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Veranstaltungs­übersicht 10/2020–12/2021

Di 26.01.2021

Jüdisch lernen. Konzepte und Medien der Bildung im und über das Judentum

www.youtube.com/channel/ UCK5TWH-olaLS8gIHAA6LmCQ
Ringvorlesung
Ort:
Uni Erfurt online
Uhrzeit:
18:00 Uhr
Jüdisch lernen. Konzepte und Medien der Bildung im und über das Judentum - “Is education good for Jewish girls?“ Judith Frishman (Leiden)
So 31.01.2021

Évas Apfelsuppe oder Der Duft von Heimat

Sorbenweg 7, 99099 Erfurt
Ausstellungen
Ort:
Erinnerungsort Topf & Söhne
Uhrzeit:
10:00 Uhr
Veranstalter:
Erinnerungsort Topf & Söhne
Évas Apfelsuppe oder Der Duft von Heimat

Die Ausstellung ermöglicht eine Begegnung mit der ungarischen Jüdin Éva Fahidi-Pusztai, die im Oktober 2020 ihren 95. Geburtstag begeht. 49 Verwandte von ihr wurden in Auschwitz- Birkenau ermordet, sie selbst wurde dort zur Zwangsarbeit selektiert und in ein Außenlager von Buchenwald geschickt. Nach langem Schweigen ist sie heute eine unersetzbare und berührende Botschafterin der Menschlichkeit. Mit Erfurt, wo damals die Öfen für Auschwitz produziert wurden und heute die Überlebenden im Erinnerungsort Topf & Söhne eine Stimme erhalten, ist sie besonders verbunden. Die Jubiläumsausstellung zum zehnjährigen Bestehen des Erinnerungsortes Topf & Söhne erkundet ihr Leben mit Fotos von Norman Hera und Texten sowie Podcasts von Blanka Weber. Dabei werden viele Sinne angesprochen, auch ein Kochrezept spielt eine Rolle.

Di 02.02.2021

Jüdisch lernen. Konzepte und Medien der Bildung im und über das Judentum

www.youtube.com/channel/ UCK5TWH-olaLS8gIHAA6LmCQ
Ringvorlesung
Ort:
Uni Erfurt online
Uhrzeit:
18:00 Uhr
Jüdisch lernen. Konzepte und Medien der Bildung im und über das Judentum - „Nur Abraham und Sara? Das Bild vom Judentum in der evangelischen Kirche mit Kindern“ Dirk Schliephake (Hildesheim)
Di 09.02.2021

Jüdisch lernen. Konzepte und Medien der Bildung im und über das Judentum

www.youtube.com/channel/ UCK5TWH-olaLS8gIHAA6LmCQ
Ringvorlesung
Ort:
Uni Erfurt online
Uhrzeit:
18:00 Uhr
Jüdisch lernen. Konzepte und Medien der Bildung im und über das Judentum - „‘Vollständige Gleichberechtigung und Gleichverpflichtung‘: Die jüdisch-christliche Simultanschule in Lengsfeld“ Juliane Irma Mihan (Leer) „Die Alte Synagoge Erfurt. Von der mittelalterlichen ‘Judenschule‘ zum modernen Museum“ Maria Stürzebecher (Erfurt)
Di 16.02.2021

Jüdisch lernen. Konzepte und Medien der Bildung im und über das Judentum

www.youtube.com/channel/ UCK5TWH-olaLS8gIHAA6LmCQ
Ringvorlesung
Ort:
Uni Erfurt online
Uhrzeit:
18:00 Uhr
Jüdisch lernen. Konzepte und Medien der Bildung im und über das Judentum - „Musik bildet: Jüdische Komponisten wiederentdecken“ Jascha Nemtsov (Potsdam/Weimar)
Mo 22.02.2021

Antisemitismus und Kolonialismus

Nordhäuser Straße 63, 99089 Erfurt
Bildung exklusiv für Lehrer*innen und Schüler*innen
Ort:
Universität Erfurt
Veranstalter:
Universität Erfurt
Antisemitismus und Kolonialismus - Vermittlung unterschiedlicher Narrative im Geschichtsunterricht jenseits von Konkurrenz und Konflikt

Deutschland beheimatet als Einwanderungsland Menschen mit unterschiedlichen Geschichtserfahrungen und Erinnerungskulturen. Das Land trägt das Erbe des Antisemitismus und des Holocaust, sieht sich aber aufgrund von Flucht und Zuwanderung zunehmend mit dem Erbe des Kolonialismus konfrontiert. Die (Post-)Migrationsgesellschaft ist somit das Terrain zumindest zweier historischer Erinnerungsnarrative – eine neue Konstellation, die neue Herausforderungen mit sich bringt. Der Workshop wendet sich mit einem transkulturellen Ansatz und der Expertise aus Wissenschaft (Historiker*innen) und Praxis(Vereine) an Geschichtslehrer* innen in Thüringen. Ziel ist es, transkulturelle Lehrmethoden zu unterschiedlichen Narrativen im Geschichtsunterricht jenseits von Konkurrenz und Konflikt zu erarbeiten. Die Workshops sind für alle Schularten gedacht.

Di 02.03.2021

Von Gotha nach Israel: Fritz Noack (1890–1968)

Am Tivoli 3, 99867 Gotha
Bildung allgemein
Ort:
Tivoli
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Landeszentrale für politische Bildung Thüringen
Von Gotha nach Israel: Fritz Noack (1890–1968) - Mediziner, Sozialist und Zionist

Der Vortrag gibt einen Einblick in das Wirken des sozialistischzionistischen Arztes Fritz Noack, der später das Gesundheitswesen in Israel aufbauen sollte, in Gotha während der Weimarer Republik. Referentin: Judy Slivi, Soziologin

Mo 08.03.2021

Nathans Kinder

Gustav-Hennig-Platz 5, 07545 Gera
Bildung allgemein
Ort:
Puppentheater Gera
Uhrzeit:
18:00 Uhr
Veranstalter:
Theater Altenburg-Gera
Nathans Kinder - Premiere und Fest

Ulrich Hub hat mit seinem Stück Lessings Plädoyer für Toleranz, »Nathan der Weise«, neu bearbeitet. Zeitgemäß, klug und mit jeder Menge Humor macht er Hoffnung auf ein friedliches Miteinander der Religionen.

Mo 15.03.2021

Antisemitismus und Kolonialismus

Nordhäuser Straße 63, 99089 Erfurt
Bildung exklusiv für Lehrer*innen und Schüler*innen
Ort:
Universität Erfurt
Veranstalter:
Universität Erfurt
Antisemitismus und Kolonialismus - Vermittlung unterschiedlicher Narrative im Geschichtsunterricht jenseits von Konkurrenz und Konflikt

Deutschland beheimatet als Einwanderungsland Menschen mit unterschiedlichen Geschichtserfahrungen und Erinnerungskulturen. Das Land trägt das Erbe des Antisemitismus und des Holocaust, sieht sich aber aufgrund von Flucht und Zuwanderung zunehmend mit dem Erbe des Kolonialismus konfrontiert. Die (Post-)Migrationsgesellschaft ist somit das Terrain zumindest zweier historischer Erinnerungsnarrative – eine neue Konstellation, die neue Herausforderungen mit sich bringt. Der Workshop wendet sich mit einem transkulturellen Ansatz und der Expertise aus Wissenschaft (Historiker*innen) und Praxis(Vereine) an Geschichtslehrer* innen in Thüringen. Ziel ist es, transkulturelle Lehrmethoden zu unterschiedlichen Narrativen im Geschichtsunterricht jenseits von Konkurrenz und Konflikt zu erarbeiten. Die Workshops sind für alle Schularten gedacht.

Mi 17.03.2021

Tora ist Leben

An der Stadtmünze 4, 99084 Erfurt
Hauptprojekt
Ort:
Begegnungsstätte Kleine Synagoge
Uhrzeit:
16:00 Uhr
Tora ist Leben
  • 16:00 – 18:00 Uhr Öffentliches Schreiben einer neuen Torarolle
  • 19:00 – 20:30 Uhr Festvortrag Jalda Rebling »Singing Tora – Singende Tora«
So 21.03.2021

Der Mensch liebt es nicht, gehasst zu werden

Bernhardstraße 4, 98617 Meiningen
Bildung allgemein
Ort:
B. M. Strupp Lern- und Gedenkort Jüdische Geschichte und Antisemitismus
Uhrzeit:
17:00 Uhr
Veranstalter:
B. M. Strupp-Stiftung
Der Mensch liebt es nicht, gehasst zu werden - Fritz Bernstein zum 50. Todestag

Der in Meiningen geborene Fritz Bernstein gehörte zu den Mitbegründern des Staates Israel. 1926 schrieb er: »Ruhigem Nachdenken muss es wohl seltsam scheinen, dass man seinen Nebenmenschen hassen sollte, weil er eine andere Hautfarbe hat, eine andere Sprache spricht, oder einer religiösen Überzeugung zugetan ist, welche von der unsrigen abweicht.«

Sa 27.03.2021

Jüdisches Leben in den Grafschaften Reuß-Greiz und dem späteren Fürstentum Reuß älterer Linie im 18. und frühen 19. Jahrhundert

Greizer Park, 07973 Greiz
Ausstellungen
Ort:
Staatliche Bücher- und Kupferstichsammlung Greiz, Sommerpalais im Fürstlich
Uhrzeit:
10:00 Uhr
Veranstalter:
Staatliche Bücherund Kupferstichsammlung Greiz
Jüdisches Leben in den Grafschaften Reuß-Greiz und dem späteren Fürstentum Reuß älterer Linie im 18. und frühen 19. Jahrhundert

Erste Spuren jüdischen Lebens in den vogtländischen Grafschaften Reuß-Obergreiz und Reuß- Untergreiz lassen sich zu Beginn des 18. Jahrhunderts nachweisen. In biografischen Skizzen werden diese von der Forschung bisher weitgehend unerschlossenen Spuren anhand von Aktenmaterial aus dem Bestand des Landesarchivs Thüringen – Staatsarchiv Greiz bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts nachgezeichnet. Die Verwendung zeitgenössischer Karten aus eigenem Bestand ermöglicht zudem eine lokale Kontextualisierung. Ergänzend präsentiert werden illustrierte Judaika aus dem Bestand der Staatlichen Bücher- und Kupferstichsammlung Greiz.

Mi 21.04.2021

Denkanstöße. Jüdische Stimmen in der pluralen Gesellschaft

Bildung allgemein
Ort:
Kreuzgang des Domes Erfurt
Uhrzeit:
19:30 Uhr
Veranstalter:
Katholisches Forum im Land Thüringen und Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Erfurt
Denkanstöße. Jüdische Stimmen in der pluralen Gesellschaft - Kreuzgang-Gespräche 2021

Das Judentum ist eine Größe, auf die die heutige plurale Gesellschaft sich positiv würdigend beziehen sollte. Die Kreuzgang- Gespräche 2021 wollen daher jüdische Stimmen etwa zu Themen der Medizinethik und des gesellschaftlichen Miteinanders zu Gehör bringen und zeigen, welche Anstöße das Judentum für gegenwärtige gesellschaftliche Debatten bieten kann. Kreuzgang des Domes Erfurt: Zugang über die »Tote Treppe«, Domplatz / Ecke Domstraße

Tora ist Leben

An der Stadtmünze 4, 99084 Erfurt
Hauptprojekt
Ort:
Begegnungsstätte Kleine Synagoge
Uhrzeit:
16:00 Uhr
Tora ist Leben
  • 16:00 – 18:00 Uhr Öffentliches Schreiben einer neuen Torarolle
  • 19:00 – 20:30 Uhr Festvortrag Jalda Rebling »Singing Tora – Singende Tora«
Sa 24.04.2021

Auf den Spuren von Nathans Kindern

Clara-Zetkin-Straße 1, 07545 Gera
Bildung allgemein
Ort:
Theaterfabrik Gera
Uhrzeit:
13:00 Uhr
Veranstalter:
Theater Altenburg - Gera
Auf den Spuren von Nathans Kindern - Vorbereitungsworkshop

Im Vorfeld der Premiere von »Nathans Kinder« des Puppentheaters Altenburg Gera setzen sich Kinder und Jugendliche mit den Festen und Traditionen aus Judentum, Christentum und Islam auseinander. Ziel ist es, die verschiedenen Religionen kennenzulernen, ein gemeinsames Fest zur Premiere sowie eine mobile Ausstellung zum jüdischen Leben in Gera und Altenburg vorzubereiten. Unterstützt werden sie dabei vom theaterpädagogischen Team des Theaters sowie drei Expert*innen für die verschiedenen Religionen.

So 25.04.2021

Auf den Spuren von Nathans Kindern

Clara-Zetkin-Straße 1, 07545 Gera
Bildung allgemein
Ort:
Theaterfabrik Gera
Uhrzeit:
13:00 Uhr
Veranstalter:
Theater Altenburg - Gera
Auf den Spuren von Nathans Kindern - Vorbereitungsworkshop

Im Vorfeld der Premiere von »Nathans Kinder« des Puppentheaters Altenburg Gera setzen sich Kinder und Jugendliche mit den Festen und Traditionen aus Judentum, Christentum und Islam auseinander. Ziel ist es, die verschiedenen Religionen kennenzulernen, ein gemeinsames Fest zur Premiere sowie eine mobile Ausstellung zum jüdischen Leben in Gera und Altenburg vorzubereiten. Unterstützt werden sie dabei vom theaterpädagogischen Team des Theaters sowie drei Expert*innen für die verschiedenen Religionen.

Mi 28.04.2021

Denkanstöße. Jüdische Stimmen in der pluralen Gesellschaft

Bildung allgemein
Ort:
Kreuzgang des Domes Erfurt
Uhrzeit:
19:30 Uhr
Veranstalter:
Katholisches Forum im Land Thüringen und Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Erfurt
Denkanstöße. Jüdische Stimmen in der pluralen Gesellschaft - Kreuzgang-Gespräche 2021

Das Judentum ist eine Größe, auf die die heutige plurale Gesellschaft sich positiv würdigend beziehen sollte. Die Kreuzgang- Gespräche 2021 wollen daher jüdische Stimmen etwa zu Themen der Medizinethik und des gesellschaftlichen Miteinanders zu Gehör bringen und zeigen, welche Anstöße das Judentum für gegenwärtige gesellschaftliche Debatten bieten kann. Kreuzgang des Domes Erfurt: Zugang über die »Tote Treppe«, Domplatz / Ecke Domstraße

Sa 01.05.2021

Auf den Spuren von Nathans Kindern

Clara-Zetkin-Straße 1, 07545 Gera
Bildung allgemein
Ort:
Theaterfabrik Gera
Uhrzeit:
13:00 Uhr
Veranstalter:
Theater Altenburg- Gera
Auf den Spuren von Nathans Kindern - Vorbereitungsworkshop

Im Vorfeld der Premiere von »Nathans Kinder« des Puppentheaters Altenburg Gera setzen sich Kinder und Jugendliche mit den Festen und Traditionen aus Judentum, Christentum und Islam auseinander. Ziel ist es, die verschiedenen Religionen kennenzulernen, ein gemeinsames Fest zur Premiere sowie eine mobile Ausstellung zum jüdischen Leben in Gera und Altenburg vorzubereiten. Unterstützt werden sie dabei vom theaterpädagogischen Team des Theaters sowie drei Expert*innen für die verschiedenen Religionen.

So 02.05.2021

Jüdische Familien aus Arnstadt und Plaue

Schlossplatz 1, 99310 Arnstadt
Ausstellungen
Ort:
Schlossmuseum Arnstadt
Uhrzeit:
09:30 Uhr
Veranstalter:
Schlossmuseum Arnstadt in Kooperation mit dem Arbeitsverbund Schwarzburger Museen
Jüdische Familien aus Arnstadt und Plaue

Sonderausstellung im Schlossmuseum Arnstadt

Mo 03.05.2021

Antisemitismus und Kolonialismus

Nordhäuser Straße 63, 99089 Erfurt
Bildung exklusiv für Lehrer*innen und Schüler*innen
Ort:
Universität Erfurt
Veranstalter:
Universität Erfurt
Antisemitismus und Kolonialismus - Vermittlung unterschiedlicher Narrative im Geschichtsunterricht jenseits von Konkurrenz und Konflikt

Deutschland beheimatet als Einwanderungsland Menschen mit unterschiedlichen Geschichtserfahrungen und Erinnerungskulturen. Das Land trägt das Erbe des Antisemitismus und des Holocaust, sieht sich aber aufgrund von Flucht und Zuwanderung zunehmend mit dem Erbe des Kolonialismus konfrontiert. Die (Post-)Migrationsgesellschaft ist somit das Terrain zumindest zweier historischer Erinnerungsnarrative – eine neue Konstellation, die neue Herausforderungen mit sich bringt. Der Workshop wendet sich mit einem transkulturellen Ansatz und der Expertise aus Wissenschaft (Historiker*innen) und Praxis (Vereine) an Geschichtslehrer*innen in Thüringen. Ziel ist es, transkulturelle Lehrmethoden zu unterschiedlichen Narrativen Geschichtsunterricht jenseits von Konkurrenz und Konflikt zu erarbeiten. Die Workshops sind für alle Schularten gedacht.

Mi 05.05.2021

Denkanstöße. Jüdische Stimmen in der pluralen Gesellschaft

Bildung allgemein
Ort:
Kreuzgang des Domes Erfurt
Uhrzeit:
19:30 Uhr
Veranstalter:
Katholisches Forum im Land Thüringen und Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Erfurt
Denkanstöße. Jüdische Stimmen in der pluralen Gesellschaft - Kreuzgang-Gespräche 2021

Das Judentum ist eine Größe, auf die die heutige plurale Gesellschaft sich positiv würdigend beziehen sollte. Die Kreuzgang- Gespräche 2021 wollen daher jüdische Stimmen etwa zu Themen der Medizinethik und des gesellschaftlichen Miteinanders zu Gehör bringen und zeigen, welche Anstöße das Judentum für gegenwärtige gesellschaftliche Debatten bieten kann. Kreuzgang des Domes Erfurt: Zugang über die »Tote Treppe«, Domplatz / Ecke Domstraße

Sa 08.05.2021

Auf den Spuren von Nathans Kindern

Clara-Zetkin-Straße 1, 07545 Gera
Bildung allgemein
Ort:
Theaterfabrik Gera
Uhrzeit:
15:30 Uhr
Veranstalter:
Theater Altenburg- Gera
Auf den Spuren von Nathans Kindern - Vorbereitungsworkshop

Im Vorfeld der Premiere von »Nathans Kinder« des Puppentheaters Altenburg Gera setzen sich Kinder und Jugendliche mit den Festen und Traditionen aus Judentum, Christentum und Islam auseinander. Ziel ist es, die verschiedenen Religionen kennenzulernen, ein gemeinsames Fest zur Premiere sowie eine mobile Ausstellung zum jüdischen Leben in Gera und Altenburg vorzubereiten. Unterstützt werden sie dabei vom theaterpädagogischen Team des Theaters sowie drei Expert*innen für die verschiedenen Religionen.

So 09.05.2021

Gedenkgang am 79. Jahrestag der Deportation Meininger Juden

Mauergasse / Ecke Synagogenweg, 98617 Meiningen
Bildung allgemein
Ort:
Denkmal für die ehemalige Synagoge
Veranstalter:
B. M. Strupp- Stiftung, Meiningen
Gedenkgang am 79. Jahrestag der Deportation Meininger Juden

Am 09. Mai 1942 wurden 41 jüdische Kinder, Frauen und Männer von Meiningen nach Weimar gebracht und von dort in der folgenden Nacht mit Juden aus ganz Thüringen nach Lublin deportiert. Mit dem Gedenkgang wird an sie erinnert und es werden Einzelschicksale aufgezeigt. Treffpunkt: Denkmal für die ehemalige Synagoge, Mauergasse / Ecke Synagogenweg, Meiningen

So 16.05.2021

Schutzjuden, Staatsbürger, Weltbürger

Schloss 1, 99706 Sondershausen
Ausstellungen
Ort:
Schlossmuseum Sondershausen
Uhrzeit:
10:00 Uhr
Veranstalter:
Schlossmuseum Sondershausen in Kooperation mit dem Arbeitsverbund Schwarzburger Museen
Schutzjuden, Staatsbürger, Weltbürger - Juden in Sondershausen

Sonderausstellung im Schlossmuseum Sondershausen

Sa 22.05.2021

Auf den Spuren von Nathans Kindern

Gustav-Hennig-Platz 5, 07545 Gera
Führungen
Ort:
Puppentheater Gera
Uhrzeit:
15:00 Uhr
Veranstalter:
Kooperation des Jüdisch-Deutschen Kulturvereins Gera, der AG Erinnerungskultur Altenburg und dem Theater Altenburg Gera
Auf den Spuren von Nathans Kindern

Stadtspaziergang und Mobile Ausstellung

Mi 26.05.2021

Tora ist Leben

An der Stadtmünze 4, 99084 Erfurt
Hauptprojekt
Ort:
Begegnungsstätte Kleine Synagoge
Uhrzeit:
16:00 Uhr
Tora ist Leben
  • 16:00 – 18:00 Uhr Öffentliches Schreiben einer neuen Torarolle
  • 19:00 – 20:30 Uhr Festvortrag Jalda Rebling »Singing Tora – Singende Tora«
Do 27.05.2021

Darstellungen von Juden im Erfurter Dom

Domstufen 1, 99084 Erfurt
Führungen
Ort:
Hohe Domkirche St. Marien
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Katholisches Forum im Land Thüringen und Evangelische Stadtakademie »Meister Eckhart« Erfurt
Darstellungen von Juden im Erfurter Dom - Sonder-Domführungen

In zahlreichen Kirchen finden sich Darstellungen von Juden, so auch im Erfurter Dom. Im Rahmen von Sonderführungen außerhalb der regulären Öffnungszeiten werden diese Darstellungen vorgestellt und von Bischof Dr. Ulrich Neymeyr bzw. Weihbischof Dr. Reinhard Hauke theologisch eingeordnet.

So 06.06.2021

Caravan Chamber Orchestra

Petersberg, 99084 Erfurt
Musik
Ort:
Petersberg Erfurt
Uhrzeit:
18:00 Uhr
Veranstalter:
Ein Kooperationsprojekt des Yiddish Summer Weimar mit der Universität Haifa, Abteilung Musik, und der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar.
Caravan Chamber Orchestra - Israel/Deutschland

Das Caravan Chamber Orchestra ist ein 16-köpfiges Ensemble mit Mitgliedern aus Erfurts Partnerstadt Haifa und aus Deutschland, das sich jiddischer und nahöstlicher Musik widmet. Ausgezeichnet mit dem Shimon-Peres- Preis, ist es auch ein Symbol der Hoffnung einer neuen Generation junger Musiker*innen verschiedenster Herkunft. Sie spielen gemeinsam großartige, berauschende Musik – und begeistern damit das Publikum in Israel und Europa! Bundesgartenschau Erfurt 2021, Hauptbühne, Petersberg, 

Mi 09.06.2021

Darstellungen von Juden im Erfurter Dom

Domstufen 1, 99084 Erfurt
Führungen
Ort:
Hohe Domkirche St. Marien
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Katholisches Forum im Land Thüringen und Evangelische Stadtakademie »Meister Eckhart« Erfurt
Darstellungen von Juden im Erfurter Dom - Sonder-Domführungen

In zahlreichen Kirchen finden sich Darstellungen von Juden, so auch im Erfurter Dom. Im Rahmen von Sonderführungen außerhalb der regulären Öffnungszeiten werden diese Darstellungen vorgestellt und von Bischof Dr. Ulrich Neymeyr bzw. Weihbischof Dr. Reinhard Hauke theologisch eingeordnet.

Sa 12.06.2021

Jüdische Musik in christlichen Kirchen

Musik
Ort:
Kirchen im Weimarer Land, der Stadt Apolda und der Stadt Weimar
Veranstalter:
Kreis Weimarer Land
Jüdische Musik in christlichen Kirchen - Stadt- und Dorfkirchenmusiken im Weimarer Land

Die »Stadt- und Dorfkirchenmusiken« bringen in zehn Konzerten die Musik unserer jüdischen Mitmenschen zum Klingen. Wir begegnen Klezmer in unterschiedlichen Besetzungen; sephardischen Gesängen; Musik von Komponisten, die an verschiedensten Orten der Welt ins Exil gehen mussten und der Orgel als Instrument der jüdischen Reformbewegung. Auch der Einblick in das Leben jüdischer Künstler zur Zeit des Holocaust soll nicht vergessen werden. Vor allem aber werden die Konzerte Musik erklingen lassen, die lebendig ist und beim Zuhören Freude bereitet. Zehn Kirchen im Weimarer Land, der Stadt Apolda und der Stadt Weimar.

Mi 16.06.2021

Tora ist Leben

Jüdenstraße, 99974 Mühlhausen/Thüringen
Hauptprojekt
Ort:
Synagoge Mühlhausen
Uhrzeit:
16:00 Uhr
Tora ist Leben

Öffentliches Schreiben einer neuen Torarolle 19:00 – 20:30 Uhr Festvortrag Joshua Ahrens »Die Diskursivität jüdischer Theologie«.

Tora ist Leben

Jüdenstraße, 99974 Mühlhausen/Thüringen
Hauptprojekt
Ort:
Synagoge Mühlhausen
Uhrzeit:
16:00 Uhr
Tora ist Leben

Öffentliches Schreiben einer neuen Torarolle 19:00 – 20:30 Uhr Festvortrag Joshua Ahrens »Die Diskursivität jüdischer Theologie«.

Mi 14.07.2021

Tora ist Leben

Lutherplatz 8, 99817 Eisenach
Hauptprojekt
Ort:
Lutherhaus Eisenach
Uhrzeit:
16:00 Uhr
Tora ist Leben

Öffentliches Schreiben einer neuen Torarolle 19:00 – 20:30 Uhr Festvortrag Joshua Ahrens »Die Diskursivität jüdischer Theologie«.

Do 15.07.2021

Auf den Spuren von Waldemar Schapiro

Sorbenweg 7, 99099 Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Erinnerungsort Topf & Söhne
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Landeszentrale für politische Bildung Thüringen in Zusammenarbeit mit dem Erinnerungsort Topf & Söhne
Auf den Spuren von Waldemar Schapiro - Vortrag mit anschließender Diskussion

Waldemar (eigentlich Chaim Wulf) Schapiro wuchs in einer jüdischen Kaufmannsfamilie in Russland auf. Nach einem Studienaufenthalt kam er nach dem Ersten Weltkrieg nach Erfurt, heiratete und eröffnete einen Bürowarenhandel. Nach der Machtübernahme der Nazis unterstützte er die KPD in Erfurt bei der illegalen Herausgabe des verbotenen »Thüringer Volksblatt«, ohne selbst Mitglied gewesen zu sein. Bereits im April 1933 wurde er verhaftet, zuerst im Schutzhaftlager Feldstraße interniert und am 15. Juli 1933 nach grausamen Folterungen durch die SA im Steigerwald erschlagen. Schapiro war das erste jüdische Opfer des Nationalsozialismus in Erfurt. 88 Jahre nach seiner Ermordung erinnern wir an den Erfurter Widerstandskämpfer. Referent: Sascha Münzel, Historiker.

So 18.07.2021

Jüdisches Erbe in Mühlhausen

Jüdenstraße, 99974 Mühlhausen/Thüringen
Führungen
Ort:
Synagoge Mühlhausen
Uhrzeit:
14:00 Uhr
Veranstalter:
Wirtschaftsbetriebe Mühlhausen GmbH Bereich Tourist Information
Jüdisches Erbe in Mühlhausen

Vermutlich seit dem 13. Jahrhundert existierte eine jüdische Gemeinde in der damals Freien Reichsstadt Mühlhausen. In den folgenden Jahrhunderten war durch mehrere Pogrome das jüdische Leben in der Stadt fast vollständig zum Erliegen gekommen. Ab dem 18. Jahrhundert siedelten sich wieder jüdische Bürger in Mühlhausen an. Im Jahr 1841 wurde eine Hinterhaussynagoge geweiht. Anmeldungen über Tourist Information Mühlhausen, Tel.: 03601- 404770.

Mo 19.07.2021

Von fliegenden Künstlerinnen und verloren geglaubten Bildern – Spuren jüdischen Lebens in Altenburg

Gabelentzstraße 5, 04600 Altenburg
Bildung exklusiv für Lehrer*innen und Schüler*innen
Ort:
Lindenau-Museum Altenburg
Veranstalter:
Lindenau-Museum Altenburg
Von fliegenden Künstlerinnen und verloren geglaubten Bildern – Spuren jüdischen Lebens in Altenburg - Ein Workshop für Schulklassen ab Klasse 9

Der Workshop teilt sich in zwei Themenbereiche: 1. Zwischen Verdacht und Gewissheit. Werke aus jüdischem Besitz im Lindenau-Museum Altenburg. Wie in beinahe jeder deutschen Kunstsammlung befinden sich auch im Lindenau-Museum Altenburg Kunstwerke aus jüdischem Besitz. Anhand von Fallbeispielen soll gemeinsam herausgefunden werden, was sich durch die Gemälde über die damit verbundenen Personen und deren Schicksal herausfinden lässt. Nüchterne Zahlen und Fakten aus dem Geschichtsunterricht werden so lebendig. 2. Besondere Orte. Wo haben jüdische Mitbürger gelebt? Wir machen auf diese Orte mit unterschiedlichen künstlerischen Mitteln aufmerksam. Bei einem Rundgang mit dem Experten für Jüdische Geschichte in Altenburg werden die ausgewählten Orte künstlerisch bearbeitet und auf verschiedenen Ebenen erfahrbar gemacht. Ein Beispiel ist die jüdische Künstlerin Edith Altman, die ihre Kindheit in Altenburg verbracht hat und heute noch in den USA lebt.

Di 20.07.2021

Von fliegenden Künstlerinnen und verloren geglaubten Bildern – Spuren jüdischen Lebens in Altenburg

Gabelentzstraße 5, 04600 Altenburg
Bildung exklusiv für Lehrer*innen und Schüler*innen
Ort:
Lindenau-Museum Altenburg
Veranstalter:
Lindenau-Museum Altenburg
Von fliegenden Künstlerinnen und verloren geglaubten Bildern – Spuren jüdischen Lebens in Altenburg - Ein Workshop für Schulklassen ab Klasse 9

Der Workshop teilt sich in zwei Themenbereiche: 1. Zwischen Verdacht und Gewissheit. Werke aus jüdischem Besitz im Lindenau-Museum Altenburg. Wie in beinahe jeder deutschen Kunstsammlung befinden sich auch im Lindenau-Museum Altenburg Kunstwerke aus jüdischem Besitz. Anhand von Fallbeispielen soll gemeinsam herausgefunden werden, was sich durch die Gemälde über die damit verbundenen Personen und deren Schicksal herausfinden lässt. Nüchterne Zahlen und Fakten aus dem Geschichtsunterricht werden so lebendig. 2. Besondere Orte. Wo haben jüdische Mitbürger gelebt? Wir machen auf diese Orte mit unterschiedlichen künstlerischen Mitteln aufmerksam. Bei einem Rundgang mit dem Experten für Jüdische Geschichte in Altenburg werden die ausgewählten Orte künstlerisch bearbeitet und auf verschiedenen Ebenen erfahrbar gemacht. Ein Beispiel ist die jüdische Künstlerin Edith Altman, die ihre Kindheit in Altenburg verbracht hat und heute noch in den USA lebt.

Mi 21.07.2021

Von fliegenden Künstlerinnen und verloren geglaubten Bildern – Spuren jüdischen Lebens in Altenburg

Gabelentzstraße 5, 04600 Altenburg
Bildung exklusiv für Lehrer*innen und Schüler*innen
Ort:
Lindenau-Museum Altenburg
Veranstalter:
Lindenau-Museum Altenburg
Von fliegenden Künstlerinnen und verloren geglaubten Bildern – Spuren jüdischen Lebens in Altenburg - Ein Workshop für Schulklassen ab Klasse 9

Der Workshop teilt sich in zwei Themenbereiche: 1. Zwischen Verdacht und Gewissheit. Werke aus jüdischem Besitz im Lindenau-Museum Altenburg. Wie in beinahe jeder deutschen Kunstsammlung befinden sich auch im Lindenau-Museum Altenburg Kunstwerke aus jüdischem Besitz. Anhand von Fallbeispielen soll gemeinsam herausgefunden werden, was sich durch die Gemälde über die damit verbundenen Personen und deren Schicksal herausfinden lässt. Nüchterne Zahlen und Fakten aus dem Geschichtsunterricht werden so lebendig. 2. Besondere Orte. Wo haben jüdische Mitbürger gelebt? Wir machen auf diese Orte mit unterschiedlichen künstlerischen Mitteln aufmerksam. Bei einem Rundgang mit dem Experten für Jüdische Geschichte in Altenburg werden die ausgewählten Orte künstlerisch bearbeitet und auf verschiedenen Ebenen erfahrbar gemacht. Ein Beispiel ist die jüdische Künstlerin Edith Altman, die ihre Kindheit in Altenburg verbracht hat und heute noch in den USA lebt.

Do 22.07.2021

Von fliegenden Künstlerinnen und verloren geglaubten Bildern – Spuren jüdischen Lebens in Altenburg

Gabelentzstraße 5, 04600 Altenburg
Bildung exklusiv für Lehrer*innen und Schüler*innen
Ort:
Lindenau-Museum Altenburg
Veranstalter:
Lindenau-Museum Altenburg
Von fliegenden Künstlerinnen und verloren geglaubten Bildern – Spuren jüdischen Lebens in Altenburg - Ein Workshop für Schulklassen ab Klasse 9

Der Workshop teilt sich in zwei Themenbereiche: 1. Zwischen Verdacht und Gewissheit. Werke aus jüdischem Besitz im Lindenau-Museum Altenburg. Wie in beinahe jeder deutschen Kunstsammlung befinden sich auch im Lindenau-Museum Altenburg Kunstwerke aus jüdischem Besitz. Anhand von Fallbeispielen soll gemeinsam herausgefunden werden, was sich durch die Gemälde über die damit verbundenen Personen und deren Schicksal herausfinden lässt. Nüchterne Zahlen und Fakten aus dem Geschichtsunterricht werden so lebendig. 2. Besondere Orte. Wo haben jüdische Mitbürger gelebt? Wir machen auf diese Orte mit unterschiedlichen künstlerischen Mitteln aufmerksam. Bei einem Rundgang mit dem Experten für Jüdische Geschichte in Altenburg werden die ausgewählten Orte künstlerisch bearbeitet und auf verschiedenen Ebenen erfahrbar gemacht. Ein Beispiel ist die jüdische Künstlerin Edith Altman, die ihre Kindheit in Altenburg verbracht hat und heute noch in den USA lebt.

Fr 23.07.2021

Von fliegenden Künstlerinnen und verloren geglaubten Bildern – Spuren jüdischen Lebens in Altenburg

Gabelentzstraße 5, 04600 Altenburg
Bildung exklusiv für Lehrer*innen und Schüler*innen
Ort:
Lindenau-Museum Altenburg
Veranstalter:
Lindenau-Museum Altenburg
Von fliegenden Künstlerinnen und verloren geglaubten Bildern – Spuren jüdischen Lebens in Altenburg - Ein Workshop für Schulklassen ab Klasse 9

Der Workshop teilt sich in zwei Themenbereiche: 1. Zwischen Verdacht und Gewissheit. Werke aus jüdischem Besitz im Lindenau-Museum Altenburg. Wie in beinahe jeder deutschen Kunstsammlung befinden sich auch im Lindenau-Museum Altenburg Kunstwerke aus jüdischem Besitz. Anhand von Fallbeispielen soll gemeinsam herausgefunden werden, was sich durch die Gemälde über die damit verbundenen Personen und deren Schicksal herausfinden lässt. Nüchterne Zahlen und Fakten aus dem Geschichtsunterricht werden so lebendig. 2. Besondere Orte. Wo haben jüdische Mitbürger gelebt? Wir machen auf diese Orte mit unterschiedlichen künstlerischen Mitteln aufmerksam. Bei einem Rundgang mit dem Experten für Jüdische Geschichte in Altenburg werden die ausgewählten Orte künstlerisch bearbeitet und auf verschiedenen Ebenen erfahrbar gemacht. Ein Beispiel ist die jüdische Künstlerin Edith Altman, die ihre Kindheit in Altenburg verbracht hat und heute noch in den USA lebt.

So 25.07.2021

Yiddish Summer Weimar 2021

Musik
Ort:
Weimar, Erfurt, Eisenach
Yiddish Summer Weimar 2021

Alles begann mit einem Wochenend-
Workshop im Kulturhauptstadt-
Jahr 1999. Alan Bern und
seine Gruppe Brave Old World
wurden eingeladen, in Weimar
jiddische Musik zu unterrichten.
Die Resonanz war überwältigend
und der Rest ist Geschichte: Seit
über 20 Jahren ist der Yiddish
Summer Weimar eine weltweite
Institution für die Vermittlung,
Forschung, Präsentation und
Neuschaffung jiddischer und
verwandter Kulturen.
Zahlreiche Workshops und Konzerte
machen jiddische Kultur
nahbar, Sprache erlernbar und
schlussendlich einen ganzen
europäischen Kulturkreis in seiner
Komplexität zugänglich und
in seiner Schönheit erlebbar.
Beschreibung auch siehe
»Hauptprojekte«.

Eröffnung des Yiddish Summer Weimar 2021 bei der BUGA Erfurt

Gothaer Straße 38, 99094 Erfurt
Musik
Ort:
Parkbühne egapark
Uhrzeit:
15:00 Uhr
Eröffnung des Yiddish Summer Weimar 2021 bei der BUGA Erfurt

Der Yiddish Summer Weimar ist seit über 20 Jahren ein Garant für großartige jiddische Musik und Kultur im interkulturellen Kontext. Er ist gleichzeitig eine weltweite Lerngemeinschaft, die viel Wert auf die soziale Dimension ihrer Projekte legt. In diesem Jahr verlegt der YSW seine Eröffnung nach Erfurt und bietet einen Nachmittag mit internationalen Künstler*innen, jeder Menge Musik, Geschichte(n), Projekten, Überraschungsgästen und viel Interaktion mit dem Publikum!

Di 03.08.2021

Jüdisches Leben in Nordhausen im 19. Jahrhundert

Barfüßerstraße 6, 99734 Nordhausen
Ausstellungen
Ort:
Flohburg | Das Nordhausen Museum
Uhrzeit:
10:00 Uhr
Veranstalter:
Flohburg | Das Nordhausen Museum
Jüdisches Leben in Nordhausen im 19. Jahrhundert - Sonderausstellung in der Flohburg Nordhausen

Sonderausstellung in der Flohburg Nordhausen.

So 05.09.2021

Jüdisches Leben in der modernen Stadt

An der Stadtmünze 4, 99084 Erfurt
Ausstellungen
Ort:
Begegnungsstätte Kleine Synagoge
Uhrzeit:
17:00 Uhr
Veranstalter:
Begegnungsstätte Kleine Synagoge
Jüdisches Leben in der modernen Stadt - Emanzipation in Erfurt im 19. und 20. Jahrhundert

Als sich Erfurt zur modernen Großstadt entwickelte, leisteten jüdische Bürgerinnen und Bürger einen bedeutenden Beitrag. Mit der rechtlichen Gleichstellung nach 1871 eröffneten sich Chancen für ihre gesellschaftliche Emanzipation. Ihre Innovationskraft veränderte auch in Erfurt Kunst und Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft. Mit der 1884 geweihten Großen Synagoge schuf sich die wachsende jüdische Gemeinde ihr spirituelles Zentrum. Durch den Antisemitismus und Nationalsozialismus ist das historische Wissen um dieses reiche jüdische Leben verloren gegangen. Die neue ständige Ausstellung bringt die Geschichte der jüdischen Bürgerinnen und Bürger ins Gedächtnis der Stadt zurück und macht sie durch Fotos, Exponate, Dokumente und eine Virtual-Reality-Anwendung der 1938 zerstörten Großen Synagoge sichtbar.

Fr 10.09.2021

Welten frei von Etiketten

Anger, 99084 Erfurt
Ausstellungen
Ort:
Anger
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
Welten frei von Etiketten - Fotoausstellung im öffentlichen Raum

Mit dem Projekt »Welten frei von Etiketten« der Künstlerin Elena Kaufmann werden 20 Großformatporträts im öffentlichen Raum ausgestellt. Die porträtierten Frauen gehören jeweils zu 20 unterschiedlichen Religionen/Glaubensrichtungen und stammen aus ganz Deutschland. Sie werden ohne religiöse Zeichen und Verbindungen zu ihrem Glauben, reduziert auf den individuellen Menschen fotografiert. Diese einfühlsamen Fotografien sollen im öffentlichen Raum präsentiert werden und somit Barrieren abbauen, Menschen erreichen und berühren. Dafür brauchen sie aber auch Schutz. So wurde die Form eines Kokons konstruiert. Eine leichte Stoffhülle gibt Schutz auf einem belebten Platz in der Stadt und bietet einen Raum des kurzen Innehaltens.

Do 23.09.2021

»Requiem für den unbekannten Verfolgten« von Hans Heller

Musik
Ort:
Dom zu Erfurt
Uhrzeit:
19:30 Uhr
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
»Requiem für den unbekannten Verfolgten« von Hans Heller - Uraufführung Eröffnungskonzert MDR Sinfonieorchester MDR Rundfunkchor Silvius von Kessel – Orgel

Der deutsch-jüdische Komponist Hans Heller (1898 – 1969) wurde im thüringischen Greiz geboren und ist dort aufgewachsen. 1933 floh er zusammen mit seiner nicht-jüdischen Frau nach Frankreich. Zwangsarbeit und Flucht prägten seine Zeit, bis er 1946 in die USA emigrieren konnte. Mitte der 1950er-Jahre kehrte er nach Berlin zurück, wo u. a. sein »Requiem für den unbekannten Verfolgten« entstand. Hans Heller ist es nie gelungen, eine seinem herausragenden Talent gebührende Stellung im Musikleben einzunehmen. Er arbeitete extrem lange an Kompositionen und kümmerte sich wenig um Aufführungsmöglichkeiten und Kontakte. Sein Name und sein gesamtes Schaffen sind vollständig in Vergessenheit geraten.

Fr 24.09.2021

Jüdisches Leben in Schwarzburg- Rudolstadt

Schlossbezirk 1, 07407 Rudolstadt
Ausstellungen
Ort:
Landesmuseum Heidecksburg Rudolstadt
Uhrzeit:
10:00 Uhr
Veranstalter:
Landesmuseum Heidecksburg Rudolstadt in Kooperation mit dem Arbeitsverbund Schwarzburger Museen
Jüdisches Leben in Schwarzburg- Rudolstadt

Sonderausstellung im Landesmuseum Heidecksburg Rudolstadt.

Sa 25.09.2021

32 / 1938 / 0 / Die Synagogen in Thüringen

Pfarrhof 1, 99310 Arnstadt
Ausstellungen
Ort:
Milchhof Arnstadt
Uhrzeit:
10:00 Uhr
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
32 / 1938 / 0 / Die Synagogen in Thüringen

Die Geschichte der Schändung und Zerstörung der über 30 Synagogen und Beträume in Thüringen ab 1933 zeigt, dass kein Fall wie der andere ist. Von der Überbauung des Geländes mit Profanbauten in der DDR, ohne jeden Hinweis auf die Geschichte dieser Liegenschaft bis heute (z. B. Vacha), bis zum wundersamen Überleben der Architektur (z. B. in Mühlhausen) scheint jeder Fall vertreten. Nach aktuellem Stand betrug die Zahl der in Thüringen 1933 noch aktiven Synagogen und Beträume plus der von den Nationalsozialisten noch als ehemalige jüdische Versammlungsstätten wahrgenommenen und deshalb ebenfalls geschändeten Gebäude 32. Die Ausstellung mit dem Titel »32 / 1938 / 0 / Die Synagogen in Thüringen« visualisiert anhand von 32 Fotografien diesen Teil der Thüringer Geschichte. Jedes Foto wird durch einen sorgsam vor Ort recherchierten Text begleitet.

So 26.09.2021

Uhrzeit:
Uhr

Jüdisches Erbe in Mühlhausen

Jüdenstraße, 99974 Mühlhausen/Thüringen
Führungen
Ort:
Synagoge Mühlhausen
Uhrzeit:
14:00 Uhr
Veranstalter:
Wirtschaftsbetriebe Mühlhausen GmbH Bereich Tourist Information
Jüdisches Erbe in Mühlhausen

Vermutlich seit dem 13. Jahrhundert existierte eine jüdische Gemeinde in der damals Freien Reichsstadt Mühlhausen. In den folgenden Jahrhunderten war durch mehrere Pogrome das jüdische Leben in der Stadt fast vollständig zum Erliegen gekommen. Ab dem 18. Jahrhundert siedelten sich wieder jüdische Bürger in Mühlhausen an. Im Jahr 1841 wurde eine Hinterhaussynagoge geweiht. Anmeldungen über Tourist Information Mühlhausen, Tel.: 03601- 404770s

Hört die Lieder

Max-Cars-Platz 1, 99084 Erfurt
Musik
Ort:
Neue Synagoge Erfurt
Uhrzeit:
18:00 Uhr
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
Hört die Lieder - Eine jüdisch-christliche Entdeckungsreise

Innerhalb der jüdischen Feiertage Sukkot – dem Laubhüttenfest – wird der MDR Kinderchor sich, gemeinsam mit dem thüringischen Landesrabbiner Alexander Nachama und dem Ambrosius-Duo, den jüdischen und christlichen Chorgesängen verschiedener Jahrhunderte widmen. Dieses Konzert, von einem Kinderchor und Rabbiner gestaltet, soll die ganze Familie ansprechen.

Mo 27.09.2021

Das jüdische Eisenach

Lutherplatz 8, 99817 Eisenach
Musik
Ort:
Lutherhaus Eisenach
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
Das jüdische Eisenach - 3. Interkulturelle Begegnungswoche

Das Projekt »Jüdisches Leben! Christlich-jüdische Fest- und Begegnungswoche in Eisenach« soll durch ein vielfältiges Festprogramm mit Musik, Lesungen, Diskussionen und Gottesdiensten Einblicke in jüdische Kultur und Religiosität geben sowie Möglichkeiten der Begegnung und des Gesprächs schaffen. Mit prominenten Gästen, Programmen für Schüler*innen, gastronomischen Angeboten und einem jüdischen Gottesdienst in Eisenach soll in stimmungsvoller Atmosphäre ein bewusstes Zeichen gegen das Wiedererstarken antisemitischer Tendenzen gesetzt und vielfältige Möglichkeiten zu Informationsund Gedankenaustausch geboten werden. Das Projekt ist bewusst auf ein breites Publikum ausgerichtet, das noch keine oder nur wenige Vorkenntnisse besitzt und soll auch Kinder und Jugendliche ansprechen.

Di 28.09.2021

Ute Lemper – Songs for Eternity

Schillerstraße 48, 99084 Erfurt
Musik
Ort:
Thomaskirche Erfurt
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
Ute Lemper – Songs for Eternity

Zusammen mit dem italienischen Pianisten und Musikforscher Francesco Lotoro entwickelte Ute Lemper das Programm »Songs for Eternity« mit Liedern aus Ghettos und Konzentrationslagern der Jahre 1942 bis 1944, die sie überall auf der Welt fanden und die nun erstmals in Deutschland zu hören sein werden. Ute Lemper selbst, schon lange in New York wohnhaft und mit dem jüdischen Musiker Todd Turkisher verheiratet, sieht es als ihre Pflicht, den Dialog über die Vergangenheit zu führen und an die Verbrechen der Shoa zu erinnern. Sie erzählt die Geschichten der Menschen und lässt ihre Lieder erklingen, so in den »Songs for Eternity«.

Mi 29.09.2021

Gleißendes Licht

Carl-Zeiss-Platz 15, 07743 Jena
Musik
Ort:
Volkshaus Jena
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
Gleißendes Licht - Ein karthatisches, transmediales Oratorium-Concerto von Marc Sinan

Jede Form des Faschismus und Rassismus in Deutschland wird in den Schatten gestellt durch die Schoa, in der Unfassbarkeit ihrer Dimension. 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland und 900 Jahre jüdisches Leben in Thüringen können nicht begangen werden, ohne der systematischen Verfolgung und Vernichtung der Juden Europas zu gedenken. Diese Mehrschichtigkeit versucht das Projekt »Gleißendes Licht« im Hier und Jetzt für ein Publikum erfahrbar zu machen. Dafür wird die Konstellation einer konzertanten Gleichzeitigkeit an vier symbolhaften Orten gewählt: Der Pianist Igor Levit spielt auf einem öffentlichen Platz in Jerusalem ein klassisches Programm. In Weimar ist ein Orchester auf dem Gelände des ehemaligen KZ Buchenwald zu hören. Im Volkshaus Jena erklingt ein Oratorium. Der Madrigalkreis singt am Jenaer Westbahnhof, dem Ausgangspunkt zahlreicher Deportationen. Igor Levit in Jerusalem, die Musikerinnen und Musiker in Buchenwald und der Chor am Westbahnhof Jena werden audiovisuell ins Volkshaus Jena hinzugeschaltet. An jedem der vier Orte findet ein für sich geschlossenes Konzert statt; und dennoch macht die virtuelle Verbindung offensichtlich, was wirklich ist: die unendliche Verbindung dieser Orte miteinander durch das unaussprechliche Verbrechen an den Juden. Im Kern des Oratorium-Concertos steht eine Ethik der Gegenwart, die sich aus dem Mehrklang formuliert. Ein musikalischer Ort des Humanismus und der Spiritualität in einer Zeit, in der Werte korrodieren und relativiert werden.

»Erblicken wir in der Religion kein Hindernis.« Juden in Bad Frankenhausen

Schloßstraße 13, 06567 Bad Frankenhausen/Kyffhäuser
Ausstellungen
Ort:
Regionalmuseum im Schloss Bad Frankenhausen
Uhrzeit:
10:00 Uhr
Veranstalter:
Regionalmuseum im Schloss Bad Frankenhausen in Kooperation mit dem Arbeitsverbund der Schwarzburger Museen
»Erblicken wir in der Religion kein Hindernis.« Juden in Bad Frankenhausen

Kabinettausstellung im Regionalmuseum im Schloss Bad Frankenhausen.

Do 30.09.2021

4. Netzwerktreffen Demokratie und Schule

Sorbenweg 7, 99099 Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Erinnerungsort Topf & Söhne
Uhrzeit:
09:30 Uhr
4. Netzwerktreffen Demokratie und Schule - Jüdisches Leben in Thüringen und historisch-politisches Lernen

Thüringer Schülerinnen und Schüler tauschen sich beim 4. Netzwerktreffen über aktuelle Demokratie-Projekte und über Erfahrungen gemeinsam mit Projektpartnern zum Themenjahr „Neun Jahrhunderte jüdisches Leben“ aus. Zudem werden museumspädagogische Angebote vom Erinnerungsort Topf & Söhne unterbreitet. Parallel besuchen Lehrkräfte eine Fortbildungsveranstaltung zum Themenfeld historisch-politisches Lernen für die Gegenwart.

Einbringung der neuen Tora in Erfurt

Max-Cars-Platz 1, 99084 Erfurt
Hauptprojekt
Ort:
Neue Synagoge Erfurt
Einbringung der neuen Tora in Erfurt

Höhepunkt des Themenjahres ist das Entstehen einer neuen Torarolle für die Jüdische Landesgemeinde Thüringen als Geschenk
der beiden großen Kirchen – Signal eines Neuanfangs. Der Rabbiner und Toraschreiber Reuven Yaacobov lässt die Thüringer an verschiedenen Orten Anteil daran nehmen. Zum Abschluss des Themenjahrs wird die neue Rolle in einem feierlichen Umzug durch Erfurt in die Synagoge am Max-Cars-Platz getragen und in den Toraschrein eingehoben.