mo 20.09.2021

MUSIKWORKSHOP – SCHÜLER UND MEISTER IM EINKLANG

Bildung exklusiv für Lehrer*innen und Schüler*innen
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
MUSIKWORKSHOP – SCHÜLER UND MEISTER IM EINKLANG - mit Schülerinnen und Schüler der Musikschulen Arnstadt und Ilmenau, dem Thüringer Bach Collegium, Helmut Eisel – Klarinette und Künsterische Leitung und der Band FAROUL

Vom 20. bis 25. September 2021 werden Mitglieder des Thüringer Bach Collegiums, der international renommierte Klezmer Klarinettist Helmut Eisel sowie die Bandmitglieder von FAROUL einen einwöchigen Musikworkshop in der Musikschule Arnstadt und Ilmenau durchführen. Ziel ist die Gründung eines Projektorchesters aus ca. 40 Schülerinnen und Schülern der Musikschulen und den Profimusikern aus den Bereichen Klassik, Klezmer, Gypsy, Soul und Funk. In dieser fünftägigen Probenphase, unter Leitung von Helmut Eisel, wird die Musik von Barock bis zum Soul gearbeitet. Ziel ist es, die jungen Musikerinnen und Musiker für eine Zeitreise durch die Musik zu begeistern. Höhepunkt der Musikalischen Arbeit sind die Gründung des ACHAVA PROJEKT ORCHESTERS und die beiden Konzerte mit Schülern und Meistern im Erfurter Zughafen und dem Arnstädter Schlosstheater. Eine Produktion der ACHAVA Festspiele in Zusammenarbeit mit der Stadt Arnstadt, dem Thüringer Bach Collegium, der Musikschule Arnstadt Ilmenau, dem Theater im Schlossgarten Arnstadt, dem Evangelischen Kirchkreis Arnstadt-Ilmenau und Schlossmuseum Arnstadt. Weitere Informationen: www.achava-festspiele.de/schueler

DAS DRITTE LEBEN – Éva und Bandi

Erinnerungsort Topf & Söhne, Sorbenweg 7, 99099 Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Erinnerungsort Topf & Söhne
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
DAS DRITTE LEBEN – Éva und Bandi - Film und Gespräch, Uraufführung

mit Eva Stocker – Regisseurin, Zeitzeugin (Schweiz); Éva Fahidi-Puztai – Protagonistin, Auschwitz-und Buchenwaldüberlebende (Ungarn); Andor Andrasi – Protagonist, Überlebender (Ungarn); Martin Kranz – Gesprächsführung, Intendant ACHAVA Festspiele

Di 21.09.2021

KOCHEN MIT ÉVA – Die Apfelsuppe

Friedrich-Schiller-Schule Erfurt Gemeinschaftsschule Schillerstraße 33 99096 Erfurt
Bildung exklusiv für Lehrer*innen und Schüler*innen
Ort:
Friedrich-Schiller-Gemeinschaftsschule Erfurt
Uhrzeit:
13:30 Uhr
KOCHEN MIT ÉVA – Die Apfelsuppe - Kochkurs und Gespräch mit Éva Fahidi-Puztai – Köchin, Auschwitz-und Buchenwaldüberlebende (Ungarn); Rebekka Schubert – Gedenkstättenpädagogik Erinnerungsort Topf & Söhne

59 Jahre sprach sie nicht darüber, dass die Nationalsozialisten ihre Familie ermordeten und ihr gesamtes bisheriges Leben zerstörten. Als Jüdin wurde sie nach der deutschen Besetzung Ungarns mit ihrer Familie in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert. Dort wurde sie am 1. Juli 1944 auf der Rampe von ihren Eltern und ihrer elfjährigen Schwester getrennt. 49 Verwandte von ihr wurden in Auschwitz-Birkenau ermordet, sie selbst wurde dort zur Zwangsarbeit selektiert und in ein Außenlager von Buchenwald geschickt. Nach langem Schweigen ist sie heute eine unersetzbare und berührende Botschafterin der Menschlichkeit. Dass Éva Fahidi-Pusztai während ihrer Haft in Auschwitz vor Hunger mit anderen Häftlingen Rezepte tauschte und über das heimische Essen sprach, um sich abzulenken, gab den Impuls für das gemeinsame Kochen in Erfurt. Das Rezept der Apfelsuppe von Evas Großmutter steht im Mittelpunkt an diesem Nachmittag.

UNTER DEM FEIGENBAUM – Diskurs und Musik

Mälzerstraße 11, 07745 Jena
Bildung allgemein
Ort:
Villa Rosenthal
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
UNTER DEM FEIGENBAUM – Diskurs und Musik - „Folgt der Wissenschaft! – Wissenschaft als Erkenntnismittel, Wohlstandsmotor und Religionsersatz“. Veranstaltungsreihe mit vier Gesprächen und Klaviermusik von Frédérik Chopin, Dmitri Schostakowitsch u.a.; Prof. Dr. Jascha Nemtsov – Konzeption, Gesprächsführung und Pianist

Seit der Zeit der Aufklärung gilt die Wissenschaft in der abendländischen Kultur als der wichtigste Weg der Erkenntnis. Der wissenschaftlichen Forschung sollten keine Grenzen mehr gesetzt werden. Wie kann die Wissenschaft heute ihrer vielfältigen Rolle in der Gesellschaft und den enormen Erwartungen gerecht werden? Was kann sie zur Lösung der gegenwärtigen Probleme beitragen? Wie kann sie helfen, die Spaltung und Sprachlosigkeit in unserer Gesellschaft zu überwinden und Menschen mit unterschiedlichen Meinungen in einem konstruktiven Dialog zusammenzubringen? Wie sollen die wissenschaftlichen Erkenntnisse in der Bildung vermittelt werden? Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt einer Gesprächsreihe mit vier renommierten Wissenschaftlern. Angedacht sind unter anderen der Fernsehmoderator und Physiker Prof. Dr. h.c. mult. Ranga Yogeshwar, der Philosoph und frühere Kulturstaatsminister Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin oder die Kognitionswissenschaftlerin und Antisemitismusforscherin Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel. Die Reihe aus vier Gesprächen wird vom Pianisten und Musikwissenschaftler Prof. Dr. Jascha Nemtsov konzipiert und moderiert, der die Veranstaltungen zudem musikalisch umrahmt. Die Musik wird eine freundliche Atmosphäre kreieren und so zu einem offenen Dialog beitragen. Wie in früheren Jahren stehen diese Veranstaltungen unter dem Motto „Unter dem Feigenbaum“, das an die biblische Friedensvision (Micha 4:4) anknüpft. Eine Produktion der ACHAVA Festspiele Thüringen in Kooperation mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena und JenaKultur

Mi 22.09.2021

Jüdisches Eisenach: JÜDISCHE RITUALE

Staatliches Gymnasium Ruhla
Bildung exklusiv für Lehrer*innen und Schüler*innen
Ort:
Staatliches Gymnasium Ruhla
Uhrzeit:
10:00 Uhr
Jüdisches Eisenach: JÜDISCHE RITUALE - Der geheimnisvolle Koffer

Schülerbegegnung und Gespräch mit Thekla Bernecker – Projektleitung ACHAVA Festspiele Eisenach

IN GOTTES HAND – Gabor Sztehlo

Kooperative Gesamtschule Erfurt, Am Schwemmbach 10, 99099 Erfurt
Bildung exklusiv für Lehrer*innen und Schüler*innen
Ort:
Kooperative Gesamtschule Erfurt
Uhrzeit:
11:00 Uhr
IN GOTTES HAND – Gabor Sztehlo - Buchvorstellung und Gespräch

mit Andor Andrasi – Protagonist, Überlebender (Ungarn); Rebekka Schubert - Gedenkstättenpädagogik Erinnerungsort Topf & Söhne

UNTER DEM FEIGENBAUM – Diskurs und Musik

Mälzerstraße 11, 07745 Jena
Bildung allgemein
Ort:
Villa Rosenthal
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
UNTER DEM FEIGENBAUM – Diskurs und Musik - „Folgt der Wissenschaft! – Wissenschaft als Erkenntnismittel, Wohlstandsmotor und Religionsersatz“. Veranstaltungsreihe mit vier Gesprächen und Klaviermusik von Frédérik Chopin, Dmitri Schostakowitsch u.a.; Prof. Dr. Jascha Nemtsov – Konzeption, Gesprächsführung und Pianist

Seit der Zeit der Aufklärung gilt die Wissenschaft in der abendländischen Kultur als der wichtigste Weg der Erkenntnis. Der wissenschaftlichen Forschung sollten keine Grenzen mehr gesetzt werden. Wie kann die Wissenschaft heute ihrer vielfältigen Rolle in der Gesellschaft und den enormen Erwartungen gerecht werden? Was kann sie zur Lösung der gegenwärtigen Probleme beitragen? Wie kann sie helfen, die Spaltung und Sprachlosigkeit in unserer Gesellschaft zu überwinden und Menschen mit unterschiedlichen Meinungen in einem konstruktiven Dialog zusammenzubringen? Wie sollen die wissenschaftlichen Erkenntnisse in der Bildung vermittelt werden? Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt einer Gesprächsreihe mit vier renommierten Wissenschaftlern. Angedacht sind unter anderen der Fernsehmoderator und Physiker Prof. Dr. h.c. mult. Ranga Yogeshwar, der Philosoph und frühere Kulturstaatsminister Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin oder die Kognitionswissenschaftlerin und Antisemitismusforscherin Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel. Die Reihe aus vier Gesprächen wird vom Pianisten und Musikwissenschaftler Prof. Dr. Jascha Nemtsov konzipiert und moderiert, der die Veranstaltungen zudem musikalisch umrahmt. Die Musik wird eine freundliche Atmosphäre kreieren und so zu einem offenen Dialog beitragen. Wie in früheren Jahren stehen diese Veranstaltungen unter dem Motto „Unter dem Feigenbaum“, das an die biblische Friedensvision (Micha 4:4) anknüpft. Eine Produktion der ACHAVA Festspiele Thüringen in Kooperation mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena und JenaKultur

Do 23.09.2021

„Requiem für den unbekannten Verfolgten" von Hans Heller

Musik
Ort:
Dom zu Erfurt
Uhrzeit:
19:30 Uhr
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
„Requiem für den unbekannten Verfolgten" von Hans Heller - Uraufführung Eröffnungskonzert MDR Sinfonieorchester MDR Rundfunkchor Silvius von Kessel – Orgel

Der deutsch-jüdische Komponist Hans Heller (1898–1969) wurde im thüringischen Greiz geboren und ist dort aufgewachsen. 1933 floh er zusammen mit seiner nicht-jüdischen Frau nach Frankreich. Zwangsarbeit und Flucht prägten diese Zeit seines Lebens, bis er 1946 in die USA emigrieren konnte. Mitte der 1950er-Jahre kehrte er nach Berlin zurück, wo u. a. sein „Requiem für den unbekannten Verfolgten" entstand. Hans Heller ist es nie gelungen, eine seinem herausragenden Talent gebührende Stellung im Musikleben einzunehmen. Er arbeitete extrem lange an Kompositionen und kümmerte sich wenig um Aufführungsmöglichkeiten und Kontakte. Sein Name und sein gesamtes Schaffen sind vollständig in Vergessenheit geraten.

„Requiem für den unbekannten Verfolgten“ von Hans Heller (1898 – 1969), Uraufführung

Dom St. Marien, Domstufen 1, Erfurt
Musik
Ort:
Dom St. Marien
Uhrzeit:
19:30 Uhr
„Requiem für den unbekannten Verfolgten“ von Hans Heller (1898 – 1969), Uraufführung - Die Wiederentdeckung des vokalsymphonischen Werkes von Hans Heller

Der deutsch-jüdische Komponist Hans Heller (1898–1969) wurde im thüringischen Greiz geboren und ist dort aufgewachsen. Er studierte zunächst in Leipzig Klavier (bei Robert Teichmüller) und Theorie, später Kontrapunkt und Komposition bei Franz Schreker in Berlin. 1933 floh er zusammen mit seiner nichtjüdischen Frau nach Frankreich, in den folgenden Jahren komponierte er ein Klavierkonzert, zwei Symphonien und den Orchestergesang „Les Aveugles“. Nach der Besetzung Frankreichs durch die deutschen Truppen kam er zunächst in ein Internierungslager und musste Zwangsarbeit leisten. Seiner Deportation nach Osten konnte er im letzten Moment durch Flucht entkommen, er verbrachte den Rest des Krieges in einem Versteck. 1946 emigrierte er in die USA, wo er das Oratorium „Nation Shall Not Lift Up Sword Against Nation“ für Bariton, gemischten Chor und großes Orchester auf biblische Texte von Jesaja und Jeremia schuf. Da er nicht in der Lage war, in den USA eine Existenz aufzubauen, kehrte er Mitte der 1950er Jahre nach Berlin zurück. Dort ist unter anderem sein „Requiem für den unbekannten Verfolgten“ für gemischten Chor und großes Orchester entstanden. Auch nach seiner Rückkehr ist es Hans Heller nicht gelungen, eine seinem herausragenden Talent gebührende Stellung im Musikleben einzunehmen. Grund dafür waren nicht die widrigen biografischen Umstände, sondern auch sein Charakter – er war ein sehr bescheidener und eher introvertierter Mensch, der sich komplett in seine eigene Musikwelt zurückzog, – sowie seine Arbeitsweise: Heller arbeitete extrem lange an jeder seiner Kompositionen, erstellte immer neue Fassungen und kümmerte sich wenig um die Aufführungsmöglichkeiten. Seine großformatigen Werke wurden zudem nie gedruckt. Dadurch sind sein Name und sein gesamtes Schaffen vollständig in Vergessenheit geraten. Hellers Musikstil knüpft an die musikalischen Entwicklungen seiner Zeit, unter anderem benutzt er extensiv die Zwölftonreihen. Jedoch ist seine Musik nicht nur durch eine klar erkennbare individuelle Handschrift geprägt, sondern und vor allem durch eine starke Ausdruckskraft und Emotionalität, die den Zuhörer ganz unmittelbar anstecken.  Für die Konzerte muss das gesamte Aufführungsmaterial für Chor und Orchester hergestellt werden, weil das Werk bislang nur in Form eines Manuskripts existiert. Eine Produktion der ACHAVA Festspielen Thüringen in Kooperation mit den MDR- Klangkörpern, der Musikhochschule FRANZ LISZT Weimar und dem Archiv der Akademie der Künste Berlin

Fr 24.09.2021

YAEL DECKELBAUM & THE MOTHERS

Zughafen Erfurt, Zum Güterbahnhof 20
Musik
Ort:
Zughafen Erfurt
Uhrzeit:
19:30 Uhr
YAEL DECKELBAUM & THE MOTHERS - Konzert

Mit der kanadisch-israelischen Sängerin YAEL DECKELBAUM kann das Festival die aktuell wohl bekannteste weibliche Stimme Israels präsentieren. Die Gründerin von „Women Wage Peace“ möchte Deckelbaum und ihre Mitstreiterinnen Frauen aus allen politischen Lagern und Religionen in Israel zusammenbringen. Für „Women Wage Peace“ hat Yael Deckelbaum eine Hymne geschrieben, die unter dem Titel „Prayer of the Mothers“ inzwischen weltbekannt geworden ist und als musikalisches Bekenntnis für das Ziel eines dauerhaften Friedens zwischen Israelis und Palästinensern steht. Gemeinsam mit ihrer Band THE MOTHERS wird Yael in den musikalischen Melting pot Israels und des Nahen Ostens eintauchen. Das junge und weiblich emanzipierte Israel ist an diesem Abend in Thüringen zu Gast.

Jüdisches Leben in Schwarzburg-Rudolstadt

Schlossbezirk 1, 07407 Rudolstadt
Ausstellungen
Ort:
Landesmuseum Heidecksburg Rudolstadt
Uhrzeit:
10:00 Uhr
Veranstalter:
Landesmuseum Heidecksburg Rudolstadt in Kooperation mit dem Arbeitsverbund Schwarzburger Museen
Jüdisches Leben in Schwarzburg-Rudolstadt

Sonderausstellung im Landesmuseum Heidecksburg Rudolstadt.

32 / 1938 / 0 / DIE SYNAGOGEN IN THÜRINGEN

Pfarrhof 1, 99310 Arnstadt
Ausstellungen
Ort:
Milchhof Arnstadt
Uhrzeit:
17:00 Uhr
32 / 1938 / 0 / DIE SYNAGOGEN IN THÜRINGEN - Fotoausstellung - 32 großformatige Foto- und Texttafeln

Die Geschichte der Schändung und Zerstörung der über 30 Synagogen und Beträume in Thüringen ab 1933 zeigt, dass kein Fall wie der andere beschaffen ist. Von der Überbauung des Geländes mit Profanbauten in der DDR, ohne jeden Hinweis auf die Geschichte dieser Liegenschaft bis heute (z.B. Vacha), bis zum wundersamen Überleben und aktuell gedenkenden Pflege der Architektur (z.B. in Mühlhausen) scheint jeder Fall vertreten. Nach aktuellem Stand der Zählung betrug die Zahl der in Thüringen 1933 noch aktiven Synagogen und Beträume plus der von den Nationalsozialisten noch als ehemalige jüdische Versammlungsstätte wahrgenommenen und deshalb ebenfalls geschändeten Gebäude 32. Die Ausstellung  mit dem Titel 32 / 1938 / 0 / Die Synagogen in Thüringen visualisiert anhand von 32 Fotografien diesen Teil der Thüringer Geschichte. Jedes Foto wird begleitet durch einen sorgsam vor Ort recherchierten Text, der den Umgang mit den Immobilien erläutert: durch die Nationalsozialisten, aber auch durch die DDR und die Nachwendezeit bis heute. Die Ausstellung wird am 24.September 2021 im Milchhof Arnstadt eröffnet. Sie ist als reisefähige Wanderausstellung geplant, als die sie den jeweiligen Kommunen angeboten werden kann. Sie soll zugleich als online-Ausstellung international erfahrbar sein.

Vernissage: 24. September 2021 | 17.00 Uhr; Ausstellung: 25. September bis 5. Oktober 2021

Évas Apfelsuppe

Maple Bistro Weimar, Wielandplatz 2
Bildung allgemein
Ort:
Maple Bistro Weimar
Uhrzeit:
16:00 Uhr
Évas Apfelsuppe - Kochen und Gespräche mit Éva Fahidi und Tanya Harding

59 Jahre sprach sie nicht darüber, dass die Nationalsozialisten ihre Familie ermordeten und ihr gesamtes bisheriges Leben zerstörten. Als Jüdin wurde sie nach der deutschen Besetzung Ungarns mit ihrer Familie in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert. Dort wurde sie am 1. Juli 1944 auf der Rampe von ihren Eltern und ihrer elfjährigen Schwester getrennt. 49 Verwandte von ihr wurden in Auschwitz-Birkenau ermordet, sie selbst wurde dort zur Zwangsarbeit selektiert und in ein Außenlager von Buchenwald geschickt. Nach langem Schweigen ist sie heute eine unersetzbare und berührende Botschafterin der Menschlichkeit. Dass Éva Fahidi-Pusztai während ihrer Haft in Auschwitz vor Hunger mit anderen Häftlingen Rezepte tauschte und über das heimische Essen sprach, um sich abzulenken, gab den Impuls für das gemeinsame Kochen in Weimar. Das Rezept der Apfelsuppe von Evas Großmutter steht im Mittelpunkt an diesem Nachmittag in Tanyas offener Bistroküche.

Von Josefa Back bis Hilde Weinzweig: jüdische Künstlerinnen und Künstler des Altenburger Landes.

Hospitalplatz 6, 04600 Altenburg
Bildung allgemein
Ort:
Volkshochschule Altenburger Land
Uhrzeit:
18:30 Uhr
Von Josefa Back bis Hilde Weinzweig: jüdische Künstlerinnen und Künstler des Altenburger Landes.

Beschäftigt man sich mit dem jüdischen Leben im Altenburger Land, so kommt man an den Kulturschaffenden nicht vorbei: Ob die Koloratursoubrette und Gesangspädagogin Josefa Back, der Filmemacher Karl Fruchtmann, der Violinist Felix Freilich, der Schauspieler und Spielleiter Karl Schorr oder der Opernregisseur und Musikwissenschaftler Dr. Gerhard Bucky – sie alle haben das kulturelle Leben des Altenburger Landes und auch über die Kreisgrenzen hinaus bereichert. Und alle sahen sich nationalsozialistischer Verfolgung ausgesetzt, einige fielen der Shoah zum Opfer. Der Vortrag beleuchtet ausgewählte Biografien jüdischer Künstler und gibt einen Einblick über jüdisches Kulturleben im Altenburger Land.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Themenjahres „Neun Jahrhunderte jüdisches Leben in Thüringen“.

www.vhs-altenburgerland.de/programm

Sa 25.09.2021

Ich weiß bestimmt, ich werd‘ Dich wiedersehen

Konzertsaal Musikgymnasium Belvedere, Schloss Belvedere 1, Weimar
Musik
Ort:
Konzertsaal Musikgymnasium Belvedere
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Ich weiß bestimmt, ich werd‘ Dich wiedersehen - Liederabend mit Éva Fahidi, Benjamin Appl (Bariton) und James Bailleu (Klavier)

Als Éva Fahidi 17 Jahre alt, bestand sie die Aufnahmeprüfung für das Konservatorium, ihr größter Traum ging in Erfüllung: Das Musikstudium, Klavier. Sie musste es bald wieder aufgeben. Juden dürften nicht mehr studieren, in ihren Heimatort Debrecen. Wenige Monate später besetzt die Wehrmacht Ungarn. Als sie 18 war, wurde Éva Fahidi nach Auschwitz deportiert. Sie wurde keine Pianistin. Aber Musik spielte für sie immer eine wichtige Rolle. Dieser Abend ist eine kleine Reise durch Éva Fahidis bewegtes Leben: Er beginnt mit der fröhlichen Kindheit in Ungarn, umgeben von einer großen K&K Familie, die so brüsk abbrach. Er erzählt von Deportation, Konzentrationslager und dem Überleben. Vom Verlust der Familie, der Identität. Und dem Wiederfinden der Hoffnung. Èva Fahidi selbst spricht und wird dabei begleitet von dem deutschen Sänger Benjamin Appl, der Lieder und Musik singt, die in ihrem Leben wichtig wurden. Und Lieder, die von Komponisten in Konzentrationslagern geschrieben wurden, oder deren Komponisten dort starben. Musik und Lieder von (u.a.) Schubert und Bach bis Eisler, Ilse Weber und Adolf Strauß, Rachmaninow bis Wagner. Und Leonard Cohen. Es ist ein Dialog zwischen Wort und Musik, Erzählerin und Sänger, über ein Leben und das 20. Jahrhundert, über Erinnerung, Schweigen und das Weiterleben. 

WIR SPIELEN AUF!

Zughafen Erfurt, Zum Güterbahnhof 20
Musik
Ort:
Zughafen Erfurt
Uhrzeit:
19:30 Uhr
WIR SPIELEN AUF! - mit dem ACHAVA Projekt Orchester

Anknüpfend an einen musikalischen Workshop in Arnstadt 2020 wollen die Musikschulen Arnstadt und Ilmenau die Zusammenarbeit mit ACHAVA ausbauen. Das finale Konzert im September 2020 war ein so großer Erfolg, dass alle Beteiligten weiter machen wollen. Mit über 40 Schülerinnen und Schülern der Musikschulen wird eine ganze Woche musikalisch über die Genregrenzen hinweg gearbeitet. Die Musikerinnen und Musiker des Thüringer Bach Collegiums stehen für die klassische Barockmusik, der Klarinettist Helmut Eisel lehrt im Bereich Klezmer und Balkan und die Bandmitglieder von FAROUL arbeiten mit den jungen Menschen im Soul und Funk. Es geht in diesem Projekt vor allem um die künstlerische Begegnung und das Verlassen von musikalischen Mustern. Nach einer Woche werden die „Schüler und Meister“ gemeinsam zwei Konzerte vor großem Publikum bestreiten.

32 / 1938 / 0 / Die Synagogen in Thüringen

Pfarrhof 1, 99310 Arnstadt
Ausstellungen
Ort:
Milchhof Arnstadt
Uhrzeit:
10:00 Uhr
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
32 / 1938 / 0 / Die Synagogen in Thüringen

Die Geschichte der Schändung und Zerstörung der über 30 Synagogen und Beträume in Thüringen ab 1933 zeigt, dass kein Fall wie der andere ist. Von der Überbauung des Geländes mit Profanbauten in der DDR, ohne jeden Hinweis auf die Geschichte dieser Liegenschaft bis heute (z. B. Vacha), bis zum wundersamen Überleben der Architektur (z. B. in Mühlhausen) scheint jeder Fall vertreten. Nach aktuellem Stand belief sich die Zahl der in Thüringen 1933 noch aktiven Synagogen und Beträume, plus der von den Nationalsozialisten noch als ehemalige jüdische Versammlungsstätten wahrgenommenen und deshalb ebenfalls geschändeten Gebäude, auf 32. Die Ausstellung mit dem Titel „32 / 1938 / 0 / Die Synagogen in Thüringen" visualisiert anhand von 32 Fotografien diesen Teil der Thüringer Geschichte. Jedes Foto wird durch einen sorgsam vor Ort recherchierten Text begleitet.

EIN JAHR MIT DEM STERN

Maßstabwerk Bad Liebenstein/OT Schweina, Schloßstraße 10
Ausstellungen
Ort:
Maßstabwerk Bad Liebenstein/OT Schweina
Uhrzeit:
16:00 Uhr
Veranstalter:
Elena Kaufmann – Fotografin (Deutschland)
EIN JAHR MIT DEM STERN - Fotoausstellung über das Leben der Jüdischen Gemeinde Thüringen.

Eine Produktion der ACHAVA Festspiele Thüringen in Kooperation mit der Stadt Bad Liebenstein, der Gemeinde Barchfeld-Immelborn, der Kinder- und Jugendkunstschule Wartburgkreis und der evangelischen Kirchgemeinde Barchfeld.

Vernissage: 25. September 2021 | 16 Uhr; Ausstellung: 26. September bis 30.Oktober 2021
 

HI! MY NAME IS ___ #weiblich #jüdisch #Künstlerin

Galerie Waidspeicher Erfurt, Michaelisstraße 10
Ausstellungen
Ort:
Galerie Waidspeicher Erfurt
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Künstlerinnen: Zohar Fraiman (Israel/Deutschland); Olga Grigorjewa (Ukraine/Deustchland); Antonia Mauersberg (Deustchland); Anna Nero (Russland/Deutschland); Anna Schapiro (Russland/Deutschlad); Laila Zami (Frankreich/Deutschland); Kurator: Philipp Sc
HI! MY NAME IS ___ #weiblich #jüdisch #Künstlerin - Ausstellung für internationale Bildende Kunst

Die Gruppenausstellung »Hi! My name is ___ #weiblich #jüdisch #Künstlerin« möchte weibliches jüdisches Leben und Wirken im heutigen Deutschland sichtbar und erlebbar machen. Wer sind diese Künstlerinnen - denn es gibt sie -, was haben sie zu sagen, mit welchen historischen und/oder zeitgenössischen Themen setzen sie sich auseinander? Welche Rolle spielt deren jüdische Identität für ihre Kunst und das daran angeschlossene Leben als junge Frauen in Deutschland? Zur Sprache kommen Künstlerinnen aller Genres: Malerei, Grafik, Bildhauerei und Multimedia, namentlich: Zohar Fraiman (ISR/D), Olga Grigorjewa (UKR/D), Antonia Mauersberg (D), Anna Nero  (RUS/D), Anna Schapiro (RUS/D), Layla Zami (F/D). Inhaltlich erweitert wird die Ausstellung durch Talkrunden, Lesungen und Konzerte, um auch jüdische Frauen aus anderen künstlerischen Sparten zu Wort kommen zu lassen. Lana Lux (UKR/D), Sarah Nemtsov (D) oder Alexa Karolinki (D) sind zeitgenössische Stimmen, die von ihren eigenen Erfahrungen sprechen sollen. Mit der Ausstellung möchten wir eine Lücke füllen, eine Lücke, die impliziert, dass in der Gesellschaft noch immer zu wenig Wissen über die jüdische Gegenwartskultur, besonders über weibliche, jüdische Kulturschaffende im heutigen Deutschland herrscht. Im Festjahr »2021 - Jüdisches Leben in Deutschland (# 2 0 2 1 J L I D )« wollen wir mit ausschließlich weiblichen jüdischen Akteurinnen aus dem Bereich zeitgenössischer Kunst, den Fokus explizit auf diese Generation richten. Dass in Erfurt jüdische Historie lebendig gehalten wird, zeigt beispielsweise Erfurts Bewerbung um das UNESCO Weltkulturerbe, in deren Kern die Synagoge, die Mikwe und ein jüdisches Bürgerhaus stehen. Der Stellenwert jüdischer Gegenwartskultur steht diesem in nichts nach und erfährt mit den jährlich stattfindenden ACHAVA Festspielen besondere Aufmerksamkeit. Eingebunden in die Feierlichkeiten um 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland und die Achava Festspiele 2021 soll die Ausstellung die nötige Aufmerksamkeit bekommen. Außerdem setzt sie selbst wichtige Impulse in Bezug auf Identitätsfragen deutsch-jüdischer Künstlerinnen und die Rolle der Frau im Judentum. Eine Produktion der Erfurter Kunstmuseen in Koproduktion mit den ACHAVA Festspielen Thüringen. 

Vernissage: 25. September 2021 | 19.00 Uhr; Ausstellung: 26. September bis 7. November 2021g

UNTER DEM PARADIESBAUM

Petersberg, 99084 Erfurt
Ausstellungen, Musik
Ort:
Petersberg Erfurt
Uhrzeit:
22:00 Uhr
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
UNTER DEM PARADIESBAUM - Musik und Gespräche zur Nacht

Im Themenjahr Neun Jahrhunderte Jüdisches Leben in Thüringen möchten die ACHAVA Festspiele auf den Petersberg einladen. Der Paradiesbaum von Erfurt kann zum Sehnsuchtsort auf über der Stadt werden.  Wir wollen gemeinsam mit den Erfurtern und den Gästen der Stadt an diesem wunderschönen Ort verweilen, nachdenken und träumen. Am Samstag- und Sonntagabend wird musikalisch die neue Woche begrüßt und die wechselvolle Geschichte des Petersberges erzählt. 

UNTER DEM FEIGENBAUM – Diskurs und Musik

Mälzerstraße 11, 07745 Jena
Bildung allgemein
Ort:
Villa Rosenthal
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
UNTER DEM FEIGENBAUM – Diskurs und Musik - „Folgt der Wissenschaft! – Wissenschaft als Erkenntnismittel, Wohlstandsmotor und Religionsersatz“. Veranstaltungsreihe mit vier Gesprächen und Klaviermusik von Frédérik Chopin, Dmitri Schostakowitsch u.a.; Prof. Dr. Jascha Nemtsov – Konzeption, Gesprächsführung und Pianist

Seit der Zeit der Aufklärung gilt die Wissenschaft in der abendländischen Kultur als der wichtigste Weg der Erkenntnis. Der wissenschaftlichen Forschung sollten keine Grenzen mehr gesetzt werden. Wie kann die Wissenschaft heute ihrer vielfältigen Rolle in der Gesellschaft und den enormen Erwartungen gerecht werden? Was kann sie zur Lösung der gegenwärtigen Probleme beitragen? Wie kann sie helfen, die Spaltung und Sprachlosigkeit in unserer Gesellschaft zu überwinden und Menschen mit unterschiedlichen Meinungen in einem konstruktiven Dialog zusammenzubringen? Wie sollen die wissenschaftlichen Erkenntnisse in der Bildung vermittelt werden? Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt einer Gesprächsreihe mit vier renommierten Wissenschaftlern. Angedacht sind unter anderen der Fernsehmoderator und Physiker Prof. Dr. h.c. mult. Ranga Yogeshwar, der Philosoph und frühere Kulturstaatsminister Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin oder die Kognitionswissenschaftlerin und Antisemitismusforscherin Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel. Die Reihe aus vier Gesprächen wird vom Pianisten und Musikwissenschaftler Prof. Dr. Jascha Nemtsov konzipiert und moderiert, der die Veranstaltungen zudem musikalisch umrahmt. Die Musik wird eine freundliche Atmosphäre kreieren und so zu einem offenen Dialog beitragen. Wie in früheren Jahren stehen diese Veranstaltungen unter dem Motto „Unter dem Feigenbaum“, das an die biblische Friedensvision (Micha 4:4) anknüpft. Eine Produktion der ACHAVA Festspiele Thüringen in Kooperation mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena und JenaKultur

So 26.09.2021

Uhrzeit:
Uhr

Jüdisches Erbe in Mühlhausen

Jüdenstraße, 99974 Mühlhausen/Thüringen
Führungen
Ort:
Synagoge Mühlhausen
Uhrzeit:
14:00 Uhr
Veranstalter:
Wirtschaftsbetriebe Mühlhausen GmbH Bereich Tourist Information
Jüdisches Erbe in Mühlhausen

Vermutlich seit dem 13. Jahrhundert existierte eine jüdische Gemeinde in der damals freien Reichsstadt Mühlhausen. In den folgenden Jahrhunderten war durch mehrere Pogrome das jüdische Leben in der Stadt fast vollständig zum Erliegen gekommen. Ab dem 18. Jahrhundert siedelten sich wieder jüdische Bürger in Mühlhausen an. Im Jahr 1841 wurde eine Hinterhaussynagoge geweiht. Anmeldungen über Tourist Information Mühlhausen, Tel.: 03601- 404770

HÖRT DIE LIEDER

Max-Cars-Platz 1, 99084 Erfurt
Musik
Ort:
Neue Synagoge Erfurt
Uhrzeit:
17:00 Uhr
Veranstalter:
MDR Kinderchor; Alexander Schmitt - Dirigent ; Alexander Nachama - Landesrabbiner von Thüringen; Katrin Ambrosius - Violine; Andreas Kirpal - Klavier
HÖRT DIE LIEDER - Eine jüdisch-christliche Entdeckungsreise

Innerhalb der jüdischen Feiertage Sukkot- das Laubhüttenfest - wird der MDR Kinderchor gemeinsam mit dem thüringischen Landesrabbiner Alexander Nachama und dem Ambrosius-Duo sich den jüdischen und christlichen Chorgesängen verschiedener Jahrhunderte widmen. Dieses Konzert von einem Kinderchor und Rabbiner gestaltet, soll die ganze Familie ansprechen.

Hört die Lieder

Max-Cars-Platz 1, 99084 Erfurt
Musik
Ort:
Neue Synagoge Erfurt
Uhrzeit:
18:00 Uhr
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
Hört die Lieder - Eine jüdisch-christliche Entdeckungsreise

Innerhalb der jüdischen Feiertage Sukkot – dem Laubhüttenfest – wird der MDR Kinderchor sich, gemeinsam mit dem thüringischen Landesrabbiner Alexander Nachama und dem Ambrosius-Duo, den jüdischen und christlichen Chorgesängen verschiedener Jahrhunderte widmen. Dieses Konzert, von einem Kinderchor und Rabbiner gestaltet, soll die ganze Familie ansprechen.

WIR SPIELEN AUF!

Theater Arnstadt im Schlossgarten
Musik
Ort:
Theater Arnstadt im Schlossgarten
Uhrzeit:
18:00 Uhr
WIR SPIELEN AUF! - mit dem ACHAVA Projekt Orchester

Anknüpfend an einen musikalischen Workshop in Arnstadt 2020 wollen die Musikschulen Arnstadt und Ilmenau die Zusammenarbeit mit ACHAVA ausbauen. Das finale Konzert im September 2020 war ein so großer Erfolg, dass alle Beteiligten weiter machen wollen. Mit über 40 Schülerinnen und Schülern der Musikschulen wird eine ganze Woche musikalisch über die Genregrenzen hinweg gearbeitet. Die Musikerinnen und Musiker des Thüringer Bach Collegiums stehen für die klassische Barockmusik, der Klarinettist Helmut Eisel lehrt im Bereich Klezmer und Balkan und die Bandmitglieder von FAROUL arbeiten mit den jungen Menschen im Soul und Funk. Es geht in diesem Projekt vor allem um die künstlerische Begegnung und das Verlassen von musikalischen Mustern. Nach einer Woche werden die „Schüler und Meister“ gemeinsam zwei Konzerte vor großem Publikum bestreiten.

The Sephardics

St. Blasii Kirche Nordhausen, Barfüßerstr. 2a
Musik
Ort:
St. Blasii Kirche Nordhausen
Uhrzeit:
20:00 Uhr
The Sephardics

Die sephardische Musik geht auf eine lange Zeitspanne zurück, wie zu jenem Zeitpunkt als um 70. n. Chr. Der Jerusalemer Tempel zerstört wurde und damit das Schicksal des jüdischen Volkes gezeichnet wurde. Der Wechsel von kultureller Blüte und Vertreibung kennzeichnet die jüdische Kultur und macht sie damit reicher in ihrer Kultur und musikalischen Spannbreite. Die Musik der Sephardim, der spanischen Juden, ist mit deren Vertreibung ab dem Jahre 1492 um das ganze Mittelmeer verbreitet worden. Je nach Region klingt daher deren Musik mal türkisch beeinflusst, mal von Klangfarben Nordafrikas oder des Balkans inspiriert. Weiter nördlich kann sie sogar verblüffend mitteleuropäisch anmuten. Das Ensemble „The Sephardics“ besteht aus vier Musikern und spielen sephardische Lieder, Lieder der jüdischen Bevölkerung in Spanien. Diese wurden in einem musikalisch jazzig-rockigen Zusammenhang arrangiert und eingebunden. Das Ensemble wurde 2019 mit dem Preis RUTH beim Rudolstadt Festival ausgezeichnet. Eine Produktion der Jazzmeile Thüringen in Kooperation mit den ACHAVA Festspielen Thüringenb

ACHAVA STRASSENFEST & TAG DER LAUBHÜTTE

Petersberg, 99084 Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Petersberg Erfurt
Uhrzeit:
12:00 Uhr
ACHAVA STRASSENFEST & TAG DER LAUBHÜTTE

Wir wollen mit dem 3. ACHAVA Straßenfest die Erfurter und ihre Gäste zu einem Tag der Begegnung in die Erfurter Innenstadt einladen. Mit internationalen Künstlern und Kulinarik aus der ganzen Welt wollen wir gemeinsam ein Zeichen für Weltoffenheit und Toleranz setzen! Im Themenjahr „Neun Jahrhunderte Jüdisches Leben in Thüringen“ soll zum Laubhüttenfest eine eigens angefertigte Laubhütte auf der Grünfläche an der historischen Mikwe zum Verweilen einladen. Die Jüdische Landesgemeinde wird diesen Ort mit einem spannenden Programm rund um die „Sukka“ gestalten. Eine Produktion der ACHAVA Festspielen Thüringen in Kooperation mit der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen und vielen weiteren Partnern

UNTER DEM FEIGENBAUM – Diskurs und Musik

Mälzerstraße 11, 07745 Jena
Bildung allgemein
Ort:
Villa Rosenthal
Uhrzeit:
17:00 Uhr
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
UNTER DEM FEIGENBAUM – Diskurs und Musik - „Folgt der Wissenschaft! – Wissenschaft als Erkenntnismittel, Wohlstandsmotor und Religionsersatz“. Veranstaltungsreihe mit vier Gesprächen und Klaviermusik von Frédérik Chopin, Dmitri Schostakowitsch u.a.; Prof. Dr. Jascha Nemtsov – Konzeption, Gesprächsführung und Pianist

Seit der Zeit der Aufklärung gilt die Wissenschaft in der abendländischen Kultur als der wichtigste Weg der Erkenntnis. Der wissenschaftlichen Forschung sollten keine Grenzen mehr gesetzt werden. Wie kann die Wissenschaft heute ihrer vielfältigen Rolle in der Gesellschaft und den enormen Erwartungen gerecht werden? Was kann sie zur Lösung der gegenwärtigen Probleme beitragen? Wie kann sie helfen, die Spaltung und Sprachlosigkeit in unserer Gesellschaft zu überwinden und Menschen mit unterschiedlichen Meinungen in einem konstruktiven Dialog zusammenzubringen? Wie sollen die wissenschaftlichen Erkenntnisse in der Bildung vermittelt werden? Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt einer Gesprächsreihe mit vier renommierten Wissenschaftlern. Angedacht sind unter anderen der Fernsehmoderator und Physiker Prof. Dr. h.c. mult. Ranga Yogeshwar, der Philosoph und frühere Kulturstaatsminister Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin oder die Kognitionswissenschaftlerin und Antisemitismusforscherin Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel. Die Reihe aus vier Gesprächen wird vom Pianisten und Musikwissenschaftler Prof. Dr. Jascha Nemtsov konzipiert und moderiert, der die Veranstaltungen zudem musikalisch umrahmt. Die Musik wird eine freundliche Atmosphäre kreieren und so zu einem offenen Dialog beitragen. Wie in früheren Jahren stehen diese Veranstaltungen unter dem Motto „Unter dem Feigenbaum“, das an die biblische Friedensvision (Micha 4:4) anknüpft. Eine Produktion der ACHAVA Festspiele Thüringen in Kooperation mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena und JenaKultur

UNERHÖRTE OSTFRAUEN?

Stadtschloß Eisenach, Markt 24
Bildung allgemein
Ort:
Stadtschloß Eisenach
Uhrzeit:
17:00 Uhr
UNERHÖRTE OSTFRAUEN? - Lebensspuren in zwei Systemen

Lesung; Ellen Händler – Schriftstellerin. In Kooperation mit dem Kulturamt Eisenach

Mo 27.09.2021

HÖRT DIE LIEDER

Zughafen Erfurt, Zum Güterbahnhof 20
Musik
Ort:
Zughafen Erfurt
Uhrzeit:
10:00 Uhr
Veranstalter:
MDR Kinderchor; Alexander Schmitt - Dirigent ; Alexander Nachama - Landesrabbiner von Thüringen; Katrin Ambrosius - Violine; Andreas Kirpal - Klavier
HÖRT DIE LIEDER - Eine jüdisch-christliche Entdeckungsreise

Innerhalb der jüdischen Feiertage Sukkot- das Laubhüttenfest - wird der MDR Kinderchor gemeinsam mit dem thüringischen Landesrabbiner Alexander Nachama und dem Ambrosius-Duo sich den jüdischen und christlichen Chorgesängen verschiedener Jahrhunderte widmen. Dieses Konzert von einem Kinderchor und Rabbiner gestaltet, soll die ganze Familie ansprechen.

The Sephardics

Wagnergasse 26, 07743 Jena
Musik
Ort:
Café Wagner
Uhrzeit:
20:00 Uhr
The Sephardics

Die sephardische Musik geht auf eine lange Zeitspanne zurück, wie zu jenem Zeitpunkt als um 70. n. Chr. Der Jerusalemer Tempel zerstört wurde und damit das Schicksal des jüdischen Volkes gezeichnet wurde. Der Wechsel von kultureller Blüte und Vertreibung kennzeichnet die jüdische Kultur und macht sie damit reicher in ihrer Kultur und musikalischen Spannbreite. Die Musik der Sephardim, der spanischen Juden, ist mit deren Vertreibung ab dem Jahre 1492 um das ganze Mittelmeer verbreitet worden. Je nach Region klingt daher deren Musik mal türkisch beeinflusst, mal von Klangfarben Nordafrikas oder des Balkans inspiriert. Weiter nördlich kann sie sogar verblüffend mitteleuropäisch anmuten. Das Ensemble „The Sephardics“ besteht aus vier Musikern und spielen sephardische Lieder, Lieder der jüdischen Bevölkerung in Spanien. Diese wurden in einem musikalisch jazzig-rockigen Zusammenhang arrangiert und eingebunden. Das Ensemble wurde 2019 mit dem Preis RUTH beim Rudolstadt Festival ausgezeichnet. Eine Produktion der Jazzmeile Thüringen in Kooperation mit den ACHAVA Festspielen Thüringenb

ALLES KOSHER ODER WAS?

Lernküche der Evangelischen Grundschule Eisenach
Bildung exklusiv für Lehrer*innen und Schüler*innen
Ort:
Lernküche der Evangelischen Grundschule Eisenach
Uhrzeit:
12:00 Uhr
ALLES KOSHER ODER WAS? - Wissenwertes und Köstliches aus der jüdischen Küche

Ein Schülerworkshop über jüdische Speisegesetze. Selber kochen leicht gemacht. 
Thekla Bernecker – Projektleitung ACHAVA Festspiele Eisenach
 

INTERNATIONALER KITE WORKSHOP

Petersberg, 99084 Erfurt
Bildung exklusiv für Lehrer*innen und Schüler*innen
Ort:
Petersberg Erfurt
Veranstalter:
mit Nihad Dabeet – Künstler und Drachenbauer (Israel)
INTERNATIONALER KITE WORKSHOP - Drachenbau für Groß und Klein

Nihad Dabeet hat im September 2020 zehn Tage lang den Paradiesbaum auf dem Erfurter Petersberg aufgebaut. In dieser Zeit hat der israelische Künstler und professionelle Drachenbauer sich in diesen besonderen Ort verliebt. Der ständig wehende Wind und der Berg haben den Künstler Dabeet inspiriert. Nach seiner Rückkehr ins israelische Ramle baute er unverzüglich den ACHAVA Drachen. Durch diese Arbeit entstand die Idee eines mehrtägigen Kite Workshops auf dem Erfurter Petersberg. Gemeinsam mit internationalen Künstlerkollegen möchte Nihad Dabeet bei ACHAVA 2021 in Workshops am Vormittag mit Schülerinnen und Schülern und am Nachmittag mit den Erfurtern Drachen bauen. Dabei sollen verschiedene Drachenbautechniken zum Einsatz kommen. Die gemeinsame Arbeit an den Drachen verbindet und lädt zur Begegnung und zum Gespräch ein.

LEBEN UND SCHICKSAL DER JÜDISCHEN GEMEINDE BARCHFELD

Bildung allgemein
Ort:
Online Live Veranstaltung
Uhrzeit:
19:00 Uhr
LEBEN UND SCHICKSAL DER JÜDISCHEN GEMEINDE BARCHFELD - Sie waren Nachbarn und Freunde unserer Vorfahren. Buchvorstellung, Livestream und Musik

mit Klaus Schmidt – Autor und Chronist (Barchfeld/Deutschland),
Alfred Kuhn – Zeitzeuge im Livestream (USA),
Martin Kranz – Gesprächsführung, Intendant ACHAVA Festspiele. Eine Produktion der ACHAVA Festspiele Thüringen in Kooperation mit der Stadt Bad Liebenstein, der Gemeinde Barchfeld-Immelborn, der Kinder- und Jugendkunstschule Wartburgkreis und der evangelischen Kirchgemeinde Barchfeld

Di 28.09.2021

Ute Lemper – Songs for Eternity

Schillerstraße 48, 99084 Erfurt
Musik
Ort:
Thomaskirche Erfurt
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
Ute Lemper – Songs for Eternity

Zusammen mit dem italienischen Pianisten und Musikforscher Francesco Lotoro entwickelte Ute Lemper das Programm „Songs for Eternity" mit Liedern aus Ghettos und Konzentrationslagern der Jahre 1942 bis 1944, die sie überall auf der Welt fanden und die nun erstmals in Deutschland zu hören sein werden. Ute Lemper selbst, schon lange in New York wohnhaft und mit dem jüdischen Musiker Todd Turkisher verheiratet, sieht es als ihre Pflicht, den Dialog über die Vergangenheit zu führen und an die Verbrechen der Shoa zu erinnern. Sie erzählt die Geschichten der Menschen und lässt ihre Lieder erklingen, so in den „Songs for Eternity".

HÖRT DIE ZEUGEN

Maßstabwerk Bad Liebenstein/OT Schweina, Schloßstraße 10
Bildung exklusiv für Lehrer*innen und Schüler*innen
Ort:
Maßstabwerk Bad Liebenstein/OT Schweina
Uhrzeit:
10:00 Uhr
HÖRT DIE ZEUGEN - Der Rabbiner im Gespräch, Begegnung und Gespräch mit Schülerinnen und Schülern

mit Tovia Ben-Chorin – Rabbiner jüdische Gemeinde St. Gallen (Schweiz) und
Thekla Bernecker – Gesprächsführung, Projektleitung ACHAVA Festspiele. Eine Produktion der ACHAVA Festspiele Thüringen in Kooperation mit der Stadt Bad Liebenstein, der Gemeinde Barchfeld-Immelborn, der Kinder- und Jugendkunstschule Wartburgkreis und der evangelischen Kirchgemeinde Barchfeld

HÖRT DIE ZEUGEN

Maßstabwerk Bad Liebenstein/OT Schweina, Schloßstraße 10
Bildung allgemein
Ort:
Maßstabwerk Bad Liebenstein/OT Schweina
Uhrzeit:
18:00 Uhr
HÖRT DIE ZEUGEN - Erinnerungen im Gestern und Heute. Zeitzeugengespräch, Film und Musik

mit Éva Fahidi-Pusztai – Auschwitz und Buchenwaldüberlebende (Ungarn) und
Martin Kranz – Gesprächsführung, Intendant ACHAVA Festspiele. Eine Produktion der ACHAVA Festspiele Thüringen in Kooperation mit der Stadt Bad Liebenstein, der Gemeinde Barchfeld-Immelborn, der Kinder- und Jugendkunstschule Wartburgkreis und der evangelischen Kirchgemeinde Barchfeld

SALAM KITCHEN

Nachbarschaftszentrum Eisenach, Goethestr. 10a
Bildung allgemein
Ort:
Nachbarschaftszentrum Eisenach
Uhrzeit:
18:00 Uhr
SALAM KITCHEN - Orient und Okzident kochen aus einem Topf!

Wissenswertes und Köstliches aus der Küche der Levante mit Malik Alkhalifa – Künstler und Koch (Syrien) und Alexandra Husemeyer – Projektleitung ACHAVA Festspiele und Köchin (Deutschland)

Mi 29.09.2021

Gleißendes Licht

Carl-Zeiss-Platz 15, 07743 Jena
Musik
Ort:
Volkshaus Jena
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
Gleißendes Licht - Ein kathartisches, transmediales Oratorium-Concerto von Marc Sinan

Jede Form des Faschismus und Rassismus in Deutschland wird in den Schatten gestellt durch die Schoa, in der Unfassbarkeit ihrer Dimension. 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland und 900 Jahre jüdisches Leben in Thüringen können nicht begangen werden, ohne der systematischen Verfolgung und Vernichtung der Juden Europas zu gedenken. Diese Mehrschichtigkeit versucht das Projekt „Gleißendes Licht" im Hier und Jetzt für ein Publikum erfahrbar zu machen. Dafür wird die Konstellation einer konzertanten Gleichzeitigkeit an vier symbolhaften Orten gewählt: Der Pianist Igor Levit spielt auf einem öffentlichen Platz in Jerusalem ein klassisches Programm. In Weimar ist ein Orchester auf dem Gelände des ehemaligen KZ Buchenwald zu hören. Im Volkshaus Jena erklingt ein Oratorium. Der Madrigalkreis singt am Jenaer Westbahnhof, dem Ausgangspunkt zahlreicher Deportationen. Igor Levit in Jerusalem, die Musikerinnen und Musiker in Buchenwald und der Chor am Westbahnhof Jena werden audiovisuell ins Volkshaus Jena hinzugeschaltet. An jedem der vier Orte findet ein für sich geschlossenes Konzert statt; und dennoch macht die virtuelle Verbindung offensichtlich, was wirklich ist: die unendliche Verbindung dieser Orte miteinander durch das unaussprechliche Verbrechen an den Juden. Im Kern des Oratorium-Concertos steht eine Ethik der Gegenwart, die sich aus dem Mehrklang formuliert. Ein musikalischer Ort des Humanismus und der Spiritualität in einer Zeit, in der Werte korrodieren und relativiert werden.

GLEISSENDES LICHT

Carl-Zeiss-Platz 15, 07743 Jena
Musik
Ort:
Volkshaus Jena
Uhrzeit:
19:00 Uhr
GLEISSENDES LICHT - Ein karthatisches, transmediales Oratorium-Concerto von Marc Sinan - JENA - WEIMAR - JERUSALEM. Uraufführung

Jede Form des Faschismus und Rassismus in Deutschland wird in den Schatten gestellt durch die Shoah, in der Unfassbarkeit ihrer Dimension. 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland und 900 Jahre jüdisches Leben in Thüringen können nicht begangen werden, ohne der systematischen Verfolgung und Vernichtung der Juden Europas zu gedenken. Und der Samen von Rassismus, Faschismus und Antisemitismus geht immer wieder auf. Das müssen wir schmerzhaft anerkennen. So spinnt sich ein roter Faden in der Geschichte Thüringens von 1121 über 1933-45 bis 2021. Diese Mehrschichtigkeit versucht das Projekt "Gleißendes Licht" im Hier und Jetzt für ein Publikum erfahrbar zu machen. Dafür wird die Konstellation einer konzertanten Gleichzeitigkeit an vier symbolhaften Orten gewählt: Ein PIanist spielt in Jerusalem ein klassisches Programm mit deutscher Klaviermusik des 19. Jahrhunderts -- Schubert, Schumann, Liszt, Beethoven. Eingeschoben in das Programm sind Kompositionen von Marc Sinan, die in höchster Verdichtung erkennbare Materialien aus den präsentierten Stücken zu einem hochverdichteten, fremdartigen Amalgam verschmilzt – eine schmerzhafte Beethoven Paraphrase. Zur gleichen Zeit ist in Weimar ein Bläserensemble der Staatskapelle sowie der Knabenchor Jena in Buchenwald zu hören. Verbunden wird dieser Auftritt mit dem Madrigalkfreis und der Philharmonie Jena, die im Volkshaus ein Oratorium erklingen lassen. Der Pianist in Jerusalem, die Musikerinnen und Musiker in Buchenwald werden audiovisuell ins Volkshaus Jena hinzugeschaltet. An jedem der drei Orte findet ein für sich geschlossenes Konzert statt: ein nahezu beiläufiges Klavierkonzert, ein jugendlicher Gedenk- und ein wütender Klagechor, ein rasendes Oratorium, ein trauerfeierliches sinfonisches Orchester: Und dennoch macht die virtuelle Verbindung offensichtlich, was wirklich ist: die unendliche Verbindung dieser Orte miteinander durch das unaussprechliche Verbrechen an den Juden. Eine Produktion der ACHAVA Festspielen Thüringen in Zusammenarbeit mit JenaKUltur, YMUSIC, der Jenaer Philharmonie, der Staatskapelle Weimar und der Stiftung Gedenkstätte Buchenwald und Mittelbau-Dora

„Erblicken wir in der Religion kein Hindernis." Juden in Bad Frankenhausen

Schloßstraße 13, 06567 Bad Frankenhausen/Kyffhäuser
Ausstellungen
Ort:
Regionalmuseum im Schloss Bad Frankenhausen
Uhrzeit:
10:00 Uhr
Veranstalter:
Regionalmuseum im Schloss Bad Frankenhausen in Kooperation mit dem Arbeitsverbund der Schwarzburger Museen
„Erblicken wir in der Religion kein Hindernis." Juden in Bad Frankenhausen

Kabinettausstellung im Regionalmuseum im Schloss Bad Frankenhausen.

HÖRT DIE ZEUGEN

Staatliches Ernst-Abbe-Gymnasium Eisenach
Bildung exklusiv für Lehrer*innen und Schüler*innen
Ort:
Staatliches Ernst-Abbe-Gymnasium Eisenach
Uhrzeit:
10:00 Uhr
HÖRT DIE ZEUGEN - Der Rabbiner im Gespräch | Teil 1

Begegnung und Gespräch mit Tovia Ben-Chorin – Rabbiner jüdische Gemeinde St. Gallen (Schweiz) und Alexandra Husemeyer – Gesprächsführung, Projektleitung ACHAVA Festspiele

Do 30.09.2021

GYPSY SOUL AND JEWISH HEART

Maßstabwerk Bad Liebenstein/OT Schweina, Schloßstraße 10
Musik
Ort:
Maßstabwerk Bad Liebenstein/OT Schweina
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Helmut Eisel – Klarinette Joscho Stephan – Sologitarre Günter Stephan – Rhytmusgitarre Max Schaaf – Kontrabass
GYPSY SOUL AND JEWISH HEART - Joscho Stephan Trio meets Helmut Eisel

Eine Produktion der ACHAVA Festspiele Thüringen in Kooperation mit der Stadt Bad Liebenstein, der Gemeinde Barchfeld-Immelborn, der Kinder- und Jugendkunstschule Wartburgkreis und der evangelischen Kirchgemeinde Barchfeld

HÖRT DIE ZEUGEN

Staatliche Gemeinschaftsschule Eisenach
Bildung exklusiv für Lehrer*innen und Schüler*innen
Ort:
Staatliche Gemeinschaftsschule Eisenach
HÖRT DIE ZEUGEN - Der Rabbiner im Gespräch | Teil 2

Begegnung und Gespräch mit Tovia Ben-Chorin – Rabbiner jüdische Gemeinde St. Gallen (Schweiz) und Thekla Bernecker – Gesprächsführung, Projektleitung Eisenach der ACHAVA Festspiele

4. Netzwerktreffen Demokratie und Schule

Sorbenweg 7, 99099 Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Erinnerungsort Topf & Söhne
Uhrzeit:
09:30 Uhr
4. Netzwerktreffen Demokratie und Schule - Jüdisches Leben in Thüringen und historisch-politisches Lernen

Thüringer Schülerinnen und Schüler tauschen sich beim 4. Netzwerktreffen über aktuelle Demokratie-Projekte und über Erfahrungen gemeinsam mit Projektpartnern zum Themenjahr „Neun Jahrhunderte jüdisches Leben“ aus. Zudem werden museumspädagogische Angebote vom Erinnerungsort Topf & Söhne unterbreitet. Parallel besuchen Lehrkräfte eine Fortbildungsveranstaltung zum Themenfeld historisch-politisches Lernen für die Gegenwart.

DIE SPUREN – Verlegung von Stolpersteinen

Stadtgebiet Bad Liebenstein
Bildung allgemein
Ort:
Stadtgebiet Bad Liebenstein
Uhrzeit:
11:00 Uhr
Veranstalter:
Gunter Demnig – Aktivist und Künstler (Deutschland)
DIE SPUREN – Verlegung von Stolpersteinen

Eine Produktion der ACHAVA Festspiele Thüringen in Kooperation mit der Stadt Bad Liebenstein, der Gemeinde Barchfeld-Immelborn, der Kinder- und Jugendkunstschule Wartburgkreis und der evangelischen Kirchgemeinde Barchfeld

EISENACH UNTERWEGS

Max-Cars-Platz 1, 99084 Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Neue Synagoge Erfurt
Uhrzeit:
15:00 Uhr
EISENACH UNTERWEGS - Begrüßung der neuen Thorarolle in Erfurt

Busreise mit Thekla Bernecker – Reiseleitung, Projektleitung Eisenach der ACHAVA Festspiele 

Einbringung der neuen Tora in Erfurt

Max-Cars-Platz 1, 99084 Erfurt
Hauptprojekt
Ort:
Neue Synagoge Erfurt
Einbringung der neuen Tora in Erfurt

Höhepunkt des Themenjahres ist das Entstehen einer neuen Torarolle für die Jüdische Landesgemeinde Thüringen als Geschenk
der beiden großen Kirchen – Signal eines Neuanfangs. Der Rabbiner und Toraschreiber Reuven Yaacobov lässt die Thüringer an verschiedenen Orten Anteil daran nehmen. Zum Abschluss des Themenjahrs wird die neue Rolle in einem feierlichen Umzug durch Erfurt in die Synagoge am Max-Cars-Platz getragen und in den Toraschrein eingehoben.

Fr 01.10.2021

Uhrzeit:
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Uhrzeit:
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Uhrzeit:
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Uhrzeit:
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DER GUTE ORT

Friedhof Eisenach
Führungen
Ort:
Friedhof Eisenach
Uhrzeit:
16:00 Uhr
DER GUTE ORT

Führung zu den jüdischen Gräbern des Eisenacher Friedhofs mit Siegbert Braun, Pastor i.R.
 

SCHAU HIN! – Objektführung im Lutherhaus

Lutherplatz 8, 99817 Eisenach
Führungen
Ort:
Lutherhaus Eisenach
Uhrzeit:
22:00 Uhr
SCHAU HIN! – Objektführung im Lutherhaus

mit Thekla Bernecker – Museumspädagogin Stiftung Lutherhaus 

Sa 02.10.2021

SCHAU HIN! – Objektführung im Lutherhaus

Lutherplatz 8, 99817 Eisenach
Führungen
Ort:
Lutherhaus Eisenach
Uhrzeit:
22:00 Uhr
SCHAU HIN! – Objektführung im Lutherhaus

mit Frank Rothe –Stiftung Lutherhaus 

Faroul

Festzelt Lutherplatz Eisenach
Musik
Ort:
Festzelt Lutherplatz Eisenach
Uhrzeit:
21:00 Uhr
Faroul - Das Konzert

MACH MIT!

Festzelt Lutherplatz Eisenach
Bildung allgemein
Ort:
Festzelt Lutherplatz Eisenach
Uhrzeit:
11:00 Uhr
MACH MIT!

Schülerprojekte zum Thema „Jüdisches Eisenach“ stellen sich vor.

DIE GEHEIMNISSE DER ZEICHEN

Festzelt Lutherplatz Eisenach
Bildung allgemein
Ort:
Festzelt Lutherplatz Eisenach
Uhrzeit:
14:00 Uhr
DIE GEHEIMNISSE DER ZEICHEN

Kalligraphie-Workshop Arabisch, Hebräisch, Deutsch mit Malik Alkhalifa und Max Wagner
 

DER BIBEL DER ANDEREN

Nikolaikirche Eisenach, Karlsplatz 22, Eisenach
Bildung allgemein
Ort:
Nikolaikirche Eisenach
Uhrzeit:
17:00 Uhr
DER BIBEL DER ANDEREN

Gottesdienstreihe mit Pfarrer Armin Pöhlmann

The cakemaker

Festzelt Lutherplatz Eisenach
Bildung allgemein
Ort:
Festzelt Lutherplatz Eisenach
Uhrzeit:
19:00 Uhr
The cakemaker

Filmvorführung und Gespräch; Raul Ofrir Graizer (Isarel) – Regisseur

So 03.10.2021

Uhrzeit:
Uhr

Uhrzeit:
Uhr

Uhrzeit:
Uhr

VON ORT ZU ORT – Die Friedhöfe

Ecke Leibnizallee und Musäusstraße und Hauptfriedhof Weimar
Führungen
Ort:
Jüdischer Friedhof Weimar
Uhrzeit:
11:00 Uhr
VON ORT ZU ORT – Die Friedhöfe

11:00 Uhr | Jüdischer Friedhof

• Grabsteinsetzung der Familie Elkan 
• Zeremonie zur Grabsteinsetzung mit Landesrabbiner Alexander Nachama 
• Informationen zur Geschichte des Friedhofes durch Thomas Bleicher
• Musikalische Umrahmung
 

12:00 Uhr | Gang durch die Stadt

• Es werden Orte jüdischen Lebens aufgesucht
• 3 Stationen auf dem Weg zum Hauptfriedhof
• Musikalische Begleitung 
 

13:00 Uhr | Historischer Friedhof

• Thema Bestattungsbräuche
• Thema Assimilation am Beispiel an Gräbern
• Thema Krematorium und Buchenwald
• Musikalische Umrahmung 
 

STOLPER . STEINE !

Stadtgebiet Eisenach
Führungen
Ort:
Stadtgebiet Eisenach
Uhrzeit:
13:00 Uhr
STOLPER . STEINE !

Stadtführung mit Frank Rothe – Stiftung Lutherhaus 

JÜDISCHES LEBEN IN EISENACH

Stadtgebiet Eisenach
Führungen
Ort:
Stadtgebiet Eisenach
Uhrzeit:
16:00 Uhr
JÜDISCHES LEBEN IN EISENACH - Treffpunkt: Tourist-Info auf dem Markt

Öffentliche Kinder- und Familienstadtführung mit Thekla Bernecker. Erkunden Sie mit uns Spuren jüdischer Geschichte der Stadt Eisenach zwischen Marktplatz, Judengasse und ehemaliger Synagoge.

Treffpunkt: Tourist-Info auf dem Markt, Ende: Lutherplatz

DEUTSCHLAND SINGT!

Marktplatz Eisenach
Musik
Ort:
Marktplatz Eisenach
Uhrzeit:
19:00 Uhr
DEUTSCHLAND SINGT!

Gemeinschaftliches Singen zum 3. Oktober auf dem Marktplatz von Eisenach

DEUTSCHLAND SINGT!

Platz der Demokratie Weimar
Musik
Ort:
Platz der Demokratie Weimar
Uhrzeit:
19:00 Uhr
DEUTSCHLAND SINGT!

Im vergangenen Jahr kamen 600 Mitwirkende auf den Weimarer Marktplatzt und sangen, redeten und gedachten geneinsam. Die Evangelische Allianz Weimar und ACHAVA Festspiele werden auch 2021 zum Beisammensein auf den Weimarer Marktplatz einladen. Gemeinsam danken – gemeinsam erinnern - gemeinsam hinschauen, heißt es am 3. Oktober 2021, um 19 Uhr auf dem Weimarer Marktplatz anlässlich der Friedensgebete und der Wiedervereinigung vor 31 Jahren. Jeder ist eingeladen, verbindende Volkslieder, Choräle, Gospels und Popsongs als Zeichen der Dankbarkeit mitzusingen und sich so für die friedvolle Weiterentwicklung der Einheit und Demokratie in unserem Land aktiv einzusetzen. Die musikalische Basis für dieses fröhliche und bunte Singen bilden Weimarer Musiker sowie ein Projektchor von Sängerinnen und Sängern aus Weimar, Jena und Umgebung unter der Leitung von Claudia Zohm. Kurze Zeitzeugengespräche zum Herbst 89 und 90 runden den Abend ab.  Kerzen sollen als historisches Zeichen der friedlichen Revolution sowie als ein Symbol von Frieden und Hoffnung hell in unsere Stadt und unser Land hinein strahlen. Eine Produktion der ACHAVA Festspiele in Zusammenarbeit mit der Stadt Weimar, der Stadt Trier, der weimar GmbH, der Volkshochschule, dem Grüne Wahlverwandschaften e.V, der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen und der Evangelischen Allianz Weimar e.V.

KLINGENDE UTOPIEN – 1700 Jahre jüdisches Leben

Theater Altenburg Gera, Theaterstraße 1, Gera
Musik
Ort:
Theater Altenburg Gera
Uhrzeit:
19:00 Uhr
KLINGENDE UTOPIEN – 1700 Jahre jüdisches Leben - „Das Cabinet des Dr. Caligari“ Stummfilm von Carl Mayer; Film mit Livemusik - Komposition von Jeff Beal. Abschlusskonzert der ACHAVA-Festspiele 2021 mit dem Bundesjazzorchester; Niels Klein – Künstlerische Leitung

Im Zentrum des Projekts steht das „Das Cabinet des Dr. Caligari“ (1920), geschrieben von Carl Mayer, Regie Robert Wiene, unter Beratung von Fritz Lang, der ursprünglich als Regisseur vorgesehen war. Der Film bietet genau 100 Jahre nach seiner Entstehung viele aktuelle Interpretationsmöglichkeiten als einer der ersten Horrorfilme, mit expressionistischem Design, seinen Themen wie psychische Erkrankungen, Krimi, Kritik an Militarismus und Autorität. Im Gegensatz zu vielen Komödien der Zeit, deren Humor heute schlecht funktioniert, bleibt dieser Film in 6 Akten bis heute ein Klassiker. Der bekannte Hollywood-Filmkomponist Jeff Beal (u.a. „House of Cards“) konnte bereits gewonnen werden, diesen außergewöhnlichen Film neu für das BuJazzO zu vertonen. Dieser große Film (ca. 75 Minuten) wird ergänzt durch einige kurze Stumm- bzw. Animationsfilme (von Künstlern wie Lotte Reiniger, Hedwig und Gerda Otto) aus der berühmten Berliner Werbeagentur Julius Pinschewer. Eine Koproduktion der ACHAVA Festspielen Thüringen in Zusammenarbeit mit mit dem Bundesjazzorchester und dem Theater Gera

L’CHAIM – Kochworkshop israelisch-palästinensicher Familienrezepte

Nachbarschaftszentrum Eisenach, Goethestr. 10a
Bildung allgemein
Ort:
Nachbarschaftszentrum Eisenach
Uhrzeit:
14:00 Uhr
L’CHAIM – Kochworkshop israelisch-palästinensicher Familienrezepte

Der Koch und Buchautor Raul Ofrir Graizer aus Israel kocht mit den Eisenachern seine Familienrezepte.

IM GESPRÄCH – das Entjudungsinstitut und sein Leiter

Festzelt Lutherplatz Eisenach
Bildung allgemein
Ort:
Festzelt Lutherplatz Eisenach
Uhrzeit:
15:00 Uhr
IM GESPRÄCH – das Entjudungsinstitut und sein Leiter

Der Enkel des ehemaligen Leiters, Rüdiger Glufke, spricht über seinen Großvater mit Dr. Jochen Birkenmeier – Kurator Stiftung Lutherhaus

Sa 20.11.2021

„Jiddische Fantasien“

Straße des Friedens 120, 07548 Gera
Musik
Ort:
Haus Schulenburg
Uhrzeit:
19:30 Uhr
„Jiddische Fantasien“ - Konzert mit Johannes Paul Gräßer (Geige, Erfurt) Sandra Hollstein (Klavier, München) und Michel Watzinger (Hackbrett, München)

Der Erfurter Geiger Johannes Paul Gräßer spielt seit über 20 Jahren Klezmer in verschiedenen Besetzungen und ist Leiter des Klezmerorchesters Erfurt. 

Das neue Programm "Jiddische Fantasien" nimmt das Publikum mit auf eine Klangreise in die Welt jiddischer Instrumentalmusik. 

Die einzigartigen und verzaubernden Melodien der Geige, mal seufzend, mal lachend, verschmelzen in lieblichen mitunter dramatischen Dialogen mit dem Klavier und dem Hackbrett zu einer Klangsymbiose.

Das Trio verbindet traditionelle Musik der Juden Osteuropas mit neuen Elementen hin zu einem frischen, lebendigen Klangerlebnis, das unendliche Geschichten zu erzählen vermag. - Klezmer zwischen Tradition und Erneuerung.