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Veranstaltungs­übersicht 10/2020–12/2021

Mo 30.11.2020

Europäische Werte – Prophetische Strenge. Der Ruf nach Gerechtigkeit bei Israels Propheten und in der modernen Welt

Juri-Gagarin-Ring 21, 99084 Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Kultur- und Bildungszentrum der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Arbeitsgemeinschaft Kirche und Judentum in Thüringen
Europäische Werte – Prophetische Strenge. Der Ruf nach Gerechtigkeit bei Israels Propheten und in der modernen Welt - Vortragsreihe »Europäische Werte – Jüdisch-Christliche- Wurzeln«

Siehe Vortragsreihe vom 09. Nov 2020 Referent: Prof. Dr. Christoph Bultmann

Mi 16.12.2020

Jüdische Museen – Geschichte, Konzepte und Relevanz

Geschwister-Scholl-Straße 8, 99423 Weimar
Bildung allgemein
Ort:
Bauhaus-Universität Weimar
Uhrzeit:
18:00 Uhr
Veranstalter:
Bauhaus-Universität Weimar
Jüdische Museen – Geschichte, Konzepte und Relevanz - Prof. Dr. Mirjam Wenzel

Der Vortrag stellt die Geschichte von Jüdischen Museen in Europa dar und setzt sich mit ihrer Relevanz in zunehmend diversen Gesellschaften auseinander.

Mi 13.01.2021

Christen – Juden – Gesellschaft. Perspektiven für Gegenwart und Zukunft

Carl-Zeiss-Straße 3, 07743 Jena
Bildung allgemein
Ort:
Friedrich-Schiller-Universität Jena, Hörsaal 3
Uhrzeit:
09:00 Uhr
Veranstalter:
evangelischtheologische Fakultät Jena und katholisch-theologische Fakultät Erfurt
Christen – Juden – Gesellschaft. Perspektiven für Gegenwart und Zukunft - Gemeinsamer Studientag der Evangelisch-Theologischen Fakultät Jena und der Katholisch-Theologischen Fakultät Erfurt an der Friedrich-Schiller-Universität Jena

Der öffentliche Studientag der Theologischen Fakultäten Erfurt und Jena widmet sich dem christlich-jüdischen Dialog sowie Fragen des jüdischen Lebens in Deutschland heute. Vormittags wird in Vorträgen christlicher und jüdischer Theolog* innen der Stand des christlich- jüdischen Dialogs diskutiert. Nachmittags wird in Workshops die gelebte jüdisch-christliche Praxis thematisiert. Den Abschluss des Tages bildet eine Podiumsdiskussion zur Frage: »Jüdisches Leben in Deutschland: Angestrebte, erreichte oder verlorene ›Normalität‹?«

Jüdisches Leben in Deutschland: Angestrebte, erreichte oder verlorene »Normalität«?

Carl-Zeiss-Straße 3, 07743 Jena
Bildung allgemein
Ort:
Friedrich-Schiller-Universität Jena, Hörsaal 3
Uhrzeit:
18:00 Uhr
Veranstalter:
evangelisch-theologische Fakultät Jena und katholisch- theologische Fakultät Erfurt
Jüdisches Leben in Deutschland: Angestrebte, erreichte oder verlorene »Normalität«?

Die Zunahme von antisemitischer Gewalt in den vergangenen Jahren ist offensichtlich. Im Rahmen des Studientags der theologischen Fakultäten Erfurt und Jena diskutiert ein hochrangig besetztes Podium, was diese Situation für jüdische Lebenswirklichkeiten in Deutschland bedeutet.

Do 14.01.2021

Gedenkstättenfahrten zu Orten der Vernichtung in Polen

Sorbenweg 7, 99099 Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Erinnerungsort Topf & Söhne
Uhrzeit:
09:30 Uhr
Gedenkstättenfahrten zu Orten der Vernichtung in Polen - Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Schulprojekten

Die Bethe-Stiftung (Bergisch-Gladbach) und das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport unterstützen auch im Schuljahr 2020/2021 Gedenkstättenfahrten in Polen für allgemein bildende und weiterführende Schulen in Thüringen (besuch der Gedenkstätten in Auschwitz/Oswiecim, Majdanek, Treblinka, Belzec und Kulmhof/Chelmno nad Nerem).

www.schulportal-thueringen.de

Veranstaltungsnummer für Thüringer Lehrkräfte: 228110101

Mi 20.01.2021

Jüdische Gegenwart – Kritik an der deutschen Gedenkkultur

Geschwister-Scholl-Straße 8, 99423 Weimar
Bildung allgemein
Ort:
Bauhaus-Universität Weimar
Uhrzeit:
18:00 Uhr
Veranstalter:
Bauhaus-Universität Weimar
Jüdische Gegenwart – Kritik an der deutschen Gedenkkultur - Prof. Dr. Mirjam Wenzel

Der Vortrag geht auf die plurale jüdische Gegenwart in Deutschland und die Kritik von Jüdinnen und Juden an der deutschen Gedenkkultur ein.

Di 02.03.2021

Von Gotha nach Israel: Fritz Noack (1890–1968)

Am Tivoli 3, 99867 Gotha
Bildung allgemein
Ort:
Tivoli
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Landeszentrale für politische Bildung Thüringen
Von Gotha nach Israel: Fritz Noack (1890–1968) - Mediziner, Sozialist und Zionist

Der Vortrag gibt einen Einblick in das Wirken des sozialistischzionistischen Arztes Fritz Noack, der später das Gesundheitswesen in Israel aufbauen sollte, in Gotha während der Weimarer Republik. Referentin: Judy Slivi, Soziologin

Mo 08.03.2021

Nathans Kinder

Gustav-Hennig-Platz 5, 07545 Gera
Bildung allgemein
Ort:
Puppentheater Gera
Uhrzeit:
18:00 Uhr
Veranstalter:
Theater Altenburg-Gera
Nathans Kinder - Premiere und Fest

Ulrich Hub hat mit seinem Stück Lessings Plädoyer für Toleranz, »Nathan der Weise«, neu bearbeitet. Zeitgemäß, klug und mit jeder Menge Humor macht er Hoffnung auf ein friedliches Miteinander der Religionen.

So 21.03.2021

Der Mensch liebt es nicht, gehasst zu werden

Bernhardstraße 4, 98617 Meiningen
Bildung allgemein
Ort:
B. M. Strupp Lern- und Gedenkort Jüdische Geschichte und Antisemitismus
Uhrzeit:
17:00 Uhr
Veranstalter:
B. M. Strupp-Stiftung
Der Mensch liebt es nicht, gehasst zu werden - Fritz Bernstein zum 50. Todestag

Der in Meiningen geborene Fritz Bernstein gehörte zu den Mitbegründern des Staates Israel. 1926 schrieb er: »Ruhigem Nachdenken muss es wohl seltsam scheinen, dass man seinen Nebenmenschen hassen sollte, weil er eine andere Hautfarbe hat, eine andere Sprache spricht, oder einer religiösen Überzeugung zugetan ist, welche von der unsrigen abweicht.«

Mi 21.04.2021

Denkanstöße. Jüdische Stimmen in der pluralen Gesellschaft

Bildung allgemein
Ort:
Kreuzgang des Domes Erfurt
Uhrzeit:
19:30 Uhr
Veranstalter:
Katholisches Forum im Land Thüringen und Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Erfurt
Denkanstöße. Jüdische Stimmen in der pluralen Gesellschaft - Kreuzgang-Gespräche 2021

Das Judentum ist eine Größe, auf die die heutige plurale Gesellschaft sich positiv würdigend beziehen sollte. Die Kreuzgang- Gespräche 2021 wollen daher jüdische Stimmen etwa zu Themen der Medizinethik und des gesellschaftlichen Miteinanders zu Gehör bringen und zeigen, welche Anstöße das Judentum für gegenwärtige gesellschaftliche Debatten bieten kann. Kreuzgang des Domes Erfurt: Zugang über die »Tote Treppe«, Domplatz / Ecke Domstraße

Sa 24.04.2021

Auf den Spuren von Nathans Kindern

Clara-Zetkin-Straße 1, 07545 Gera
Bildung allgemein
Ort:
Theaterfabrik Gera
Uhrzeit:
13:00 Uhr
Veranstalter:
Theater Altenburg - Gera
Auf den Spuren von Nathans Kindern - Vorbereitungsworkshop

Im Vorfeld der Premiere von »Nathans Kinder« des Puppentheaters Altenburg Gera setzen sich Kinder und Jugendliche mit den Festen und Traditionen aus Judentum, Christentum und Islam auseinander. Ziel ist es, die verschiedenen Religionen kennenzulernen, ein gemeinsames Fest zur Premiere sowie eine mobile Ausstellung zum jüdischen Leben in Gera und Altenburg vorzubereiten. Unterstützt werden sie dabei vom theaterpädagogischen Team des Theaters sowie drei Expert*innen für die verschiedenen Religionen.

So 25.04.2021

Auf den Spuren von Nathans Kindern

Clara-Zetkin-Straße 1, 07545 Gera
Bildung allgemein
Ort:
Theaterfabrik Gera
Uhrzeit:
13:00 Uhr
Veranstalter:
Theater Altenburg - Gera
Auf den Spuren von Nathans Kindern - Vorbereitungsworkshop

Im Vorfeld der Premiere von »Nathans Kinder« des Puppentheaters Altenburg Gera setzen sich Kinder und Jugendliche mit den Festen und Traditionen aus Judentum, Christentum und Islam auseinander. Ziel ist es, die verschiedenen Religionen kennenzulernen, ein gemeinsames Fest zur Premiere sowie eine mobile Ausstellung zum jüdischen Leben in Gera und Altenburg vorzubereiten. Unterstützt werden sie dabei vom theaterpädagogischen Team des Theaters sowie drei Expert*innen für die verschiedenen Religionen.

Mi 28.04.2021

Denkanstöße. Jüdische Stimmen in der pluralen Gesellschaft

Bildung allgemein
Ort:
Kreuzgang des Domes Erfurt
Uhrzeit:
19:30 Uhr
Veranstalter:
Katholisches Forum im Land Thüringen und Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Erfurt
Denkanstöße. Jüdische Stimmen in der pluralen Gesellschaft - Kreuzgang-Gespräche 2021

Das Judentum ist eine Größe, auf die die heutige plurale Gesellschaft sich positiv würdigend beziehen sollte. Die Kreuzgang- Gespräche 2021 wollen daher jüdische Stimmen etwa zu Themen der Medizinethik und des gesellschaftlichen Miteinanders zu Gehör bringen und zeigen, welche Anstöße das Judentum für gegenwärtige gesellschaftliche Debatten bieten kann. Kreuzgang des Domes Erfurt: Zugang über die »Tote Treppe«, Domplatz / Ecke Domstraße

Sa 01.05.2021

Auf den Spuren von Nathans Kindern

Clara-Zetkin-Straße 1, 07545 Gera
Bildung allgemein
Ort:
Theaterfabrik Gera
Uhrzeit:
13:00 Uhr
Veranstalter:
Theater Altenburg- Gera
Auf den Spuren von Nathans Kindern - Vorbereitungsworkshop

Im Vorfeld der Premiere von »Nathans Kinder« des Puppentheaters Altenburg Gera setzen sich Kinder und Jugendliche mit den Festen und Traditionen aus Judentum, Christentum und Islam auseinander. Ziel ist es, die verschiedenen Religionen kennenzulernen, ein gemeinsames Fest zur Premiere sowie eine mobile Ausstellung zum jüdischen Leben in Gera und Altenburg vorzubereiten. Unterstützt werden sie dabei vom theaterpädagogischen Team des Theaters sowie drei Expert*innen für die verschiedenen Religionen.

Mi 05.05.2021

Denkanstöße. Jüdische Stimmen in der pluralen Gesellschaft

Bildung allgemein
Ort:
Kreuzgang des Domes Erfurt
Uhrzeit:
19:30 Uhr
Veranstalter:
Katholisches Forum im Land Thüringen und Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Erfurt
Denkanstöße. Jüdische Stimmen in der pluralen Gesellschaft - Kreuzgang-Gespräche 2021

Das Judentum ist eine Größe, auf die die heutige plurale Gesellschaft sich positiv würdigend beziehen sollte. Die Kreuzgang- Gespräche 2021 wollen daher jüdische Stimmen etwa zu Themen der Medizinethik und des gesellschaftlichen Miteinanders zu Gehör bringen und zeigen, welche Anstöße das Judentum für gegenwärtige gesellschaftliche Debatten bieten kann. Kreuzgang des Domes Erfurt: Zugang über die »Tote Treppe«, Domplatz / Ecke Domstraße

Sa 08.05.2021

Auf den Spuren von Nathans Kindern

Clara-Zetkin-Straße 1, 07545 Gera
Bildung allgemein
Ort:
Theaterfabrik Gera
Uhrzeit:
15:30 Uhr
Veranstalter:
Theater Altenburg- Gera
Auf den Spuren von Nathans Kindern - Vorbereitungsworkshop

Im Vorfeld der Premiere von »Nathans Kinder« des Puppentheaters Altenburg Gera setzen sich Kinder und Jugendliche mit den Festen und Traditionen aus Judentum, Christentum und Islam auseinander. Ziel ist es, die verschiedenen Religionen kennenzulernen, ein gemeinsames Fest zur Premiere sowie eine mobile Ausstellung zum jüdischen Leben in Gera und Altenburg vorzubereiten. Unterstützt werden sie dabei vom theaterpädagogischen Team des Theaters sowie drei Expert*innen für die verschiedenen Religionen.

So 09.05.2021

Gedenkgang am 79. Jahrestag der Deportation Meininger Juden

Mauergasse / Ecke Synagogenweg, 98617 Meiningen
Bildung allgemein
Ort:
Denkmal für die ehemalige Synagoge
Veranstalter:
B. M. Strupp- Stiftung, Meiningen
Gedenkgang am 79. Jahrestag der Deportation Meininger Juden

Am 09. Mai 1942 wurden 41 jüdische Kinder, Frauen und Männer von Meiningen nach Weimar gebracht und von dort in der folgenden Nacht mit Juden aus ganz Thüringen nach Lublin deportiert. Mit dem Gedenkgang wird an sie erinnert und es werden Einzelschicksale aufgezeigt. Treffpunkt: Denkmal für die ehemalige Synagoge, Mauergasse / Ecke Synagogenweg, Meiningen

Do 15.07.2021

Auf den Spuren von Waldemar Schapiro

Sorbenweg 7, 99099 Erfurt
Bildung allgemein
Ort:
Erinnerungsort Topf & Söhne
Uhrzeit:
19:00 Uhr
Veranstalter:
Landeszentrale für politische Bildung Thüringen in Zusammenarbeit mit dem Erinnerungsort Topf & Söhne
Auf den Spuren von Waldemar Schapiro - Vortrag mit anschließender Diskussion

Waldemar (eigentlich Chaim Wulf) Schapiro wuchs in einer jüdischen Kaufmannsfamilie in Russland auf. Nach einem Studienaufenthalt kam er nach dem Ersten Weltkrieg nach Erfurt, heiratete und eröffnete einen Bürowarenhandel. Nach der Machtübernahme der Nazis unterstützte er die KPD in Erfurt bei der illegalen Herausgabe des verbotenen »Thüringer Volksblatt«, ohne selbst Mitglied gewesen zu sein. Bereits im April 1933 wurde er verhaftet, zuerst im Schutzhaftlager Feldstraße interniert und am 15. Juli 1933 nach grausamen Folterungen durch die SA im Steigerwald erschlagen. Schapiro war das erste jüdische Opfer des Nationalsozialismus in Erfurt. 88 Jahre nach seiner Ermordung erinnern wir an den Erfurter Widerstandskämpfer. Referent: Sascha Münzel, Historiker.