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Veranstaltungs­übersicht 10/2020–12/2021

Mo 08.03.2021

Nathans Kinder

Gustav-Hennig-Platz 5, 07545 Gera
Bildung allgemein
Ort:
Puppentheater Gera
Uhrzeit:
18:00 Uhr
Veranstalter:
Theater Altenburg-Gera
Nathans Kinder - Premiere und Fest

Ulrich Hub hat mit seinem Stück Lessings Plädoyer für Toleranz, „Nathan der Weise", neu bearbeitet. Zeitgemäß, klug und mit jeder Menge Humor macht er Hoffnung auf ein friedliches Miteinander der Religionen.

Mo 15.03.2021

Antisemitismus und Kolonialismus

Nordhäuser Straße 63, 99089 Erfurt
Bildung exklusiv für Lehrer*innen und Schüler*innen
Ort:
Universität Erfurt
Veranstalter:
Universität Erfurt
Antisemitismus und Kolonialismus - Vermittlung unterschiedlicher Narrative im Geschichtsunterricht jenseits von Konkurrenz und Konflikt

Deutschland beheimatet als Einwanderungsland Menschen mit unterschiedlichen Geschichtserfahrungen und Erinnerungskulturen. Das Land trägt das Erbe des Antisemitismus und des Holocaust, sieht sich aber aufgrund von Flucht und Zuwanderung zunehmend mit dem Erbe des Kolonialismus konfrontiert. Die (Post-)Migrationsgesellschaft ist somit das Terrain zumindest zweier historischer Erinnerungsnarrative – eine neue Konstellation, die neue Herausforderungen mit sich bringt. Der Workshop wendet sich mit einem transkulturellen Ansatz und der Expertise aus Wissenschaft (Historiker*innen) und Praxis (Vereine) an Geschichtslehrer*innen in Thüringen. Ziel ist es, transkulturelle Lehrmethoden zu unterschiedlichen Narrativen im Geschichtsunterricht jenseits von Konkurrenz und Konflikt zu erarbeiten. Die Workshops sind für alle Schularten gedacht.

Di 16.03.2021

Tora ist Leben

Mühlfelder Str. 129/111, 98631 Grabfeld/Berkach
Bildung allgemein, Vortrag
Ort:
Synagoge Berkach
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Tora ist Leben - Festveranstaltung in der Synagoge Berkach mit Ehrengast Dr. Josef Schuster (Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland)

Die EKM und das Bistum Erfurt schenken der jüdischen Landesgemeinde Thüringen eine neue TORA. Das Projekt „Tora ist Leben“ begleitet diesen Prozess mit Bildungsangeboten. Ein Höhepunkt ist der Festg‘ttesdienst in der Synagoge Berkach. Der Vorsitzende des Zentralrates der Juden in Deutschland Dr. Josef Schuster hält einen Vortrag zum Thema „Ist Chanukka das jüdische Weihnachten? – Vom Wissen und Unwissen über das Judentum im 21. Jahrhundert“. Als Ehrengäste sprechen außerdem Bischof Ulrich Neymeyr, Minister Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff, Bürgermeister Christian Seeber und Thomas Meier, der Vorsitzende des „Vereins Jüdisches Ensemble Berkach e.V.“. Der Landesrabbiner Alexander Nachama spricht Gebet und Abendsegen. Die musikalische Umrahmung liegt in den bewährten Händen von Frau Dr. Diana Matut (Gesang) und Erik Warkenthin (Theorbe). 

 

Die Veranstaltung findet ohne Publikum statt und wird live auf YouTube und facebook (https://www.facebook.com/toraistleben) übertragen.

Mi 17.03.2021

Die Torah als das Buch zum Leben

An der Stadtmünze 4, 99084 Erfurt
Hauptprojekt
Ort:
Begegnungsstätte Kleine Synagoge
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Die Torah als das Buch zum Leben - Vortrag von Dr. Gerhard Begrich, Pfarrer i.R. | Online-Live-Veranstaltung über zoom und YouTube

Die EKM und das Bistum Erfurt schenken der jüdischen Landesgemeinde Thüringen eine neue TORA. Das Projekt „Tora ist Leben“ begleitet diesen Prozess mit Bildungsangeboten. „Wozu ist uns die Torah gegeben?Zum Leben. So lehren die Weisen: forsche in ihr, suche in ihr, denn in ihr ist alles enthalten. Werde alt und grau in ihr, denn es gibt keinen besseren Wegweiser zum Himmel. So wollen wir es denn wagen …“. Pfarrer i.R. Dr. Gerhard Begrich führt Sie in seinem Vortrag in die Welt der hebräischen Bibel ein. Unterhaltsam und informativ spricht er über jahrtausendealte Weisheit, die ein Wegweiser für das 21. Jahrhundert sein könnte. Außerdem erklärt Dr. Begrich den Unterschied zwischen der Lutherbibel und der hebräischen Bibel, die zum Beispiel in der Anordnung einzelner Bücher besteht. Sie dürfen sich auf einen Abend voller LEBEN freuen! Denn wie heißt es so schön: Wer die Torah vermehrt, vermehrt das Leben. Der Vortag dauert etwa 50 Minuten. Im Anschluss gibt es Zeit für Ihre Fragen und den Austausch mit dem Referenten und untereinander.

Tipp: zur Verfolgung der Gedanken während des Vortrages ist es förderlich, wenn Sie eine Bibel zur Hand halten.

Technik: der Vortrag ist eine Online-Live-Veranstaltung und kann über YouTube und facebook verfolgt werden. Weitere Details zur technischen Realisierung folgen in Kürze.  

                                                                                                                                     Stand: 18.02.2021

So 21.03.2021

Der Mensch liebt es nicht, gehasst zu werden

Bernhardstraße 4, 98617 Meiningen
Bildung allgemein
Ort:
B. M. Strupp Lern- und Gedenkort Jüdische Geschichte und Antisemitismus
Uhrzeit:
17:00 Uhr
Veranstalter:
B. M. Strupp-Stiftung
Der Mensch liebt es nicht, gehasst zu werden - Fritz Bernstein zum 50. Todestag

Der in Meiningen geborene Fritz Bernstein gehörte zu den Mitbegründern des Staates Israel. 1926 schrieb er: „Ruhigem Nachdenken muss es wohl seltsam scheinen, dass man seinen Nebenmenschen hassen sollte, weil er eine andere Hautfarbe hat, eine andere Sprache spricht, oder einer religiösen Überzeugung zugetan ist, welche von der unsrigen abweicht."

Sa 27.03.2021

Jüdisches Leben in den Grafschaften Reuß-Greiz und dem späteren Fürstentum Reuß älterer Linie im 18. und frühen 19. Jahrhundert

Greizer Park, 07973 Greiz
Ausstellungen
Ort:
Staatliche Bücher- und Kupferstichsammlung Greiz, Sommerpalais im Fürstlich
Uhrzeit:
10:00 Uhr
Veranstalter:
Staatliche Bücher- und Kupferstichsammlung Greiz
Jüdisches Leben in den Grafschaften Reuß-Greiz und dem späteren Fürstentum Reuß älterer Linie im 18. und frühen 19. Jahrhundert

Erste Spuren jüdischen Lebens in den vogtländischen Grafschaften Reuß-Obergreiz und Reuß-Untergreiz lassen sich zu Beginn des 18. Jahrhunderts nachweisen. In biografischen Skizzen werden diese von der Forschung bisher weitgehend unerschlossenen Spuren anhand von Aktenmaterial aus dem Bestand des Landesarchivs Thüringen – Staatsarchiv Greiz bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts nachgezeichnet. Die Verwendung zeitgenössischer Karten aus eigenem Bestand ermöglicht zudem eine lokale Kontextualisierung. Ergänzend präsentiert werden illustrierte Judaika aus dem Bestand der Staatlichen Bücher- und Kupferstichsammlung Greiz.

Mi 21.04.2021

Denkanstöße. Jüdische Stimmen in der pluralen Gesellschaft

Bildung allgemein
Ort:
Kreuzgang des Domes Erfurt
Uhrzeit:
19:30 Uhr
Veranstalter:
Katholisches Forum im Land Thüringen und Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Erfurt
Denkanstöße. Jüdische Stimmen in der pluralen Gesellschaft - Kreuzgang-Gespräche 2021

Das Judentum ist eine Größe, auf die die heutige plurale Gesellschaft sich positiv würdigend beziehen sollte. Die Kreuzgang-Gespräche 2021 wollen daher jüdische Stimmen etwa zu Themen der Medizinethik und des gesellschaftlichen Miteinanders zu Gehör bringen und zeigen, welche Anstöße das Judentum für gegenwärtige gesellschaftliche Debatten bieten kann. Kreuzgang des Domes Erfurt: Zugang über die „Tote Treppe", Domplatz / Ecke Domstraße

Tora ist Leben

An der Stadtmünze 4, 99084 Erfurt
Hauptprojekt
Ort:
Begegnungsstätte Kleine Synagoge
Uhrzeit:
16:00 Uhr
Tora ist Leben
  • 16:00 – 18:00 Uhr | Öffentliches Schreiben einer neuen Torarolle
  • 19:00 – 20:30 Uhr | Festvortrag Jalda Rebling „Singing Tora – Singende Tora"
Sa 24.04.2021

Auf den Spuren von Nathans Kindern

Clara-Zetkin-Straße 1, 07545 Gera
Bildung allgemein
Ort:
Theaterfabrik Gera
Uhrzeit:
13:00 Uhr
Veranstalter:
Theater Altenburg Gera
Auf den Spuren von Nathans Kindern - Vorbereitungsworkshop

Im Vorfeld der Premiere von „Nathans Kinder" des Puppentheaters Altenburg Gera setzen sich Kinder und Jugendliche mit den Festen und Traditionen aus Judentum, Christentum und Islam auseinander. Ziel ist es, die verschiedenen Religionen kennenzulernen, ein gemeinsames Fest zur Premiere sowie eine mobile Ausstellung zum jüdischen Leben in Gera und Altenburg vorzubereiten. Unterstützt werden sie dabei vom theaterpädagogischen Team des Theaters sowie drei Expert*innen für die verschiedenen Religionen.

So 25.04.2021

Auf den Spuren von Nathans Kindern

Clara-Zetkin-Straße 1, 07545 Gera
Bildung allgemein
Ort:
Theaterfabrik Gera
Uhrzeit:
13:00 Uhr
Veranstalter:
Theater Altenburg Gera
Auf den Spuren von Nathans Kindern - Vorbereitungsworkshop

Im Vorfeld der Premiere von „Nathans Kinder" des Puppentheaters Altenburg Gera setzen sich Kinder und Jugendliche mit den Festen und Traditionen aus Judentum, Christentum und Islam auseinander. Ziel ist es, die verschiedenen Religionen kennenzulernen, ein gemeinsames Fest zur Premiere sowie eine mobile Ausstellung zum jüdischen Leben in Gera und Altenburg vorzubereiten. Unterstützt werden sie dabei vom theaterpädagogischen Team des Theaters sowie drei Expert*innen für die verschiedenen Religionen.

Mi 28.04.2021

Denkanstöße. Jüdische Stimmen in der pluralen Gesellschaft

Bildung allgemein
Ort:
Kreuzgang des Domes Erfurt
Uhrzeit:
19:30 Uhr
Veranstalter:
Katholisches Forum im Land Thüringen und Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Erfurt
Denkanstöße. Jüdische Stimmen in der pluralen Gesellschaft - Kreuzgang-Gespräche 2021

Das Judentum ist eine Größe, auf die die heutige plurale Gesellschaft sich positiv würdigend beziehen sollte. Die Kreuzgang-Gespräche 2021 wollen daher jüdische Stimmen etwa zu Themen der Medizinethik und des gesellschaftlichen Miteinanders zu Gehör bringen und zeigen, welche Anstöße das Judentum für gegenwärtige gesellschaftliche Debatten bieten kann. Kreuzgang des Domes Erfurt: Zugang über die „Tote Treppe", Domplatz / Ecke Domstraße

Fr 30.04.2021

Dunkles Gold, weißes Papier und viele Farben

Hainweg 33, 99817 Eisenach
Bildung exklusiv für Lehrer*innen und Schüler*innen
Ort:
Jugendbildungsstätte Junker Jörg
Dunkles Gold, weißes Papier und viele Farben - Jüdisches Leben – damals und heute

Wie könnte es im Mittelalter für ein junges Mädchen gewesen sein, als Jüdin in Thüringen zu leben? Wie ist das eigentlich heute für Jugendliche? Und was könnte uns der Fund eines vergrabenen Rings darüber erzählen? Das 2019 erschienene Jugendbuch Dunkles Gold von Mirjam Pressler verbindet diese Fragen anhand von zwei verwobenen Geschichten rund um den „Erfurter Schatz“, einer historischen und einer gegenwärtigen. Wir laden junge Menschen in literarischen und kreativen Workshops, bei Gesprächen und einer Exkursion dazu ein, sich ein Bild vom jüdischen Leben – nicht nur in Thüringen – zu machen. Das Wochenende ist für Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren gedacht. Die Teilnehmenden erhalten vorab den Roman zur Lektüre. Andere Vorkenntnisse werden nicht erwartet.

Leitung: Jan Grooten und Dr. Sabine Zubarik (Studienleiter/innen der Evangelischen Akademie Thüringen)

Sa 01.05.2021

Auf den Spuren von Nathans Kindern

Clara-Zetkin-Straße 1, 07545 Gera
Bildung allgemein
Ort:
Theaterfabrik Gera
Uhrzeit:
13:00 Uhr
Veranstalter:
Theater Altenburg Gera
Auf den Spuren von Nathans Kindern - Vorbereitungsworkshop

Im Vorfeld der Premiere von „Nathans Kinder" des Puppentheaters Altenburg Gera setzen sich Kinder und Jugendliche mit den Festen und Traditionen aus Judentum, Christentum und Islam auseinander. Ziel ist es, die verschiedenen Religionen kennenzulernen, ein gemeinsames Fest zur Premiere sowie eine mobile Ausstellung zum jüdischen Leben in Gera und Altenburg vorzubereiten. Unterstützt werden sie dabei vom theaterpädagogischen Team des Theaters sowie drei Expert*innen für die verschiedenen Religionen.

So 02.05.2021

Jüdische Familien aus Arnstadt und Plaue

Schlossplatz 1, 99310 Arnstadt
Ausstellungen
Ort:
Schlossmuseum Arnstadt
Uhrzeit:
09:30 Uhr
Veranstalter:
Schlossmuseum Arnstadt in Kooperation mit dem Arbeitsverbund Schwarzburger Museen
Jüdische Familien aus Arnstadt und Plaue

Sonderausstellung im Schlossmuseum Arnstadt

Mo 03.05.2021

Antisemitismus und Kolonialismus

Nordhäuser Straße 63, 99089 Erfurt
Bildung exklusiv für Lehrer*innen und Schüler*innen
Ort:
Universität Erfurt
Veranstalter:
Universität Erfurt
Antisemitismus und Kolonialismus - Vermittlung unterschiedlicher Narrative im Geschichtsunterricht jenseits von Konkurrenz und Konflikt

Deutschland beheimatet als Einwanderungsland Menschen mit unterschiedlichen Geschichtserfahrungen und Erinnerungskulturen. Das Land trägt das Erbe des Antisemitismus und des Holocaust, sieht sich aber aufgrund von Flucht und Zuwanderung zunehmend mit dem Erbe des Kolonialismus konfrontiert. Die (Post-)Migrationsgesellschaft ist somit das Terrain zumindest zweier historischer Erinnerungsnarrative – eine neue Konstellation, die neue Herausforderungen mit sich bringt. Der Workshop wendet sich mit einem transkulturellen Ansatz und der Expertise aus Wissenschaft (Historiker*innen) und Praxis (Vereine) an Geschichtslehrer*innen in Thüringen. Ziel ist es, transkulturelle Lehrmethoden zu unterschiedlichen Narrativen Geschichtsunterricht jenseits von Konkurrenz und Konflikt zu erarbeiten. Die Workshops sind für alle Schularten gedacht.

Mi 05.05.2021

Denkanstöße. Jüdische Stimmen in der pluralen Gesellschaft

Bildung allgemein
Ort:
Kreuzgang des Domes Erfurt
Uhrzeit:
19:30 Uhr
Veranstalter:
Katholisches Forum im Land Thüringen und Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Erfurt
Denkanstöße. Jüdische Stimmen in der pluralen Gesellschaft - Kreuzgang-Gespräche 2021

Das Judentum ist eine Größe, auf die die heutige plurale Gesellschaft sich positiv würdigend beziehen sollte. Die Kreuzgang-Gespräche 2021 wollen daher jüdische Stimmen etwa zu Themen der Medizinethik und des gesellschaftlichen Miteinanders zu Gehör bringen und zeigen, welche Anstöße das Judentum für gegenwärtige gesellschaftliche Debatten bieten kann. Kreuzgang des Domes Erfurt: Zugang über die „Tote Treppe", Domplatz / Ecke Domstraße

Sa 08.05.2021

Auf den Spuren von Nathans Kindern

Clara-Zetkin-Straße 1, 07545 Gera
Bildung allgemein
Ort:
Theaterfabrik Gera
Uhrzeit:
15:30 Uhr
Veranstalter:
Theater Altenburg Gera
Auf den Spuren von Nathans Kindern - Vorbereitungsworkshop

Im Vorfeld der Premiere von „Nathans Kinder" des Puppentheaters Altenburg Gera setzen sich Kinder und Jugendliche mit den Festen und Traditionen aus Judentum, Christentum und Islam auseinander. Ziel ist es, die verschiedenen Religionen kennenzulernen, ein gemeinsames Fest zur Premiere sowie eine mobile Ausstellung zum jüdischen Leben in Gera und Altenburg vorzubereiten. Unterstützt werden sie dabei vom theaterpädagogischen Team des Theaters sowie drei Expert*innen für die verschiedenen Religionen.

So 09.05.2021

Gedenkgang am 79. Jahrestag der Deportation Meininger Juden

Mauergasse / Ecke Synagogenweg, 98617 Meiningen
Bildung allgemein
Ort:
Denkmal für die ehemalige Synagoge
Veranstalter:
B. M. Strupp-Stiftung, Meiningen
Gedenkgang am 79. Jahrestag der Deportation Meininger Juden

Am 09. Mai 1942 wurden 41 jüdische Kinder, Frauen und Männer von Meiningen nach Weimar gebracht und von dort in der folgenden Nacht mit Juden aus ganz Thüringen nach Lublin deportiert. Mit dem Gedenkgang wird an sie erinnert und es werden Einzelschicksale aufgezeigt. Treffpunkt: Denkmal für die ehemalige Synagoge, Mauergasse / Ecke Synagogenweg, Meiningen

Di 11.05.2021

Die Gothaer Synagoge lebt

An der Synagoge Gotha
Bildung allgemein
Ort:
Denkmal der Gothaer Synagoge, Altstadtforum
Uhrzeit:
21:00 Uhr
Die Gothaer Synagoge lebt - Fassadenprojektionen am Ort der Zerstörung

Anfang des 20. Jahrhunderts gehörte die Gothaer Synagoge zum stolzen Teil der altehrwürdigen Residenzstadt, als Sehenswürdigkeit beworben auf Augenhöhe mit Schloss Friedenstein. Der 11. Mai 1904 war ein Zeichen für die „Toleranzleistung Stadt“: Der feierlichen Einweihung wohnten neben dem Oberbürgermeister, Ministern und Räten auch Vertreter der evangelischen und katholischen Kirche bei. Nach Jahrhunderten der Vertreibung und Unterdrückung war die jüdische Bevölkerung endlich angekommen. Nur 34 Jahre später, in der Nacht der staatlich organisierten Novemberpogrome, wurde das prachtvolle Gebäude geschändet und in Flammen gesteckt. Die Feuerwehr bewachte das Niederbrennen. Wenige Monate später begann der Abriss der Trümmer auf Kosten der jüdischen Gemeinde, deren Mitglieder inhaftiert und deportiert wurden. Nach dem Krieg spielten Kinder auf der Brachfläche zwischen baulichen Überresten der „Syna“, ohne zu wissen, was damit gemeint war. Später wurden Parkplätze geschaffen, ein Supermarkt, in „Wohnscheiben“ hausten Menschen. Nach einem halben Jahrhundert des Vergessens wurde 1988 ein Denkmal errichtet. Nach dessen vorübergehenden Entfernung ist es seit Ende 2020 in neuer Gestaltung Teil des Fachmarktzentrums „Altstadtforum“. – Zeitschichten einer Stadt. Die Wirkmächtigkeit der systematischen Auslöschung jüdischen Lebens durch das NS-Regime ist spürbar bis in die Gegenwart. Die Fassadenprojektionen machen wieder sichtbar, was unsichtbar gemacht worden ist: die Synagoge als Teil des Gothaer Stadtbildes und „jüdische Kultur“ als lebendigen Teil der „deutschen Kultur“. Ähnlich einer Flaschenpost hat sie, unbemerkt, in unserer Alltagssprache überlebt.

Ein Projekt der Stiftung Schloss Friedenstein Gotha in Kooperation mit Genius Loci Weimar, gefördert von der Thüringer Staatskanzlei im Rahmen von „Neun Jahrhunderte jüdisches Leben in Thüringen“. In Zusammenarbeit mit der Stadt Gotha, der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen, der Saller Bau GmbH sowie Schulen aus dem Landkreis Gotha.

So 16.05.2021

Schutzjuden, Staatsbürger, Weltbürger

Schloss 1, 99706 Sondershausen
Ausstellungen
Ort:
Schlossmuseum Sondershausen
Uhrzeit:
10:00 Uhr
Veranstalter:
Schlossmuseum Sondershausen in Kooperation mit dem Arbeitsverbund Schwarzburger Museen
Schutzjuden, Staatsbürger, Weltbürger - Juden in Sondershausen

Sonderausstellung im Schlossmuseum Sondershausen

Sa 22.05.2021

Auf den Spuren von Nathans Kindern

Gustav-Hennig-Platz 5, 07545 Gera
Führungen
Ort:
Puppentheater Gera
Uhrzeit:
15:00 Uhr
Veranstalter:
Kooperation des Jüdisch-Deutschen Kulturvereins Gera, der AG Erinnerungskultur Altenburg und dem Theater Altenburg Gera
Auf den Spuren von Nathans Kindern

Stadtspaziergang und Mobile Ausstellung

Mi 26.05.2021

Tora ist Leben

An der Stadtmünze 4, 99084 Erfurt
Hauptprojekt
Ort:
Begegnungsstätte Kleine Synagoge
Uhrzeit:
16:00 Uhr
Tora ist Leben
  • 16:00 – 18:00 Uhr Öffentliches Schreiben einer neuen Torarolle
  • 19:00 – 20:30 Uhr Festvortrag Jalda Rebling „Singing Tora – Singende Tora"
Do 27.05.2021

Darstellungen von Juden im Erfurter Dom

Domstufen 1, 99084 Erfurt
Führungen
Ort:
Hohe Domkirche St. Marien
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Katholisches Forum im Land Thüringen und Evangelische Stadtakademie „Meister Eckhart" Erfurt
Darstellungen von Juden im Erfurter Dom - Sonder-Domführungen

In zahlreichen Kirchen finden sich Darstellungen von Juden, so auch im Erfurter Dom. Im Rahmen von Sonderführungen außerhalb der regulären Öffnungszeiten werden diese Darstellungen vorgestellt und von Bischof Dr. Ulrich Neymeyr bzw. Weihbischof Dr. Reinhard Hauke theologisch eingeordnet.

Fr 28.05.2021

Jüdische Kunst und Architektur

Trommsdroffstraße 29, Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Bildungshaus St. Ursula
Jüdische Kunst und Architektur - Kunstwochenende

Dieses Seminar gibt einen Einblick in ausgewählte Bereiche der jüdischen Kunst und Architektur. Dabei kommt die deutsche Synagogenarchitektur ebenso in den Blick wie jüdische Hochzeitsringe und die Gestaltung von Mikwen. Außerdem wird der israelische Künstler Jacob Pins (1917-2005) vorgestellt. Neben einführenden Vorträgen sind auch Exkursionen in Erfurt geplant. Weitere Informationen unter: www.bildungshaus-st-ursula.de

So 06.06.2021

Caravan Chamber Orchestra

Petersberg, 99084 Erfurt
Musik
Ort:
Petersberg Erfurt
Uhrzeit:
18:00 Uhr
Veranstalter:
Ein Kooperationsprojekt des Yiddish Summer Weimar mit der Universität Haifa, Abteilung Musik, und der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar.
Caravan Chamber Orchestra - Israel/Deutschland

Das Caravan Chamber Orchestra ist ein 16-köpfiges Ensemble mit Mitgliedern aus Erfurts Partnerstadt Haifa und aus Deutschland, das sich jiddischer und nahöstlicher Musik widmet. Ausgezeichnet mit dem Shimon-Peres-Preis, ist es auch ein Symbol der Hoffnung einer neuen Generation junger Musiker*innen verschiedenster Herkunft. Sie spielen gemeinsam großartige, berauschende Musik – und begeistern damit das Publikum in Israel und Europa! Bundesgartenschau Erfurt 2021, Hauptbühne, Petersberg.

Di 08.06.2021

Jüdisches Leben in Thüringen

Trommsdroffstraße 29, Erfurt
Bildung allgemein, Führungen
Ort:
Bildungshaus St. Ursula
Jüdisches Leben in Thüringen - Jüdisches Leben kennenlernen

Dieses Seminar bietet mit Vorträgen und Exkursionen in Erfurt die Möglichkeit, Geschichte und Gegenwart des Judentums in Thüringen kennenzulernen.

Mi 09.06.2021

Darstellungen von Juden im Erfurter Dom

Domstufen 1, 99084 Erfurt
Führungen
Ort:
Hohe Domkirche St. Marien
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Katholisches Forum im Land Thüringen und Evangelische Stadtakademie „Meister Eckhart" Erfurt
Darstellungen von Juden im Erfurter Dom - Sonder-Domführungen

In zahlreichen Kirchen finden sich Darstellungen von Juden, so auch im Erfurter Dom. Im Rahmen von Sonderführungen außerhalb der regulären Öffnungszeiten werden diese Darstellungen vorgestellt und von Bischof Dr. Ulrich Neymeyr bzw. Weihbischof Dr. Reinhard Hauke theologisch eingeordnet.

Sa 12.06.2021

Stadt- und Dorfkirchenmusiken im Weimarer Land

Gebstedt, St. Johannis Keßlar, St. Anna Flustedt, Ev. Kirche Eckolstädt, Ev. Kirche Oberndorf, St. Anna Tiefurt, St. Christophorus Meckfeld b. Bad Berka, St. Martin Tannroda, St. Michael Großobringen, St. Peter & Paul Liebstedt, St. Laurentius
Musik
Ort:
Zehn Kirchen im Weimarer Land und in den Städten Apolda und Weimar
Veranstalter:
Kreis Weimarer Land
Stadt- und Dorfkirchenmusiken im Weimarer Land - Jüdische Musik in christlichen Kirchen

In zehn christlichen Kirchen wird Musik jüdischer Künstler & Komponisten erklingen. 

Dabei spannt sich der Bogen von Klezmer-Musik in verschiedensten Besetzungen, über Musik jüdischer Emigranten der ganzen Welt sowie jüdischer Komponisten in Deutschland bis zur „Schöpfungsgeschichte“ mit hebräischen Texten [in moderner Fassung für Gesang, Sprecher, Posaune und Percussion]. Sephardische, christliche und muslimische Lieder der iberischen Halbinsel ergänzen die Programmauswahl ebenso wie eine Auswahl von Titeln der Comedian Harmonists. Nicht zuletzt wird auch die Orgel als Instrument der Reformbewegung des Judentums beleuchtet. Es erklingt ein in den letzten Jahren aufwendig restauriertes Instrument des Kreises. 

Vor allem aber – es wird lebendige Musik erklingen!

Zeit: samstags und sonntags

Mi 16.06.2021

Tora ist Leben

Jüdenstraße, 99974 Mühlhausen/Thüringen
Hauptprojekt
Ort:
Synagoge Mühlhausen
Uhrzeit:
16:00 Uhr
Tora ist Leben
  • 16:00 Uhr | Öffentliches Schreiben einer neuen Torarolle
  • 19:00 – 20:30 Uhr | Festvortrag Joshua Ahrens „Die Diskursivität jüdischer Theologie".
Mi 14.07.2021

Tora ist Leben

Lutherplatz 8, 99817 Eisenach
Hauptprojekt
Ort:
Lutherhaus Eisenach
Uhrzeit:
16:00 Uhr
Tora ist Leben
  • 16:00 Uhr | Öffentliches Schreiben einer neuen Torarolle
  • 19:00 – 20:30 Uhr | Festvortrag Joshua Ahrens „Die Diskursivität jüdischer Theologie".
Do 15.07.2021

Auf den Spuren von Waldemar Schapiro

Sorbenweg 7, 99099 Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Erinnerungsort Topf & Söhne
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Landeszentrale für politische Bildung Thüringen in Zusammenarbeit mit dem Erinnerungsort Topf & Söhne
Auf den Spuren von Waldemar Schapiro - Vortrag mit anschließender Diskussion

Waldemar (eigentlich Chaim Wulf) Schapiro wuchs in einer jüdischen Kaufmannsfamilie in Russland auf. Nach einem Studienaufenthalt kam er nach dem Ersten Weltkrieg nach Erfurt, heiratete und eröffnete einen Bürowarenhandel. Nach der Machtübernahme der Nazis unterstützte er die KPD in Erfurt bei der illegalen Herausgabe des verbotenen „Thüringer Volksblatts", ohne selbst Mitglied gewesen zu sein. Bereits im April 1933 wurde er verhaftet, zuerst im Schutzhaftlager Feldstraße interniert und am 15. Juli 1933 nach grausamen Folterungen durch die SA im Steigerwald erschlagen. Schapiro war das erste jüdische Opfer des Nationalsozialismus in Erfurt. 88 Jahre nach seiner Ermordung erinnern wir an den Erfurter Widerstandskämpfer. Referent: Sascha Münzel, Historiker.

So 18.07.2021

Jüdisches Erbe in Mühlhausen

Jüdenstraße, 99974 Mühlhausen/Thüringen
Führungen
Ort:
Synagoge Mühlhausen
Uhrzeit:
14:00 Uhr
Veranstalter:
Wirtschaftsbetriebe Mühlhausen GmbH Bereich Tourist Information
Jüdisches Erbe in Mühlhausen

Vermutlich seit dem 13. Jahrhundert existierte eine jüdische Gemeinde in der damals freien Reichsstadt Mühlhausen. In den folgenden Jahrhunderten war durch mehrere Pogrome das jüdische Leben in der Stadt fast vollständig zum Erliegen gekommen. Ab dem 18. Jahrhundert siedelten sich wieder jüdische Bürger in Mühlhausen an. Im Jahr 1841 wurde eine Hinterhaussynagoge geweiht. Anmeldungen über Tourist Information Mühlhausen, Tel.: 03601- 404770.

Mo 19.07.2021

Von fliegenden Künstlerinnen und verloren geglaubten Bildern – Spuren jüdischen Lebens in Altenburg

Gabelentzstraße 5, 04600 Altenburg
Bildung exklusiv für Lehrer*innen und Schüler*innen
Ort:
Lindenau-Museum Altenburg
Veranstalter:
Lindenau-Museum Altenburg
Von fliegenden Künstlerinnen und verloren geglaubten Bildern – Spuren jüdischen Lebens in Altenburg - Ein Workshop für Schulklassen ab Klasse 9

Der Workshop teilt sich in zwei Themenbereiche:

1. Zwischen Verdacht und Gewissheit – Werke aus jüdischem Besitz im Lindenau-Museum Altenburg. Wie in beinahe jeder deutschen Kunstsammlung befinden sich auch im Lindenau-Museum Altenburg Kunstwerke aus jüdischem Besitz. Anhand von Fallbeispielen soll gemeinsam herausgefunden werden, was sich durch die Gemälde über die damit verbundenen Personen und deren Schicksal herausfinden lässt. Nüchterne Zahlen und Fakten aus dem Geschichtsunterricht werden so lebendig.

2. Besondere Orte – Wo haben jüdische Mitbürger gelebt? Wir machen auf diese Orte mit unterschiedlichen künstlerischen Mitteln aufmerksam. Bei einem Rundgang mit dem Experten für Jüdische Geschichte in Altenburg werden die ausgewählten Orte künstlerisch bearbeitet und auf verschiedenen Ebenen erfahrbar gemacht. Ein Beispiel ist die jüdische Künstlerin Edith Altman, die ihre Kindheit in Altenburg verbracht hat und heute noch in den USA lebt.

Di 20.07.2021

Von fliegenden Künstlerinnen und verloren geglaubten Bildern – Spuren jüdischen Lebens in Altenburg

Gabelentzstraße 5, 04600 Altenburg
Bildung exklusiv für Lehrer*innen und Schüler*innen
Ort:
Lindenau-Museum Altenburg
Veranstalter:
Lindenau-Museum Altenburg
Von fliegenden Künstlerinnen und verloren geglaubten Bildern – Spuren jüdischen Lebens in Altenburg - Ein Workshop für Schulklassen ab Klasse 9

Der Workshop teilt sich in zwei Themenbereiche:

1. Zwischen Verdacht und Gewissheit – Werke aus jüdischem Besitz im Lindenau-Museum Altenburg. Wie in beinahe jeder deutschen Kunstsammlung befinden sich auch im Lindenau-Museum Altenburg Kunstwerke aus jüdischem Besitz. Anhand von Fallbeispielen soll gemeinsam herausgefunden werden, was sich durch die Gemälde über die damit verbundenen Personen und deren Schicksal herausfinden lässt. Nüchterne Zahlen und Fakten aus dem Geschichtsunterricht werden so lebendig.

2. Besondere Orte – Wo haben jüdische Mitbürger gelebt? Wir machen auf diese Orte mit unterschiedlichen künstlerischen Mitteln aufmerksam. Bei einem Rundgang mit dem Experten für Jüdische Geschichte in Altenburg werden die ausgewählten Orte künstlerisch bearbeitet und auf verschiedenen Ebenen erfahrbar gemacht. Ein Beispiel ist die jüdische Künstlerin Edith Altman, die ihre Kindheit in Altenburg verbracht hat und heute noch in den USA lebt.

Mi 21.07.2021

Von fliegenden Künstlerinnen und verloren geglaubten Bildern – Spuren jüdischen Lebens in Altenburg

Gabelentzstraße 5, 04600 Altenburg
Bildung exklusiv für Lehrer*innen und Schüler*innen
Ort:
Lindenau-Museum Altenburg
Veranstalter:
Lindenau-Museum Altenburg
Von fliegenden Künstlerinnen und verloren geglaubten Bildern – Spuren jüdischen Lebens in Altenburg - Ein Workshop für Schulklassen ab Klasse 9

Der Workshop teilt sich in zwei Themenbereiche:

1. Zwischen Verdacht und Gewissheit – Werke aus jüdischem Besitz im Lindenau-Museum Altenburg. Wie in beinahe jeder deutschen Kunstsammlung befinden sich auch im Lindenau-Museum Altenburg Kunstwerke aus jüdischem Besitz. Anhand von Fallbeispielen soll gemeinsam herausgefunden werden, was sich durch die Gemälde über die damit verbundenen Personen und deren Schicksal herausfinden lässt. Nüchterne Zahlen und Fakten aus dem Geschichtsunterricht werden so lebendig.

2. Besondere Orte – Wo haben jüdische Mitbürger gelebt? Wir machen auf diese Orte mit unterschiedlichen künstlerischen Mitteln aufmerksam. Bei einem Rundgang mit dem Experten für Jüdische Geschichte in Altenburg werden die ausgewählten Orte künstlerisch bearbeitet und auf verschiedenen Ebenen erfahrbar gemacht. Ein Beispiel ist die jüdische Künstlerin Edith Altman, die ihre Kindheit in Altenburg verbracht hat und heute noch in den USA lebt.

Do 22.07.2021

Von fliegenden Künstlerinnen und verloren geglaubten Bildern – Spuren jüdischen Lebens in Altenburg

Gabelentzstraße 5, 04600 Altenburg
Bildung exklusiv für Lehrer*innen und Schüler*innen
Ort:
Lindenau-Museum Altenburg
Veranstalter:
Lindenau-Museum Altenburg
Von fliegenden Künstlerinnen und verloren geglaubten Bildern – Spuren jüdischen Lebens in Altenburg - Ein Workshop für Schulklassen ab Klasse 9

Der Workshop teilt sich in zwei Themenbereiche:

1. Zwischen Verdacht und Gewissheit – Werke aus jüdischem Besitz im Lindenau-Museum Altenburg. Wie in beinahe jeder deutschen Kunstsammlung befinden sich auch im Lindenau-Museum Altenburg Kunstwerke aus jüdischem Besitz. Anhand von Fallbeispielen soll gemeinsam herausgefunden werden, was sich durch die Gemälde über die damit verbundenen Personen und deren Schicksal herausfinden lässt. Nüchterne Zahlen und Fakten aus dem Geschichtsunterricht werden so lebendig.

2. Besondere Orte – Wo haben jüdische Mitbürger gelebt? Wir machen auf diese Orte mit unterschiedlichen künstlerischen Mitteln aufmerksam. Bei einem Rundgang mit dem Experten für Jüdische Geschichte in Altenburg werden die ausgewählten Orte künstlerisch bearbeitet und auf verschiedenen Ebenen erfahrbar gemacht. Ein Beispiel ist die jüdische Künstlerin Edith Altman, die ihre Kindheit in Altenburg verbracht hat und heute noch in den USA lebt.

Fr 23.07.2021

Von fliegenden Künstlerinnen und verloren geglaubten Bildern – Spuren jüdischen Lebens in Altenburg

Gabelentzstraße 5, 04600 Altenburg
Bildung exklusiv für Lehrer*innen und Schüler*innen
Ort:
Lindenau-Museum Altenburg
Veranstalter:
Lindenau-Museum Altenburg
Von fliegenden Künstlerinnen und verloren geglaubten Bildern – Spuren jüdischen Lebens in Altenburg - Ein Workshop für Schulklassen ab Klasse 9

Der Workshop teilt sich in zwei Themenbereiche:

1. Zwischen Verdacht und Gewissheit – Werke aus jüdischem Besitz im Lindenau-Museum Altenburg. Wie in beinahe jeder deutschen Kunstsammlung befinden sich auch im Lindenau-Museum Altenburg Kunstwerke aus jüdischem Besitz. Anhand von Fallbeispielen soll gemeinsam herausgefunden werden, was sich durch die Gemälde über die damit verbundenen Personen und deren Schicksal herausfinden lässt. Nüchterne Zahlen und Fakten aus dem Geschichtsunterricht werden so lebendig.

2. Besondere Orte – Wo haben jüdische Mitbürger gelebt? Wir machen auf diese Orte mit unterschiedlichen künstlerischen Mitteln aufmerksam. Bei einem Rundgang mit dem Experten für Jüdische Geschichte in Altenburg werden die ausgewählten Orte künstlerisch bearbeitet und auf verschiedenen Ebenen erfahrbar gemacht. Ein Beispiel ist die jüdische Künstlerin Edith Altman, die ihre Kindheit in Altenburg verbracht hat und heute noch in den USA lebt.

So 25.07.2021

Yiddish Summer Weimar 2021

Musik
Ort:
Weimar, Erfurt, Eisenach
Yiddish Summer Weimar 2021

Alles begann mit einem Wochenend-Workshop im Kulturhauptstadt-Jahr 1999. Alan Bern und seine Gruppe Brave Old World wurden eingeladen, in Weimar jiddische Musik zu unterrichten. Die Resonanz war überwältigend und der Rest ist Geschichte: Seit über 20 Jahren ist der Yiddish Summer Weimar eine weltweite Institution für die Vermittlung, Forschung, Präsentation und Neuschaffung jiddischer und verwandter Kulturen. Zahlreiche Workshops und Konzerte machen jiddische Kultur nahbar, Sprache erlernbar und schlussendlich einen ganzen europäischen Kulturkreis in seiner Komplexität zugänglich und in seiner Schönheit erlebbar. Für eine nähere Beschreibung siehe auch „Hauptprojekte".

Eröffnung des Yiddish Summer Weimar 2021 bei der BUGA Erfurt

Gothaer Straße 38, 99094 Erfurt
Musik
Ort:
Parkbühne egapark
Uhrzeit:
15:00 Uhr
Eröffnung des Yiddish Summer Weimar 2021 bei der BUGA Erfurt

Der Yiddish Summer Weimar ist seit über 20 Jahren ein Garant für großartige jiddische Musik und Kultur im interkulturellen Kontext. Er ist gleichzeitig eine weltweite Lerngemeinschaft, die viel Wert auf die soziale Dimension ihrer Projekte legt. In diesem Jahr verlegt der YSW seine Eröffnung nach Erfurt und bietet einen Nachmittag mit internationalen Künstler*innen, jeder Menge Musik, Geschichte(n), Projekten, Überraschungsgästen und viel Interaktion mit dem Publikum!

Di 03.08.2021

Jüdisches Leben in Nordhausen im 19. Jahrhundert

Barfüßerstraße 6, 99734 Nordhausen
Ausstellungen
Ort:
Flohburg | Das Nordhausen Museum
Uhrzeit:
10:00 Uhr
Veranstalter:
Flohburg | Das Nordhausen Museum
Jüdisches Leben in Nordhausen im 19. Jahrhundert - Sonderausstellung in der Flohburg Nordhausen

Sonderausstellung in der Flohburg Nordhausen.

So 29.08.2021

Jüdisches Leben in Pößneck

Breite Straße 2, 07381 Pößneck
Führungen
Ort:
Bindersches Kaufhaus
Uhrzeit:
13:30 Uhr
Jüdisches Leben in Pößneck - thematische Stadtführung

Auf den Spuren der Schicksale von Menschen mit jüdischem Glaubenshintergrund lassen sich interessante Lebensgeschichten entdecken. Im Rahmen der thematischen Stadtführung werden damalige Wohn- und Geschäftsstätten jüdischer Bürgerinnen und Bürger aufgesucht und historische Ereignisse und Lebenswege anhand von Bildmaterial rekonstruiert. Darüber hinaus werden Stationen eingebunden, die Auskunft über die NSDAP-Ortsgruppe sowie die beteiligten Behörden bei der sogenannten „Arisierung“ geben.

Karten (Erwachsene 2,50 €, Kinder ab 11 Jahren 1 €) erhalten Sie - natürlich auch sonntags – in der Touristinformation Pößneck.

So 05.09.2021

Jüdisches Leben in der modernen Stadt

An der Stadtmünze 4, 99084 Erfurt
Ausstellungen
Ort:
Begegnungsstätte Kleine Synagoge
Uhrzeit:
17:00 Uhr
Veranstalter:
Begegnungsstätte Kleine Synagoge
Jüdisches Leben in der modernen Stadt - Emanzipation in Erfurt im 19. und 20. Jahrhundert

Als sich Erfurt zur modernen Großstadt entwickelte, leisteten jüdische Bürgerinnen und Bürger einen bedeutenden Beitrag. Mit der rechtlichen Gleichstellung nach 1871 eröffneten sich Chancen für ihre gesellschaftliche Emanzipation. Ihre Innovationskraft veränderte auch in Erfurt Kunst und Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft. Mit der 1884 geweihten Großen Synagoge schuf sich die wachsende jüdische Gemeinde ihr spirituelles Zentrum. Durch den Antisemitismus und Nationalsozialismus ist das historische Wissen um dieses reiche jüdische Leben verloren gegangen. Die neue ständige Ausstellung bringt die Geschichte der jüdischen Bürgerinnen und Bürger ins Gedächtnis der Stadt zurück und macht sie durch Fotos, Exponate, Dokumente und eine Virtual-Reality-Anwendung der 1938 zerstörten Großen Synagoge sichtbar.

Fr 10.09.2021

Welten frei von Etiketten

Anger, 99084 Erfurt
Ausstellungen
Ort:
Anger
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
Welten frei von Etiketten - Fotoausstellung im öffentlichen Raum

Mit dem Projekt „Welten frei von Etiketten" der Künstlerin Elena Kaufmann werden 20 Großformatporträts im öffentlichen Raum ausgestellt. Die porträtierten Frauen gehören jeweils zu 20 unterschiedlichen Religionen/Glaubensrichtungen und stammen aus ganz Deutschland. Sie werden ohne religiöse Zeichen und Verbindungen zu ihrem Glauben fotografiert, reduziert auf den individuellen Menschen. Diese einfühlsamen Fotografien sollen im öffentlichen Raum präsentiert werden und somit Barrieren abbauen, Menschen erreichen und berühren. Dafür brauchen sie aber auch Schutz. So wurde die Form eines Kokons konstruiert. Eine leichte Stoffhülle bietet Schutz auf belebten Plätzen in der Stadt und bietet einen Raum des kurzen Innehaltens.

Do 23.09.2021

„Requiem für den unbekannten Verfolgten" von Hans Heller

Musik
Ort:
Dom zu Erfurt
Uhrzeit:
19:30 Uhr
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
„Requiem für den unbekannten Verfolgten" von Hans Heller - Uraufführung Eröffnungskonzert MDR Sinfonieorchester MDR Rundfunkchor Silvius von Kessel – Orgel

Der deutsch-jüdische Komponist Hans Heller (1898–1969) wurde im thüringischen Greiz geboren und ist dort aufgewachsen. 1933 floh er zusammen mit seiner nicht-jüdischen Frau nach Frankreich. Zwangsarbeit und Flucht prägten diese Zeit seines Lebens, bis er 1946 in die USA emigrieren konnte. Mitte der 1950er-Jahre kehrte er nach Berlin zurück, wo u. a. sein „Requiem für den unbekannten Verfolgten" entstand. Hans Heller ist es nie gelungen, eine seinem herausragenden Talent gebührende Stellung im Musikleben einzunehmen. Er arbeitete extrem lange an Kompositionen und kümmerte sich wenig um Aufführungsmöglichkeiten und Kontakte. Sein Name und sein gesamtes Schaffen sind vollständig in Vergessenheit geraten.

Fr 24.09.2021

Jüdisches Leben in Schwarzburg-Rudolstadt

Schlossbezirk 1, 07407 Rudolstadt
Ausstellungen
Ort:
Landesmuseum Heidecksburg Rudolstadt
Uhrzeit:
10:00 Uhr
Veranstalter:
Landesmuseum Heidecksburg Rudolstadt in Kooperation mit dem Arbeitsverbund Schwarzburger Museen
Jüdisches Leben in Schwarzburg-Rudolstadt

Sonderausstellung im Landesmuseum Heidecksburg Rudolstadt.

Sa 25.09.2021

32 / 1938 / 0 / Die Synagogen in Thüringen

Pfarrhof 1, 99310 Arnstadt
Ausstellungen
Ort:
Milchhof Arnstadt
Uhrzeit:
10:00 Uhr
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
32 / 1938 / 0 / Die Synagogen in Thüringen

Die Geschichte der Schändung und Zerstörung der über 30 Synagogen und Beträume in Thüringen ab 1933 zeigt, dass kein Fall wie der andere ist. Von der Überbauung des Geländes mit Profanbauten in der DDR, ohne jeden Hinweis auf die Geschichte dieser Liegenschaft bis heute (z. B. Vacha), bis zum wundersamen Überleben der Architektur (z. B. in Mühlhausen) scheint jeder Fall vertreten. Nach aktuellem Stand belief sich die Zahl der in Thüringen 1933 noch aktiven Synagogen und Beträume, plus der von den Nationalsozialisten noch als ehemalige jüdische Versammlungsstätten wahrgenommenen und deshalb ebenfalls geschändeten Gebäude, auf 32. Die Ausstellung mit dem Titel „32 / 1938 / 0 / Die Synagogen in Thüringen" visualisiert anhand von 32 Fotografien diesen Teil der Thüringer Geschichte. Jedes Foto wird durch einen sorgsam vor Ort recherchierten Text begleitet.

So 26.09.2021

Uhrzeit:
Uhr

Jüdisches Erbe in Mühlhausen

Jüdenstraße, 99974 Mühlhausen/Thüringen
Führungen
Ort:
Synagoge Mühlhausen
Uhrzeit:
14:00 Uhr
Veranstalter:
Wirtschaftsbetriebe Mühlhausen GmbH Bereich Tourist Information
Jüdisches Erbe in Mühlhausen

Vermutlich seit dem 13. Jahrhundert existierte eine jüdische Gemeinde in der damals freien Reichsstadt Mühlhausen. In den folgenden Jahrhunderten war durch mehrere Pogrome das jüdische Leben in der Stadt fast vollständig zum Erliegen gekommen. Ab dem 18. Jahrhundert siedelten sich wieder jüdische Bürger in Mühlhausen an. Im Jahr 1841 wurde eine Hinterhaussynagoge geweiht. Anmeldungen über Tourist Information Mühlhausen, Tel.: 03601- 404770

Hört die Lieder

Max-Cars-Platz 1, 99084 Erfurt
Musik
Ort:
Neue Synagoge Erfurt
Uhrzeit:
18:00 Uhr
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
Hört die Lieder - Eine jüdisch-christliche Entdeckungsreise

Innerhalb der jüdischen Feiertage Sukkot – dem Laubhüttenfest – wird der MDR Kinderchor sich, gemeinsam mit dem thüringischen Landesrabbiner Alexander Nachama und dem Ambrosius-Duo, den jüdischen und christlichen Chorgesängen verschiedener Jahrhunderte widmen. Dieses Konzert, von einem Kinderchor und Rabbiner gestaltet, soll die ganze Familie ansprechen.

Mo 27.09.2021

Das jüdische Eisenach

Lutherplatz 8, 99817 Eisenach
Musik
Ort:
Lutherhaus Eisenach
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
Das jüdische Eisenach - 3. Interkulturelle Begegnungswoche

Das Projekt „Jüdisches Leben! Christlich-jüdische Fest- und Begegnungswoche in Eisenach" soll durch ein vielfältiges Festprogramm mit Musik, Lesungen, Diskussionen und Gottesdiensten Einblicke in jüdische Kultur und Religiosität geben sowie Möglichkeiten der Begegnung und des Gesprächs schaffen. Mit prominenten Gästen, Programmen für Schüler*innen, gastronomischen Angeboten und einem jüdischen Gottesdienst in Eisenach soll in stimmungsvoller Atmosphäre ein bewusstes Zeichen gegen das Wiedererstarken antisemitischer Tendenzen gesetzt und vielfältige Möglichkeiten zu Informations- und Gedankenaustausch geboten werden. Das Projekt ist bewusst auf ein breites Publikum ausgerichtet, das noch keine oder nur wenige Vorkenntnisse besitzt und soll auch Kinder und Jugendliche ansprechen.

Di 28.09.2021

Ute Lemper – Songs for Eternity

Schillerstraße 48, 99084 Erfurt
Musik
Ort:
Thomaskirche Erfurt
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
Ute Lemper – Songs for Eternity

Zusammen mit dem italienischen Pianisten und Musikforscher Francesco Lotoro entwickelte Ute Lemper das Programm „Songs for Eternity" mit Liedern aus Ghettos und Konzentrationslagern der Jahre 1942 bis 1944, die sie überall auf der Welt fanden und die nun erstmals in Deutschland zu hören sein werden. Ute Lemper selbst, schon lange in New York wohnhaft und mit dem jüdischen Musiker Todd Turkisher verheiratet, sieht es als ihre Pflicht, den Dialog über die Vergangenheit zu führen und an die Verbrechen der Shoa zu erinnern. Sie erzählt die Geschichten der Menschen und lässt ihre Lieder erklingen, so in den „Songs for Eternity".

Mi 29.09.2021

Gleißendes Licht

Carl-Zeiss-Platz 15, 07743 Jena
Musik
Ort:
Volkshaus Jena
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Achava Festspiele Thüringen
Gleißendes Licht - Ein kathartisches, transmediales Oratorium-Concerto von Marc Sinan

Jede Form des Faschismus und Rassismus in Deutschland wird in den Schatten gestellt durch die Schoa, in der Unfassbarkeit ihrer Dimension. 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland und 900 Jahre jüdisches Leben in Thüringen können nicht begangen werden, ohne der systematischen Verfolgung und Vernichtung der Juden Europas zu gedenken. Diese Mehrschichtigkeit versucht das Projekt „Gleißendes Licht" im Hier und Jetzt für ein Publikum erfahrbar zu machen. Dafür wird die Konstellation einer konzertanten Gleichzeitigkeit an vier symbolhaften Orten gewählt: Der Pianist Igor Levit spielt auf einem öffentlichen Platz in Jerusalem ein klassisches Programm. In Weimar ist ein Orchester auf dem Gelände des ehemaligen KZ Buchenwald zu hören. Im Volkshaus Jena erklingt ein Oratorium. Der Madrigalkreis singt am Jenaer Westbahnhof, dem Ausgangspunkt zahlreicher Deportationen. Igor Levit in Jerusalem, die Musikerinnen und Musiker in Buchenwald und der Chor am Westbahnhof Jena werden audiovisuell ins Volkshaus Jena hinzugeschaltet. An jedem der vier Orte findet ein für sich geschlossenes Konzert statt; und dennoch macht die virtuelle Verbindung offensichtlich, was wirklich ist: die unendliche Verbindung dieser Orte miteinander durch das unaussprechliche Verbrechen an den Juden. Im Kern des Oratorium-Concertos steht eine Ethik der Gegenwart, die sich aus dem Mehrklang formuliert. Ein musikalischer Ort des Humanismus und der Spiritualität in einer Zeit, in der Werte korrodieren und relativiert werden.

„Erblicken wir in der Religion kein Hindernis." Juden in Bad Frankenhausen

Schloßstraße 13, 06567 Bad Frankenhausen/Kyffhäuser
Ausstellungen
Ort:
Regionalmuseum im Schloss Bad Frankenhausen
Uhrzeit:
10:00 Uhr
Veranstalter:
Regionalmuseum im Schloss Bad Frankenhausen in Kooperation mit dem Arbeitsverbund der Schwarzburger Museen
„Erblicken wir in der Religion kein Hindernis." Juden in Bad Frankenhausen

Kabinettausstellung im Regionalmuseum im Schloss Bad Frankenhausen.

Do 30.09.2021

4. Netzwerktreffen Demokratie und Schule

Sorbenweg 7, 99099 Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Erinnerungsort Topf & Söhne
Uhrzeit:
09:30 Uhr
4. Netzwerktreffen Demokratie und Schule - Jüdisches Leben in Thüringen und historisch-politisches Lernen

Thüringer Schülerinnen und Schüler tauschen sich beim 4. Netzwerktreffen über aktuelle Demokratie-Projekte und über Erfahrungen gemeinsam mit Projektpartnern zum Themenjahr „Neun Jahrhunderte jüdisches Leben“ aus. Zudem werden museumspädagogische Angebote vom Erinnerungsort Topf & Söhne unterbreitet. Parallel besuchen Lehrkräfte eine Fortbildungsveranstaltung zum Themenfeld historisch-politisches Lernen für die Gegenwart.

Einbringung der neuen Tora in Erfurt

Max-Cars-Platz 1, 99084 Erfurt
Hauptprojekt
Ort:
Neue Synagoge Erfurt
Einbringung der neuen Tora in Erfurt

Höhepunkt des Themenjahres ist das Entstehen einer neuen Torarolle für die Jüdische Landesgemeinde Thüringen als Geschenk
der beiden großen Kirchen – Signal eines Neuanfangs. Der Rabbiner und Toraschreiber Reuven Yaacobov lässt die Thüringer an verschiedenen Orten Anteil daran nehmen. Zum Abschluss des Themenjahrs wird die neue Rolle in einem feierlichen Umzug durch Erfurt in die Synagoge am Max-Cars-Platz getragen und in den Toraschrein eingehoben.