Hinweis: Um die korrekte Darstellung der Seite zu erhalten, müssen Sie beim Drucken die Hintergrundgrafiken erlauben.

Veranstaltungs­übersicht 10/2020–12/2021

Fr 30.07.2021

DIE ZEUGEN - Fotoausstellung im öffentlichen Raum

Bahnhofsvorplatz, Jorge-Semprún-Platz , Stéphane-Hessel-Platz  Weimar
Ausstellungen
Ort:
Jorge-Semprún-Platz
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
DIE ZEUGEN - Fotoausstellung im öffentlichen Raum - 22 überlebensgroße Porträts von Überlebenden des Konzentrationslagers Buchenwald. Dauerausstellung im öffentlichen Raum.

Weimar steht für Humanismus, Aufklärung und die Moderne genauso wie für Barbarei und Völkermord. Das Konzentrationslager Buchenwald auf dem Ettersberg gehört zu dieser Stadt und soll uns Mahnung sein. Die Häftlinge des Konzentrationslagers wurden durch die Stadt getrieben und waren somit sichtbar. Der Weg vom Weimarer Hauptbahnhof in die Innenstadt ist von zahlreichen Wegmarken gesäumt. Im Norden der Bahnhofsvorplatz, er ist stark frequentiert, der Platz der 56.000 hat direkten Bezug zum Konzentrationslager, das Neue Museum als ein Ort der Kunst, das jetzige Landesverwaltungsamt war früher Gauforum und somit Sitz des Nationalsozialismus und im Süden das neue Bauhaus Museum als Synonym des Aufbruchs in die Moderne. Der Weimarer Fotograf Thomas Müller porträtierte über mehrere Jahre ehemalige Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald aus verschiedenen Nationen. Zweiundzwanzig großformatige Fotoporträts stehen im Stadtraum Weimar und laden zum Innehalten und Nachdenken ein. Eine Produktion der ACHAVA Festspiele Thüringen in Zusammenarbeit mit der Stadt Weimar und der Stiftung Gedenkstätte Buchenwald und Mittelbau-Dora.

„Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch“ Geboren in Auschwitz

Am Tivoli 3, 99867 Gotha
Bildung allgemein, Ausstellungen, Führungen
Ort:
Tivoli Gotha
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:

Bildung vereint e. V. Gotha

„Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch“ Geboren in Auschwitz - Ausstellung im Gothaer Tivoli

www.bildung-vereint.de

Die Ausstellung „Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch: Geboren in Auschwitz“ von Alwin Meyer kann ab dem 14.7.21 im Gothaer Tivoli besucht werden. Alwin Meyer, Journalist und Sachbuchautor, begann 1972 mit der weltweiten Spurensuche nach den Kindern von Auschwitz. In vielen Ländern führte er und führt nach wie vor Gespräche mit Menschen, die bei ihrer Befreiung oft noch Kinder und Babys waren. Er hörte zu, fragte nach, kam wieder, fotografierte und filmte – getragen vom Vertrauen der Frauen und Männer, die ihm gegenübersaßen. Die aktuelle Ausstellung porträtiert Kinder, die Auschwitz und anderen Lagern unter kaum vorstellbaren Bedingungen geboren wurden und über ihr Leben berichten. 

Bereits 2017 besuchte Alwin Meyer auf Einladung der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen zu einem Vortrag die Stadt Gotha. Im September des Folgejahres konnte seine Ausstellung „Vergesst uns nicht – Die Kinder von Auschwitz“ im Gothaer Tivoli und damit erstmals in Thüringen gezeigt werden. 2020 wurde in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin, seine umfangreiche Ausstellung „Geboren in Auschwitz“, welche in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Auschwitz Komitee e.V. entstanden ist, eröffnet: „Mit seinen Recherchen, seinen Büchern und Ausstellungen hat Alwin Meyer den Forschungsarbeiten über die Geschichte von Auschwitz entscheidende Kapitel hinzugefügt.“, Christoph Heubner, Exekutiv Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees.

14.7.21, 12.30 Uhr, Eröffnung mit dem Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, Bodo Ramelow, und weiteren Gästen

15.7.21, 19.00 Uhr, Vortrag Prof. Dr. Reinhard Schramm: Jüdisches Leben in Thüringen, Vortrag Alwin Meyer: Geboren in Auschwitz

Es laden ein: Bildung vereint e.V. in Zusammenarbeit mit Arbeit und Leben Thüringen, Förderverein Gothaer Tivoli e.V., KommPottPora e.V., Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Gotha, Verein für Stadtgeschichte Gotha e.V. 

Der Eintritt ist frei, um Voranmeldung wird gebeten. Weitere Info: www.tivoli-gotha.de

Besichtigung: Di.-Do. 10-17 Uhr und nach Vereinbarung.

Zwei Häuser eines Herrn. Kirchen und Synagogen in der Slowakei.

Bahnhofstraße 7, 99084 Erfurt
Bildung allgemein, Ausstellungen
Ort:
Reglerkirche Erfurt
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Zwei Häuser eines Herrn. Kirchen und Synagogen in der Slowakei.

Die Künstler Monika und Lubo Stacho haben in den Jahren 2008 bis 2011 in mehreren Städten in der Slowakei jeweils den Innenraum eines christlichen und eines jüdischen Gotteshauses fotografiert und diese Fotos einander gegenüber gestellt. Der Zustand der Bauten kann meist nicht unterschiedlicher sein: Liebevoll renovierte Kirchen stehen verlassenen, oft entweihten Synagogen gegenüber, die nicht mehr religiös genutzt werden. Aus diesen Bildern setzt sich die Ausstellung "Zwei Häuser eines Herrn" zusammen.

Der entstehende Gesamteindruck ist nicht auf die Slowakei beschränkt, sondern zeigt die europaweite Dimension des Themas. So fügt er sich in die Themenjahre "Neun Jahrhunderte jüdisches Leben in Thüringen" und "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" ein.

Die Ausstellung wird realisiert in Kooperation mit dem Deutschen Kulturforum östliches Europa, dem Honorarkonsul der Slowakischen Republik für Thüringen und Sachsen, dem Augustinerkonvent Erfurt, der Evangelischen Reglergemeinde Erfurt, dem Slowakischen Institut Berlin und der Kulturreferentin für den Donauraum am Donauschwäbischen Zentralmuseum Ulm.

Vernissage: Montag, 28. Juni 2021, 20.00 Uhr

Laufzeit der Ausstellung: Dienstag, 29. Juni 2021, bis Samstag, 7. August 2021

Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 10-13 Uhr und 17-19 Uhr sowie nach den Gottesdiensten

Sa 31.07.2021

DIE ZEUGEN - Fotoausstellung im öffentlichen Raum

Bahnhofsvorplatz, Jorge-Semprún-Platz , Stéphane-Hessel-Platz  Weimar
Ausstellungen
Ort:
Jorge-Semprún-Platz
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
DIE ZEUGEN - Fotoausstellung im öffentlichen Raum - 22 überlebensgroße Porträts von Überlebenden des Konzentrationslagers Buchenwald. Dauerausstellung im öffentlichen Raum.

Weimar steht für Humanismus, Aufklärung und die Moderne genauso wie für Barbarei und Völkermord. Das Konzentrationslager Buchenwald auf dem Ettersberg gehört zu dieser Stadt und soll uns Mahnung sein. Die Häftlinge des Konzentrationslagers wurden durch die Stadt getrieben und waren somit sichtbar. Der Weg vom Weimarer Hauptbahnhof in die Innenstadt ist von zahlreichen Wegmarken gesäumt. Im Norden der Bahnhofsvorplatz, er ist stark frequentiert, der Platz der 56.000 hat direkten Bezug zum Konzentrationslager, das Neue Museum als ein Ort der Kunst, das jetzige Landesverwaltungsamt war früher Gauforum und somit Sitz des Nationalsozialismus und im Süden das neue Bauhaus Museum als Synonym des Aufbruchs in die Moderne. Der Weimarer Fotograf Thomas Müller porträtierte über mehrere Jahre ehemalige Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald aus verschiedenen Nationen. Zweiundzwanzig großformatige Fotoporträts stehen im Stadtraum Weimar und laden zum Innehalten und Nachdenken ein. Eine Produktion der ACHAVA Festspiele Thüringen in Zusammenarbeit mit der Stadt Weimar und der Stiftung Gedenkstätte Buchenwald und Mittelbau-Dora.

„Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch“ Geboren in Auschwitz

Am Tivoli 3, 99867 Gotha
Bildung allgemein, Ausstellungen, Führungen
Ort:
Tivoli Gotha
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:

Bildung vereint e. V. Gotha

„Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch“ Geboren in Auschwitz - Ausstellung im Gothaer Tivoli

www.bildung-vereint.de

Die Ausstellung „Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch: Geboren in Auschwitz“ von Alwin Meyer kann ab dem 14.7.21 im Gothaer Tivoli besucht werden. Alwin Meyer, Journalist und Sachbuchautor, begann 1972 mit der weltweiten Spurensuche nach den Kindern von Auschwitz. In vielen Ländern führte er und führt nach wie vor Gespräche mit Menschen, die bei ihrer Befreiung oft noch Kinder und Babys waren. Er hörte zu, fragte nach, kam wieder, fotografierte und filmte – getragen vom Vertrauen der Frauen und Männer, die ihm gegenübersaßen. Die aktuelle Ausstellung porträtiert Kinder, die Auschwitz und anderen Lagern unter kaum vorstellbaren Bedingungen geboren wurden und über ihr Leben berichten. 

Bereits 2017 besuchte Alwin Meyer auf Einladung der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen zu einem Vortrag die Stadt Gotha. Im September des Folgejahres konnte seine Ausstellung „Vergesst uns nicht – Die Kinder von Auschwitz“ im Gothaer Tivoli und damit erstmals in Thüringen gezeigt werden. 2020 wurde in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin, seine umfangreiche Ausstellung „Geboren in Auschwitz“, welche in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Auschwitz Komitee e.V. entstanden ist, eröffnet: „Mit seinen Recherchen, seinen Büchern und Ausstellungen hat Alwin Meyer den Forschungsarbeiten über die Geschichte von Auschwitz entscheidende Kapitel hinzugefügt.“, Christoph Heubner, Exekutiv Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees.

14.7.21, 12.30 Uhr, Eröffnung mit dem Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, Bodo Ramelow, und weiteren Gästen

15.7.21, 19.00 Uhr, Vortrag Prof. Dr. Reinhard Schramm: Jüdisches Leben in Thüringen, Vortrag Alwin Meyer: Geboren in Auschwitz

Es laden ein: Bildung vereint e.V. in Zusammenarbeit mit Arbeit und Leben Thüringen, Förderverein Gothaer Tivoli e.V., KommPottPora e.V., Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Gotha, Verein für Stadtgeschichte Gotha e.V. 

Der Eintritt ist frei, um Voranmeldung wird gebeten. Weitere Info: www.tivoli-gotha.de

Besichtigung: Di.-Do. 10-17 Uhr und nach Vereinbarung.

Zwei Häuser eines Herrn. Kirchen und Synagogen in der Slowakei.

Bahnhofstraße 7, 99084 Erfurt
Bildung allgemein, Ausstellungen
Ort:
Reglerkirche Erfurt
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Zwei Häuser eines Herrn. Kirchen und Synagogen in der Slowakei.

Die Künstler Monika und Lubo Stacho haben in den Jahren 2008 bis 2011 in mehreren Städten in der Slowakei jeweils den Innenraum eines christlichen und eines jüdischen Gotteshauses fotografiert und diese Fotos einander gegenüber gestellt. Der Zustand der Bauten kann meist nicht unterschiedlicher sein: Liebevoll renovierte Kirchen stehen verlassenen, oft entweihten Synagogen gegenüber, die nicht mehr religiös genutzt werden. Aus diesen Bildern setzt sich die Ausstellung "Zwei Häuser eines Herrn" zusammen.

Der entstehende Gesamteindruck ist nicht auf die Slowakei beschränkt, sondern zeigt die europaweite Dimension des Themas. So fügt er sich in die Themenjahre "Neun Jahrhunderte jüdisches Leben in Thüringen" und "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" ein.

Die Ausstellung wird realisiert in Kooperation mit dem Deutschen Kulturforum östliches Europa, dem Honorarkonsul der Slowakischen Republik für Thüringen und Sachsen, dem Augustinerkonvent Erfurt, der Evangelischen Reglergemeinde Erfurt, dem Slowakischen Institut Berlin und der Kulturreferentin für den Donauraum am Donauschwäbischen Zentralmuseum Ulm.

Vernissage: Montag, 28. Juni 2021, 20.00 Uhr

Laufzeit der Ausstellung: Dienstag, 29. Juni 2021, bis Samstag, 7. August 2021

Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 10-13 Uhr und 17-19 Uhr sowie nach den Gottesdiensten

So 01.08.2021

DIE ZEUGEN - Fotoausstellung im öffentlichen Raum

Bahnhofsvorplatz, Jorge-Semprún-Platz , Stéphane-Hessel-Platz  Weimar
Ausstellungen
Ort:
Jorge-Semprún-Platz
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
DIE ZEUGEN - Fotoausstellung im öffentlichen Raum - 22 überlebensgroße Porträts von Überlebenden des Konzentrationslagers Buchenwald. Dauerausstellung im öffentlichen Raum.

Weimar steht für Humanismus, Aufklärung und die Moderne genauso wie für Barbarei und Völkermord. Das Konzentrationslager Buchenwald auf dem Ettersberg gehört zu dieser Stadt und soll uns Mahnung sein. Die Häftlinge des Konzentrationslagers wurden durch die Stadt getrieben und waren somit sichtbar. Der Weg vom Weimarer Hauptbahnhof in die Innenstadt ist von zahlreichen Wegmarken gesäumt. Im Norden der Bahnhofsvorplatz, er ist stark frequentiert, der Platz der 56.000 hat direkten Bezug zum Konzentrationslager, das Neue Museum als ein Ort der Kunst, das jetzige Landesverwaltungsamt war früher Gauforum und somit Sitz des Nationalsozialismus und im Süden das neue Bauhaus Museum als Synonym des Aufbruchs in die Moderne. Der Weimarer Fotograf Thomas Müller porträtierte über mehrere Jahre ehemalige Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald aus verschiedenen Nationen. Zweiundzwanzig großformatige Fotoporträts stehen im Stadtraum Weimar und laden zum Innehalten und Nachdenken ein. Eine Produktion der ACHAVA Festspiele Thüringen in Zusammenarbeit mit der Stadt Weimar und der Stiftung Gedenkstätte Buchenwald und Mittelbau-Dora.

„Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch“ Geboren in Auschwitz

Am Tivoli 3, 99867 Gotha
Bildung allgemein, Ausstellungen, Führungen
Ort:
Tivoli Gotha
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:

Bildung vereint e. V. Gotha

„Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch“ Geboren in Auschwitz - Ausstellung im Gothaer Tivoli

www.bildung-vereint.de

Die Ausstellung „Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch: Geboren in Auschwitz“ von Alwin Meyer kann ab dem 14.7.21 im Gothaer Tivoli besucht werden. Alwin Meyer, Journalist und Sachbuchautor, begann 1972 mit der weltweiten Spurensuche nach den Kindern von Auschwitz. In vielen Ländern führte er und führt nach wie vor Gespräche mit Menschen, die bei ihrer Befreiung oft noch Kinder und Babys waren. Er hörte zu, fragte nach, kam wieder, fotografierte und filmte – getragen vom Vertrauen der Frauen und Männer, die ihm gegenübersaßen. Die aktuelle Ausstellung porträtiert Kinder, die Auschwitz und anderen Lagern unter kaum vorstellbaren Bedingungen geboren wurden und über ihr Leben berichten. 

Bereits 2017 besuchte Alwin Meyer auf Einladung der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen zu einem Vortrag die Stadt Gotha. Im September des Folgejahres konnte seine Ausstellung „Vergesst uns nicht – Die Kinder von Auschwitz“ im Gothaer Tivoli und damit erstmals in Thüringen gezeigt werden. 2020 wurde in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin, seine umfangreiche Ausstellung „Geboren in Auschwitz“, welche in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Auschwitz Komitee e.V. entstanden ist, eröffnet: „Mit seinen Recherchen, seinen Büchern und Ausstellungen hat Alwin Meyer den Forschungsarbeiten über die Geschichte von Auschwitz entscheidende Kapitel hinzugefügt.“, Christoph Heubner, Exekutiv Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees.

14.7.21, 12.30 Uhr, Eröffnung mit dem Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, Bodo Ramelow, und weiteren Gästen

15.7.21, 19.00 Uhr, Vortrag Prof. Dr. Reinhard Schramm: Jüdisches Leben in Thüringen, Vortrag Alwin Meyer: Geboren in Auschwitz

Es laden ein: Bildung vereint e.V. in Zusammenarbeit mit Arbeit und Leben Thüringen, Förderverein Gothaer Tivoli e.V., KommPottPora e.V., Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Gotha, Verein für Stadtgeschichte Gotha e.V. 

Der Eintritt ist frei, um Voranmeldung wird gebeten. Weitere Info: www.tivoli-gotha.de

Besichtigung: Di.-Do. 10-17 Uhr und nach Vereinbarung.

Zwei Häuser eines Herrn. Kirchen und Synagogen in der Slowakei.

Bahnhofstraße 7, 99084 Erfurt
Bildung allgemein, Ausstellungen
Ort:
Reglerkirche Erfurt
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Zwei Häuser eines Herrn. Kirchen und Synagogen in der Slowakei.

Die Künstler Monika und Lubo Stacho haben in den Jahren 2008 bis 2011 in mehreren Städten in der Slowakei jeweils den Innenraum eines christlichen und eines jüdischen Gotteshauses fotografiert und diese Fotos einander gegenüber gestellt. Der Zustand der Bauten kann meist nicht unterschiedlicher sein: Liebevoll renovierte Kirchen stehen verlassenen, oft entweihten Synagogen gegenüber, die nicht mehr religiös genutzt werden. Aus diesen Bildern setzt sich die Ausstellung "Zwei Häuser eines Herrn" zusammen.

Der entstehende Gesamteindruck ist nicht auf die Slowakei beschränkt, sondern zeigt die europaweite Dimension des Themas. So fügt er sich in die Themenjahre "Neun Jahrhunderte jüdisches Leben in Thüringen" und "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" ein.

Die Ausstellung wird realisiert in Kooperation mit dem Deutschen Kulturforum östliches Europa, dem Honorarkonsul der Slowakischen Republik für Thüringen und Sachsen, dem Augustinerkonvent Erfurt, der Evangelischen Reglergemeinde Erfurt, dem Slowakischen Institut Berlin und der Kulturreferentin für den Donauraum am Donauschwäbischen Zentralmuseum Ulm.

Vernissage: Montag, 28. Juni 2021, 20.00 Uhr

Laufzeit der Ausstellung: Dienstag, 29. Juni 2021, bis Samstag, 7. August 2021

Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 10-13 Uhr und 17-19 Uhr sowie nach den Gottesdiensten

Mo 02.08.2021

DIE ZEUGEN - Fotoausstellung im öffentlichen Raum

Bahnhofsvorplatz, Jorge-Semprún-Platz , Stéphane-Hessel-Platz  Weimar
Ausstellungen
Ort:
Jorge-Semprún-Platz
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
DIE ZEUGEN - Fotoausstellung im öffentlichen Raum - 22 überlebensgroße Porträts von Überlebenden des Konzentrationslagers Buchenwald. Dauerausstellung im öffentlichen Raum.

Weimar steht für Humanismus, Aufklärung und die Moderne genauso wie für Barbarei und Völkermord. Das Konzentrationslager Buchenwald auf dem Ettersberg gehört zu dieser Stadt und soll uns Mahnung sein. Die Häftlinge des Konzentrationslagers wurden durch die Stadt getrieben und waren somit sichtbar. Der Weg vom Weimarer Hauptbahnhof in die Innenstadt ist von zahlreichen Wegmarken gesäumt. Im Norden der Bahnhofsvorplatz, er ist stark frequentiert, der Platz der 56.000 hat direkten Bezug zum Konzentrationslager, das Neue Museum als ein Ort der Kunst, das jetzige Landesverwaltungsamt war früher Gauforum und somit Sitz des Nationalsozialismus und im Süden das neue Bauhaus Museum als Synonym des Aufbruchs in die Moderne. Der Weimarer Fotograf Thomas Müller porträtierte über mehrere Jahre ehemalige Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald aus verschiedenen Nationen. Zweiundzwanzig großformatige Fotoporträts stehen im Stadtraum Weimar und laden zum Innehalten und Nachdenken ein. Eine Produktion der ACHAVA Festspiele Thüringen in Zusammenarbeit mit der Stadt Weimar und der Stiftung Gedenkstätte Buchenwald und Mittelbau-Dora.

„Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch“ Geboren in Auschwitz

Am Tivoli 3, 99867 Gotha
Bildung allgemein, Ausstellungen, Führungen
Ort:
Tivoli Gotha
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:

Bildung vereint e. V. Gotha

„Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch“ Geboren in Auschwitz - Ausstellung im Gothaer Tivoli

www.bildung-vereint.de

Die Ausstellung „Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch: Geboren in Auschwitz“ von Alwin Meyer kann ab dem 14.7.21 im Gothaer Tivoli besucht werden. Alwin Meyer, Journalist und Sachbuchautor, begann 1972 mit der weltweiten Spurensuche nach den Kindern von Auschwitz. In vielen Ländern führte er und führt nach wie vor Gespräche mit Menschen, die bei ihrer Befreiung oft noch Kinder und Babys waren. Er hörte zu, fragte nach, kam wieder, fotografierte und filmte – getragen vom Vertrauen der Frauen und Männer, die ihm gegenübersaßen. Die aktuelle Ausstellung porträtiert Kinder, die Auschwitz und anderen Lagern unter kaum vorstellbaren Bedingungen geboren wurden und über ihr Leben berichten. 

Bereits 2017 besuchte Alwin Meyer auf Einladung der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen zu einem Vortrag die Stadt Gotha. Im September des Folgejahres konnte seine Ausstellung „Vergesst uns nicht – Die Kinder von Auschwitz“ im Gothaer Tivoli und damit erstmals in Thüringen gezeigt werden. 2020 wurde in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin, seine umfangreiche Ausstellung „Geboren in Auschwitz“, welche in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Auschwitz Komitee e.V. entstanden ist, eröffnet: „Mit seinen Recherchen, seinen Büchern und Ausstellungen hat Alwin Meyer den Forschungsarbeiten über die Geschichte von Auschwitz entscheidende Kapitel hinzugefügt.“, Christoph Heubner, Exekutiv Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees.

14.7.21, 12.30 Uhr, Eröffnung mit dem Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, Bodo Ramelow, und weiteren Gästen

15.7.21, 19.00 Uhr, Vortrag Prof. Dr. Reinhard Schramm: Jüdisches Leben in Thüringen, Vortrag Alwin Meyer: Geboren in Auschwitz

Es laden ein: Bildung vereint e.V. in Zusammenarbeit mit Arbeit und Leben Thüringen, Förderverein Gothaer Tivoli e.V., KommPottPora e.V., Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Gotha, Verein für Stadtgeschichte Gotha e.V. 

Der Eintritt ist frei, um Voranmeldung wird gebeten. Weitere Info: www.tivoli-gotha.de

Besichtigung: Di.-Do. 10-17 Uhr und nach Vereinbarung.

Zwei Häuser eines Herrn. Kirchen und Synagogen in der Slowakei.

Bahnhofstraße 7, 99084 Erfurt
Bildung allgemein, Ausstellungen
Ort:
Reglerkirche Erfurt
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Zwei Häuser eines Herrn. Kirchen und Synagogen in der Slowakei.

Die Künstler Monika und Lubo Stacho haben in den Jahren 2008 bis 2011 in mehreren Städten in der Slowakei jeweils den Innenraum eines christlichen und eines jüdischen Gotteshauses fotografiert und diese Fotos einander gegenüber gestellt. Der Zustand der Bauten kann meist nicht unterschiedlicher sein: Liebevoll renovierte Kirchen stehen verlassenen, oft entweihten Synagogen gegenüber, die nicht mehr religiös genutzt werden. Aus diesen Bildern setzt sich die Ausstellung "Zwei Häuser eines Herrn" zusammen.

Der entstehende Gesamteindruck ist nicht auf die Slowakei beschränkt, sondern zeigt die europaweite Dimension des Themas. So fügt er sich in die Themenjahre "Neun Jahrhunderte jüdisches Leben in Thüringen" und "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" ein.

Die Ausstellung wird realisiert in Kooperation mit dem Deutschen Kulturforum östliches Europa, dem Honorarkonsul der Slowakischen Republik für Thüringen und Sachsen, dem Augustinerkonvent Erfurt, der Evangelischen Reglergemeinde Erfurt, dem Slowakischen Institut Berlin und der Kulturreferentin für den Donauraum am Donauschwäbischen Zentralmuseum Ulm.

Vernissage: Montag, 28. Juni 2021, 20.00 Uhr

Laufzeit der Ausstellung: Dienstag, 29. Juni 2021, bis Samstag, 7. August 2021

Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 10-13 Uhr und 17-19 Uhr sowie nach den Gottesdiensten

Di 03.08.2021

DIE ZEUGEN - Fotoausstellung im öffentlichen Raum

Bahnhofsvorplatz, Jorge-Semprún-Platz , Stéphane-Hessel-Platz  Weimar
Ausstellungen
Ort:
Jorge-Semprún-Platz
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
DIE ZEUGEN - Fotoausstellung im öffentlichen Raum - 22 überlebensgroße Porträts von Überlebenden des Konzentrationslagers Buchenwald. Dauerausstellung im öffentlichen Raum.

Weimar steht für Humanismus, Aufklärung und die Moderne genauso wie für Barbarei und Völkermord. Das Konzentrationslager Buchenwald auf dem Ettersberg gehört zu dieser Stadt und soll uns Mahnung sein. Die Häftlinge des Konzentrationslagers wurden durch die Stadt getrieben und waren somit sichtbar. Der Weg vom Weimarer Hauptbahnhof in die Innenstadt ist von zahlreichen Wegmarken gesäumt. Im Norden der Bahnhofsvorplatz, er ist stark frequentiert, der Platz der 56.000 hat direkten Bezug zum Konzentrationslager, das Neue Museum als ein Ort der Kunst, das jetzige Landesverwaltungsamt war früher Gauforum und somit Sitz des Nationalsozialismus und im Süden das neue Bauhaus Museum als Synonym des Aufbruchs in die Moderne. Der Weimarer Fotograf Thomas Müller porträtierte über mehrere Jahre ehemalige Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald aus verschiedenen Nationen. Zweiundzwanzig großformatige Fotoporträts stehen im Stadtraum Weimar und laden zum Innehalten und Nachdenken ein. Eine Produktion der ACHAVA Festspiele Thüringen in Zusammenarbeit mit der Stadt Weimar und der Stiftung Gedenkstätte Buchenwald und Mittelbau-Dora.

Jüdisches Leben in Nordhausen im 19. Jahrhundert

Barfüßerstraße 6, 99734 Nordhausen
Ausstellungen
Ort:
Flohburg | Das Nordhausen Museum
Uhrzeit:
10:00 Uhr
Veranstalter:
Flohburg | Das Nordhausen Museum
Jüdisches Leben in Nordhausen im 19. Jahrhundert - Sonderausstellung in der Flohburg Nordhausen

Sonderausstellung in der Flohburg Nordhausen.

„Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch“ Geboren in Auschwitz

Am Tivoli 3, 99867 Gotha
Bildung allgemein, Ausstellungen, Führungen
Ort:
Tivoli Gotha
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:

Bildung vereint e. V. Gotha

„Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch“ Geboren in Auschwitz - Ausstellung im Gothaer Tivoli

www.bildung-vereint.de

Die Ausstellung „Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch: Geboren in Auschwitz“ von Alwin Meyer kann ab dem 14.7.21 im Gothaer Tivoli besucht werden. Alwin Meyer, Journalist und Sachbuchautor, begann 1972 mit der weltweiten Spurensuche nach den Kindern von Auschwitz. In vielen Ländern führte er und führt nach wie vor Gespräche mit Menschen, die bei ihrer Befreiung oft noch Kinder und Babys waren. Er hörte zu, fragte nach, kam wieder, fotografierte und filmte – getragen vom Vertrauen der Frauen und Männer, die ihm gegenübersaßen. Die aktuelle Ausstellung porträtiert Kinder, die Auschwitz und anderen Lagern unter kaum vorstellbaren Bedingungen geboren wurden und über ihr Leben berichten. 

Bereits 2017 besuchte Alwin Meyer auf Einladung der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen zu einem Vortrag die Stadt Gotha. Im September des Folgejahres konnte seine Ausstellung „Vergesst uns nicht – Die Kinder von Auschwitz“ im Gothaer Tivoli und damit erstmals in Thüringen gezeigt werden. 2020 wurde in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin, seine umfangreiche Ausstellung „Geboren in Auschwitz“, welche in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Auschwitz Komitee e.V. entstanden ist, eröffnet: „Mit seinen Recherchen, seinen Büchern und Ausstellungen hat Alwin Meyer den Forschungsarbeiten über die Geschichte von Auschwitz entscheidende Kapitel hinzugefügt.“, Christoph Heubner, Exekutiv Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees.

14.7.21, 12.30 Uhr, Eröffnung mit dem Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, Bodo Ramelow, und weiteren Gästen

15.7.21, 19.00 Uhr, Vortrag Prof. Dr. Reinhard Schramm: Jüdisches Leben in Thüringen, Vortrag Alwin Meyer: Geboren in Auschwitz

Es laden ein: Bildung vereint e.V. in Zusammenarbeit mit Arbeit und Leben Thüringen, Förderverein Gothaer Tivoli e.V., KommPottPora e.V., Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Gotha, Verein für Stadtgeschichte Gotha e.V. 

Der Eintritt ist frei, um Voranmeldung wird gebeten. Weitere Info: www.tivoli-gotha.de

Besichtigung: Di.-Do. 10-17 Uhr und nach Vereinbarung.

Zwei Häuser eines Herrn. Kirchen und Synagogen in der Slowakei.

Bahnhofstraße 7, 99084 Erfurt
Bildung allgemein, Ausstellungen
Ort:
Reglerkirche Erfurt
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Zwei Häuser eines Herrn. Kirchen und Synagogen in der Slowakei.

Die Künstler Monika und Lubo Stacho haben in den Jahren 2008 bis 2011 in mehreren Städten in der Slowakei jeweils den Innenraum eines christlichen und eines jüdischen Gotteshauses fotografiert und diese Fotos einander gegenüber gestellt. Der Zustand der Bauten kann meist nicht unterschiedlicher sein: Liebevoll renovierte Kirchen stehen verlassenen, oft entweihten Synagogen gegenüber, die nicht mehr religiös genutzt werden. Aus diesen Bildern setzt sich die Ausstellung "Zwei Häuser eines Herrn" zusammen.

Der entstehende Gesamteindruck ist nicht auf die Slowakei beschränkt, sondern zeigt die europaweite Dimension des Themas. So fügt er sich in die Themenjahre "Neun Jahrhunderte jüdisches Leben in Thüringen" und "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" ein.

Die Ausstellung wird realisiert in Kooperation mit dem Deutschen Kulturforum östliches Europa, dem Honorarkonsul der Slowakischen Republik für Thüringen und Sachsen, dem Augustinerkonvent Erfurt, der Evangelischen Reglergemeinde Erfurt, dem Slowakischen Institut Berlin und der Kulturreferentin für den Donauraum am Donauschwäbischen Zentralmuseum Ulm.

Vernissage: Montag, 28. Juni 2021, 20.00 Uhr

Laufzeit der Ausstellung: Dienstag, 29. Juni 2021, bis Samstag, 7. August 2021

Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 10-13 Uhr und 17-19 Uhr sowie nach den Gottesdiensten

Mi 04.08.2021

DIE ZEUGEN - Fotoausstellung im öffentlichen Raum

Bahnhofsvorplatz, Jorge-Semprún-Platz , Stéphane-Hessel-Platz  Weimar
Ausstellungen
Ort:
Jorge-Semprún-Platz
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
DIE ZEUGEN - Fotoausstellung im öffentlichen Raum - 22 überlebensgroße Porträts von Überlebenden des Konzentrationslagers Buchenwald. Dauerausstellung im öffentlichen Raum.

Weimar steht für Humanismus, Aufklärung und die Moderne genauso wie für Barbarei und Völkermord. Das Konzentrationslager Buchenwald auf dem Ettersberg gehört zu dieser Stadt und soll uns Mahnung sein. Die Häftlinge des Konzentrationslagers wurden durch die Stadt getrieben und waren somit sichtbar. Der Weg vom Weimarer Hauptbahnhof in die Innenstadt ist von zahlreichen Wegmarken gesäumt. Im Norden der Bahnhofsvorplatz, er ist stark frequentiert, der Platz der 56.000 hat direkten Bezug zum Konzentrationslager, das Neue Museum als ein Ort der Kunst, das jetzige Landesverwaltungsamt war früher Gauforum und somit Sitz des Nationalsozialismus und im Süden das neue Bauhaus Museum als Synonym des Aufbruchs in die Moderne. Der Weimarer Fotograf Thomas Müller porträtierte über mehrere Jahre ehemalige Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald aus verschiedenen Nationen. Zweiundzwanzig großformatige Fotoporträts stehen im Stadtraum Weimar und laden zum Innehalten und Nachdenken ein. Eine Produktion der ACHAVA Festspiele Thüringen in Zusammenarbeit mit der Stadt Weimar und der Stiftung Gedenkstätte Buchenwald und Mittelbau-Dora.

„Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch“ Geboren in Auschwitz

Am Tivoli 3, 99867 Gotha
Bildung allgemein, Ausstellungen, Führungen
Ort:
Tivoli Gotha
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:

Bildung vereint e. V. Gotha

„Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch“ Geboren in Auschwitz - Ausstellung im Gothaer Tivoli

www.bildung-vereint.de

Die Ausstellung „Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch: Geboren in Auschwitz“ von Alwin Meyer kann ab dem 14.7.21 im Gothaer Tivoli besucht werden. Alwin Meyer, Journalist und Sachbuchautor, begann 1972 mit der weltweiten Spurensuche nach den Kindern von Auschwitz. In vielen Ländern führte er und führt nach wie vor Gespräche mit Menschen, die bei ihrer Befreiung oft noch Kinder und Babys waren. Er hörte zu, fragte nach, kam wieder, fotografierte und filmte – getragen vom Vertrauen der Frauen und Männer, die ihm gegenübersaßen. Die aktuelle Ausstellung porträtiert Kinder, die Auschwitz und anderen Lagern unter kaum vorstellbaren Bedingungen geboren wurden und über ihr Leben berichten. 

Bereits 2017 besuchte Alwin Meyer auf Einladung der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen zu einem Vortrag die Stadt Gotha. Im September des Folgejahres konnte seine Ausstellung „Vergesst uns nicht – Die Kinder von Auschwitz“ im Gothaer Tivoli und damit erstmals in Thüringen gezeigt werden. 2020 wurde in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin, seine umfangreiche Ausstellung „Geboren in Auschwitz“, welche in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Auschwitz Komitee e.V. entstanden ist, eröffnet: „Mit seinen Recherchen, seinen Büchern und Ausstellungen hat Alwin Meyer den Forschungsarbeiten über die Geschichte von Auschwitz entscheidende Kapitel hinzugefügt.“, Christoph Heubner, Exekutiv Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees.

14.7.21, 12.30 Uhr, Eröffnung mit dem Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, Bodo Ramelow, und weiteren Gästen

15.7.21, 19.00 Uhr, Vortrag Prof. Dr. Reinhard Schramm: Jüdisches Leben in Thüringen, Vortrag Alwin Meyer: Geboren in Auschwitz

Es laden ein: Bildung vereint e.V. in Zusammenarbeit mit Arbeit und Leben Thüringen, Förderverein Gothaer Tivoli e.V., KommPottPora e.V., Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Gotha, Verein für Stadtgeschichte Gotha e.V. 

Der Eintritt ist frei, um Voranmeldung wird gebeten. Weitere Info: www.tivoli-gotha.de

Besichtigung: Di.-Do. 10-17 Uhr und nach Vereinbarung.

Zwei Häuser eines Herrn. Kirchen und Synagogen in der Slowakei.

Bahnhofstraße 7, 99084 Erfurt
Bildung allgemein, Ausstellungen
Ort:
Reglerkirche Erfurt
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Zwei Häuser eines Herrn. Kirchen und Synagogen in der Slowakei.

Die Künstler Monika und Lubo Stacho haben in den Jahren 2008 bis 2011 in mehreren Städten in der Slowakei jeweils den Innenraum eines christlichen und eines jüdischen Gotteshauses fotografiert und diese Fotos einander gegenüber gestellt. Der Zustand der Bauten kann meist nicht unterschiedlicher sein: Liebevoll renovierte Kirchen stehen verlassenen, oft entweihten Synagogen gegenüber, die nicht mehr religiös genutzt werden. Aus diesen Bildern setzt sich die Ausstellung "Zwei Häuser eines Herrn" zusammen.

Der entstehende Gesamteindruck ist nicht auf die Slowakei beschränkt, sondern zeigt die europaweite Dimension des Themas. So fügt er sich in die Themenjahre "Neun Jahrhunderte jüdisches Leben in Thüringen" und "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" ein.

Die Ausstellung wird realisiert in Kooperation mit dem Deutschen Kulturforum östliches Europa, dem Honorarkonsul der Slowakischen Republik für Thüringen und Sachsen, dem Augustinerkonvent Erfurt, der Evangelischen Reglergemeinde Erfurt, dem Slowakischen Institut Berlin und der Kulturreferentin für den Donauraum am Donauschwäbischen Zentralmuseum Ulm.

Vernissage: Montag, 28. Juni 2021, 20.00 Uhr

Laufzeit der Ausstellung: Dienstag, 29. Juni 2021, bis Samstag, 7. August 2021

Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 10-13 Uhr und 17-19 Uhr sowie nach den Gottesdiensten

Do 05.08.2021

DIE ZEUGEN - Fotoausstellung im öffentlichen Raum

Bahnhofsvorplatz, Jorge-Semprún-Platz , Stéphane-Hessel-Platz  Weimar
Ausstellungen
Ort:
Jorge-Semprún-Platz
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
DIE ZEUGEN - Fotoausstellung im öffentlichen Raum - 22 überlebensgroße Porträts von Überlebenden des Konzentrationslagers Buchenwald. Dauerausstellung im öffentlichen Raum.

Weimar steht für Humanismus, Aufklärung und die Moderne genauso wie für Barbarei und Völkermord. Das Konzentrationslager Buchenwald auf dem Ettersberg gehört zu dieser Stadt und soll uns Mahnung sein. Die Häftlinge des Konzentrationslagers wurden durch die Stadt getrieben und waren somit sichtbar. Der Weg vom Weimarer Hauptbahnhof in die Innenstadt ist von zahlreichen Wegmarken gesäumt. Im Norden der Bahnhofsvorplatz, er ist stark frequentiert, der Platz der 56.000 hat direkten Bezug zum Konzentrationslager, das Neue Museum als ein Ort der Kunst, das jetzige Landesverwaltungsamt war früher Gauforum und somit Sitz des Nationalsozialismus und im Süden das neue Bauhaus Museum als Synonym des Aufbruchs in die Moderne. Der Weimarer Fotograf Thomas Müller porträtierte über mehrere Jahre ehemalige Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald aus verschiedenen Nationen. Zweiundzwanzig großformatige Fotoporträts stehen im Stadtraum Weimar und laden zum Innehalten und Nachdenken ein. Eine Produktion der ACHAVA Festspiele Thüringen in Zusammenarbeit mit der Stadt Weimar und der Stiftung Gedenkstätte Buchenwald und Mittelbau-Dora.

„Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch“ Geboren in Auschwitz

Am Tivoli 3, 99867 Gotha
Bildung allgemein, Ausstellungen, Führungen
Ort:
Tivoli Gotha
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:

Bildung vereint e. V. Gotha

„Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch“ Geboren in Auschwitz - Ausstellung im Gothaer Tivoli

www.bildung-vereint.de

Die Ausstellung „Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch: Geboren in Auschwitz“ von Alwin Meyer kann ab dem 14.7.21 im Gothaer Tivoli besucht werden. Alwin Meyer, Journalist und Sachbuchautor, begann 1972 mit der weltweiten Spurensuche nach den Kindern von Auschwitz. In vielen Ländern führte er und führt nach wie vor Gespräche mit Menschen, die bei ihrer Befreiung oft noch Kinder und Babys waren. Er hörte zu, fragte nach, kam wieder, fotografierte und filmte – getragen vom Vertrauen der Frauen und Männer, die ihm gegenübersaßen. Die aktuelle Ausstellung porträtiert Kinder, die Auschwitz und anderen Lagern unter kaum vorstellbaren Bedingungen geboren wurden und über ihr Leben berichten. 

Bereits 2017 besuchte Alwin Meyer auf Einladung der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen zu einem Vortrag die Stadt Gotha. Im September des Folgejahres konnte seine Ausstellung „Vergesst uns nicht – Die Kinder von Auschwitz“ im Gothaer Tivoli und damit erstmals in Thüringen gezeigt werden. 2020 wurde in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin, seine umfangreiche Ausstellung „Geboren in Auschwitz“, welche in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Auschwitz Komitee e.V. entstanden ist, eröffnet: „Mit seinen Recherchen, seinen Büchern und Ausstellungen hat Alwin Meyer den Forschungsarbeiten über die Geschichte von Auschwitz entscheidende Kapitel hinzugefügt.“, Christoph Heubner, Exekutiv Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees.

14.7.21, 12.30 Uhr, Eröffnung mit dem Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, Bodo Ramelow, und weiteren Gästen

15.7.21, 19.00 Uhr, Vortrag Prof. Dr. Reinhard Schramm: Jüdisches Leben in Thüringen, Vortrag Alwin Meyer: Geboren in Auschwitz

Es laden ein: Bildung vereint e.V. in Zusammenarbeit mit Arbeit und Leben Thüringen, Förderverein Gothaer Tivoli e.V., KommPottPora e.V., Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Gotha, Verein für Stadtgeschichte Gotha e.V. 

Der Eintritt ist frei, um Voranmeldung wird gebeten. Weitere Info: www.tivoli-gotha.de

Besichtigung: Di.-Do. 10-17 Uhr und nach Vereinbarung.

Zwei Häuser eines Herrn. Kirchen und Synagogen in der Slowakei.

Bahnhofstraße 7, 99084 Erfurt
Bildung allgemein, Ausstellungen
Ort:
Reglerkirche Erfurt
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Zwei Häuser eines Herrn. Kirchen und Synagogen in der Slowakei.

Die Künstler Monika und Lubo Stacho haben in den Jahren 2008 bis 2011 in mehreren Städten in der Slowakei jeweils den Innenraum eines christlichen und eines jüdischen Gotteshauses fotografiert und diese Fotos einander gegenüber gestellt. Der Zustand der Bauten kann meist nicht unterschiedlicher sein: Liebevoll renovierte Kirchen stehen verlassenen, oft entweihten Synagogen gegenüber, die nicht mehr religiös genutzt werden. Aus diesen Bildern setzt sich die Ausstellung "Zwei Häuser eines Herrn" zusammen.

Der entstehende Gesamteindruck ist nicht auf die Slowakei beschränkt, sondern zeigt die europaweite Dimension des Themas. So fügt er sich in die Themenjahre "Neun Jahrhunderte jüdisches Leben in Thüringen" und "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" ein.

Die Ausstellung wird realisiert in Kooperation mit dem Deutschen Kulturforum östliches Europa, dem Honorarkonsul der Slowakischen Republik für Thüringen und Sachsen, dem Augustinerkonvent Erfurt, der Evangelischen Reglergemeinde Erfurt, dem Slowakischen Institut Berlin und der Kulturreferentin für den Donauraum am Donauschwäbischen Zentralmuseum Ulm.

Vernissage: Montag, 28. Juni 2021, 20.00 Uhr

Laufzeit der Ausstellung: Dienstag, 29. Juni 2021, bis Samstag, 7. August 2021

Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 10-13 Uhr und 17-19 Uhr sowie nach den Gottesdiensten

Fr 06.08.2021

#Antisemitismus für Anfänger

An der Stadtmünze 4, 99084 Erfurt
Ausstellungen
Ort:
Kleine Synagoge
Uhrzeit:
21:28 Uhr
#Antisemitismus für Anfänger - Sonderausstellung mit Cartoons und satirischen Texten

www.juedisches-leben.erfurt.de

Lachen über Antisemitismus, darf man das? Myriam Halberstam, Inhaberin des Ariella Verlags, ist der Meinung: Ja, Jüdinnen und Juden dürfen das! Und Nichtjüdinnen und Nichtjuden auch! Die Verlegerin hat Mitstreiter*innen gesucht – und gefunden: In ihren Cartoons und Texten ziehen sie den Antisemitismus ins Lächerliche und zeigen ihm und der mit ihm einhergehenden Abwertung, Ausgrenzung und Bedrohung humorvoll den sprichwörtlichen Mit-telfinger.

Die Ausstellung #Antisemitismus für Anfänger präsentiert eine Auswahl der Cartoons und satirischen Texte, die 2020 in der gleichnamigen Anthologie des Ariella Verlags erschienen sind. Diese bilden Reaktionen und Lebensbereiche ab, in denen Juden-feindlichkeit stattfindet, überspitzen sie, betrachten sie mit Ironie und ziehen sie ins Lächerliche. Unter dem Brennglas des Humors entsteht so eine Momentaufnahme des Antisemitismus in unserer Gesellschaft – und beim Ausstellungsbesuch - trotz der kurzwei-ligen Unterhaltung - vielleicht die ein oder andere Diskussion und Reflexion über das eigene Denken und Handeln.

Ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Ariella Verlag, 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland und dem Netzwerk Jüdisches Leben Erfurt.

DIE ZEUGEN - Fotoausstellung im öffentlichen Raum

Bahnhofsvorplatz, Jorge-Semprún-Platz , Stéphane-Hessel-Platz  Weimar
Ausstellungen
Ort:
Jorge-Semprún-Platz
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
DIE ZEUGEN - Fotoausstellung im öffentlichen Raum - 22 überlebensgroße Porträts von Überlebenden des Konzentrationslagers Buchenwald. Dauerausstellung im öffentlichen Raum.

Weimar steht für Humanismus, Aufklärung und die Moderne genauso wie für Barbarei und Völkermord. Das Konzentrationslager Buchenwald auf dem Ettersberg gehört zu dieser Stadt und soll uns Mahnung sein. Die Häftlinge des Konzentrationslagers wurden durch die Stadt getrieben und waren somit sichtbar. Der Weg vom Weimarer Hauptbahnhof in die Innenstadt ist von zahlreichen Wegmarken gesäumt. Im Norden der Bahnhofsvorplatz, er ist stark frequentiert, der Platz der 56.000 hat direkten Bezug zum Konzentrationslager, das Neue Museum als ein Ort der Kunst, das jetzige Landesverwaltungsamt war früher Gauforum und somit Sitz des Nationalsozialismus und im Süden das neue Bauhaus Museum als Synonym des Aufbruchs in die Moderne. Der Weimarer Fotograf Thomas Müller porträtierte über mehrere Jahre ehemalige Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald aus verschiedenen Nationen. Zweiundzwanzig großformatige Fotoporträts stehen im Stadtraum Weimar und laden zum Innehalten und Nachdenken ein. Eine Produktion der ACHAVA Festspiele Thüringen in Zusammenarbeit mit der Stadt Weimar und der Stiftung Gedenkstätte Buchenwald und Mittelbau-Dora.

„Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch“ Geboren in Auschwitz

Am Tivoli 3, 99867 Gotha
Bildung allgemein, Ausstellungen, Führungen
Ort:
Tivoli Gotha
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:

Bildung vereint e. V. Gotha

„Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch“ Geboren in Auschwitz - Ausstellung im Gothaer Tivoli

www.bildung-vereint.de

Die Ausstellung „Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch: Geboren in Auschwitz“ von Alwin Meyer kann ab dem 14.7.21 im Gothaer Tivoli besucht werden. Alwin Meyer, Journalist und Sachbuchautor, begann 1972 mit der weltweiten Spurensuche nach den Kindern von Auschwitz. In vielen Ländern führte er und führt nach wie vor Gespräche mit Menschen, die bei ihrer Befreiung oft noch Kinder und Babys waren. Er hörte zu, fragte nach, kam wieder, fotografierte und filmte – getragen vom Vertrauen der Frauen und Männer, die ihm gegenübersaßen. Die aktuelle Ausstellung porträtiert Kinder, die Auschwitz und anderen Lagern unter kaum vorstellbaren Bedingungen geboren wurden und über ihr Leben berichten. 

Bereits 2017 besuchte Alwin Meyer auf Einladung der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen zu einem Vortrag die Stadt Gotha. Im September des Folgejahres konnte seine Ausstellung „Vergesst uns nicht – Die Kinder von Auschwitz“ im Gothaer Tivoli und damit erstmals in Thüringen gezeigt werden. 2020 wurde in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin, seine umfangreiche Ausstellung „Geboren in Auschwitz“, welche in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Auschwitz Komitee e.V. entstanden ist, eröffnet: „Mit seinen Recherchen, seinen Büchern und Ausstellungen hat Alwin Meyer den Forschungsarbeiten über die Geschichte von Auschwitz entscheidende Kapitel hinzugefügt.“, Christoph Heubner, Exekutiv Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees.

14.7.21, 12.30 Uhr, Eröffnung mit dem Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, Bodo Ramelow, und weiteren Gästen

15.7.21, 19.00 Uhr, Vortrag Prof. Dr. Reinhard Schramm: Jüdisches Leben in Thüringen, Vortrag Alwin Meyer: Geboren in Auschwitz

Es laden ein: Bildung vereint e.V. in Zusammenarbeit mit Arbeit und Leben Thüringen, Förderverein Gothaer Tivoli e.V., KommPottPora e.V., Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Gotha, Verein für Stadtgeschichte Gotha e.V. 

Der Eintritt ist frei, um Voranmeldung wird gebeten. Weitere Info: www.tivoli-gotha.de

Besichtigung: Di.-Do. 10-17 Uhr und nach Vereinbarung.

Zwei Häuser eines Herrn. Kirchen und Synagogen in der Slowakei.

Bahnhofstraße 7, 99084 Erfurt
Bildung allgemein, Ausstellungen
Ort:
Reglerkirche Erfurt
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Zwei Häuser eines Herrn. Kirchen und Synagogen in der Slowakei.

Die Künstler Monika und Lubo Stacho haben in den Jahren 2008 bis 2011 in mehreren Städten in der Slowakei jeweils den Innenraum eines christlichen und eines jüdischen Gotteshauses fotografiert und diese Fotos einander gegenüber gestellt. Der Zustand der Bauten kann meist nicht unterschiedlicher sein: Liebevoll renovierte Kirchen stehen verlassenen, oft entweihten Synagogen gegenüber, die nicht mehr religiös genutzt werden. Aus diesen Bildern setzt sich die Ausstellung "Zwei Häuser eines Herrn" zusammen.

Der entstehende Gesamteindruck ist nicht auf die Slowakei beschränkt, sondern zeigt die europaweite Dimension des Themas. So fügt er sich in die Themenjahre "Neun Jahrhunderte jüdisches Leben in Thüringen" und "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" ein.

Die Ausstellung wird realisiert in Kooperation mit dem Deutschen Kulturforum östliches Europa, dem Honorarkonsul der Slowakischen Republik für Thüringen und Sachsen, dem Augustinerkonvent Erfurt, der Evangelischen Reglergemeinde Erfurt, dem Slowakischen Institut Berlin und der Kulturreferentin für den Donauraum am Donauschwäbischen Zentralmuseum Ulm.

Vernissage: Montag, 28. Juni 2021, 20.00 Uhr

Laufzeit der Ausstellung: Dienstag, 29. Juni 2021, bis Samstag, 7. August 2021

Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 10-13 Uhr und 17-19 Uhr sowie nach den Gottesdiensten

Sa 07.08.2021

#Antisemitismus für Anfänger

An der Stadtmünze 4, 99084 Erfurt
Ausstellungen
Ort:
Kleine Synagoge
Uhrzeit:
01:00 Uhr
#Antisemitismus für Anfänger - Sonderausstellung mit Cartoons und satirischen Texten

www.juedisches-leben.erfurt.de

Lachen über Antisemitismus, darf man das? Myriam Halberstam, Inhaberin des Ariella Verlags, ist der Meinung: Ja, Jüdinnen und Juden dürfen das! Und Nichtjüdinnen und Nichtjuden auch! Die Verlegerin hat Mitstreiter*innen gesucht – und gefunden: In ihren Cartoons und Texten ziehen sie den Antisemitismus ins Lächerliche und zeigen ihm und der mit ihm einhergehenden Abwertung, Ausgrenzung und Bedrohung humorvoll den sprichwörtlichen Mit-telfinger.

Die Ausstellung #Antisemitismus für Anfänger präsentiert eine Auswahl der Cartoons und satirischen Texte, die 2020 in der gleichnamigen Anthologie des Ariella Verlags erschienen sind. Diese bilden Reaktionen und Lebensbereiche ab, in denen Juden-feindlichkeit stattfindet, überspitzen sie, betrachten sie mit Ironie und ziehen sie ins Lächerliche. Unter dem Brennglas des Humors entsteht so eine Momentaufnahme des Antisemitismus in unserer Gesellschaft – und beim Ausstellungsbesuch - trotz der kurzwei-ligen Unterhaltung - vielleicht die ein oder andere Diskussion und Reflexion über das eigene Denken und Handeln.

Ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Ariella Verlag, 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland und dem Netzwerk Jüdisches Leben Erfurt.

DIE ZEUGEN - Fotoausstellung im öffentlichen Raum

Bahnhofsvorplatz, Jorge-Semprún-Platz , Stéphane-Hessel-Platz  Weimar
Ausstellungen
Ort:
Jorge-Semprún-Platz
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
DIE ZEUGEN - Fotoausstellung im öffentlichen Raum - 22 überlebensgroße Porträts von Überlebenden des Konzentrationslagers Buchenwald. Dauerausstellung im öffentlichen Raum.

Weimar steht für Humanismus, Aufklärung und die Moderne genauso wie für Barbarei und Völkermord. Das Konzentrationslager Buchenwald auf dem Ettersberg gehört zu dieser Stadt und soll uns Mahnung sein. Die Häftlinge des Konzentrationslagers wurden durch die Stadt getrieben und waren somit sichtbar. Der Weg vom Weimarer Hauptbahnhof in die Innenstadt ist von zahlreichen Wegmarken gesäumt. Im Norden der Bahnhofsvorplatz, er ist stark frequentiert, der Platz der 56.000 hat direkten Bezug zum Konzentrationslager, das Neue Museum als ein Ort der Kunst, das jetzige Landesverwaltungsamt war früher Gauforum und somit Sitz des Nationalsozialismus und im Süden das neue Bauhaus Museum als Synonym des Aufbruchs in die Moderne. Der Weimarer Fotograf Thomas Müller porträtierte über mehrere Jahre ehemalige Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald aus verschiedenen Nationen. Zweiundzwanzig großformatige Fotoporträts stehen im Stadtraum Weimar und laden zum Innehalten und Nachdenken ein. Eine Produktion der ACHAVA Festspiele Thüringen in Zusammenarbeit mit der Stadt Weimar und der Stiftung Gedenkstätte Buchenwald und Mittelbau-Dora.

„Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch“ Geboren in Auschwitz

Am Tivoli 3, 99867 Gotha
Bildung allgemein, Ausstellungen, Führungen
Ort:
Tivoli Gotha
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:

Bildung vereint e. V. Gotha

„Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch“ Geboren in Auschwitz - Ausstellung im Gothaer Tivoli

www.bildung-vereint.de

Die Ausstellung „Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch: Geboren in Auschwitz“ von Alwin Meyer kann ab dem 14.7.21 im Gothaer Tivoli besucht werden. Alwin Meyer, Journalist und Sachbuchautor, begann 1972 mit der weltweiten Spurensuche nach den Kindern von Auschwitz. In vielen Ländern führte er und führt nach wie vor Gespräche mit Menschen, die bei ihrer Befreiung oft noch Kinder und Babys waren. Er hörte zu, fragte nach, kam wieder, fotografierte und filmte – getragen vom Vertrauen der Frauen und Männer, die ihm gegenübersaßen. Die aktuelle Ausstellung porträtiert Kinder, die Auschwitz und anderen Lagern unter kaum vorstellbaren Bedingungen geboren wurden und über ihr Leben berichten. 

Bereits 2017 besuchte Alwin Meyer auf Einladung der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen zu einem Vortrag die Stadt Gotha. Im September des Folgejahres konnte seine Ausstellung „Vergesst uns nicht – Die Kinder von Auschwitz“ im Gothaer Tivoli und damit erstmals in Thüringen gezeigt werden. 2020 wurde in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin, seine umfangreiche Ausstellung „Geboren in Auschwitz“, welche in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Auschwitz Komitee e.V. entstanden ist, eröffnet: „Mit seinen Recherchen, seinen Büchern und Ausstellungen hat Alwin Meyer den Forschungsarbeiten über die Geschichte von Auschwitz entscheidende Kapitel hinzugefügt.“, Christoph Heubner, Exekutiv Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees.

14.7.21, 12.30 Uhr, Eröffnung mit dem Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, Bodo Ramelow, und weiteren Gästen

15.7.21, 19.00 Uhr, Vortrag Prof. Dr. Reinhard Schramm: Jüdisches Leben in Thüringen, Vortrag Alwin Meyer: Geboren in Auschwitz

Es laden ein: Bildung vereint e.V. in Zusammenarbeit mit Arbeit und Leben Thüringen, Förderverein Gothaer Tivoli e.V., KommPottPora e.V., Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Gotha, Verein für Stadtgeschichte Gotha e.V. 

Der Eintritt ist frei, um Voranmeldung wird gebeten. Weitere Info: www.tivoli-gotha.de

Besichtigung: Di.-Do. 10-17 Uhr und nach Vereinbarung.

Zwei Häuser eines Herrn. Kirchen und Synagogen in der Slowakei.

Bahnhofstraße 7, 99084 Erfurt
Bildung allgemein, Ausstellungen
Ort:
Reglerkirche Erfurt
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Zwei Häuser eines Herrn. Kirchen und Synagogen in der Slowakei.

Die Künstler Monika und Lubo Stacho haben in den Jahren 2008 bis 2011 in mehreren Städten in der Slowakei jeweils den Innenraum eines christlichen und eines jüdischen Gotteshauses fotografiert und diese Fotos einander gegenüber gestellt. Der Zustand der Bauten kann meist nicht unterschiedlicher sein: Liebevoll renovierte Kirchen stehen verlassenen, oft entweihten Synagogen gegenüber, die nicht mehr religiös genutzt werden. Aus diesen Bildern setzt sich die Ausstellung "Zwei Häuser eines Herrn" zusammen.

Der entstehende Gesamteindruck ist nicht auf die Slowakei beschränkt, sondern zeigt die europaweite Dimension des Themas. So fügt er sich in die Themenjahre "Neun Jahrhunderte jüdisches Leben in Thüringen" und "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" ein.

Die Ausstellung wird realisiert in Kooperation mit dem Deutschen Kulturforum östliches Europa, dem Honorarkonsul der Slowakischen Republik für Thüringen und Sachsen, dem Augustinerkonvent Erfurt, der Evangelischen Reglergemeinde Erfurt, dem Slowakischen Institut Berlin und der Kulturreferentin für den Donauraum am Donauschwäbischen Zentralmuseum Ulm.

Vernissage: Montag, 28. Juni 2021, 20.00 Uhr

Laufzeit der Ausstellung: Dienstag, 29. Juni 2021, bis Samstag, 7. August 2021

Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 10-13 Uhr und 17-19 Uhr sowie nach den Gottesdiensten

So 08.08.2021

#Antisemitismus für Anfänger

An der Stadtmünze 4, 99084 Erfurt
Ausstellungen
Ort:
Kleine Synagoge
Uhrzeit:
01:00 Uhr
#Antisemitismus für Anfänger - Sonderausstellung mit Cartoons und satirischen Texten

www.juedisches-leben.erfurt.de

Lachen über Antisemitismus, darf man das? Myriam Halberstam, Inhaberin des Ariella Verlags, ist der Meinung: Ja, Jüdinnen und Juden dürfen das! Und Nichtjüdinnen und Nichtjuden auch! Die Verlegerin hat Mitstreiter*innen gesucht – und gefunden: In ihren Cartoons und Texten ziehen sie den Antisemitismus ins Lächerliche und zeigen ihm und der mit ihm einhergehenden Abwertung, Ausgrenzung und Bedrohung humorvoll den sprichwörtlichen Mit-telfinger.

Die Ausstellung #Antisemitismus für Anfänger präsentiert eine Auswahl der Cartoons und satirischen Texte, die 2020 in der gleichnamigen Anthologie des Ariella Verlags erschienen sind. Diese bilden Reaktionen und Lebensbereiche ab, in denen Juden-feindlichkeit stattfindet, überspitzen sie, betrachten sie mit Ironie und ziehen sie ins Lächerliche. Unter dem Brennglas des Humors entsteht so eine Momentaufnahme des Antisemitismus in unserer Gesellschaft – und beim Ausstellungsbesuch - trotz der kurzwei-ligen Unterhaltung - vielleicht die ein oder andere Diskussion und Reflexion über das eigene Denken und Handeln.

Ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Ariella Verlag, 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland und dem Netzwerk Jüdisches Leben Erfurt.

DIE ZEUGEN - Fotoausstellung im öffentlichen Raum

Bahnhofsvorplatz, Jorge-Semprún-Platz , Stéphane-Hessel-Platz  Weimar
Ausstellungen
Ort:
Jorge-Semprún-Platz
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
DIE ZEUGEN - Fotoausstellung im öffentlichen Raum - 22 überlebensgroße Porträts von Überlebenden des Konzentrationslagers Buchenwald. Dauerausstellung im öffentlichen Raum.

Weimar steht für Humanismus, Aufklärung und die Moderne genauso wie für Barbarei und Völkermord. Das Konzentrationslager Buchenwald auf dem Ettersberg gehört zu dieser Stadt und soll uns Mahnung sein. Die Häftlinge des Konzentrationslagers wurden durch die Stadt getrieben und waren somit sichtbar. Der Weg vom Weimarer Hauptbahnhof in die Innenstadt ist von zahlreichen Wegmarken gesäumt. Im Norden der Bahnhofsvorplatz, er ist stark frequentiert, der Platz der 56.000 hat direkten Bezug zum Konzentrationslager, das Neue Museum als ein Ort der Kunst, das jetzige Landesverwaltungsamt war früher Gauforum und somit Sitz des Nationalsozialismus und im Süden das neue Bauhaus Museum als Synonym des Aufbruchs in die Moderne. Der Weimarer Fotograf Thomas Müller porträtierte über mehrere Jahre ehemalige Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald aus verschiedenen Nationen. Zweiundzwanzig großformatige Fotoporträts stehen im Stadtraum Weimar und laden zum Innehalten und Nachdenken ein. Eine Produktion der ACHAVA Festspiele Thüringen in Zusammenarbeit mit der Stadt Weimar und der Stiftung Gedenkstätte Buchenwald und Mittelbau-Dora.

„Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch“ Geboren in Auschwitz

Am Tivoli 3, 99867 Gotha
Bildung allgemein, Ausstellungen, Führungen
Ort:
Tivoli Gotha
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:

Bildung vereint e. V. Gotha

„Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch“ Geboren in Auschwitz - Ausstellung im Gothaer Tivoli

www.bildung-vereint.de

Die Ausstellung „Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch: Geboren in Auschwitz“ von Alwin Meyer kann ab dem 14.7.21 im Gothaer Tivoli besucht werden. Alwin Meyer, Journalist und Sachbuchautor, begann 1972 mit der weltweiten Spurensuche nach den Kindern von Auschwitz. In vielen Ländern führte er und führt nach wie vor Gespräche mit Menschen, die bei ihrer Befreiung oft noch Kinder und Babys waren. Er hörte zu, fragte nach, kam wieder, fotografierte und filmte – getragen vom Vertrauen der Frauen und Männer, die ihm gegenübersaßen. Die aktuelle Ausstellung porträtiert Kinder, die Auschwitz und anderen Lagern unter kaum vorstellbaren Bedingungen geboren wurden und über ihr Leben berichten. 

Bereits 2017 besuchte Alwin Meyer auf Einladung der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen zu einem Vortrag die Stadt Gotha. Im September des Folgejahres konnte seine Ausstellung „Vergesst uns nicht – Die Kinder von Auschwitz“ im Gothaer Tivoli und damit erstmals in Thüringen gezeigt werden. 2020 wurde in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin, seine umfangreiche Ausstellung „Geboren in Auschwitz“, welche in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Auschwitz Komitee e.V. entstanden ist, eröffnet: „Mit seinen Recherchen, seinen Büchern und Ausstellungen hat Alwin Meyer den Forschungsarbeiten über die Geschichte von Auschwitz entscheidende Kapitel hinzugefügt.“, Christoph Heubner, Exekutiv Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees.

14.7.21, 12.30 Uhr, Eröffnung mit dem Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, Bodo Ramelow, und weiteren Gästen

15.7.21, 19.00 Uhr, Vortrag Prof. Dr. Reinhard Schramm: Jüdisches Leben in Thüringen, Vortrag Alwin Meyer: Geboren in Auschwitz

Es laden ein: Bildung vereint e.V. in Zusammenarbeit mit Arbeit und Leben Thüringen, Förderverein Gothaer Tivoli e.V., KommPottPora e.V., Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Gotha, Verein für Stadtgeschichte Gotha e.V. 

Der Eintritt ist frei, um Voranmeldung wird gebeten. Weitere Info: www.tivoli-gotha.de

Besichtigung: Di.-Do. 10-17 Uhr und nach Vereinbarung.

Mo 09.08.2021

#Antisemitismus für Anfänger

An der Stadtmünze 4, 99084 Erfurt
Ausstellungen
Ort:
Kleine Synagoge
Uhrzeit:
01:00 Uhr
#Antisemitismus für Anfänger - Sonderausstellung mit Cartoons und satirischen Texten

www.juedisches-leben.erfurt.de

Lachen über Antisemitismus, darf man das? Myriam Halberstam, Inhaberin des Ariella Verlags, ist der Meinung: Ja, Jüdinnen und Juden dürfen das! Und Nichtjüdinnen und Nichtjuden auch! Die Verlegerin hat Mitstreiter*innen gesucht – und gefunden: In ihren Cartoons und Texten ziehen sie den Antisemitismus ins Lächerliche und zeigen ihm und der mit ihm einhergehenden Abwertung, Ausgrenzung und Bedrohung humorvoll den sprichwörtlichen Mit-telfinger.

Die Ausstellung #Antisemitismus für Anfänger präsentiert eine Auswahl der Cartoons und satirischen Texte, die 2020 in der gleichnamigen Anthologie des Ariella Verlags erschienen sind. Diese bilden Reaktionen und Lebensbereiche ab, in denen Juden-feindlichkeit stattfindet, überspitzen sie, betrachten sie mit Ironie und ziehen sie ins Lächerliche. Unter dem Brennglas des Humors entsteht so eine Momentaufnahme des Antisemitismus in unserer Gesellschaft – und beim Ausstellungsbesuch - trotz der kurzwei-ligen Unterhaltung - vielleicht die ein oder andere Diskussion und Reflexion über das eigene Denken und Handeln.

Ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Ariella Verlag, 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland und dem Netzwerk Jüdisches Leben Erfurt.

DIE ZEUGEN - Fotoausstellung im öffentlichen Raum

Bahnhofsvorplatz, Jorge-Semprún-Platz , Stéphane-Hessel-Platz  Weimar
Ausstellungen
Ort:
Jorge-Semprún-Platz
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
DIE ZEUGEN - Fotoausstellung im öffentlichen Raum - 22 überlebensgroße Porträts von Überlebenden des Konzentrationslagers Buchenwald. Dauerausstellung im öffentlichen Raum.

Weimar steht für Humanismus, Aufklärung und die Moderne genauso wie für Barbarei und Völkermord. Das Konzentrationslager Buchenwald auf dem Ettersberg gehört zu dieser Stadt und soll uns Mahnung sein. Die Häftlinge des Konzentrationslagers wurden durch die Stadt getrieben und waren somit sichtbar. Der Weg vom Weimarer Hauptbahnhof in die Innenstadt ist von zahlreichen Wegmarken gesäumt. Im Norden der Bahnhofsvorplatz, er ist stark frequentiert, der Platz der 56.000 hat direkten Bezug zum Konzentrationslager, das Neue Museum als ein Ort der Kunst, das jetzige Landesverwaltungsamt war früher Gauforum und somit Sitz des Nationalsozialismus und im Süden das neue Bauhaus Museum als Synonym des Aufbruchs in die Moderne. Der Weimarer Fotograf Thomas Müller porträtierte über mehrere Jahre ehemalige Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald aus verschiedenen Nationen. Zweiundzwanzig großformatige Fotoporträts stehen im Stadtraum Weimar und laden zum Innehalten und Nachdenken ein. Eine Produktion der ACHAVA Festspiele Thüringen in Zusammenarbeit mit der Stadt Weimar und der Stiftung Gedenkstätte Buchenwald und Mittelbau-Dora.

„Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch“ Geboren in Auschwitz

Am Tivoli 3, 99867 Gotha
Bildung allgemein, Ausstellungen, Führungen
Ort:
Tivoli Gotha
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:

Bildung vereint e. V. Gotha

„Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch“ Geboren in Auschwitz - Ausstellung im Gothaer Tivoli

www.bildung-vereint.de

Die Ausstellung „Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch: Geboren in Auschwitz“ von Alwin Meyer kann ab dem 14.7.21 im Gothaer Tivoli besucht werden. Alwin Meyer, Journalist und Sachbuchautor, begann 1972 mit der weltweiten Spurensuche nach den Kindern von Auschwitz. In vielen Ländern führte er und führt nach wie vor Gespräche mit Menschen, die bei ihrer Befreiung oft noch Kinder und Babys waren. Er hörte zu, fragte nach, kam wieder, fotografierte und filmte – getragen vom Vertrauen der Frauen und Männer, die ihm gegenübersaßen. Die aktuelle Ausstellung porträtiert Kinder, die Auschwitz und anderen Lagern unter kaum vorstellbaren Bedingungen geboren wurden und über ihr Leben berichten. 

Bereits 2017 besuchte Alwin Meyer auf Einladung der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen zu einem Vortrag die Stadt Gotha. Im September des Folgejahres konnte seine Ausstellung „Vergesst uns nicht – Die Kinder von Auschwitz“ im Gothaer Tivoli und damit erstmals in Thüringen gezeigt werden. 2020 wurde in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin, seine umfangreiche Ausstellung „Geboren in Auschwitz“, welche in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Auschwitz Komitee e.V. entstanden ist, eröffnet: „Mit seinen Recherchen, seinen Büchern und Ausstellungen hat Alwin Meyer den Forschungsarbeiten über die Geschichte von Auschwitz entscheidende Kapitel hinzugefügt.“, Christoph Heubner, Exekutiv Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees.

14.7.21, 12.30 Uhr, Eröffnung mit dem Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, Bodo Ramelow, und weiteren Gästen

15.7.21, 19.00 Uhr, Vortrag Prof. Dr. Reinhard Schramm: Jüdisches Leben in Thüringen, Vortrag Alwin Meyer: Geboren in Auschwitz

Es laden ein: Bildung vereint e.V. in Zusammenarbeit mit Arbeit und Leben Thüringen, Förderverein Gothaer Tivoli e.V., KommPottPora e.V., Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Gotha, Verein für Stadtgeschichte Gotha e.V. 

Der Eintritt ist frei, um Voranmeldung wird gebeten. Weitere Info: www.tivoli-gotha.de

Besichtigung: Di.-Do. 10-17 Uhr und nach Vereinbarung.

Di 10.08.2021

#Antisemitismus für Anfänger

An der Stadtmünze 4, 99084 Erfurt
Ausstellungen
Ort:
Kleine Synagoge
Uhrzeit:
01:00 Uhr
#Antisemitismus für Anfänger - Sonderausstellung mit Cartoons und satirischen Texten

www.juedisches-leben.erfurt.de

Lachen über Antisemitismus, darf man das? Myriam Halberstam, Inhaberin des Ariella Verlags, ist der Meinung: Ja, Jüdinnen und Juden dürfen das! Und Nichtjüdinnen und Nichtjuden auch! Die Verlegerin hat Mitstreiter*innen gesucht – und gefunden: In ihren Cartoons und Texten ziehen sie den Antisemitismus ins Lächerliche und zeigen ihm und der mit ihm einhergehenden Abwertung, Ausgrenzung und Bedrohung humorvoll den sprichwörtlichen Mit-telfinger.

Die Ausstellung #Antisemitismus für Anfänger präsentiert eine Auswahl der Cartoons und satirischen Texte, die 2020 in der gleichnamigen Anthologie des Ariella Verlags erschienen sind. Diese bilden Reaktionen und Lebensbereiche ab, in denen Juden-feindlichkeit stattfindet, überspitzen sie, betrachten sie mit Ironie und ziehen sie ins Lächerliche. Unter dem Brennglas des Humors entsteht so eine Momentaufnahme des Antisemitismus in unserer Gesellschaft – und beim Ausstellungsbesuch - trotz der kurzwei-ligen Unterhaltung - vielleicht die ein oder andere Diskussion und Reflexion über das eigene Denken und Handeln.

Ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Ariella Verlag, 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland und dem Netzwerk Jüdisches Leben Erfurt.

DIE ZEUGEN - Fotoausstellung im öffentlichen Raum

Bahnhofsvorplatz, Jorge-Semprún-Platz , Stéphane-Hessel-Platz  Weimar
Ausstellungen
Ort:
Jorge-Semprún-Platz
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
DIE ZEUGEN - Fotoausstellung im öffentlichen Raum - 22 überlebensgroße Porträts von Überlebenden des Konzentrationslagers Buchenwald. Dauerausstellung im öffentlichen Raum.

Weimar steht für Humanismus, Aufklärung und die Moderne genauso wie für Barbarei und Völkermord. Das Konzentrationslager Buchenwald auf dem Ettersberg gehört zu dieser Stadt und soll uns Mahnung sein. Die Häftlinge des Konzentrationslagers wurden durch die Stadt getrieben und waren somit sichtbar. Der Weg vom Weimarer Hauptbahnhof in die Innenstadt ist von zahlreichen Wegmarken gesäumt. Im Norden der Bahnhofsvorplatz, er ist stark frequentiert, der Platz der 56.000 hat direkten Bezug zum Konzentrationslager, das Neue Museum als ein Ort der Kunst, das jetzige Landesverwaltungsamt war früher Gauforum und somit Sitz des Nationalsozialismus und im Süden das neue Bauhaus Museum als Synonym des Aufbruchs in die Moderne. Der Weimarer Fotograf Thomas Müller porträtierte über mehrere Jahre ehemalige Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald aus verschiedenen Nationen. Zweiundzwanzig großformatige Fotoporträts stehen im Stadtraum Weimar und laden zum Innehalten und Nachdenken ein. Eine Produktion der ACHAVA Festspiele Thüringen in Zusammenarbeit mit der Stadt Weimar und der Stiftung Gedenkstätte Buchenwald und Mittelbau-Dora.

„Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch“ Geboren in Auschwitz

Am Tivoli 3, 99867 Gotha
Bildung allgemein, Ausstellungen, Führungen
Ort:
Tivoli Gotha
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:

Bildung vereint e. V. Gotha

„Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch“ Geboren in Auschwitz - Ausstellung im Gothaer Tivoli

www.bildung-vereint.de

Die Ausstellung „Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch: Geboren in Auschwitz“ von Alwin Meyer kann ab dem 14.7.21 im Gothaer Tivoli besucht werden. Alwin Meyer, Journalist und Sachbuchautor, begann 1972 mit der weltweiten Spurensuche nach den Kindern von Auschwitz. In vielen Ländern führte er und führt nach wie vor Gespräche mit Menschen, die bei ihrer Befreiung oft noch Kinder und Babys waren. Er hörte zu, fragte nach, kam wieder, fotografierte und filmte – getragen vom Vertrauen der Frauen und Männer, die ihm gegenübersaßen. Die aktuelle Ausstellung porträtiert Kinder, die Auschwitz und anderen Lagern unter kaum vorstellbaren Bedingungen geboren wurden und über ihr Leben berichten. 

Bereits 2017 besuchte Alwin Meyer auf Einladung der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen zu einem Vortrag die Stadt Gotha. Im September des Folgejahres konnte seine Ausstellung „Vergesst uns nicht – Die Kinder von Auschwitz“ im Gothaer Tivoli und damit erstmals in Thüringen gezeigt werden. 2020 wurde in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin, seine umfangreiche Ausstellung „Geboren in Auschwitz“, welche in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Auschwitz Komitee e.V. entstanden ist, eröffnet: „Mit seinen Recherchen, seinen Büchern und Ausstellungen hat Alwin Meyer den Forschungsarbeiten über die Geschichte von Auschwitz entscheidende Kapitel hinzugefügt.“, Christoph Heubner, Exekutiv Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees.

14.7.21, 12.30 Uhr, Eröffnung mit dem Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, Bodo Ramelow, und weiteren Gästen

15.7.21, 19.00 Uhr, Vortrag Prof. Dr. Reinhard Schramm: Jüdisches Leben in Thüringen, Vortrag Alwin Meyer: Geboren in Auschwitz

Es laden ein: Bildung vereint e.V. in Zusammenarbeit mit Arbeit und Leben Thüringen, Förderverein Gothaer Tivoli e.V., KommPottPora e.V., Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Gotha, Verein für Stadtgeschichte Gotha e.V. 

Der Eintritt ist frei, um Voranmeldung wird gebeten. Weitere Info: www.tivoli-gotha.de

Besichtigung: Di.-Do. 10-17 Uhr und nach Vereinbarung.

Mi 11.08.2021

#Antisemitismus für Anfänger

An der Stadtmünze 4, 99084 Erfurt
Ausstellungen
Ort:
Kleine Synagoge
Uhrzeit:
01:00 Uhr
#Antisemitismus für Anfänger - Sonderausstellung mit Cartoons und satirischen Texten

www.juedisches-leben.erfurt.de

Lachen über Antisemitismus, darf man das? Myriam Halberstam, Inhaberin des Ariella Verlags, ist der Meinung: Ja, Jüdinnen und Juden dürfen das! Und Nichtjüdinnen und Nichtjuden auch! Die Verlegerin hat Mitstreiter*innen gesucht – und gefunden: In ihren Cartoons und Texten ziehen sie den Antisemitismus ins Lächerliche und zeigen ihm und der mit ihm einhergehenden Abwertung, Ausgrenzung und Bedrohung humorvoll den sprichwörtlichen Mit-telfinger.

Die Ausstellung #Antisemitismus für Anfänger präsentiert eine Auswahl der Cartoons und satirischen Texte, die 2020 in der gleichnamigen Anthologie des Ariella Verlags erschienen sind. Diese bilden Reaktionen und Lebensbereiche ab, in denen Juden-feindlichkeit stattfindet, überspitzen sie, betrachten sie mit Ironie und ziehen sie ins Lächerliche. Unter dem Brennglas des Humors entsteht so eine Momentaufnahme des Antisemitismus in unserer Gesellschaft – und beim Ausstellungsbesuch - trotz der kurzwei-ligen Unterhaltung - vielleicht die ein oder andere Diskussion und Reflexion über das eigene Denken und Handeln.

Ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Ariella Verlag, 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland und dem Netzwerk Jüdisches Leben Erfurt.

DIE ZEUGEN - Fotoausstellung im öffentlichen Raum

Bahnhofsvorplatz, Jorge-Semprún-Platz , Stéphane-Hessel-Platz  Weimar
Ausstellungen
Ort:
Jorge-Semprún-Platz
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
DIE ZEUGEN - Fotoausstellung im öffentlichen Raum - 22 überlebensgroße Porträts von Überlebenden des Konzentrationslagers Buchenwald. Dauerausstellung im öffentlichen Raum.

Weimar steht für Humanismus, Aufklärung und die Moderne genauso wie für Barbarei und Völkermord. Das Konzentrationslager Buchenwald auf dem Ettersberg gehört zu dieser Stadt und soll uns Mahnung sein. Die Häftlinge des Konzentrationslagers wurden durch die Stadt getrieben und waren somit sichtbar. Der Weg vom Weimarer Hauptbahnhof in die Innenstadt ist von zahlreichen Wegmarken gesäumt. Im Norden der Bahnhofsvorplatz, er ist stark frequentiert, der Platz der 56.000 hat direkten Bezug zum Konzentrationslager, das Neue Museum als ein Ort der Kunst, das jetzige Landesverwaltungsamt war früher Gauforum und somit Sitz des Nationalsozialismus und im Süden das neue Bauhaus Museum als Synonym des Aufbruchs in die Moderne. Der Weimarer Fotograf Thomas Müller porträtierte über mehrere Jahre ehemalige Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald aus verschiedenen Nationen. Zweiundzwanzig großformatige Fotoporträts stehen im Stadtraum Weimar und laden zum Innehalten und Nachdenken ein. Eine Produktion der ACHAVA Festspiele Thüringen in Zusammenarbeit mit der Stadt Weimar und der Stiftung Gedenkstätte Buchenwald und Mittelbau-Dora.

„Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch“ Geboren in Auschwitz

Am Tivoli 3, 99867 Gotha
Bildung allgemein, Ausstellungen, Führungen
Ort:
Tivoli Gotha
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:

Bildung vereint e. V. Gotha

„Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch“ Geboren in Auschwitz - Ausstellung im Gothaer Tivoli

www.bildung-vereint.de

Die Ausstellung „Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch: Geboren in Auschwitz“ von Alwin Meyer kann ab dem 14.7.21 im Gothaer Tivoli besucht werden. Alwin Meyer, Journalist und Sachbuchautor, begann 1972 mit der weltweiten Spurensuche nach den Kindern von Auschwitz. In vielen Ländern führte er und führt nach wie vor Gespräche mit Menschen, die bei ihrer Befreiung oft noch Kinder und Babys waren. Er hörte zu, fragte nach, kam wieder, fotografierte und filmte – getragen vom Vertrauen der Frauen und Männer, die ihm gegenübersaßen. Die aktuelle Ausstellung porträtiert Kinder, die Auschwitz und anderen Lagern unter kaum vorstellbaren Bedingungen geboren wurden und über ihr Leben berichten. 

Bereits 2017 besuchte Alwin Meyer auf Einladung der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen zu einem Vortrag die Stadt Gotha. Im September des Folgejahres konnte seine Ausstellung „Vergesst uns nicht – Die Kinder von Auschwitz“ im Gothaer Tivoli und damit erstmals in Thüringen gezeigt werden. 2020 wurde in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin, seine umfangreiche Ausstellung „Geboren in Auschwitz“, welche in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Auschwitz Komitee e.V. entstanden ist, eröffnet: „Mit seinen Recherchen, seinen Büchern und Ausstellungen hat Alwin Meyer den Forschungsarbeiten über die Geschichte von Auschwitz entscheidende Kapitel hinzugefügt.“, Christoph Heubner, Exekutiv Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees.

14.7.21, 12.30 Uhr, Eröffnung mit dem Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, Bodo Ramelow, und weiteren Gästen

15.7.21, 19.00 Uhr, Vortrag Prof. Dr. Reinhard Schramm: Jüdisches Leben in Thüringen, Vortrag Alwin Meyer: Geboren in Auschwitz

Es laden ein: Bildung vereint e.V. in Zusammenarbeit mit Arbeit und Leben Thüringen, Förderverein Gothaer Tivoli e.V., KommPottPora e.V., Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Gotha, Verein für Stadtgeschichte Gotha e.V. 

Der Eintritt ist frei, um Voranmeldung wird gebeten. Weitere Info: www.tivoli-gotha.de

Besichtigung: Di.-Do. 10-17 Uhr und nach Vereinbarung.

Do 12.08.2021

#Antisemitismus für Anfänger

An der Stadtmünze 4, 99084 Erfurt
Ausstellungen
Ort:
Kleine Synagoge
Uhrzeit:
01:00 Uhr
#Antisemitismus für Anfänger - Sonderausstellung mit Cartoons und satirischen Texten

www.juedisches-leben.erfurt.de

Lachen über Antisemitismus, darf man das? Myriam Halberstam, Inhaberin des Ariella Verlags, ist der Meinung: Ja, Jüdinnen und Juden dürfen das! Und Nichtjüdinnen und Nichtjuden auch! Die Verlegerin hat Mitstreiter*innen gesucht – und gefunden: In ihren Cartoons und Texten ziehen sie den Antisemitismus ins Lächerliche und zeigen ihm und der mit ihm einhergehenden Abwertung, Ausgrenzung und Bedrohung humorvoll den sprichwörtlichen Mit-telfinger.

Die Ausstellung #Antisemitismus für Anfänger präsentiert eine Auswahl der Cartoons und satirischen Texte, die 2020 in der gleichnamigen Anthologie des Ariella Verlags erschienen sind. Diese bilden Reaktionen und Lebensbereiche ab, in denen Juden-feindlichkeit stattfindet, überspitzen sie, betrachten sie mit Ironie und ziehen sie ins Lächerliche. Unter dem Brennglas des Humors entsteht so eine Momentaufnahme des Antisemitismus in unserer Gesellschaft – und beim Ausstellungsbesuch - trotz der kurzwei-ligen Unterhaltung - vielleicht die ein oder andere Diskussion und Reflexion über das eigene Denken und Handeln.

Ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Ariella Verlag, 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland und dem Netzwerk Jüdisches Leben Erfurt.

DIE ZEUGEN - Fotoausstellung im öffentlichen Raum

Bahnhofsvorplatz, Jorge-Semprún-Platz , Stéphane-Hessel-Platz  Weimar
Ausstellungen
Ort:
Jorge-Semprún-Platz
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
DIE ZEUGEN - Fotoausstellung im öffentlichen Raum - 22 überlebensgroße Porträts von Überlebenden des Konzentrationslagers Buchenwald. Dauerausstellung im öffentlichen Raum.

Weimar steht für Humanismus, Aufklärung und die Moderne genauso wie für Barbarei und Völkermord. Das Konzentrationslager Buchenwald auf dem Ettersberg gehört zu dieser Stadt und soll uns Mahnung sein. Die Häftlinge des Konzentrationslagers wurden durch die Stadt getrieben und waren somit sichtbar. Der Weg vom Weimarer Hauptbahnhof in die Innenstadt ist von zahlreichen Wegmarken gesäumt. Im Norden der Bahnhofsvorplatz, er ist stark frequentiert, der Platz der 56.000 hat direkten Bezug zum Konzentrationslager, das Neue Museum als ein Ort der Kunst, das jetzige Landesverwaltungsamt war früher Gauforum und somit Sitz des Nationalsozialismus und im Süden das neue Bauhaus Museum als Synonym des Aufbruchs in die Moderne. Der Weimarer Fotograf Thomas Müller porträtierte über mehrere Jahre ehemalige Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald aus verschiedenen Nationen. Zweiundzwanzig großformatige Fotoporträts stehen im Stadtraum Weimar und laden zum Innehalten und Nachdenken ein. Eine Produktion der ACHAVA Festspiele Thüringen in Zusammenarbeit mit der Stadt Weimar und der Stiftung Gedenkstätte Buchenwald und Mittelbau-Dora.

„Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch“ Geboren in Auschwitz

Am Tivoli 3, 99867 Gotha
Bildung allgemein, Ausstellungen, Führungen
Ort:
Tivoli Gotha
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:

Bildung vereint e. V. Gotha

„Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch“ Geboren in Auschwitz - Ausstellung im Gothaer Tivoli

www.bildung-vereint.de

Die Ausstellung „Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch: Geboren in Auschwitz“ von Alwin Meyer kann ab dem 14.7.21 im Gothaer Tivoli besucht werden. Alwin Meyer, Journalist und Sachbuchautor, begann 1972 mit der weltweiten Spurensuche nach den Kindern von Auschwitz. In vielen Ländern führte er und führt nach wie vor Gespräche mit Menschen, die bei ihrer Befreiung oft noch Kinder und Babys waren. Er hörte zu, fragte nach, kam wieder, fotografierte und filmte – getragen vom Vertrauen der Frauen und Männer, die ihm gegenübersaßen. Die aktuelle Ausstellung porträtiert Kinder, die Auschwitz und anderen Lagern unter kaum vorstellbaren Bedingungen geboren wurden und über ihr Leben berichten. 

Bereits 2017 besuchte Alwin Meyer auf Einladung der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen zu einem Vortrag die Stadt Gotha. Im September des Folgejahres konnte seine Ausstellung „Vergesst uns nicht – Die Kinder von Auschwitz“ im Gothaer Tivoli und damit erstmals in Thüringen gezeigt werden. 2020 wurde in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin, seine umfangreiche Ausstellung „Geboren in Auschwitz“, welche in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Auschwitz Komitee e.V. entstanden ist, eröffnet: „Mit seinen Recherchen, seinen Büchern und Ausstellungen hat Alwin Meyer den Forschungsarbeiten über die Geschichte von Auschwitz entscheidende Kapitel hinzugefügt.“, Christoph Heubner, Exekutiv Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees.

14.7.21, 12.30 Uhr, Eröffnung mit dem Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, Bodo Ramelow, und weiteren Gästen

15.7.21, 19.00 Uhr, Vortrag Prof. Dr. Reinhard Schramm: Jüdisches Leben in Thüringen, Vortrag Alwin Meyer: Geboren in Auschwitz

Es laden ein: Bildung vereint e.V. in Zusammenarbeit mit Arbeit und Leben Thüringen, Förderverein Gothaer Tivoli e.V., KommPottPora e.V., Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Gotha, Verein für Stadtgeschichte Gotha e.V. 

Der Eintritt ist frei, um Voranmeldung wird gebeten. Weitere Info: www.tivoli-gotha.de

Besichtigung: Di.-Do. 10-17 Uhr und nach Vereinbarung.

Fr 13.08.2021

#Antisemitismus für Anfänger

An der Stadtmünze 4, 99084 Erfurt
Ausstellungen
Ort:
Kleine Synagoge
Uhrzeit:
01:00 Uhr
#Antisemitismus für Anfänger - Sonderausstellung mit Cartoons und satirischen Texten

www.juedisches-leben.erfurt.de

Lachen über Antisemitismus, darf man das? Myriam Halberstam, Inhaberin des Ariella Verlags, ist der Meinung: Ja, Jüdinnen und Juden dürfen das! Und Nichtjüdinnen und Nichtjuden auch! Die Verlegerin hat Mitstreiter*innen gesucht – und gefunden: In ihren Cartoons und Texten ziehen sie den Antisemitismus ins Lächerliche und zeigen ihm und der mit ihm einhergehenden Abwertung, Ausgrenzung und Bedrohung humorvoll den sprichwörtlichen Mit-telfinger.

Die Ausstellung #Antisemitismus für Anfänger präsentiert eine Auswahl der Cartoons und satirischen Texte, die 2020 in der gleichnamigen Anthologie des Ariella Verlags erschienen sind. Diese bilden Reaktionen und Lebensbereiche ab, in denen Juden-feindlichkeit stattfindet, überspitzen sie, betrachten sie mit Ironie und ziehen sie ins Lächerliche. Unter dem Brennglas des Humors entsteht so eine Momentaufnahme des Antisemitismus in unserer Gesellschaft – und beim Ausstellungsbesuch - trotz der kurzwei-ligen Unterhaltung - vielleicht die ein oder andere Diskussion und Reflexion über das eigene Denken und Handeln.

Ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Ariella Verlag, 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland und dem Netzwerk Jüdisches Leben Erfurt.

DIE ZEUGEN - Fotoausstellung im öffentlichen Raum

Bahnhofsvorplatz, Jorge-Semprún-Platz , Stéphane-Hessel-Platz  Weimar
Ausstellungen
Ort:
Jorge-Semprún-Platz
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
DIE ZEUGEN - Fotoausstellung im öffentlichen Raum - 22 überlebensgroße Porträts von Überlebenden des Konzentrationslagers Buchenwald. Dauerausstellung im öffentlichen Raum.

Weimar steht für Humanismus, Aufklärung und die Moderne genauso wie für Barbarei und Völkermord. Das Konzentrationslager Buchenwald auf dem Ettersberg gehört zu dieser Stadt und soll uns Mahnung sein. Die Häftlinge des Konzentrationslagers wurden durch die Stadt getrieben und waren somit sichtbar. Der Weg vom Weimarer Hauptbahnhof in die Innenstadt ist von zahlreichen Wegmarken gesäumt. Im Norden der Bahnhofsvorplatz, er ist stark frequentiert, der Platz der 56.000 hat direkten Bezug zum Konzentrationslager, das Neue Museum als ein Ort der Kunst, das jetzige Landesverwaltungsamt war früher Gauforum und somit Sitz des Nationalsozialismus und im Süden das neue Bauhaus Museum als Synonym des Aufbruchs in die Moderne. Der Weimarer Fotograf Thomas Müller porträtierte über mehrere Jahre ehemalige Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald aus verschiedenen Nationen. Zweiundzwanzig großformatige Fotoporträts stehen im Stadtraum Weimar und laden zum Innehalten und Nachdenken ein. Eine Produktion der ACHAVA Festspiele Thüringen in Zusammenarbeit mit der Stadt Weimar und der Stiftung Gedenkstätte Buchenwald und Mittelbau-Dora.

„Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch“ Geboren in Auschwitz

Am Tivoli 3, 99867 Gotha
Bildung allgemein, Ausstellungen, Führungen
Ort:
Tivoli Gotha
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:

Bildung vereint e. V. Gotha

„Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch“ Geboren in Auschwitz - Ausstellung im Gothaer Tivoli

www.bildung-vereint.de

Die Ausstellung „Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch: Geboren in Auschwitz“ von Alwin Meyer kann ab dem 14.7.21 im Gothaer Tivoli besucht werden. Alwin Meyer, Journalist und Sachbuchautor, begann 1972 mit der weltweiten Spurensuche nach den Kindern von Auschwitz. In vielen Ländern führte er und führt nach wie vor Gespräche mit Menschen, die bei ihrer Befreiung oft noch Kinder und Babys waren. Er hörte zu, fragte nach, kam wieder, fotografierte und filmte – getragen vom Vertrauen der Frauen und Männer, die ihm gegenübersaßen. Die aktuelle Ausstellung porträtiert Kinder, die Auschwitz und anderen Lagern unter kaum vorstellbaren Bedingungen geboren wurden und über ihr Leben berichten. 

Bereits 2017 besuchte Alwin Meyer auf Einladung der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen zu einem Vortrag die Stadt Gotha. Im September des Folgejahres konnte seine Ausstellung „Vergesst uns nicht – Die Kinder von Auschwitz“ im Gothaer Tivoli und damit erstmals in Thüringen gezeigt werden. 2020 wurde in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin, seine umfangreiche Ausstellung „Geboren in Auschwitz“, welche in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Auschwitz Komitee e.V. entstanden ist, eröffnet: „Mit seinen Recherchen, seinen Büchern und Ausstellungen hat Alwin Meyer den Forschungsarbeiten über die Geschichte von Auschwitz entscheidende Kapitel hinzugefügt.“, Christoph Heubner, Exekutiv Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees.

14.7.21, 12.30 Uhr, Eröffnung mit dem Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, Bodo Ramelow, und weiteren Gästen

15.7.21, 19.00 Uhr, Vortrag Prof. Dr. Reinhard Schramm: Jüdisches Leben in Thüringen, Vortrag Alwin Meyer: Geboren in Auschwitz

Es laden ein: Bildung vereint e.V. in Zusammenarbeit mit Arbeit und Leben Thüringen, Förderverein Gothaer Tivoli e.V., KommPottPora e.V., Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Gotha, Verein für Stadtgeschichte Gotha e.V. 

Der Eintritt ist frei, um Voranmeldung wird gebeten. Weitere Info: www.tivoli-gotha.de

Besichtigung: Di.-Do. 10-17 Uhr und nach Vereinbarung.

Sa 14.08.2021

#Antisemitismus für Anfänger

An der Stadtmünze 4, 99084 Erfurt
Ausstellungen
Ort:
Kleine Synagoge
Uhrzeit:
01:00 Uhr
#Antisemitismus für Anfänger - Sonderausstellung mit Cartoons und satirischen Texten

www.juedisches-leben.erfurt.de

Lachen über Antisemitismus, darf man das? Myriam Halberstam, Inhaberin des Ariella Verlags, ist der Meinung: Ja, Jüdinnen und Juden dürfen das! Und Nichtjüdinnen und Nichtjuden auch! Die Verlegerin hat Mitstreiter*innen gesucht – und gefunden: In ihren Cartoons und Texten ziehen sie den Antisemitismus ins Lächerliche und zeigen ihm und der mit ihm einhergehenden Abwertung, Ausgrenzung und Bedrohung humorvoll den sprichwörtlichen Mit-telfinger.

Die Ausstellung #Antisemitismus für Anfänger präsentiert eine Auswahl der Cartoons und satirischen Texte, die 2020 in der gleichnamigen Anthologie des Ariella Verlags erschienen sind. Diese bilden Reaktionen und Lebensbereiche ab, in denen Juden-feindlichkeit stattfindet, überspitzen sie, betrachten sie mit Ironie und ziehen sie ins Lächerliche. Unter dem Brennglas des Humors entsteht so eine Momentaufnahme des Antisemitismus in unserer Gesellschaft – und beim Ausstellungsbesuch - trotz der kurzwei-ligen Unterhaltung - vielleicht die ein oder andere Diskussion und Reflexion über das eigene Denken und Handeln.

Ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Ariella Verlag, 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland und dem Netzwerk Jüdisches Leben Erfurt.

DIE ZEUGEN - Fotoausstellung im öffentlichen Raum

Bahnhofsvorplatz, Jorge-Semprún-Platz , Stéphane-Hessel-Platz  Weimar
Ausstellungen
Ort:
Jorge-Semprún-Platz
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
DIE ZEUGEN - Fotoausstellung im öffentlichen Raum - 22 überlebensgroße Porträts von Überlebenden des Konzentrationslagers Buchenwald. Dauerausstellung im öffentlichen Raum.

Weimar steht für Humanismus, Aufklärung und die Moderne genauso wie für Barbarei und Völkermord. Das Konzentrationslager Buchenwald auf dem Ettersberg gehört zu dieser Stadt und soll uns Mahnung sein. Die Häftlinge des Konzentrationslagers wurden durch die Stadt getrieben und waren somit sichtbar. Der Weg vom Weimarer Hauptbahnhof in die Innenstadt ist von zahlreichen Wegmarken gesäumt. Im Norden der Bahnhofsvorplatz, er ist stark frequentiert, der Platz der 56.000 hat direkten Bezug zum Konzentrationslager, das Neue Museum als ein Ort der Kunst, das jetzige Landesverwaltungsamt war früher Gauforum und somit Sitz des Nationalsozialismus und im Süden das neue Bauhaus Museum als Synonym des Aufbruchs in die Moderne. Der Weimarer Fotograf Thomas Müller porträtierte über mehrere Jahre ehemalige Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald aus verschiedenen Nationen. Zweiundzwanzig großformatige Fotoporträts stehen im Stadtraum Weimar und laden zum Innehalten und Nachdenken ein. Eine Produktion der ACHAVA Festspiele Thüringen in Zusammenarbeit mit der Stadt Weimar und der Stiftung Gedenkstätte Buchenwald und Mittelbau-Dora.

„Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch“ Geboren in Auschwitz

Am Tivoli 3, 99867 Gotha
Bildung allgemein, Ausstellungen, Führungen
Ort:
Tivoli Gotha
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:

Bildung vereint e. V. Gotha

„Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch“ Geboren in Auschwitz - Ausstellung im Gothaer Tivoli

www.bildung-vereint.de

Die Ausstellung „Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch: Geboren in Auschwitz“ von Alwin Meyer kann ab dem 14.7.21 im Gothaer Tivoli besucht werden. Alwin Meyer, Journalist und Sachbuchautor, begann 1972 mit der weltweiten Spurensuche nach den Kindern von Auschwitz. In vielen Ländern führte er und führt nach wie vor Gespräche mit Menschen, die bei ihrer Befreiung oft noch Kinder und Babys waren. Er hörte zu, fragte nach, kam wieder, fotografierte und filmte – getragen vom Vertrauen der Frauen und Männer, die ihm gegenübersaßen. Die aktuelle Ausstellung porträtiert Kinder, die Auschwitz und anderen Lagern unter kaum vorstellbaren Bedingungen geboren wurden und über ihr Leben berichten. 

Bereits 2017 besuchte Alwin Meyer auf Einladung der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen zu einem Vortrag die Stadt Gotha. Im September des Folgejahres konnte seine Ausstellung „Vergesst uns nicht – Die Kinder von Auschwitz“ im Gothaer Tivoli und damit erstmals in Thüringen gezeigt werden. 2020 wurde in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin, seine umfangreiche Ausstellung „Geboren in Auschwitz“, welche in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Auschwitz Komitee e.V. entstanden ist, eröffnet: „Mit seinen Recherchen, seinen Büchern und Ausstellungen hat Alwin Meyer den Forschungsarbeiten über die Geschichte von Auschwitz entscheidende Kapitel hinzugefügt.“, Christoph Heubner, Exekutiv Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees.

14.7.21, 12.30 Uhr, Eröffnung mit dem Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, Bodo Ramelow, und weiteren Gästen

15.7.21, 19.00 Uhr, Vortrag Prof. Dr. Reinhard Schramm: Jüdisches Leben in Thüringen, Vortrag Alwin Meyer: Geboren in Auschwitz

Es laden ein: Bildung vereint e.V. in Zusammenarbeit mit Arbeit und Leben Thüringen, Förderverein Gothaer Tivoli e.V., KommPottPora e.V., Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Gotha, Verein für Stadtgeschichte Gotha e.V. 

Der Eintritt ist frei, um Voranmeldung wird gebeten. Weitere Info: www.tivoli-gotha.de

Besichtigung: Di.-Do. 10-17 Uhr und nach Vereinbarung.

So 15.08.2021

#Antisemitismus für Anfänger

An der Stadtmünze 4, 99084 Erfurt
Ausstellungen
Ort:
Kleine Synagoge
Uhrzeit:
01:00 Uhr
#Antisemitismus für Anfänger - Sonderausstellung mit Cartoons und satirischen Texten

www.juedisches-leben.erfurt.de

Lachen über Antisemitismus, darf man das? Myriam Halberstam, Inhaberin des Ariella Verlags, ist der Meinung: Ja, Jüdinnen und Juden dürfen das! Und Nichtjüdinnen und Nichtjuden auch! Die Verlegerin hat Mitstreiter*innen gesucht – und gefunden: In ihren Cartoons und Texten ziehen sie den Antisemitismus ins Lächerliche und zeigen ihm und der mit ihm einhergehenden Abwertung, Ausgrenzung und Bedrohung humorvoll den sprichwörtlichen Mit-telfinger.

Die Ausstellung #Antisemitismus für Anfänger präsentiert eine Auswahl der Cartoons und satirischen Texte, die 2020 in der gleichnamigen Anthologie des Ariella Verlags erschienen sind. Diese bilden Reaktionen und Lebensbereiche ab, in denen Juden-feindlichkeit stattfindet, überspitzen sie, betrachten sie mit Ironie und ziehen sie ins Lächerliche. Unter dem Brennglas des Humors entsteht so eine Momentaufnahme des Antisemitismus in unserer Gesellschaft – und beim Ausstellungsbesuch - trotz der kurzwei-ligen Unterhaltung - vielleicht die ein oder andere Diskussion und Reflexion über das eigene Denken und Handeln.

Ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Ariella Verlag, 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland und dem Netzwerk Jüdisches Leben Erfurt.

DIE ZEUGEN - Fotoausstellung im öffentlichen Raum

Bahnhofsvorplatz, Jorge-Semprún-Platz , Stéphane-Hessel-Platz  Weimar
Ausstellungen
Ort:
Jorge-Semprún-Platz
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
DIE ZEUGEN - Fotoausstellung im öffentlichen Raum - 22 überlebensgroße Porträts von Überlebenden des Konzentrationslagers Buchenwald. Dauerausstellung im öffentlichen Raum.

Weimar steht für Humanismus, Aufklärung und die Moderne genauso wie für Barbarei und Völkermord. Das Konzentrationslager Buchenwald auf dem Ettersberg gehört zu dieser Stadt und soll uns Mahnung sein. Die Häftlinge des Konzentrationslagers wurden durch die Stadt getrieben und waren somit sichtbar. Der Weg vom Weimarer Hauptbahnhof in die Innenstadt ist von zahlreichen Wegmarken gesäumt. Im Norden der Bahnhofsvorplatz, er ist stark frequentiert, der Platz der 56.000 hat direkten Bezug zum Konzentrationslager, das Neue Museum als ein Ort der Kunst, das jetzige Landesverwaltungsamt war früher Gauforum und somit Sitz des Nationalsozialismus und im Süden das neue Bauhaus Museum als Synonym des Aufbruchs in die Moderne. Der Weimarer Fotograf Thomas Müller porträtierte über mehrere Jahre ehemalige Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald aus verschiedenen Nationen. Zweiundzwanzig großformatige Fotoporträts stehen im Stadtraum Weimar und laden zum Innehalten und Nachdenken ein. Eine Produktion der ACHAVA Festspiele Thüringen in Zusammenarbeit mit der Stadt Weimar und der Stiftung Gedenkstätte Buchenwald und Mittelbau-Dora.

„Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch“ Geboren in Auschwitz

Am Tivoli 3, 99867 Gotha
Bildung allgemein, Ausstellungen, Führungen
Ort:
Tivoli Gotha
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:

Bildung vereint e. V. Gotha

„Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch“ Geboren in Auschwitz - Ausstellung im Gothaer Tivoli

www.bildung-vereint.de

Die Ausstellung „Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch: Geboren in Auschwitz“ von Alwin Meyer kann ab dem 14.7.21 im Gothaer Tivoli besucht werden. Alwin Meyer, Journalist und Sachbuchautor, begann 1972 mit der weltweiten Spurensuche nach den Kindern von Auschwitz. In vielen Ländern führte er und führt nach wie vor Gespräche mit Menschen, die bei ihrer Befreiung oft noch Kinder und Babys waren. Er hörte zu, fragte nach, kam wieder, fotografierte und filmte – getragen vom Vertrauen der Frauen und Männer, die ihm gegenübersaßen. Die aktuelle Ausstellung porträtiert Kinder, die Auschwitz und anderen Lagern unter kaum vorstellbaren Bedingungen geboren wurden und über ihr Leben berichten. 

Bereits 2017 besuchte Alwin Meyer auf Einladung der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen zu einem Vortrag die Stadt Gotha. Im September des Folgejahres konnte seine Ausstellung „Vergesst uns nicht – Die Kinder von Auschwitz“ im Gothaer Tivoli und damit erstmals in Thüringen gezeigt werden. 2020 wurde in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin, seine umfangreiche Ausstellung „Geboren in Auschwitz“, welche in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Auschwitz Komitee e.V. entstanden ist, eröffnet: „Mit seinen Recherchen, seinen Büchern und Ausstellungen hat Alwin Meyer den Forschungsarbeiten über die Geschichte von Auschwitz entscheidende Kapitel hinzugefügt.“, Christoph Heubner, Exekutiv Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees.

14.7.21, 12.30 Uhr, Eröffnung mit dem Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, Bodo Ramelow, und weiteren Gästen

15.7.21, 19.00 Uhr, Vortrag Prof. Dr. Reinhard Schramm: Jüdisches Leben in Thüringen, Vortrag Alwin Meyer: Geboren in Auschwitz

Es laden ein: Bildung vereint e.V. in Zusammenarbeit mit Arbeit und Leben Thüringen, Förderverein Gothaer Tivoli e.V., KommPottPora e.V., Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Gotha, Verein für Stadtgeschichte Gotha e.V. 

Der Eintritt ist frei, um Voranmeldung wird gebeten. Weitere Info: www.tivoli-gotha.de

Besichtigung: Di.-Do. 10-17 Uhr und nach Vereinbarung.

Mo 16.08.2021

#Antisemitismus für Anfänger

An der Stadtmünze 4, 99084 Erfurt
Ausstellungen
Ort:
Kleine Synagoge
Uhrzeit:
01:00 Uhr
#Antisemitismus für Anfänger - Sonderausstellung mit Cartoons und satirischen Texten

www.juedisches-leben.erfurt.de

Lachen über Antisemitismus, darf man das? Myriam Halberstam, Inhaberin des Ariella Verlags, ist der Meinung: Ja, Jüdinnen und Juden dürfen das! Und Nichtjüdinnen und Nichtjuden auch! Die Verlegerin hat Mitstreiter*innen gesucht – und gefunden: In ihren Cartoons und Texten ziehen sie den Antisemitismus ins Lächerliche und zeigen ihm und der mit ihm einhergehenden Abwertung, Ausgrenzung und Bedrohung humorvoll den sprichwörtlichen Mit-telfinger.

Die Ausstellung #Antisemitismus für Anfänger präsentiert eine Auswahl der Cartoons und satirischen Texte, die 2020 in der gleichnamigen Anthologie des Ariella Verlags erschienen sind. Diese bilden Reaktionen und Lebensbereiche ab, in denen Juden-feindlichkeit stattfindet, überspitzen sie, betrachten sie mit Ironie und ziehen sie ins Lächerliche. Unter dem Brennglas des Humors entsteht so eine Momentaufnahme des Antisemitismus in unserer Gesellschaft – und beim Ausstellungsbesuch - trotz der kurzwei-ligen Unterhaltung - vielleicht die ein oder andere Diskussion und Reflexion über das eigene Denken und Handeln.

Ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Ariella Verlag, 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland und dem Netzwerk Jüdisches Leben Erfurt.

DIE ZEUGEN - Fotoausstellung im öffentlichen Raum

Bahnhofsvorplatz, Jorge-Semprún-Platz , Stéphane-Hessel-Platz  Weimar
Ausstellungen
Ort:
Jorge-Semprún-Platz
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
DIE ZEUGEN - Fotoausstellung im öffentlichen Raum - 22 überlebensgroße Porträts von Überlebenden des Konzentrationslagers Buchenwald. Dauerausstellung im öffentlichen Raum.

Weimar steht für Humanismus, Aufklärung und die Moderne genauso wie für Barbarei und Völkermord. Das Konzentrationslager Buchenwald auf dem Ettersberg gehört zu dieser Stadt und soll uns Mahnung sein. Die Häftlinge des Konzentrationslagers wurden durch die Stadt getrieben und waren somit sichtbar. Der Weg vom Weimarer Hauptbahnhof in die Innenstadt ist von zahlreichen Wegmarken gesäumt. Im Norden der Bahnhofsvorplatz, er ist stark frequentiert, der Platz der 56.000 hat direkten Bezug zum Konzentrationslager, das Neue Museum als ein Ort der Kunst, das jetzige Landesverwaltungsamt war früher Gauforum und somit Sitz des Nationalsozialismus und im Süden das neue Bauhaus Museum als Synonym des Aufbruchs in die Moderne. Der Weimarer Fotograf Thomas Müller porträtierte über mehrere Jahre ehemalige Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald aus verschiedenen Nationen. Zweiundzwanzig großformatige Fotoporträts stehen im Stadtraum Weimar und laden zum Innehalten und Nachdenken ein. Eine Produktion der ACHAVA Festspiele Thüringen in Zusammenarbeit mit der Stadt Weimar und der Stiftung Gedenkstätte Buchenwald und Mittelbau-Dora.

„Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch“ Geboren in Auschwitz

Am Tivoli 3, 99867 Gotha
Bildung allgemein, Ausstellungen, Führungen
Ort:
Tivoli Gotha
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:

Bildung vereint e. V. Gotha

„Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch“ Geboren in Auschwitz - Ausstellung im Gothaer Tivoli

www.bildung-vereint.de

Die Ausstellung „Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch: Geboren in Auschwitz“ von Alwin Meyer kann ab dem 14.7.21 im Gothaer Tivoli besucht werden. Alwin Meyer, Journalist und Sachbuchautor, begann 1972 mit der weltweiten Spurensuche nach den Kindern von Auschwitz. In vielen Ländern führte er und führt nach wie vor Gespräche mit Menschen, die bei ihrer Befreiung oft noch Kinder und Babys waren. Er hörte zu, fragte nach, kam wieder, fotografierte und filmte – getragen vom Vertrauen der Frauen und Männer, die ihm gegenübersaßen. Die aktuelle Ausstellung porträtiert Kinder, die Auschwitz und anderen Lagern unter kaum vorstellbaren Bedingungen geboren wurden und über ihr Leben berichten. 

Bereits 2017 besuchte Alwin Meyer auf Einladung der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen zu einem Vortrag die Stadt Gotha. Im September des Folgejahres konnte seine Ausstellung „Vergesst uns nicht – Die Kinder von Auschwitz“ im Gothaer Tivoli und damit erstmals in Thüringen gezeigt werden. 2020 wurde in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin, seine umfangreiche Ausstellung „Geboren in Auschwitz“, welche in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Auschwitz Komitee e.V. entstanden ist, eröffnet: „Mit seinen Recherchen, seinen Büchern und Ausstellungen hat Alwin Meyer den Forschungsarbeiten über die Geschichte von Auschwitz entscheidende Kapitel hinzugefügt.“, Christoph Heubner, Exekutiv Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees.

14.7.21, 12.30 Uhr, Eröffnung mit dem Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, Bodo Ramelow, und weiteren Gästen

15.7.21, 19.00 Uhr, Vortrag Prof. Dr. Reinhard Schramm: Jüdisches Leben in Thüringen, Vortrag Alwin Meyer: Geboren in Auschwitz

Es laden ein: Bildung vereint e.V. in Zusammenarbeit mit Arbeit und Leben Thüringen, Förderverein Gothaer Tivoli e.V., KommPottPora e.V., Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Gotha, Verein für Stadtgeschichte Gotha e.V. 

Der Eintritt ist frei, um Voranmeldung wird gebeten. Weitere Info: www.tivoli-gotha.de

Besichtigung: Di.-Do. 10-17 Uhr und nach Vereinbarung.

Di 17.08.2021

#Antisemitismus für Anfänger

An der Stadtmünze 4, 99084 Erfurt
Ausstellungen
Ort:
Kleine Synagoge
Uhrzeit:
01:00 Uhr
#Antisemitismus für Anfänger - Sonderausstellung mit Cartoons und satirischen Texten

www.juedisches-leben.erfurt.de

Lachen über Antisemitismus, darf man das? Myriam Halberstam, Inhaberin des Ariella Verlags, ist der Meinung: Ja, Jüdinnen und Juden dürfen das! Und Nichtjüdinnen und Nichtjuden auch! Die Verlegerin hat Mitstreiter*innen gesucht – und gefunden: In ihren Cartoons und Texten ziehen sie den Antisemitismus ins Lächerliche und zeigen ihm und der mit ihm einhergehenden Abwertung, Ausgrenzung und Bedrohung humorvoll den sprichwörtlichen Mit-telfinger.

Die Ausstellung #Antisemitismus für Anfänger präsentiert eine Auswahl der Cartoons und satirischen Texte, die 2020 in der gleichnamigen Anthologie des Ariella Verlags erschienen sind. Diese bilden Reaktionen und Lebensbereiche ab, in denen Juden-feindlichkeit stattfindet, überspitzen sie, betrachten sie mit Ironie und ziehen sie ins Lächerliche. Unter dem Brennglas des Humors entsteht so eine Momentaufnahme des Antisemitismus in unserer Gesellschaft – und beim Ausstellungsbesuch - trotz der kurzwei-ligen Unterhaltung - vielleicht die ein oder andere Diskussion und Reflexion über das eigene Denken und Handeln.

Ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Ariella Verlag, 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland und dem Netzwerk Jüdisches Leben Erfurt.

DIE ZEUGEN - Fotoausstellung im öffentlichen Raum

Bahnhofsvorplatz, Jorge-Semprún-Platz , Stéphane-Hessel-Platz  Weimar
Ausstellungen
Ort:
Jorge-Semprún-Platz
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
DIE ZEUGEN - Fotoausstellung im öffentlichen Raum - 22 überlebensgroße Porträts von Überlebenden des Konzentrationslagers Buchenwald. Dauerausstellung im öffentlichen Raum.

Weimar steht für Humanismus, Aufklärung und die Moderne genauso wie für Barbarei und Völkermord. Das Konzentrationslager Buchenwald auf dem Ettersberg gehört zu dieser Stadt und soll uns Mahnung sein. Die Häftlinge des Konzentrationslagers wurden durch die Stadt getrieben und waren somit sichtbar. Der Weg vom Weimarer Hauptbahnhof in die Innenstadt ist von zahlreichen Wegmarken gesäumt. Im Norden der Bahnhofsvorplatz, er ist stark frequentiert, der Platz der 56.000 hat direkten Bezug zum Konzentrationslager, das Neue Museum als ein Ort der Kunst, das jetzige Landesverwaltungsamt war früher Gauforum und somit Sitz des Nationalsozialismus und im Süden das neue Bauhaus Museum als Synonym des Aufbruchs in die Moderne. Der Weimarer Fotograf Thomas Müller porträtierte über mehrere Jahre ehemalige Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald aus verschiedenen Nationen. Zweiundzwanzig großformatige Fotoporträts stehen im Stadtraum Weimar und laden zum Innehalten und Nachdenken ein. Eine Produktion der ACHAVA Festspiele Thüringen in Zusammenarbeit mit der Stadt Weimar und der Stiftung Gedenkstätte Buchenwald und Mittelbau-Dora.

„Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch“ Geboren in Auschwitz

Am Tivoli 3, 99867 Gotha
Bildung allgemein, Ausstellungen, Führungen
Ort:
Tivoli Gotha
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:

Bildung vereint e. V. Gotha

„Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch“ Geboren in Auschwitz - Ausstellung im Gothaer Tivoli

www.bildung-vereint.de

Die Ausstellung „Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch: Geboren in Auschwitz“ von Alwin Meyer kann ab dem 14.7.21 im Gothaer Tivoli besucht werden. Alwin Meyer, Journalist und Sachbuchautor, begann 1972 mit der weltweiten Spurensuche nach den Kindern von Auschwitz. In vielen Ländern führte er und führt nach wie vor Gespräche mit Menschen, die bei ihrer Befreiung oft noch Kinder und Babys waren. Er hörte zu, fragte nach, kam wieder, fotografierte und filmte – getragen vom Vertrauen der Frauen und Männer, die ihm gegenübersaßen. Die aktuelle Ausstellung porträtiert Kinder, die Auschwitz und anderen Lagern unter kaum vorstellbaren Bedingungen geboren wurden und über ihr Leben berichten. 

Bereits 2017 besuchte Alwin Meyer auf Einladung der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen zu einem Vortrag die Stadt Gotha. Im September des Folgejahres konnte seine Ausstellung „Vergesst uns nicht – Die Kinder von Auschwitz“ im Gothaer Tivoli und damit erstmals in Thüringen gezeigt werden. 2020 wurde in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin, seine umfangreiche Ausstellung „Geboren in Auschwitz“, welche in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Auschwitz Komitee e.V. entstanden ist, eröffnet: „Mit seinen Recherchen, seinen Büchern und Ausstellungen hat Alwin Meyer den Forschungsarbeiten über die Geschichte von Auschwitz entscheidende Kapitel hinzugefügt.“, Christoph Heubner, Exekutiv Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees.

14.7.21, 12.30 Uhr, Eröffnung mit dem Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, Bodo Ramelow, und weiteren Gästen

15.7.21, 19.00 Uhr, Vortrag Prof. Dr. Reinhard Schramm: Jüdisches Leben in Thüringen, Vortrag Alwin Meyer: Geboren in Auschwitz

Es laden ein: Bildung vereint e.V. in Zusammenarbeit mit Arbeit und Leben Thüringen, Förderverein Gothaer Tivoli e.V., KommPottPora e.V., Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Gotha, Verein für Stadtgeschichte Gotha e.V. 

Der Eintritt ist frei, um Voranmeldung wird gebeten. Weitere Info: www.tivoli-gotha.de

Besichtigung: Di.-Do. 10-17 Uhr und nach Vereinbarung.

Mi 18.08.2021

#Antisemitismus für Anfänger

An der Stadtmünze 4, 99084 Erfurt
Ausstellungen
Ort:
Kleine Synagoge
Uhrzeit:
01:00 Uhr
#Antisemitismus für Anfänger - Sonderausstellung mit Cartoons und satirischen Texten

www.juedisches-leben.erfurt.de

Lachen über Antisemitismus, darf man das? Myriam Halberstam, Inhaberin des Ariella Verlags, ist der Meinung: Ja, Jüdinnen und Juden dürfen das! Und Nichtjüdinnen und Nichtjuden auch! Die Verlegerin hat Mitstreiter*innen gesucht – und gefunden: In ihren Cartoons und Texten ziehen sie den Antisemitismus ins Lächerliche und zeigen ihm und der mit ihm einhergehenden Abwertung, Ausgrenzung und Bedrohung humorvoll den sprichwörtlichen Mit-telfinger.

Die Ausstellung #Antisemitismus für Anfänger präsentiert eine Auswahl der Cartoons und satirischen Texte, die 2020 in der gleichnamigen Anthologie des Ariella Verlags erschienen sind. Diese bilden Reaktionen und Lebensbereiche ab, in denen Juden-feindlichkeit stattfindet, überspitzen sie, betrachten sie mit Ironie und ziehen sie ins Lächerliche. Unter dem Brennglas des Humors entsteht so eine Momentaufnahme des Antisemitismus in unserer Gesellschaft – und beim Ausstellungsbesuch - trotz der kurzwei-ligen Unterhaltung - vielleicht die ein oder andere Diskussion und Reflexion über das eigene Denken und Handeln.

Ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Ariella Verlag, 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland und dem Netzwerk Jüdisches Leben Erfurt.

DIE ZEUGEN - Fotoausstellung im öffentlichen Raum

Bahnhofsvorplatz, Jorge-Semprún-Platz , Stéphane-Hessel-Platz  Weimar
Ausstellungen
Ort:
Jorge-Semprún-Platz
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
DIE ZEUGEN - Fotoausstellung im öffentlichen Raum - 22 überlebensgroße Porträts von Überlebenden des Konzentrationslagers Buchenwald. Dauerausstellung im öffentlichen Raum.

Weimar steht für Humanismus, Aufklärung und die Moderne genauso wie für Barbarei und Völkermord. Das Konzentrationslager Buchenwald auf dem Ettersberg gehört zu dieser Stadt und soll uns Mahnung sein. Die Häftlinge des Konzentrationslagers wurden durch die Stadt getrieben und waren somit sichtbar. Der Weg vom Weimarer Hauptbahnhof in die Innenstadt ist von zahlreichen Wegmarken gesäumt. Im Norden der Bahnhofsvorplatz, er ist stark frequentiert, der Platz der 56.000 hat direkten Bezug zum Konzentrationslager, das Neue Museum als ein Ort der Kunst, das jetzige Landesverwaltungsamt war früher Gauforum und somit Sitz des Nationalsozialismus und im Süden das neue Bauhaus Museum als Synonym des Aufbruchs in die Moderne. Der Weimarer Fotograf Thomas Müller porträtierte über mehrere Jahre ehemalige Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald aus verschiedenen Nationen. Zweiundzwanzig großformatige Fotoporträts stehen im Stadtraum Weimar und laden zum Innehalten und Nachdenken ein. Eine Produktion der ACHAVA Festspiele Thüringen in Zusammenarbeit mit der Stadt Weimar und der Stiftung Gedenkstätte Buchenwald und Mittelbau-Dora.

„Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch“ Geboren in Auschwitz

Am Tivoli 3, 99867 Gotha
Bildung allgemein, Ausstellungen, Führungen
Ort:
Tivoli Gotha
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:

Bildung vereint e. V. Gotha

„Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch“ Geboren in Auschwitz - Ausstellung im Gothaer Tivoli

www.bildung-vereint.de

Die Ausstellung „Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch: Geboren in Auschwitz“ von Alwin Meyer kann ab dem 14.7.21 im Gothaer Tivoli besucht werden. Alwin Meyer, Journalist und Sachbuchautor, begann 1972 mit der weltweiten Spurensuche nach den Kindern von Auschwitz. In vielen Ländern führte er und führt nach wie vor Gespräche mit Menschen, die bei ihrer Befreiung oft noch Kinder und Babys waren. Er hörte zu, fragte nach, kam wieder, fotografierte und filmte – getragen vom Vertrauen der Frauen und Männer, die ihm gegenübersaßen. Die aktuelle Ausstellung porträtiert Kinder, die Auschwitz und anderen Lagern unter kaum vorstellbaren Bedingungen geboren wurden und über ihr Leben berichten. 

Bereits 2017 besuchte Alwin Meyer auf Einladung der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen zu einem Vortrag die Stadt Gotha. Im September des Folgejahres konnte seine Ausstellung „Vergesst uns nicht – Die Kinder von Auschwitz“ im Gothaer Tivoli und damit erstmals in Thüringen gezeigt werden. 2020 wurde in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin, seine umfangreiche Ausstellung „Geboren in Auschwitz“, welche in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Auschwitz Komitee e.V. entstanden ist, eröffnet: „Mit seinen Recherchen, seinen Büchern und Ausstellungen hat Alwin Meyer den Forschungsarbeiten über die Geschichte von Auschwitz entscheidende Kapitel hinzugefügt.“, Christoph Heubner, Exekutiv Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees.

14.7.21, 12.30 Uhr, Eröffnung mit dem Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, Bodo Ramelow, und weiteren Gästen

15.7.21, 19.00 Uhr, Vortrag Prof. Dr. Reinhard Schramm: Jüdisches Leben in Thüringen, Vortrag Alwin Meyer: Geboren in Auschwitz

Es laden ein: Bildung vereint e.V. in Zusammenarbeit mit Arbeit und Leben Thüringen, Förderverein Gothaer Tivoli e.V., KommPottPora e.V., Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Gotha, Verein für Stadtgeschichte Gotha e.V. 

Der Eintritt ist frei, um Voranmeldung wird gebeten. Weitere Info: www.tivoli-gotha.de

Besichtigung: Di.-Do. 10-17 Uhr und nach Vereinbarung.

Do 19.08.2021

#Antisemitismus für Anfänger

An der Stadtmünze 4, 99084 Erfurt
Ausstellungen
Ort:
Kleine Synagoge
Uhrzeit:
01:00 Uhr
#Antisemitismus für Anfänger - Sonderausstellung mit Cartoons und satirischen Texten

www.juedisches-leben.erfurt.de

Lachen über Antisemitismus, darf man das? Myriam Halberstam, Inhaberin des Ariella Verlags, ist der Meinung: Ja, Jüdinnen und Juden dürfen das! Und Nichtjüdinnen und Nichtjuden auch! Die Verlegerin hat Mitstreiter*innen gesucht – und gefunden: In ihren Cartoons und Texten ziehen sie den Antisemitismus ins Lächerliche und zeigen ihm und der mit ihm einhergehenden Abwertung, Ausgrenzung und Bedrohung humorvoll den sprichwörtlichen Mit-telfinger.

Die Ausstellung #Antisemitismus für Anfänger präsentiert eine Auswahl der Cartoons und satirischen Texte, die 2020 in der gleichnamigen Anthologie des Ariella Verlags erschienen sind. Diese bilden Reaktionen und Lebensbereiche ab, in denen Juden-feindlichkeit stattfindet, überspitzen sie, betrachten sie mit Ironie und ziehen sie ins Lächerliche. Unter dem Brennglas des Humors entsteht so eine Momentaufnahme des Antisemitismus in unserer Gesellschaft – und beim Ausstellungsbesuch - trotz der kurzwei-ligen Unterhaltung - vielleicht die ein oder andere Diskussion und Reflexion über das eigene Denken und Handeln.

Ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Ariella Verlag, 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland und dem Netzwerk Jüdisches Leben Erfurt.

DIE ZEUGEN - Fotoausstellung im öffentlichen Raum

Bahnhofsvorplatz, Jorge-Semprún-Platz , Stéphane-Hessel-Platz  Weimar
Ausstellungen
Ort:
Jorge-Semprún-Platz
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
DIE ZEUGEN - Fotoausstellung im öffentlichen Raum - 22 überlebensgroße Porträts von Überlebenden des Konzentrationslagers Buchenwald. Dauerausstellung im öffentlichen Raum.

Weimar steht für Humanismus, Aufklärung und die Moderne genauso wie für Barbarei und Völkermord. Das Konzentrationslager Buchenwald auf dem Ettersberg gehört zu dieser Stadt und soll uns Mahnung sein. Die Häftlinge des Konzentrationslagers wurden durch die Stadt getrieben und waren somit sichtbar. Der Weg vom Weimarer Hauptbahnhof in die Innenstadt ist von zahlreichen Wegmarken gesäumt. Im Norden der Bahnhofsvorplatz, er ist stark frequentiert, der Platz der 56.000 hat direkten Bezug zum Konzentrationslager, das Neue Museum als ein Ort der Kunst, das jetzige Landesverwaltungsamt war früher Gauforum und somit Sitz des Nationalsozialismus und im Süden das neue Bauhaus Museum als Synonym des Aufbruchs in die Moderne. Der Weimarer Fotograf Thomas Müller porträtierte über mehrere Jahre ehemalige Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald aus verschiedenen Nationen. Zweiundzwanzig großformatige Fotoporträts stehen im Stadtraum Weimar und laden zum Innehalten und Nachdenken ein. Eine Produktion der ACHAVA Festspiele Thüringen in Zusammenarbeit mit der Stadt Weimar und der Stiftung Gedenkstätte Buchenwald und Mittelbau-Dora.

„Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch“ Geboren in Auschwitz

Am Tivoli 3, 99867 Gotha
Bildung allgemein, Ausstellungen, Führungen
Ort:
Tivoli Gotha
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:

Bildung vereint e. V. Gotha

„Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch“ Geboren in Auschwitz - Ausstellung im Gothaer Tivoli

www.bildung-vereint.de

Die Ausstellung „Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch: Geboren in Auschwitz“ von Alwin Meyer kann ab dem 14.7.21 im Gothaer Tivoli besucht werden. Alwin Meyer, Journalist und Sachbuchautor, begann 1972 mit der weltweiten Spurensuche nach den Kindern von Auschwitz. In vielen Ländern führte er und führt nach wie vor Gespräche mit Menschen, die bei ihrer Befreiung oft noch Kinder und Babys waren. Er hörte zu, fragte nach, kam wieder, fotografierte und filmte – getragen vom Vertrauen der Frauen und Männer, die ihm gegenübersaßen. Die aktuelle Ausstellung porträtiert Kinder, die Auschwitz und anderen Lagern unter kaum vorstellbaren Bedingungen geboren wurden und über ihr Leben berichten. 

Bereits 2017 besuchte Alwin Meyer auf Einladung der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen zu einem Vortrag die Stadt Gotha. Im September des Folgejahres konnte seine Ausstellung „Vergesst uns nicht – Die Kinder von Auschwitz“ im Gothaer Tivoli und damit erstmals in Thüringen gezeigt werden. 2020 wurde in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin, seine umfangreiche Ausstellung „Geboren in Auschwitz“, welche in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Auschwitz Komitee e.V. entstanden ist, eröffnet: „Mit seinen Recherchen, seinen Büchern und Ausstellungen hat Alwin Meyer den Forschungsarbeiten über die Geschichte von Auschwitz entscheidende Kapitel hinzugefügt.“, Christoph Heubner, Exekutiv Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees.

14.7.21, 12.30 Uhr, Eröffnung mit dem Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, Bodo Ramelow, und weiteren Gästen

15.7.21, 19.00 Uhr, Vortrag Prof. Dr. Reinhard Schramm: Jüdisches Leben in Thüringen, Vortrag Alwin Meyer: Geboren in Auschwitz

Es laden ein: Bildung vereint e.V. in Zusammenarbeit mit Arbeit und Leben Thüringen, Förderverein Gothaer Tivoli e.V., KommPottPora e.V., Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Gotha, Verein für Stadtgeschichte Gotha e.V. 

Der Eintritt ist frei, um Voranmeldung wird gebeten. Weitere Info: www.tivoli-gotha.de

Besichtigung: Di.-Do. 10-17 Uhr und nach Vereinbarung.

Fr 20.08.2021

#Antisemitismus für Anfänger

An der Stadtmünze 4, 99084 Erfurt
Ausstellungen
Ort:
Kleine Synagoge
Uhrzeit:
01:00 Uhr
#Antisemitismus für Anfänger - Sonderausstellung mit Cartoons und satirischen Texten

www.juedisches-leben.erfurt.de

Lachen über Antisemitismus, darf man das? Myriam Halberstam, Inhaberin des Ariella Verlags, ist der Meinung: Ja, Jüdinnen und Juden dürfen das! Und Nichtjüdinnen und Nichtjuden auch! Die Verlegerin hat Mitstreiter*innen gesucht – und gefunden: In ihren Cartoons und Texten ziehen sie den Antisemitismus ins Lächerliche und zeigen ihm und der mit ihm einhergehenden Abwertung, Ausgrenzung und Bedrohung humorvoll den sprichwörtlichen Mit-telfinger.

Die Ausstellung #Antisemitismus für Anfänger präsentiert eine Auswahl der Cartoons und satirischen Texte, die 2020 in der gleichnamigen Anthologie des Ariella Verlags erschienen sind. Diese bilden Reaktionen und Lebensbereiche ab, in denen Juden-feindlichkeit stattfindet, überspitzen sie, betrachten sie mit Ironie und ziehen sie ins Lächerliche. Unter dem Brennglas des Humors entsteht so eine Momentaufnahme des Antisemitismus in unserer Gesellschaft – und beim Ausstellungsbesuch - trotz der kurzwei-ligen Unterhaltung - vielleicht die ein oder andere Diskussion und Reflexion über das eigene Denken und Handeln.

Ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Ariella Verlag, 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland und dem Netzwerk Jüdisches Leben Erfurt.

DIE ZEUGEN - Fotoausstellung im öffentlichen Raum

Bahnhofsvorplatz, Jorge-Semprún-Platz , Stéphane-Hessel-Platz  Weimar
Ausstellungen
Ort:
Jorge-Semprún-Platz
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
DIE ZEUGEN - Fotoausstellung im öffentlichen Raum - 22 überlebensgroße Porträts von Überlebenden des Konzentrationslagers Buchenwald. Dauerausstellung im öffentlichen Raum.

Weimar steht für Humanismus, Aufklärung und die Moderne genauso wie für Barbarei und Völkermord. Das Konzentrationslager Buchenwald auf dem Ettersberg gehört zu dieser Stadt und soll uns Mahnung sein. Die Häftlinge des Konzentrationslagers wurden durch die Stadt getrieben und waren somit sichtbar. Der Weg vom Weimarer Hauptbahnhof in die Innenstadt ist von zahlreichen Wegmarken gesäumt. Im Norden der Bahnhofsvorplatz, er ist stark frequentiert, der Platz der 56.000 hat direkten Bezug zum Konzentrationslager, das Neue Museum als ein Ort der Kunst, das jetzige Landesverwaltungsamt war früher Gauforum und somit Sitz des Nationalsozialismus und im Süden das neue Bauhaus Museum als Synonym des Aufbruchs in die Moderne. Der Weimarer Fotograf Thomas Müller porträtierte über mehrere Jahre ehemalige Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald aus verschiedenen Nationen. Zweiundzwanzig großformatige Fotoporträts stehen im Stadtraum Weimar und laden zum Innehalten und Nachdenken ein. Eine Produktion der ACHAVA Festspiele Thüringen in Zusammenarbeit mit der Stadt Weimar und der Stiftung Gedenkstätte Buchenwald und Mittelbau-Dora.

„Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch“ Geboren in Auschwitz

Am Tivoli 3, 99867 Gotha
Bildung allgemein, Ausstellungen, Führungen
Ort:
Tivoli Gotha
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:

Bildung vereint e. V. Gotha

„Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch“ Geboren in Auschwitz - Ausstellung im Gothaer Tivoli

www.bildung-vereint.de

Die Ausstellung „Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch: Geboren in Auschwitz“ von Alwin Meyer kann ab dem 14.7.21 im Gothaer Tivoli besucht werden. Alwin Meyer, Journalist und Sachbuchautor, begann 1972 mit der weltweiten Spurensuche nach den Kindern von Auschwitz. In vielen Ländern führte er und führt nach wie vor Gespräche mit Menschen, die bei ihrer Befreiung oft noch Kinder und Babys waren. Er hörte zu, fragte nach, kam wieder, fotografierte und filmte – getragen vom Vertrauen der Frauen und Männer, die ihm gegenübersaßen. Die aktuelle Ausstellung porträtiert Kinder, die Auschwitz und anderen Lagern unter kaum vorstellbaren Bedingungen geboren wurden und über ihr Leben berichten. 

Bereits 2017 besuchte Alwin Meyer auf Einladung der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen zu einem Vortrag die Stadt Gotha. Im September des Folgejahres konnte seine Ausstellung „Vergesst uns nicht – Die Kinder von Auschwitz“ im Gothaer Tivoli und damit erstmals in Thüringen gezeigt werden. 2020 wurde in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin, seine umfangreiche Ausstellung „Geboren in Auschwitz“, welche in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Auschwitz Komitee e.V. entstanden ist, eröffnet: „Mit seinen Recherchen, seinen Büchern und Ausstellungen hat Alwin Meyer den Forschungsarbeiten über die Geschichte von Auschwitz entscheidende Kapitel hinzugefügt.“, Christoph Heubner, Exekutiv Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees.

14.7.21, 12.30 Uhr, Eröffnung mit dem Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, Bodo Ramelow, und weiteren Gästen

15.7.21, 19.00 Uhr, Vortrag Prof. Dr. Reinhard Schramm: Jüdisches Leben in Thüringen, Vortrag Alwin Meyer: Geboren in Auschwitz

Es laden ein: Bildung vereint e.V. in Zusammenarbeit mit Arbeit und Leben Thüringen, Förderverein Gothaer Tivoli e.V., KommPottPora e.V., Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Gotha, Verein für Stadtgeschichte Gotha e.V. 

Der Eintritt ist frei, um Voranmeldung wird gebeten. Weitere Info: www.tivoli-gotha.de

Besichtigung: Di.-Do. 10-17 Uhr und nach Vereinbarung.

Sa 21.08.2021

#Antisemitismus für Anfänger

An der Stadtmünze 4, 99084 Erfurt
Ausstellungen
Ort:
Kleine Synagoge
Uhrzeit:
01:00 Uhr
#Antisemitismus für Anfänger - Sonderausstellung mit Cartoons und satirischen Texten

www.juedisches-leben.erfurt.de

Lachen über Antisemitismus, darf man das? Myriam Halberstam, Inhaberin des Ariella Verlags, ist der Meinung: Ja, Jüdinnen und Juden dürfen das! Und Nichtjüdinnen und Nichtjuden auch! Die Verlegerin hat Mitstreiter*innen gesucht – und gefunden: In ihren Cartoons und Texten ziehen sie den Antisemitismus ins Lächerliche und zeigen ihm und der mit ihm einhergehenden Abwertung, Ausgrenzung und Bedrohung humorvoll den sprichwörtlichen Mit-telfinger.

Die Ausstellung #Antisemitismus für Anfänger präsentiert eine Auswahl der Cartoons und satirischen Texte, die 2020 in der gleichnamigen Anthologie des Ariella Verlags erschienen sind. Diese bilden Reaktionen und Lebensbereiche ab, in denen Juden-feindlichkeit stattfindet, überspitzen sie, betrachten sie mit Ironie und ziehen sie ins Lächerliche. Unter dem Brennglas des Humors entsteht so eine Momentaufnahme des Antisemitismus in unserer Gesellschaft – und beim Ausstellungsbesuch - trotz der kurzwei-ligen Unterhaltung - vielleicht die ein oder andere Diskussion und Reflexion über das eigene Denken und Handeln.

Ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Ariella Verlag, 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland und dem Netzwerk Jüdisches Leben Erfurt.

DIE ZEUGEN - Fotoausstellung im öffentlichen Raum

Bahnhofsvorplatz, Jorge-Semprún-Platz , Stéphane-Hessel-Platz  Weimar
Ausstellungen
Ort:
Jorge-Semprún-Platz
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
DIE ZEUGEN - Fotoausstellung im öffentlichen Raum - 22 überlebensgroße Porträts von Überlebenden des Konzentrationslagers Buchenwald. Dauerausstellung im öffentlichen Raum.

Weimar steht für Humanismus, Aufklärung und die Moderne genauso wie für Barbarei und Völkermord. Das Konzentrationslager Buchenwald auf dem Ettersberg gehört zu dieser Stadt und soll uns Mahnung sein. Die Häftlinge des Konzentrationslagers wurden durch die Stadt getrieben und waren somit sichtbar. Der Weg vom Weimarer Hauptbahnhof in die Innenstadt ist von zahlreichen Wegmarken gesäumt. Im Norden der Bahnhofsvorplatz, er ist stark frequentiert, der Platz der 56.000 hat direkten Bezug zum Konzentrationslager, das Neue Museum als ein Ort der Kunst, das jetzige Landesverwaltungsamt war früher Gauforum und somit Sitz des Nationalsozialismus und im Süden das neue Bauhaus Museum als Synonym des Aufbruchs in die Moderne. Der Weimarer Fotograf Thomas Müller porträtierte über mehrere Jahre ehemalige Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald aus verschiedenen Nationen. Zweiundzwanzig großformatige Fotoporträts stehen im Stadtraum Weimar und laden zum Innehalten und Nachdenken ein. Eine Produktion der ACHAVA Festspiele Thüringen in Zusammenarbeit mit der Stadt Weimar und der Stiftung Gedenkstätte Buchenwald und Mittelbau-Dora.

Jecheskiel David Kirszenbaum

Volkshochschule Weimar, Graben 6, Weimar
Bildung allgemein, Ausstellungen, Führungen
Ort:
Volkshochschule Weimar
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:
Jecheskiel David Kirszenbaum - Karikaturen eines Bauhäuslers zur Weimarer Republik

Jecheskiel David Kirszenbaum (1900-1954) war ohne Zweifel ein Maler von hoher künstlerischer Qualität, was ihm Anerkennung am Bauhaus in Weimar ebenso wie in der Berliner und später auch in der Pariser Kunstszene verschaffte. 

Gleichermaßen beeindruckend wie auch bedrückend ist allerdings sein Lebensweg vom polnischen Schtetl nach Montmartre, mehrfach verbunden mit erheblichen kulturellen Brüchen und Neuanfängen und nicht zuletzt mit der Verfolgung durch die Nationalsozialisten und der Ermordung seiner Ehefrau in Auschwitz.

Kirszenbaum wird als jüngstes Kind des Rabbis Natan Majer Kirszenbaum in Staszów im damals russisch regierten Kongresspolen geboren. Seine Eltern wollen ihn ebenfalls zum Rabbiner ausbilden lassen. Doch obwohl Kirszenbaum der jüdischen Religion sein Leben lang eng verbunden bleibt, steht er ihr auch kritisch gegenüber. Er flieht vor dem Polnisch-Sowjetischen Krieg und geht 1920 als Bergmann nach Duisburg. Sein Talent qualifiziert ihn zu einem Studium am Bauhaus von 1923 bis 1925. Im Jahr darauf lebt er in Berlin, stellt bald unter anderem in der Galerie „Der Sturm“ von Herwarth Walden aus und verdient seinen Lebensunterhalt als Karikaturist für verschiedene Satire-Magazine. Dies machte ihn zu einem kritischen Zeitzeugen der Tagesfragen wie schließlich auch des Untergangs der Weimarer Republik. Und viele der Themen, die er in seinen Karikaturen anprangerte, sind bis heute aktuell geblieben. 

Windige Geschäftsleute, die skrupellos Gewinne mit dubiosen Geschäften machen, während die übrige Bevölkerung unter einer schweren Krise zu leiden hat, haben wir auch während der Corona-Krise erleben müssen. Und von schrecklicher Aktualität ist ebenfalls, dass Menschen wegen ihres jüdischen Glaubens angegriffen werden und die israelische Flagge verbrannt wird. Sie trägt den Stern Davids, den der dem Zionismus nahestehende Kirszenbaum noch 1932 in einer Karikatur stolz als Gegenentwurf zur Hakenkreuz-Armbinde der Nazis präsentiert. Sicherlich überstieg es seine Vorstellungskraft, dass die Nazis den „Judenstern“ wenige Jahre später im Zusammenhang mit millionenfachem Mord zur Stigmatisierung der jüdischen Bevölkerung missbrauchen würden. 

In dieser erstmals einzig den Karikaturen Kirszenbaums gewidmeten Ausstellung werden seine Arbeiten digital und in Präsenz gezeigt, die durch Zeitungsberichte, Fotos, historische Dokumente und Texte erläutert und in ihren gesellschafts- und kulturpolitischen Zusammenhängen dargestellt werden. 

„Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch“ Geboren in Auschwitz

Am Tivoli 3, 99867 Gotha
Bildung allgemein, Ausstellungen, Führungen
Ort:
Tivoli Gotha
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:

Bildung vereint e. V. Gotha

„Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch“ Geboren in Auschwitz - Ausstellung im Gothaer Tivoli

www.bildung-vereint.de

Die Ausstellung „Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch: Geboren in Auschwitz“ von Alwin Meyer kann ab dem 14.7.21 im Gothaer Tivoli besucht werden. Alwin Meyer, Journalist und Sachbuchautor, begann 1972 mit der weltweiten Spurensuche nach den Kindern von Auschwitz. In vielen Ländern führte er und führt nach wie vor Gespräche mit Menschen, die bei ihrer Befreiung oft noch Kinder und Babys waren. Er hörte zu, fragte nach, kam wieder, fotografierte und filmte – getragen vom Vertrauen der Frauen und Männer, die ihm gegenübersaßen. Die aktuelle Ausstellung porträtiert Kinder, die Auschwitz und anderen Lagern unter kaum vorstellbaren Bedingungen geboren wurden und über ihr Leben berichten. 

Bereits 2017 besuchte Alwin Meyer auf Einladung der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen zu einem Vortrag die Stadt Gotha. Im September des Folgejahres konnte seine Ausstellung „Vergesst uns nicht – Die Kinder von Auschwitz“ im Gothaer Tivoli und damit erstmals in Thüringen gezeigt werden. 2020 wurde in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin, seine umfangreiche Ausstellung „Geboren in Auschwitz“, welche in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Auschwitz Komitee e.V. entstanden ist, eröffnet: „Mit seinen Recherchen, seinen Büchern und Ausstellungen hat Alwin Meyer den Forschungsarbeiten über die Geschichte von Auschwitz entscheidende Kapitel hinzugefügt.“, Christoph Heubner, Exekutiv Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees.

14.7.21, 12.30 Uhr, Eröffnung mit dem Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, Bodo Ramelow, und weiteren Gästen

15.7.21, 19.00 Uhr, Vortrag Prof. Dr. Reinhard Schramm: Jüdisches Leben in Thüringen, Vortrag Alwin Meyer: Geboren in Auschwitz

Es laden ein: Bildung vereint e.V. in Zusammenarbeit mit Arbeit und Leben Thüringen, Förderverein Gothaer Tivoli e.V., KommPottPora e.V., Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Gotha, Verein für Stadtgeschichte Gotha e.V. 

Der Eintritt ist frei, um Voranmeldung wird gebeten. Weitere Info: www.tivoli-gotha.de

Besichtigung: Di.-Do. 10-17 Uhr und nach Vereinbarung.

So 22.08.2021

#Antisemitismus für Anfänger

An der Stadtmünze 4, 99084 Erfurt
Ausstellungen
Ort:
Kleine Synagoge
Uhrzeit:
01:00 Uhr
#Antisemitismus für Anfänger - Sonderausstellung mit Cartoons und satirischen Texten

www.juedisches-leben.erfurt.de

Lachen über Antisemitismus, darf man das? Myriam Halberstam, Inhaberin des Ariella Verlags, ist der Meinung: Ja, Jüdinnen und Juden dürfen das! Und Nichtjüdinnen und Nichtjuden auch! Die Verlegerin hat Mitstreiter*innen gesucht – und gefunden: In ihren Cartoons und Texten ziehen sie den Antisemitismus ins Lächerliche und zeigen ihm und der mit ihm einhergehenden Abwertung, Ausgrenzung und Bedrohung humorvoll den sprichwörtlichen Mit-telfinger.

Die Ausstellung #Antisemitismus für Anfänger präsentiert eine Auswahl der Cartoons und satirischen Texte, die 2020 in der gleichnamigen Anthologie des Ariella Verlags erschienen sind. Diese bilden Reaktionen und Lebensbereiche ab, in denen Juden-feindlichkeit stattfindet, überspitzen sie, betrachten sie mit Ironie und ziehen sie ins Lächerliche. Unter dem Brennglas des Humors entsteht so eine Momentaufnahme des Antisemitismus in unserer Gesellschaft – und beim Ausstellungsbesuch - trotz der kurzwei-ligen Unterhaltung - vielleicht die ein oder andere Diskussion und Reflexion über das eigene Denken und Handeln.

Ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Ariella Verlag, 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland und dem Netzwerk Jüdisches Leben Erfurt.

DIE ZEUGEN - Fotoausstellung im öffentlichen Raum

Bahnhofsvorplatz, Jorge-Semprún-Platz , Stéphane-Hessel-Platz  Weimar
Ausstellungen
Ort:
Jorge-Semprún-Platz
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
DIE ZEUGEN - Fotoausstellung im öffentlichen Raum - 22 überlebensgroße Porträts von Überlebenden des Konzentrationslagers Buchenwald. Dauerausstellung im öffentlichen Raum.

Weimar steht für Humanismus, Aufklärung und die Moderne genauso wie für Barbarei und Völkermord. Das Konzentrationslager Buchenwald auf dem Ettersberg gehört zu dieser Stadt und soll uns Mahnung sein. Die Häftlinge des Konzentrationslagers wurden durch die Stadt getrieben und waren somit sichtbar. Der Weg vom Weimarer Hauptbahnhof in die Innenstadt ist von zahlreichen Wegmarken gesäumt. Im Norden der Bahnhofsvorplatz, er ist stark frequentiert, der Platz der 56.000 hat direkten Bezug zum Konzentrationslager, das Neue Museum als ein Ort der Kunst, das jetzige Landesverwaltungsamt war früher Gauforum und somit Sitz des Nationalsozialismus und im Süden das neue Bauhaus Museum als Synonym des Aufbruchs in die Moderne. Der Weimarer Fotograf Thomas Müller porträtierte über mehrere Jahre ehemalige Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald aus verschiedenen Nationen. Zweiundzwanzig großformatige Fotoporträts stehen im Stadtraum Weimar und laden zum Innehalten und Nachdenken ein. Eine Produktion der ACHAVA Festspiele Thüringen in Zusammenarbeit mit der Stadt Weimar und der Stiftung Gedenkstätte Buchenwald und Mittelbau-Dora.

Jecheskiel David Kirszenbaum

Volkshochschule Weimar, Graben 6, Weimar
Bildung allgemein, Ausstellungen, Führungen
Ort:
Volkshochschule Weimar
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:
Jecheskiel David Kirszenbaum - Karikaturen eines Bauhäuslers zur Weimarer Republik

Jecheskiel David Kirszenbaum (1900-1954) war ohne Zweifel ein Maler von hoher künstlerischer Qualität, was ihm Anerkennung am Bauhaus in Weimar ebenso wie in der Berliner und später auch in der Pariser Kunstszene verschaffte. 

Gleichermaßen beeindruckend wie auch bedrückend ist allerdings sein Lebensweg vom polnischen Schtetl nach Montmartre, mehrfach verbunden mit erheblichen kulturellen Brüchen und Neuanfängen und nicht zuletzt mit der Verfolgung durch die Nationalsozialisten und der Ermordung seiner Ehefrau in Auschwitz.

Kirszenbaum wird als jüngstes Kind des Rabbis Natan Majer Kirszenbaum in Staszów im damals russisch regierten Kongresspolen geboren. Seine Eltern wollen ihn ebenfalls zum Rabbiner ausbilden lassen. Doch obwohl Kirszenbaum der jüdischen Religion sein Leben lang eng verbunden bleibt, steht er ihr auch kritisch gegenüber. Er flieht vor dem Polnisch-Sowjetischen Krieg und geht 1920 als Bergmann nach Duisburg. Sein Talent qualifiziert ihn zu einem Studium am Bauhaus von 1923 bis 1925. Im Jahr darauf lebt er in Berlin, stellt bald unter anderem in der Galerie „Der Sturm“ von Herwarth Walden aus und verdient seinen Lebensunterhalt als Karikaturist für verschiedene Satire-Magazine. Dies machte ihn zu einem kritischen Zeitzeugen der Tagesfragen wie schließlich auch des Untergangs der Weimarer Republik. Und viele der Themen, die er in seinen Karikaturen anprangerte, sind bis heute aktuell geblieben. 

Windige Geschäftsleute, die skrupellos Gewinne mit dubiosen Geschäften machen, während die übrige Bevölkerung unter einer schweren Krise zu leiden hat, haben wir auch während der Corona-Krise erleben müssen. Und von schrecklicher Aktualität ist ebenfalls, dass Menschen wegen ihres jüdischen Glaubens angegriffen werden und die israelische Flagge verbrannt wird. Sie trägt den Stern Davids, den der dem Zionismus nahestehende Kirszenbaum noch 1932 in einer Karikatur stolz als Gegenentwurf zur Hakenkreuz-Armbinde der Nazis präsentiert. Sicherlich überstieg es seine Vorstellungskraft, dass die Nazis den „Judenstern“ wenige Jahre später im Zusammenhang mit millionenfachem Mord zur Stigmatisierung der jüdischen Bevölkerung missbrauchen würden. 

In dieser erstmals einzig den Karikaturen Kirszenbaums gewidmeten Ausstellung werden seine Arbeiten digital und in Präsenz gezeigt, die durch Zeitungsberichte, Fotos, historische Dokumente und Texte erläutert und in ihren gesellschafts- und kulturpolitischen Zusammenhängen dargestellt werden. 

„Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch“ Geboren in Auschwitz

Am Tivoli 3, 99867 Gotha
Bildung allgemein, Ausstellungen, Führungen
Ort:
Tivoli Gotha
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:

Bildung vereint e. V. Gotha

„Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch“ Geboren in Auschwitz - Ausstellung im Gothaer Tivoli

www.bildung-vereint.de

Die Ausstellung „Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch: Geboren in Auschwitz“ von Alwin Meyer kann ab dem 14.7.21 im Gothaer Tivoli besucht werden. Alwin Meyer, Journalist und Sachbuchautor, begann 1972 mit der weltweiten Spurensuche nach den Kindern von Auschwitz. In vielen Ländern führte er und führt nach wie vor Gespräche mit Menschen, die bei ihrer Befreiung oft noch Kinder und Babys waren. Er hörte zu, fragte nach, kam wieder, fotografierte und filmte – getragen vom Vertrauen der Frauen und Männer, die ihm gegenübersaßen. Die aktuelle Ausstellung porträtiert Kinder, die Auschwitz und anderen Lagern unter kaum vorstellbaren Bedingungen geboren wurden und über ihr Leben berichten. 

Bereits 2017 besuchte Alwin Meyer auf Einladung der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen zu einem Vortrag die Stadt Gotha. Im September des Folgejahres konnte seine Ausstellung „Vergesst uns nicht – Die Kinder von Auschwitz“ im Gothaer Tivoli und damit erstmals in Thüringen gezeigt werden. 2020 wurde in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin, seine umfangreiche Ausstellung „Geboren in Auschwitz“, welche in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Auschwitz Komitee e.V. entstanden ist, eröffnet: „Mit seinen Recherchen, seinen Büchern und Ausstellungen hat Alwin Meyer den Forschungsarbeiten über die Geschichte von Auschwitz entscheidende Kapitel hinzugefügt.“, Christoph Heubner, Exekutiv Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees.

14.7.21, 12.30 Uhr, Eröffnung mit dem Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, Bodo Ramelow, und weiteren Gästen

15.7.21, 19.00 Uhr, Vortrag Prof. Dr. Reinhard Schramm: Jüdisches Leben in Thüringen, Vortrag Alwin Meyer: Geboren in Auschwitz

Es laden ein: Bildung vereint e.V. in Zusammenarbeit mit Arbeit und Leben Thüringen, Förderverein Gothaer Tivoli e.V., KommPottPora e.V., Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Gotha, Verein für Stadtgeschichte Gotha e.V. 

Der Eintritt ist frei, um Voranmeldung wird gebeten. Weitere Info: www.tivoli-gotha.de

Besichtigung: Di.-Do. 10-17 Uhr und nach Vereinbarung.

Mo 23.08.2021

#Antisemitismus für Anfänger

An der Stadtmünze 4, 99084 Erfurt
Ausstellungen
Ort:
Kleine Synagoge
Uhrzeit:
01:00 Uhr
#Antisemitismus für Anfänger - Sonderausstellung mit Cartoons und satirischen Texten

www.juedisches-leben.erfurt.de

Lachen über Antisemitismus, darf man das? Myriam Halberstam, Inhaberin des Ariella Verlags, ist der Meinung: Ja, Jüdinnen und Juden dürfen das! Und Nichtjüdinnen und Nichtjuden auch! Die Verlegerin hat Mitstreiter*innen gesucht – und gefunden: In ihren Cartoons und Texten ziehen sie den Antisemitismus ins Lächerliche und zeigen ihm und der mit ihm einhergehenden Abwertung, Ausgrenzung und Bedrohung humorvoll den sprichwörtlichen Mit-telfinger.

Die Ausstellung #Antisemitismus für Anfänger präsentiert eine Auswahl der Cartoons und satirischen Texte, die 2020 in der gleichnamigen Anthologie des Ariella Verlags erschienen sind. Diese bilden Reaktionen und Lebensbereiche ab, in denen Juden-feindlichkeit stattfindet, überspitzen sie, betrachten sie mit Ironie und ziehen sie ins Lächerliche. Unter dem Brennglas des Humors entsteht so eine Momentaufnahme des Antisemitismus in unserer Gesellschaft – und beim Ausstellungsbesuch - trotz der kurzwei-ligen Unterhaltung - vielleicht die ein oder andere Diskussion und Reflexion über das eigene Denken und Handeln.

Ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Ariella Verlag, 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland und dem Netzwerk Jüdisches Leben Erfurt.

DIE ZEUGEN - Fotoausstellung im öffentlichen Raum

Bahnhofsvorplatz, Jorge-Semprún-Platz , Stéphane-Hessel-Platz  Weimar
Ausstellungen
Ort:
Jorge-Semprún-Platz
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
DIE ZEUGEN - Fotoausstellung im öffentlichen Raum - 22 überlebensgroße Porträts von Überlebenden des Konzentrationslagers Buchenwald. Dauerausstellung im öffentlichen Raum.

Weimar steht für Humanismus, Aufklärung und die Moderne genauso wie für Barbarei und Völkermord. Das Konzentrationslager Buchenwald auf dem Ettersberg gehört zu dieser Stadt und soll uns Mahnung sein. Die Häftlinge des Konzentrationslagers wurden durch die Stadt getrieben und waren somit sichtbar. Der Weg vom Weimarer Hauptbahnhof in die Innenstadt ist von zahlreichen Wegmarken gesäumt. Im Norden der Bahnhofsvorplatz, er ist stark frequentiert, der Platz der 56.000 hat direkten Bezug zum Konzentrationslager, das Neue Museum als ein Ort der Kunst, das jetzige Landesverwaltungsamt war früher Gauforum und somit Sitz des Nationalsozialismus und im Süden das neue Bauhaus Museum als Synonym des Aufbruchs in die Moderne. Der Weimarer Fotograf Thomas Müller porträtierte über mehrere Jahre ehemalige Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald aus verschiedenen Nationen. Zweiundzwanzig großformatige Fotoporträts stehen im Stadtraum Weimar und laden zum Innehalten und Nachdenken ein. Eine Produktion der ACHAVA Festspiele Thüringen in Zusammenarbeit mit der Stadt Weimar und der Stiftung Gedenkstätte Buchenwald und Mittelbau-Dora.

Jecheskiel David Kirszenbaum

Volkshochschule Weimar, Graben 6, Weimar
Bildung allgemein, Ausstellungen, Führungen
Ort:
Volkshochschule Weimar
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:
Jecheskiel David Kirszenbaum - Karikaturen eines Bauhäuslers zur Weimarer Republik

Jecheskiel David Kirszenbaum (1900-1954) war ohne Zweifel ein Maler von hoher künstlerischer Qualität, was ihm Anerkennung am Bauhaus in Weimar ebenso wie in der Berliner und später auch in der Pariser Kunstszene verschaffte. 

Gleichermaßen beeindruckend wie auch bedrückend ist allerdings sein Lebensweg vom polnischen Schtetl nach Montmartre, mehrfach verbunden mit erheblichen kulturellen Brüchen und Neuanfängen und nicht zuletzt mit der Verfolgung durch die Nationalsozialisten und der Ermordung seiner Ehefrau in Auschwitz.

Kirszenbaum wird als jüngstes Kind des Rabbis Natan Majer Kirszenbaum in Staszów im damals russisch regierten Kongresspolen geboren. Seine Eltern wollen ihn ebenfalls zum Rabbiner ausbilden lassen. Doch obwohl Kirszenbaum der jüdischen Religion sein Leben lang eng verbunden bleibt, steht er ihr auch kritisch gegenüber. Er flieht vor dem Polnisch-Sowjetischen Krieg und geht 1920 als Bergmann nach Duisburg. Sein Talent qualifiziert ihn zu einem Studium am Bauhaus von 1923 bis 1925. Im Jahr darauf lebt er in Berlin, stellt bald unter anderem in der Galerie „Der Sturm“ von Herwarth Walden aus und verdient seinen Lebensunterhalt als Karikaturist für verschiedene Satire-Magazine. Dies machte ihn zu einem kritischen Zeitzeugen der Tagesfragen wie schließlich auch des Untergangs der Weimarer Republik. Und viele der Themen, die er in seinen Karikaturen anprangerte, sind bis heute aktuell geblieben. 

Windige Geschäftsleute, die skrupellos Gewinne mit dubiosen Geschäften machen, während die übrige Bevölkerung unter einer schweren Krise zu leiden hat, haben wir auch während der Corona-Krise erleben müssen. Und von schrecklicher Aktualität ist ebenfalls, dass Menschen wegen ihres jüdischen Glaubens angegriffen werden und die israelische Flagge verbrannt wird. Sie trägt den Stern Davids, den der dem Zionismus nahestehende Kirszenbaum noch 1932 in einer Karikatur stolz als Gegenentwurf zur Hakenkreuz-Armbinde der Nazis präsentiert. Sicherlich überstieg es seine Vorstellungskraft, dass die Nazis den „Judenstern“ wenige Jahre später im Zusammenhang mit millionenfachem Mord zur Stigmatisierung der jüdischen Bevölkerung missbrauchen würden. 

In dieser erstmals einzig den Karikaturen Kirszenbaums gewidmeten Ausstellung werden seine Arbeiten digital und in Präsenz gezeigt, die durch Zeitungsberichte, Fotos, historische Dokumente und Texte erläutert und in ihren gesellschafts- und kulturpolitischen Zusammenhängen dargestellt werden. 

„Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch“ Geboren in Auschwitz

Am Tivoli 3, 99867 Gotha
Bildung allgemein, Ausstellungen, Führungen
Ort:
Tivoli Gotha
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:

Bildung vereint e. V. Gotha

„Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch“ Geboren in Auschwitz - Ausstellung im Gothaer Tivoli

www.bildung-vereint.de

Die Ausstellung „Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch: Geboren in Auschwitz“ von Alwin Meyer kann ab dem 14.7.21 im Gothaer Tivoli besucht werden. Alwin Meyer, Journalist und Sachbuchautor, begann 1972 mit der weltweiten Spurensuche nach den Kindern von Auschwitz. In vielen Ländern führte er und führt nach wie vor Gespräche mit Menschen, die bei ihrer Befreiung oft noch Kinder und Babys waren. Er hörte zu, fragte nach, kam wieder, fotografierte und filmte – getragen vom Vertrauen der Frauen und Männer, die ihm gegenübersaßen. Die aktuelle Ausstellung porträtiert Kinder, die Auschwitz und anderen Lagern unter kaum vorstellbaren Bedingungen geboren wurden und über ihr Leben berichten. 

Bereits 2017 besuchte Alwin Meyer auf Einladung der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen zu einem Vortrag die Stadt Gotha. Im September des Folgejahres konnte seine Ausstellung „Vergesst uns nicht – Die Kinder von Auschwitz“ im Gothaer Tivoli und damit erstmals in Thüringen gezeigt werden. 2020 wurde in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin, seine umfangreiche Ausstellung „Geboren in Auschwitz“, welche in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Auschwitz Komitee e.V. entstanden ist, eröffnet: „Mit seinen Recherchen, seinen Büchern und Ausstellungen hat Alwin Meyer den Forschungsarbeiten über die Geschichte von Auschwitz entscheidende Kapitel hinzugefügt.“, Christoph Heubner, Exekutiv Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees.

14.7.21, 12.30 Uhr, Eröffnung mit dem Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, Bodo Ramelow, und weiteren Gästen

15.7.21, 19.00 Uhr, Vortrag Prof. Dr. Reinhard Schramm: Jüdisches Leben in Thüringen, Vortrag Alwin Meyer: Geboren in Auschwitz

Es laden ein: Bildung vereint e.V. in Zusammenarbeit mit Arbeit und Leben Thüringen, Förderverein Gothaer Tivoli e.V., KommPottPora e.V., Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Gotha, Verein für Stadtgeschichte Gotha e.V. 

Der Eintritt ist frei, um Voranmeldung wird gebeten. Weitere Info: www.tivoli-gotha.de

Besichtigung: Di.-Do. 10-17 Uhr und nach Vereinbarung.

Jüdische Lebensspuren in Thüringen – ein Kunstprojekt für Jugendliche Zeichnen – Fotografieren - Drucken

Pavillon Presse, Scherfgasse 5, 99423 Weimar
Bildung allgemein, Bildung exklusiv für Lehrer*innen und Schüler*innen, Ausstellungen, Musik, Führungen
Ort:
Pavillon Presse
Uhrzeit:
09:00 Uhr
Veranstalter:

Geschichtswerkstatt Jena e.V.

Jüdische Lebensspuren in Thüringen – ein Kunstprojekt für Jugendliche Zeichnen – Fotografieren - Drucken

Wir gehen mit Euch zusammen auf Spurensuche und besuchen gemeinsam mit Sibylle Mania den jüdischen Friedhof in Weimar, die alte Synagoge in Erfurt und die Villa Rosenthal in Jena.
Neben einem Rundgang mit geschichtlichen Informationen und künstlerischer In- spiration, werden wir vor Ort skizzieren und fotografieren. Wir sammeln Eindrü- cke, notieren unsere Wahrnehmungen und gehen auf Spurensuche, wir erkunden den Mikrokosmos, die Details und den Makrokosmos. Dabei schweift der Blick weit ins Saaletal, zur Stadtkirche, zu den Felsen, zum Wehr und zur Bahnlinie, die Norden und Süden verbindet.

Die Pavillon-Presse in Weimar wird unser Ort für die Umsetzung unserer kreativen Arbeiten sein. Hier erhalten wir einen Einblick in eine ca. 100 Jahre alte Presse und das Besondere, wir können sie für uns nutzen.

Sibylle Mania stellt uns den Tiefdruck vor, und nach einer gemeinsamen Besprechung bereiten wir unsere Skizzen/Fotos nach Motiven unseres Rundgangs für den Druck vor. Wir bekommen einen Einblick in die Kunst des Druckens und sind selber Schöpfer unseres Kunstobjekts. Am Ende der Projekttage geht jede Teinehmerin und jeder Teilnehmer mit einem selbst gefertigtem Druck und viel neuem Wissen in die Ferien.

Ablauf:

1.Tag Treffpunkt Pavillon Presse Weimar, Besuch des jüdischen Friedhofes Wei- mar, Zeichnen und Fotografieren

2.Tag Besuch der Alten Synagoge Erfurt, Zeichnen und Fotografieren 3.Tag Besuch der Villa Rosenthal in Jena, Zeichnen und Fotografieren 4.+ 5.Tag Pavillon Presse Weimar, Zeichnen und Drucken Ausstellung unserer Ergebnisse

Fahrtkosten werden erstattet, Imbiss ist möglich, kein Teilnehmerbeitrag

Team:
Sibylle Mania, Künstlerin
Dr. Dietmar Ebert, Kultur- und Literaturhistoriker und freier Autor Torsten Eckold, Medienpädagoge
Fragen und Anmeldungen bitte an: t.eckold@geschichtswerkstatt-jena.de

Di 24.08.2021

#Antisemitismus für Anfänger

An der Stadtmünze 4, 99084 Erfurt
Ausstellungen
Ort:
Kleine Synagoge
Uhrzeit:
01:00 Uhr
#Antisemitismus für Anfänger - Sonderausstellung mit Cartoons und satirischen Texten

www.juedisches-leben.erfurt.de

Lachen über Antisemitismus, darf man das? Myriam Halberstam, Inhaberin des Ariella Verlags, ist der Meinung: Ja, Jüdinnen und Juden dürfen das! Und Nichtjüdinnen und Nichtjuden auch! Die Verlegerin hat Mitstreiter*innen gesucht – und gefunden: In ihren Cartoons und Texten ziehen sie den Antisemitismus ins Lächerliche und zeigen ihm und der mit ihm einhergehenden Abwertung, Ausgrenzung und Bedrohung humorvoll den sprichwörtlichen Mit-telfinger.

Die Ausstellung #Antisemitismus für Anfänger präsentiert eine Auswahl der Cartoons und satirischen Texte, die 2020 in der gleichnamigen Anthologie des Ariella Verlags erschienen sind. Diese bilden Reaktionen und Lebensbereiche ab, in denen Juden-feindlichkeit stattfindet, überspitzen sie, betrachten sie mit Ironie und ziehen sie ins Lächerliche. Unter dem Brennglas des Humors entsteht so eine Momentaufnahme des Antisemitismus in unserer Gesellschaft – und beim Ausstellungsbesuch - trotz der kurzwei-ligen Unterhaltung - vielleicht die ein oder andere Diskussion und Reflexion über das eigene Denken und Handeln.

Ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Ariella Verlag, 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland und dem Netzwerk Jüdisches Leben Erfurt.

DIE ZEUGEN - Fotoausstellung im öffentlichen Raum

Bahnhofsvorplatz, Jorge-Semprún-Platz , Stéphane-Hessel-Platz  Weimar
Ausstellungen
Ort:
Jorge-Semprún-Platz
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
DIE ZEUGEN - Fotoausstellung im öffentlichen Raum - 22 überlebensgroße Porträts von Überlebenden des Konzentrationslagers Buchenwald. Dauerausstellung im öffentlichen Raum.

Weimar steht für Humanismus, Aufklärung und die Moderne genauso wie für Barbarei und Völkermord. Das Konzentrationslager Buchenwald auf dem Ettersberg gehört zu dieser Stadt und soll uns Mahnung sein. Die Häftlinge des Konzentrationslagers wurden durch die Stadt getrieben und waren somit sichtbar. Der Weg vom Weimarer Hauptbahnhof in die Innenstadt ist von zahlreichen Wegmarken gesäumt. Im Norden der Bahnhofsvorplatz, er ist stark frequentiert, der Platz der 56.000 hat direkten Bezug zum Konzentrationslager, das Neue Museum als ein Ort der Kunst, das jetzige Landesverwaltungsamt war früher Gauforum und somit Sitz des Nationalsozialismus und im Süden das neue Bauhaus Museum als Synonym des Aufbruchs in die Moderne. Der Weimarer Fotograf Thomas Müller porträtierte über mehrere Jahre ehemalige Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald aus verschiedenen Nationen. Zweiundzwanzig großformatige Fotoporträts stehen im Stadtraum Weimar und laden zum Innehalten und Nachdenken ein. Eine Produktion der ACHAVA Festspiele Thüringen in Zusammenarbeit mit der Stadt Weimar und der Stiftung Gedenkstätte Buchenwald und Mittelbau-Dora.

Jecheskiel David Kirszenbaum

Volkshochschule Weimar, Graben 6, Weimar
Bildung allgemein, Ausstellungen, Führungen
Ort:
Volkshochschule Weimar
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:
Jecheskiel David Kirszenbaum - Karikaturen eines Bauhäuslers zur Weimarer Republik

Jecheskiel David Kirszenbaum (1900-1954) war ohne Zweifel ein Maler von hoher künstlerischer Qualität, was ihm Anerkennung am Bauhaus in Weimar ebenso wie in der Berliner und später auch in der Pariser Kunstszene verschaffte. 

Gleichermaßen beeindruckend wie auch bedrückend ist allerdings sein Lebensweg vom polnischen Schtetl nach Montmartre, mehrfach verbunden mit erheblichen kulturellen Brüchen und Neuanfängen und nicht zuletzt mit der Verfolgung durch die Nationalsozialisten und der Ermordung seiner Ehefrau in Auschwitz.

Kirszenbaum wird als jüngstes Kind des Rabbis Natan Majer Kirszenbaum in Staszów im damals russisch regierten Kongresspolen geboren. Seine Eltern wollen ihn ebenfalls zum Rabbiner ausbilden lassen. Doch obwohl Kirszenbaum der jüdischen Religion sein Leben lang eng verbunden bleibt, steht er ihr auch kritisch gegenüber. Er flieht vor dem Polnisch-Sowjetischen Krieg und geht 1920 als Bergmann nach Duisburg. Sein Talent qualifiziert ihn zu einem Studium am Bauhaus von 1923 bis 1925. Im Jahr darauf lebt er in Berlin, stellt bald unter anderem in der Galerie „Der Sturm“ von Herwarth Walden aus und verdient seinen Lebensunterhalt als Karikaturist für verschiedene Satire-Magazine. Dies machte ihn zu einem kritischen Zeitzeugen der Tagesfragen wie schließlich auch des Untergangs der Weimarer Republik. Und viele der Themen, die er in seinen Karikaturen anprangerte, sind bis heute aktuell geblieben. 

Windige Geschäftsleute, die skrupellos Gewinne mit dubiosen Geschäften machen, während die übrige Bevölkerung unter einer schweren Krise zu leiden hat, haben wir auch während der Corona-Krise erleben müssen. Und von schrecklicher Aktualität ist ebenfalls, dass Menschen wegen ihres jüdischen Glaubens angegriffen werden und die israelische Flagge verbrannt wird. Sie trägt den Stern Davids, den der dem Zionismus nahestehende Kirszenbaum noch 1932 in einer Karikatur stolz als Gegenentwurf zur Hakenkreuz-Armbinde der Nazis präsentiert. Sicherlich überstieg es seine Vorstellungskraft, dass die Nazis den „Judenstern“ wenige Jahre später im Zusammenhang mit millionenfachem Mord zur Stigmatisierung der jüdischen Bevölkerung missbrauchen würden. 

In dieser erstmals einzig den Karikaturen Kirszenbaums gewidmeten Ausstellung werden seine Arbeiten digital und in Präsenz gezeigt, die durch Zeitungsberichte, Fotos, historische Dokumente und Texte erläutert und in ihren gesellschafts- und kulturpolitischen Zusammenhängen dargestellt werden. 

„Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch“ Geboren in Auschwitz

Am Tivoli 3, 99867 Gotha
Bildung allgemein, Ausstellungen, Führungen
Ort:
Tivoli Gotha
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:

Bildung vereint e. V. Gotha

„Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch“ Geboren in Auschwitz - Ausstellung im Gothaer Tivoli

www.bildung-vereint.de

Die Ausstellung „Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch: Geboren in Auschwitz“ von Alwin Meyer kann ab dem 14.7.21 im Gothaer Tivoli besucht werden. Alwin Meyer, Journalist und Sachbuchautor, begann 1972 mit der weltweiten Spurensuche nach den Kindern von Auschwitz. In vielen Ländern führte er und führt nach wie vor Gespräche mit Menschen, die bei ihrer Befreiung oft noch Kinder und Babys waren. Er hörte zu, fragte nach, kam wieder, fotografierte und filmte – getragen vom Vertrauen der Frauen und Männer, die ihm gegenübersaßen. Die aktuelle Ausstellung porträtiert Kinder, die Auschwitz und anderen Lagern unter kaum vorstellbaren Bedingungen geboren wurden und über ihr Leben berichten. 

Bereits 2017 besuchte Alwin Meyer auf Einladung der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen zu einem Vortrag die Stadt Gotha. Im September des Folgejahres konnte seine Ausstellung „Vergesst uns nicht – Die Kinder von Auschwitz“ im Gothaer Tivoli und damit erstmals in Thüringen gezeigt werden. 2020 wurde in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin, seine umfangreiche Ausstellung „Geboren in Auschwitz“, welche in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Auschwitz Komitee e.V. entstanden ist, eröffnet: „Mit seinen Recherchen, seinen Büchern und Ausstellungen hat Alwin Meyer den Forschungsarbeiten über die Geschichte von Auschwitz entscheidende Kapitel hinzugefügt.“, Christoph Heubner, Exekutiv Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees.

14.7.21, 12.30 Uhr, Eröffnung mit dem Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, Bodo Ramelow, und weiteren Gästen

15.7.21, 19.00 Uhr, Vortrag Prof. Dr. Reinhard Schramm: Jüdisches Leben in Thüringen, Vortrag Alwin Meyer: Geboren in Auschwitz

Es laden ein: Bildung vereint e.V. in Zusammenarbeit mit Arbeit und Leben Thüringen, Förderverein Gothaer Tivoli e.V., KommPottPora e.V., Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Gotha, Verein für Stadtgeschichte Gotha e.V. 

Der Eintritt ist frei, um Voranmeldung wird gebeten. Weitere Info: www.tivoli-gotha.de

Besichtigung: Di.-Do. 10-17 Uhr und nach Vereinbarung.

Jüdische Lebensspuren in Thüringen – ein Kunstprojekt für Jugendliche Zeichnen – Fotografieren - Drucken

Pavillon Presse, Scherfgasse 5, 99423 Weimar
Bildung allgemein, Bildung exklusiv für Lehrer*innen und Schüler*innen, Ausstellungen, Musik, Führungen
Ort:
Pavillon Presse
Uhrzeit:
09:00 Uhr
Veranstalter:

Geschichtswerkstatt Jena e.V.

Jüdische Lebensspuren in Thüringen – ein Kunstprojekt für Jugendliche Zeichnen – Fotografieren - Drucken

Wir gehen mit Euch zusammen auf Spurensuche und besuchen gemeinsam mit Sibylle Mania den jüdischen Friedhof in Weimar, die alte Synagoge in Erfurt und die Villa Rosenthal in Jena.
Neben einem Rundgang mit geschichtlichen Informationen und künstlerischer In- spiration, werden wir vor Ort skizzieren und fotografieren. Wir sammeln Eindrü- cke, notieren unsere Wahrnehmungen und gehen auf Spurensuche, wir erkunden den Mikrokosmos, die Details und den Makrokosmos. Dabei schweift der Blick weit ins Saaletal, zur Stadtkirche, zu den Felsen, zum Wehr und zur Bahnlinie, die Norden und Süden verbindet.

Die Pavillon-Presse in Weimar wird unser Ort für die Umsetzung unserer kreativen Arbeiten sein. Hier erhalten wir einen Einblick in eine ca. 100 Jahre alte Presse und das Besondere, wir können sie für uns nutzen.

Sibylle Mania stellt uns den Tiefdruck vor, und nach einer gemeinsamen Besprechung bereiten wir unsere Skizzen/Fotos nach Motiven unseres Rundgangs für den Druck vor. Wir bekommen einen Einblick in die Kunst des Druckens und sind selber Schöpfer unseres Kunstobjekts. Am Ende der Projekttage geht jede Teinehmerin und jeder Teilnehmer mit einem selbst gefertigtem Druck und viel neuem Wissen in die Ferien.

Ablauf:

1.Tag Treffpunkt Pavillon Presse Weimar, Besuch des jüdischen Friedhofes Wei- mar, Zeichnen und Fotografieren

2.Tag Besuch der Alten Synagoge Erfurt, Zeichnen und Fotografieren 3.Tag Besuch der Villa Rosenthal in Jena, Zeichnen und Fotografieren 4.+ 5.Tag Pavillon Presse Weimar, Zeichnen und Drucken Ausstellung unserer Ergebnisse

Fahrtkosten werden erstattet, Imbiss ist möglich, kein Teilnehmerbeitrag

Team:
Sibylle Mania, Künstlerin
Dr. Dietmar Ebert, Kultur- und Literaturhistoriker und freier Autor Torsten Eckold, Medienpädagoge
Fragen und Anmeldungen bitte an: t.eckold@geschichtswerkstatt-jena.de

Mi 25.08.2021

#Antisemitismus für Anfänger

An der Stadtmünze 4, 99084 Erfurt
Ausstellungen
Ort:
Kleine Synagoge
Uhrzeit:
01:00 Uhr
#Antisemitismus für Anfänger - Sonderausstellung mit Cartoons und satirischen Texten

www.juedisches-leben.erfurt.de

Lachen über Antisemitismus, darf man das? Myriam Halberstam, Inhaberin des Ariella Verlags, ist der Meinung: Ja, Jüdinnen und Juden dürfen das! Und Nichtjüdinnen und Nichtjuden auch! Die Verlegerin hat Mitstreiter*innen gesucht – und gefunden: In ihren Cartoons und Texten ziehen sie den Antisemitismus ins Lächerliche und zeigen ihm und der mit ihm einhergehenden Abwertung, Ausgrenzung und Bedrohung humorvoll den sprichwörtlichen Mit-telfinger.

Die Ausstellung #Antisemitismus für Anfänger präsentiert eine Auswahl der Cartoons und satirischen Texte, die 2020 in der gleichnamigen Anthologie des Ariella Verlags erschienen sind. Diese bilden Reaktionen und Lebensbereiche ab, in denen Juden-feindlichkeit stattfindet, überspitzen sie, betrachten sie mit Ironie und ziehen sie ins Lächerliche. Unter dem Brennglas des Humors entsteht so eine Momentaufnahme des Antisemitismus in unserer Gesellschaft – und beim Ausstellungsbesuch - trotz der kurzwei-ligen Unterhaltung - vielleicht die ein oder andere Diskussion und Reflexion über das eigene Denken und Handeln.

Ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Ariella Verlag, 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland und dem Netzwerk Jüdisches Leben Erfurt.

DIE ZEUGEN - Fotoausstellung im öffentlichen Raum

Bahnhofsvorplatz, Jorge-Semprún-Platz , Stéphane-Hessel-Platz  Weimar
Ausstellungen
Ort:
Jorge-Semprún-Platz
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
DIE ZEUGEN - Fotoausstellung im öffentlichen Raum - 22 überlebensgroße Porträts von Überlebenden des Konzentrationslagers Buchenwald. Dauerausstellung im öffentlichen Raum.

Weimar steht für Humanismus, Aufklärung und die Moderne genauso wie für Barbarei und Völkermord. Das Konzentrationslager Buchenwald auf dem Ettersberg gehört zu dieser Stadt und soll uns Mahnung sein. Die Häftlinge des Konzentrationslagers wurden durch die Stadt getrieben und waren somit sichtbar. Der Weg vom Weimarer Hauptbahnhof in die Innenstadt ist von zahlreichen Wegmarken gesäumt. Im Norden der Bahnhofsvorplatz, er ist stark frequentiert, der Platz der 56.000 hat direkten Bezug zum Konzentrationslager, das Neue Museum als ein Ort der Kunst, das jetzige Landesverwaltungsamt war früher Gauforum und somit Sitz des Nationalsozialismus und im Süden das neue Bauhaus Museum als Synonym des Aufbruchs in die Moderne. Der Weimarer Fotograf Thomas Müller porträtierte über mehrere Jahre ehemalige Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald aus verschiedenen Nationen. Zweiundzwanzig großformatige Fotoporträts stehen im Stadtraum Weimar und laden zum Innehalten und Nachdenken ein. Eine Produktion der ACHAVA Festspiele Thüringen in Zusammenarbeit mit der Stadt Weimar und der Stiftung Gedenkstätte Buchenwald und Mittelbau-Dora.

Jecheskiel David Kirszenbaum

Volkshochschule Weimar, Graben 6, Weimar
Bildung allgemein, Ausstellungen, Führungen
Ort:
Volkshochschule Weimar
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:
Jecheskiel David Kirszenbaum - Karikaturen eines Bauhäuslers zur Weimarer Republik

Jecheskiel David Kirszenbaum (1900-1954) war ohne Zweifel ein Maler von hoher künstlerischer Qualität, was ihm Anerkennung am Bauhaus in Weimar ebenso wie in der Berliner und später auch in der Pariser Kunstszene verschaffte. 

Gleichermaßen beeindruckend wie auch bedrückend ist allerdings sein Lebensweg vom polnischen Schtetl nach Montmartre, mehrfach verbunden mit erheblichen kulturellen Brüchen und Neuanfängen und nicht zuletzt mit der Verfolgung durch die Nationalsozialisten und der Ermordung seiner Ehefrau in Auschwitz.

Kirszenbaum wird als jüngstes Kind des Rabbis Natan Majer Kirszenbaum in Staszów im damals russisch regierten Kongresspolen geboren. Seine Eltern wollen ihn ebenfalls zum Rabbiner ausbilden lassen. Doch obwohl Kirszenbaum der jüdischen Religion sein Leben lang eng verbunden bleibt, steht er ihr auch kritisch gegenüber. Er flieht vor dem Polnisch-Sowjetischen Krieg und geht 1920 als Bergmann nach Duisburg. Sein Talent qualifiziert ihn zu einem Studium am Bauhaus von 1923 bis 1925. Im Jahr darauf lebt er in Berlin, stellt bald unter anderem in der Galerie „Der Sturm“ von Herwarth Walden aus und verdient seinen Lebensunterhalt als Karikaturist für verschiedene Satire-Magazine. Dies machte ihn zu einem kritischen Zeitzeugen der Tagesfragen wie schließlich auch des Untergangs der Weimarer Republik. Und viele der Themen, die er in seinen Karikaturen anprangerte, sind bis heute aktuell geblieben. 

Windige Geschäftsleute, die skrupellos Gewinne mit dubiosen Geschäften machen, während die übrige Bevölkerung unter einer schweren Krise zu leiden hat, haben wir auch während der Corona-Krise erleben müssen. Und von schrecklicher Aktualität ist ebenfalls, dass Menschen wegen ihres jüdischen Glaubens angegriffen werden und die israelische Flagge verbrannt wird. Sie trägt den Stern Davids, den der dem Zionismus nahestehende Kirszenbaum noch 1932 in einer Karikatur stolz als Gegenentwurf zur Hakenkreuz-Armbinde der Nazis präsentiert. Sicherlich überstieg es seine Vorstellungskraft, dass die Nazis den „Judenstern“ wenige Jahre später im Zusammenhang mit millionenfachem Mord zur Stigmatisierung der jüdischen Bevölkerung missbrauchen würden. 

In dieser erstmals einzig den Karikaturen Kirszenbaums gewidmeten Ausstellung werden seine Arbeiten digital und in Präsenz gezeigt, die durch Zeitungsberichte, Fotos, historische Dokumente und Texte erläutert und in ihren gesellschafts- und kulturpolitischen Zusammenhängen dargestellt werden. 

„Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch“ Geboren in Auschwitz

Am Tivoli 3, 99867 Gotha
Bildung allgemein, Ausstellungen, Führungen
Ort:
Tivoli Gotha
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:

Bildung vereint e. V. Gotha

„Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch“ Geboren in Auschwitz - Ausstellung im Gothaer Tivoli

www.bildung-vereint.de

Die Ausstellung „Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch: Geboren in Auschwitz“ von Alwin Meyer kann ab dem 14.7.21 im Gothaer Tivoli besucht werden. Alwin Meyer, Journalist und Sachbuchautor, begann 1972 mit der weltweiten Spurensuche nach den Kindern von Auschwitz. In vielen Ländern führte er und führt nach wie vor Gespräche mit Menschen, die bei ihrer Befreiung oft noch Kinder und Babys waren. Er hörte zu, fragte nach, kam wieder, fotografierte und filmte – getragen vom Vertrauen der Frauen und Männer, die ihm gegenübersaßen. Die aktuelle Ausstellung porträtiert Kinder, die Auschwitz und anderen Lagern unter kaum vorstellbaren Bedingungen geboren wurden und über ihr Leben berichten. 

Bereits 2017 besuchte Alwin Meyer auf Einladung der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen zu einem Vortrag die Stadt Gotha. Im September des Folgejahres konnte seine Ausstellung „Vergesst uns nicht – Die Kinder von Auschwitz“ im Gothaer Tivoli und damit erstmals in Thüringen gezeigt werden. 2020 wurde in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin, seine umfangreiche Ausstellung „Geboren in Auschwitz“, welche in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Auschwitz Komitee e.V. entstanden ist, eröffnet: „Mit seinen Recherchen, seinen Büchern und Ausstellungen hat Alwin Meyer den Forschungsarbeiten über die Geschichte von Auschwitz entscheidende Kapitel hinzugefügt.“, Christoph Heubner, Exekutiv Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees.

14.7.21, 12.30 Uhr, Eröffnung mit dem Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, Bodo Ramelow, und weiteren Gästen

15.7.21, 19.00 Uhr, Vortrag Prof. Dr. Reinhard Schramm: Jüdisches Leben in Thüringen, Vortrag Alwin Meyer: Geboren in Auschwitz

Es laden ein: Bildung vereint e.V. in Zusammenarbeit mit Arbeit und Leben Thüringen, Förderverein Gothaer Tivoli e.V., KommPottPora e.V., Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Gotha, Verein für Stadtgeschichte Gotha e.V. 

Der Eintritt ist frei, um Voranmeldung wird gebeten. Weitere Info: www.tivoli-gotha.de

Besichtigung: Di.-Do. 10-17 Uhr und nach Vereinbarung.

Jüdische Lebensspuren in Thüringen – ein Kunstprojekt für Jugendliche Zeichnen – Fotografieren - Drucken

Pavillon Presse, Scherfgasse 5, 99423 Weimar
Bildung allgemein, Bildung exklusiv für Lehrer*innen und Schüler*innen, Ausstellungen, Musik, Führungen
Ort:
Pavillon Presse
Uhrzeit:
09:00 Uhr
Veranstalter:

Geschichtswerkstatt Jena e.V.

Jüdische Lebensspuren in Thüringen – ein Kunstprojekt für Jugendliche Zeichnen – Fotografieren - Drucken

Wir gehen mit Euch zusammen auf Spurensuche und besuchen gemeinsam mit Sibylle Mania den jüdischen Friedhof in Weimar, die alte Synagoge in Erfurt und die Villa Rosenthal in Jena.
Neben einem Rundgang mit geschichtlichen Informationen und künstlerischer In- spiration, werden wir vor Ort skizzieren und fotografieren. Wir sammeln Eindrü- cke, notieren unsere Wahrnehmungen und gehen auf Spurensuche, wir erkunden den Mikrokosmos, die Details und den Makrokosmos. Dabei schweift der Blick weit ins Saaletal, zur Stadtkirche, zu den Felsen, zum Wehr und zur Bahnlinie, die Norden und Süden verbindet.

Die Pavillon-Presse in Weimar wird unser Ort für die Umsetzung unserer kreativen Arbeiten sein. Hier erhalten wir einen Einblick in eine ca. 100 Jahre alte Presse und das Besondere, wir können sie für uns nutzen.

Sibylle Mania stellt uns den Tiefdruck vor, und nach einer gemeinsamen Besprechung bereiten wir unsere Skizzen/Fotos nach Motiven unseres Rundgangs für den Druck vor. Wir bekommen einen Einblick in die Kunst des Druckens und sind selber Schöpfer unseres Kunstobjekts. Am Ende der Projekttage geht jede Teinehmerin und jeder Teilnehmer mit einem selbst gefertigtem Druck und viel neuem Wissen in die Ferien.

Ablauf:

1.Tag Treffpunkt Pavillon Presse Weimar, Besuch des jüdischen Friedhofes Wei- mar, Zeichnen und Fotografieren

2.Tag Besuch der Alten Synagoge Erfurt, Zeichnen und Fotografieren 3.Tag Besuch der Villa Rosenthal in Jena, Zeichnen und Fotografieren 4.+ 5.Tag Pavillon Presse Weimar, Zeichnen und Drucken Ausstellung unserer Ergebnisse

Fahrtkosten werden erstattet, Imbiss ist möglich, kein Teilnehmerbeitrag

Team:
Sibylle Mania, Künstlerin
Dr. Dietmar Ebert, Kultur- und Literaturhistoriker und freier Autor Torsten Eckold, Medienpädagoge
Fragen und Anmeldungen bitte an: t.eckold@geschichtswerkstatt-jena.de

Do 26.08.2021

#Antisemitismus für Anfänger

An der Stadtmünze 4, 99084 Erfurt
Ausstellungen
Ort:
Kleine Synagoge
Uhrzeit:
01:00 Uhr
#Antisemitismus für Anfänger - Sonderausstellung mit Cartoons und satirischen Texten

www.juedisches-leben.erfurt.de

Lachen über Antisemitismus, darf man das? Myriam Halberstam, Inhaberin des Ariella Verlags, ist der Meinung: Ja, Jüdinnen und Juden dürfen das! Und Nichtjüdinnen und Nichtjuden auch! Die Verlegerin hat Mitstreiter*innen gesucht – und gefunden: In ihren Cartoons und Texten ziehen sie den Antisemitismus ins Lächerliche und zeigen ihm und der mit ihm einhergehenden Abwertung, Ausgrenzung und Bedrohung humorvoll den sprichwörtlichen Mit-telfinger.

Die Ausstellung #Antisemitismus für Anfänger präsentiert eine Auswahl der Cartoons und satirischen Texte, die 2020 in der gleichnamigen Anthologie des Ariella Verlags erschienen sind. Diese bilden Reaktionen und Lebensbereiche ab, in denen Juden-feindlichkeit stattfindet, überspitzen sie, betrachten sie mit Ironie und ziehen sie ins Lächerliche. Unter dem Brennglas des Humors entsteht so eine Momentaufnahme des Antisemitismus in unserer Gesellschaft – und beim Ausstellungsbesuch - trotz der kurzwei-ligen Unterhaltung - vielleicht die ein oder andere Diskussion und Reflexion über das eigene Denken und Handeln.

Ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Ariella Verlag, 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland und dem Netzwerk Jüdisches Leben Erfurt.

DIE ZEUGEN - Fotoausstellung im öffentlichen Raum

Bahnhofsvorplatz, Jorge-Semprún-Platz , Stéphane-Hessel-Platz  Weimar
Ausstellungen
Ort:
Jorge-Semprún-Platz
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
DIE ZEUGEN - Fotoausstellung im öffentlichen Raum - 22 überlebensgroße Porträts von Überlebenden des Konzentrationslagers Buchenwald. Dauerausstellung im öffentlichen Raum.

Weimar steht für Humanismus, Aufklärung und die Moderne genauso wie für Barbarei und Völkermord. Das Konzentrationslager Buchenwald auf dem Ettersberg gehört zu dieser Stadt und soll uns Mahnung sein. Die Häftlinge des Konzentrationslagers wurden durch die Stadt getrieben und waren somit sichtbar. Der Weg vom Weimarer Hauptbahnhof in die Innenstadt ist von zahlreichen Wegmarken gesäumt. Im Norden der Bahnhofsvorplatz, er ist stark frequentiert, der Platz der 56.000 hat direkten Bezug zum Konzentrationslager, das Neue Museum als ein Ort der Kunst, das jetzige Landesverwaltungsamt war früher Gauforum und somit Sitz des Nationalsozialismus und im Süden das neue Bauhaus Museum als Synonym des Aufbruchs in die Moderne. Der Weimarer Fotograf Thomas Müller porträtierte über mehrere Jahre ehemalige Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald aus verschiedenen Nationen. Zweiundzwanzig großformatige Fotoporträts stehen im Stadtraum Weimar und laden zum Innehalten und Nachdenken ein. Eine Produktion der ACHAVA Festspiele Thüringen in Zusammenarbeit mit der Stadt Weimar und der Stiftung Gedenkstätte Buchenwald und Mittelbau-Dora.

Jecheskiel David Kirszenbaum

Volkshochschule Weimar, Graben 6, Weimar
Bildung allgemein, Ausstellungen, Führungen
Ort:
Volkshochschule Weimar
Uhrzeit:
11:55 Uhr
Veranstalter:
Jecheskiel David Kirszenbaum - Karikaturen eines Bauhäuslers zur Weimarer Republik

Jecheskiel David Kirszenbaum (1900-1954) war ohne Zweifel ein Maler von hoher künstlerischer Qualität, was ihm Anerkennung am Bauhaus in Weimar ebenso wie in der Berliner und später auch in der Pariser Kunstszene verschaffte. 

Gleichermaßen beeindruckend wie auch bedrückend ist allerdings sein Lebensweg vom polnischen Schtetl nach Montmartre, mehrfach verbunden mit erheblichen kulturellen Brüchen und Neuanfängen und nicht zuletzt mit der Verfolgung durch die Nationalsozialisten und der Ermordung seiner Ehefrau in Auschwitz.

Kirszenbaum wird als jüngstes Kind des Rabbis Natan Majer Kirszenbaum in Staszów im damals russisch regierten Kongresspolen geboren. Seine Eltern wollen ihn ebenfalls zum Rabbiner ausbilden lassen. Doch obwohl Kirszenbaum der jüdischen Religion sein Leben lang eng verbunden bleibt, steht er ihr auch kritisch gegenüber. Er flieht vor dem Polnisch-Sowjetischen Krieg und geht 1920 als Bergmann nach Duisburg. Sein Talent qualifiziert ihn zu einem Studium am Bauhaus von 1923 bis 1925. Im Jahr darauf lebt er in Berlin, stellt bald unter anderem in der Galerie „Der Sturm“ von Herwarth Walden aus und verdient seinen Lebensunterhalt als Karikaturist für verschiedene Satire-Magazine. Dies machte ihn zu einem kritischen Zeitzeugen der Tagesfragen wie schließlich auch des Untergangs der Weimarer Republik. Und viele der Themen, die er in seinen Karikaturen anprangerte, sind bis heute aktuell geblieben. 

Windige Geschäftsleute, die skrupellos Gewinne mit dubiosen Geschäften machen, während die übrige Bevölkerung unter einer schweren Krise zu leiden hat, haben wir auch während der Corona-Krise erleben müssen. Und von schrecklicher Aktualität ist ebenfalls, dass Menschen wegen ihres jüdischen Glaubens angegriffen werden und die israelische Flagge verbrannt wird. Sie trägt den Stern Davids, den der dem Zionismus nahestehende Kirszenbaum noch 1932 in einer Karikatur stolz als Gegenentwurf zur Hakenkreuz-Armbinde der Nazis präsentiert. Sicherlich überstieg es seine Vorstellungskraft, dass die Nazis den „Judenstern“ wenige Jahre später im Zusammenhang mit millionenfachem Mord zur Stigmatisierung der jüdischen Bevölkerung missbrauchen würden. 

In dieser erstmals einzig den Karikaturen Kirszenbaums gewidmeten Ausstellung werden seine Arbeiten digital und in Präsenz gezeigt, die durch Zeitungsberichte, Fotos, historische Dokumente und Texte erläutert und in ihren gesellschafts- und kulturpolitischen Zusammenhängen dargestellt werden. 

„Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch“ Geboren in Auschwitz

Am Tivoli 3, 99867 Gotha
Bildung allgemein, Ausstellungen, Führungen
Ort:
Tivoli Gotha
Uhrzeit:
01:00 Uhr
Veranstalter:

Bildung vereint e. V. Gotha

„Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch“ Geboren in Auschwitz - Ausstellung im Gothaer Tivoli

www.bildung-vereint.de

Die Ausstellung „Ich konnte nicht schreien, nur deshalb lebe ich noch: Geboren in Auschwitz“ von Alwin Meyer kann ab dem 14.7.21 im Gothaer Tivoli besucht werden. Alwin Meyer, Journalist und Sachbuchautor, begann 1972 mit der weltweiten Spurensuche nach den Kindern von Auschwitz. In vielen Ländern führte er und führt nach wie vor Gespräche mit Menschen, die bei ihrer Befreiung oft noch Kinder und Babys waren. Er hörte zu, fragte nach, kam wieder, fotografierte und filmte – getragen vom Vertrauen der Frauen und Männer, die ihm gegenübersaßen. Die aktuelle Ausstellung porträtiert Kinder, die Auschwitz und anderen Lagern unter kaum vorstellbaren Bedingungen geboren wurden und über ihr Leben berichten. 

Bereits 2017 besuchte Alwin Meyer auf Einladung der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen zu einem Vortrag die Stadt Gotha. Im September des Folgejahres konnte seine Ausstellung „Vergesst uns nicht – Die Kinder von Auschwitz“ im Gothaer Tivoli und damit erstmals in Thüringen gezeigt werden. 2020 wurde in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin, seine umfangreiche Ausstellung „Geboren in Auschwitz“, welche in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Auschwitz Komitee e.V. entstanden ist, eröffnet: „Mit seinen Recherchen, seinen Büchern und Ausstellungen hat Alwin Meyer den Forschungsarbeiten über die Geschichte von Auschwitz entscheidende Kapitel hinzugefügt.“, Christoph Heubner, Exekutiv Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees.

14.7.21, 12.30 Uhr, Eröffnung mit dem Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, Bodo Ramelow, und weiteren Gästen

15.7.21, 19.00 Uhr, Vortrag Prof. Dr. Reinhard Schramm: Jüdisches Leben in Thüringen, Vortrag Alwin Meyer: Geboren in Auschwitz

Es laden ein: Bildung vereint e.V. in Zusammenarbeit mit Arbeit und Leben Thüringen, Förderverein Gothaer Tivoli e.V., KommPottPora e.V., Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Gotha, Verein für Stadtgeschichte Gotha e.V. 

Der Eintritt ist frei, um Voranmeldung wird gebeten. Weitere Info: www.tivoli-gotha.de

Besichtigung: Di.-Do. 10-17 Uhr und nach Vereinbarung.

Jüdische Lebensspuren in Thüringen – ein Kunstprojekt für Jugendliche Zeichnen – Fotografieren - Drucken

Pavillon Presse, Scherfgasse 5, 99423 Weimar
Bildung allgemein, Bildung exklusiv für Lehrer*innen und Schüler*innen, Ausstellungen, Musik, Führungen
Ort:
Pavillon Presse
Uhrzeit:
09:00 Uhr
Veranstalter:

Geschichtswerkstatt Jena e.V.

Jüdische Lebensspuren in Thüringen – ein Kunstprojekt für Jugendliche Zeichnen – Fotografieren - Drucken

Wir gehen mit Euch zusammen auf Spurensuche und besuchen gemeinsam mit Sibylle Mania den jüdischen Friedhof in Weimar, die alte Synagoge in Erfurt und die Villa Rosenthal in Jena.
Neben einem Rundgang mit geschichtlichen Informationen und künstlerischer In- spiration, werden wir vor Ort skizzieren und fotografieren. Wir sammeln Eindrü- cke, notieren unsere Wahrnehmungen und gehen auf Spurensuche, wir erkunden den Mikrokosmos, die Details und den Makrokosmos. Dabei schweift der Blick weit ins Saaletal, zur Stadtkirche, zu den Felsen, zum Wehr und zur Bahnlinie, die Norden und Süden verbindet.

Die Pavillon-Presse in Weimar wird unser Ort für die Umsetzung unserer kreativen Arbeiten sein. Hier erhalten wir einen Einblick in eine ca. 100 Jahre alte Presse und das Besondere, wir können sie für uns nutzen.

Sibylle Mania stellt uns den Tiefdruck vor, und nach einer gemeinsamen Besprechung bereiten wir unsere Skizzen/Fotos nach Motiven unseres Rundgangs für den Druck vor. Wir bekommen einen Einblick in die Kunst des Druckens und sind selber Schöpfer unseres Kunstobjekts. Am Ende der Projekttage geht jede Teinehmerin und jeder Teilnehmer mit einem selbst gefertigtem Druck und viel neuem Wissen in die Ferien.

Ablauf:

1.Tag Treffpunkt Pavillon Presse Weimar, Besuch des jüdischen Friedhofes Wei- mar, Zeichnen und Fotografieren

2.Tag Besuch der Alten Synagoge Erfurt, Zeichnen und Fotografieren 3.Tag Besuch der Villa Rosenthal in Jena, Zeichnen und Fotografieren 4.+ 5.Tag Pavillon Presse Weimar, Zeichnen und Drucken Ausstellung unserer Ergebnisse

Fahrtkosten werden erstattet, Imbiss ist möglich, kein Teilnehmerbeitrag

Team:
Sibylle Mania, Künstlerin
Dr. Dietmar Ebert, Kultur- und Literaturhistoriker und freier Autor Torsten Eckold, Medienpädagoge
Fragen und Anmeldungen bitte an: t.eckold@geschichtswerkstatt-jena.de