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Moritz Wahl (1829–1887)

Moritz Calmann Wahl wurde am 28. Januar 1829 in Sondershausen als Sohn eines Kaufmannes geboren. Nach dem Erreichen der Hochschulreife studierte er an der Universität Leipzig Theologie und Philologie, besonders widmete er sich dabei der italienischen, spanischen, französischen und englischen Sprache.
Er unterbrach sein Studium, um das Geschäft des Vaters zu übernehmen, der erkrankt war. Nach dem Tod des Vaters verliess Moritz Calmann Wahl Thüringen, um in England, Spanien und Frankreich Studienaufenthalte zu machen. 
1856 kehrte er zurück nach Sondera^shausen und heiratete Phillipine Czrnikow, mit der er eine Familie gründete und nach Erfurt zog.  
In Erfurt gründete er zunächst am Roßplatz, dem heutigen Hermannsplatz, eine Fortbildungsschule für junge Kaufieute. Am 01. Februar 1868 gründete Moritz Calmann Wahl eine Handelsfachschule. In der Zwischenzeit hatte Moritz Calmann Wahl an der Universität Leipzig eine Dissertation mit dem Titel: "Das Sprichwort in der hebräisch-aramäischen Literatur. ” eingereicht, auf deren Grundlage er 1871 zum Dr. phil. promoviert wurde.
Von 1868 bis 1887 leitete er die höhere Handelsfachschule und war als deren Direktor stadtbekannt. Er strebte kein kommunales oder politisches Amt in der Stadt an, sein Interesse und seine Leidenschaft galten der jüdischen Gemeinde und deren Wohl und Ansehen. Als Vorsitzender der Gemeinde war er von 1875 bis 1881 tätig. Dr. Moritz Calmann Wahl starb  am 15. Oktober 1887 in Erfurt.